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Archive for the ‘Klangkapriolen’ Category

Guten Morgen! Na, wir ist Euer Start in die neue Woche?

Nachdem ich letzte Woche dazu aufgerufen habe, allen unliebsamen und unangenehmen Dingen im Leben den Mittelfinger zu zeigen und zum *#!!! zu schicken, lade ich Euch diese Woche ein, nach der Devise zu leben, wie ich es mir eigentlich seit der Brustkrebsdiagnose vor 5 1/2 Jahren vorgenommen hatte (aber, das gebe ich zu, leider nur selten geschafft hatte – was nicht heißt, dass es man es trotzdem probieren soll: und jetzt, nachdem meine 5jährige Therapie seit einem halben Jahr beendet ist, fällt es auch leichter, sich daran zu halten!): Nehmt das Leben leicht! Lasst Euch nicht ärgern. Und vor allem: lasst Euch nicht dazu überreden oder gar zwingen, Dinge zu tun, zu denen ihr überhaupt keine Lust habt! Genießt das Leben und macht vor allem all das, was Ihr schon immer einmal machen wolltet, und was Euch mit Freude erfüllt! In diesem Sinne:

PROBIERT’S MAL MIT GEMÜTLICHKEIT!

Eine schöne Woche wünscht Euch:
Masca

PS: unbedingt mitsingen!

******************************

Teilnahmebedingungen:

– Montags mit mehr oder weniger (lieber mehr 😉 ) Regelmäßigkeit
einen Mutmacher in Form eines Liedes, Videos, Fotos, Spruches,
einer Geschichte o. ä. im Blog posten.

– Meinen Blog verlinken und, wenn möglich einen Trackback hinterlassen.

– Wenn Du neu mitmachen willst, mir einen Kommentar oder Mail
zukommen lassen, um Dich in die Liste einzutragen.

– Fertig!

***************************

Mutmacher-Liste:


Die Zweibeinerin und die 10 Ks

Dreams and me – Diagnose Brustkrebs – Wohin es mich führt…

Lucias Blog – Allerlei Kinderkram

Masca’s Blog – Mein Leben mit und nach Brustkrebs

Sternklar – Mein Leben und ich!

Wolke205’s Blog

Yvonne – Mädchenhaft

Zauberfloh …im ganz alltäglichen Chaos 

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Das Stöckchen lässt mir keine Ruhe, und es fallen mir ständig neue Melodien ein…

Heute möchte ich Euch zwei Beispiele dafür zeigen, wie einem die klassische Musik über das Kino näher gebracht werden kann.

1. „Shine“ – Oscar-gekrönte Verfilmung der Biographie von David Helfgott, einem begnadeten, schizophrenen Pianisten. Der Film selbst und der Hauptdarsteller haben mich fasziniert, und dank des Films habe ich die wunderschönen Klavierkonzerte von Rachmaninov kennen gelernt. Besonders das Klavierkonzert Nr. 3 hat es mir angetan.

2. „Un coeur en hiver“ („Ein Herz im Winter“) des französischen Regisseurs Claude Sautet, mit Emmanuelle Béart und Daniel Auteuil in den Hauptrollen, aus dem Jahr 1992. Es handelt sich um eine tragisch-romantische Dreiecksbeziehung zwischen zwei Instrumentenbauern und einer jungen Violinistin. Ich habe den Film glaube ich 5-6 Mal gesehen, habe mich damals – ich war knapp 20 Jahre alt – mit Emmanuelle Béart identifiziert (bzw. ich wollte gerne so sein wie sie 😉 ) und ich habe gelernt, dass Maurice Ravel noch viel schönere Sachen komponiert hat, als den Bolero 😉

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Katerwolf hat mich mit einem netten Stöckchen beworfen.

Ich soll meine 6 liebsten Filmmusik-Titel posten, das mache ich doch gern! Gar nicht so leicht, denn Katerwolfs Vorlage war schon sehr gut, da möchte ich nicht Lieder „wiederholen“ (ich hätte auch Frühstück bei Tiffany’s und Dschungelbuch genommen 😉 )

Nr. 1

„The Blower’s Daughter“ von Damien Rice, aus dem Film „Closer“ – mit Abstand das wunderschönste Lied, das JR und ich jemals im Kino gehört haben… ♥♥♥ … und der Film ist sowieso auch einer unserer Lieblings-Filme ♥♥♥

Nr. 2

„All that Jazz“ vom Musical „Chicago“ mit den hinreißenden Catherine Zeta-Jones und Renée Zellweger – der Film und die Musik, die JR und mir 2 Monate, nachdem wir zusammen gekommen waren, endgültig gezeigt hat, dass wir auch wirklich zusammen gehören… ♥♥♥

Nr. 3

Die große Aretha Franklin mit „Think“ in „The Blues Brothers“ (aus diesem Film könnte ich hier so gut wie alle Lieder posten 🙄 