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Archive for the ‘Kummerkiller’ Category

Heute nach sehr langer Zeit… gibt es mal wieder einen Montags-Mutmacher von mir!

Viele von meinen Stammlesern wissen vielleicht noch, wie schwer es mir fällt, seit meiner Brustkrebs-Diagnose, den Weg zurück zu meinem einst liebsten Hobby zu finden: dem Singen. Singen… für mich immer der Inbegriff des Glücks, … eine Art und Weise, sich seiner Umwelt, ja, seinem Leben zu öffnen… Glücksgefühle zu verbreiten… das klappte plötzlich, ziemlich zeitgleich mit der Diagnose, überhaupt nicht mehr.

Jetzt ist über ein Jahr seit dem Ende meiner 5jährigen Therapiezeit vergangen, und komischerweise schleicht sich seit ein paar Wochen plötzlich, ohne erkennbaren Grund, wieder ein Gefühl von „ich habe Lust, wieder zu singen…“ ein… Und das scheint mir ein sehr positives Zeichen zu sein. Ein Zeichen dafür, dass ich nicht nur einen weiteren sehr wichtigen Schritt Richtung Normalität mache, sondern auch, dass es mir emotional viel besser geht…

Deswegen möchte ich euch heute einladen, einfach zu singen! Und zwar mit den Carpenters, ganz nach dem Motto, wie im Text: „Sing of good things, not bad“ und vor allem: „Don’t worry that it’s not good enough for anyone else to hear“:

Eine wunderbare Frühlingswoche wünscht euch

Masca

PS: Manchmal sind die Videos in Deutschland wegen Urheberrechten nicht zu sehen, aber oft hilft es einfach, bei Youtube nach dem Gruppennamen + Songtitel zu suchen, denn meistens gibt es mehr als ein Video zur Auswahl. Erfahrungsgemäß lässt sich fast immer ein Video finden, welches dann doch in Deutschland gesehen werden kann 🙂 ich habe obiges gewählt, weil es den Liedtext einblendet – damit ihr gleich mitsingen könnt 😀

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Montags-Mutmacher

Heute nach langer Zeit auch mal wieder ein Montags-Mutmacher von mir.

Gesehen ganz in der Nähe von uns, am Eingang eines Jugend-Kulturzentrums:

„Singen Sie, und wenn Sie etwas besseres finden… tanzen Sie!“

In diesem Sinne: eine wunderbare Woche wünsche ich Euch!

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Montags-Mutmacher

Exakt heute vor 6 Jahren – es war ebenfalls ein Montag – wurde mir ein Mammakarzinom aus der rechten Brust operativ entfernt.

Seit 6 Jahren bin ich das Teil los. Danach folgten zwar 5 Jahre lang Therapien, aber der wichtigste Moment war doch die Operation.

Seit 6 Jahren hab ich keinen Rückfall, kein Rezidiv, keine Metastasten, keine Neuerkrankung.

Das macht doch Mut, oder?

Eine schöne Woche euch allen da draußen,

Masca

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Neujahrs-Mutmacher

Liebe LeserInnen,

ich wünsche euch allen ein wunderbares neues Jahr!

Zu Beginn eines neuen Jahres soll man ja in die Zukunft blicken. Ich tue das heute nicht 😉 Ich blicke mal kurz zurück in die Vergangenheit. In eine Zeit, als es mir sehr gut ging – um sie mir als Beispiel zu nehmen, wieder so zu sein / so zu werden. Audrey Hepburn in den Mund gelegt (?) – dieses Zitat fand ich neulich auf Facebook. Und es spricht das aus, wofür man mich früher (=vor meiner Brustkrebs-Diagnose) kannte. Ich möchte wieder diese Fröhlichkeit spüren und habe mir für das neue Jahr fest vorgenommen, glücklich zu sein.

In diesem Sinne, eine wunderbare Woche euch allen, und ein wunderbares neues Jahr 2012.

Eure Masca

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Weihnachts-Mutmacher

Liebe Leserinnen, liebe Leser:
Ich wünsche euch von ♥ frohe Weihnachten, und lasse Euch für die Festtage und Tage zwischen den Feiertagen diesen wunderschönen Mutmacher hier 🙂 Ich hoffe, dass jede/r von euch ihr Weihnachtswunder erleben durfte/darf!
Es grüßt euch herzlich
Masca

When you believe

Many nights we prayed
With no proof anyone could hear
In our hearts a hope for a song
We barely understood
Now we are not afraid
Although we know there’s much to fear
We were moving mountains
Long before we knew we could, whoa, yes
There can be miracles
When you believe
Though hope is frail
It’s hard to kill
Who knows what miracles
You can achieve
When you believe somehow you will
You will when you believe

In this time of fear
When prayer so often proves in vain
Hope seems like the summer bird
Too swiftly flown away
Yet now I’m standing here
My heart’s so full, I can’t explain
Seeking faith and speakin’ words
I never thought I’d say
There can be miracles
When you believe (When you believe)
Though hope is frail
It’s hard to kill (Mmm)
Who knows what miracles
You can achieve (You can achieve)
When you believe somehow you will
You will when you believe

They don’t always happen when you ask
And it’s easy to give in to your fear
But when you’re blinded by your pain
Can’t see you way safe through the rain
Thought of a still resilient voice
Says love is very near
There can be miracles (Miracles)
When you believe (Boy, when you believe, yeah)
Though hope is frail
It’s hard to kill (Hard to kill, oh, yeah)
Who knows what miracles
You can achieve (You can achieve, oh…)
When you believe somehow you will (Somehow, somehow, somehow)
Somehow you will (I know, I know, know)
You will when you believe

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Montags-Mutmacher

Im spanischsprachigen Blog von Silvia habe ich gestern eine tolle Geschichte entdeckt, die ich euch heute auf Deutsch übersetze und als Mutmacher für diese Woche hierlassen möchte.

Ein sufistischer Mystiker  war sein ganzes Leben lang glücklich gewesen. Niemand hatte ihn je unglücklich gesehen – immerzu hatte er gelacht. Er war wie das personifizierte Lachen, sein gesamtes Dasein war wie ein Duft von Fröhlichkeit.

Als er schon ein Greis war und im Sterben lag, sogar auf seinem Sterbebett, genoss er den Moment und lachte sich kaputt. ein Schüler sagte zu ihm:

– Du verstörst mich. Du liegst im Sterben. Warum lachst du? Was ist daran so lustig? Wir fühlen uns sehr traurig… Wir wollten dich schon oft fragen warum du nie traurig warst. Wenigstens jetzt, im Angesicht des Todes, solltest du doch traurig sein. Und nicht einmal jetzt hörst du auf zu lachen! Wie machst du das?

Der Greis antwortete:

– Der Schlüssel dafür ist ganz einfach. Ich hatte meinen Meister danach gefragt. Er war mein Meister gewesen, als ich noch jung war – ich war nur 17 Jahre alt – er saß unter einem Baum und lachte ohne erkennbaren Grund dafür. Da war sonst niemand, noch war irgendetwas passiert, und dennoch lachte er und hielt sich den Bauch vor lauter Lachen. Ich fragte ihn: „Was ist los? Bist du verrückt oder wie?“

Er antwortete: „Es war einmal ein Tag, da war ich so traurig wie du, und dann merkte ich plötzlich, dass das meine Wahl gewesen war, das war mein Leben gewesen. Seit diesem Tag ist das erste, was ich  jeden Morgen mache, bevor ich die Augen öffne, ist mich selbst zu fragen: „Abdullah – das war sein Name – Was möchtest du? Trauer? Glück? Was wirst du heute wählen?“ Und es ereignete sich, dass ich jeden Tag das Glück wählte.“

Es geht darum, dass man die Wahl hat. Versuch es mal. Kaum aufgewacht, wenn du merkst, dass der Schlaf dich verlassen hat, frage dich: „Abdullah, ein neuer Tag! Was möchtest du? Was wählst du? Not, oder Glück?“

Und wer würde schon Not wählen? Und: warum? Das ist unnatürlich… außer, jemand fühlt sich glücklich dabei, in Not zu sein. Aber dann würde der ja gleichermaßen sein Glück wählen, und nicht seine Not.
In diesem Sinne: eine schöne restliche Adventszeit wünscht Euch
Masca

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Montags-Mutmacher

Letzte Woche war ich in Berlin auf Schnäppchen-Jagd und habe tatsächlich für sehr wenig Geld eine Best-of-CD meines ganz großen Jugend-Idols ergattert. Meine erste selbstgekaufte Single, anno 1986, war von ihr…. meine erste selbstgekaufte LP, anno 1990, war von ihr… und lange Jahre ist sie in Vergessenheit geraten, weil sie leider später eher durch unschöne Schlagzeilen aufgefallen ist, als dass sie weiterhin Top-Hits hervorgebracht hätte.
Mein heutiger Mutmacher ist eines ihrer Lieder, das mich mein Leben lang begleitet hat, teils weil ich ihre Worte zu Herzen nehmen wollte, teils weil genau das, wozu sie aufruft, unser aller Ziel sein sollte: uns selbst zu lieben.
Whitney Houston: Greatest love of all.
Dieses Lied heute ist für alle, die es in diesen Tagen schwer haben, und für alle, die an sich zweifeln.

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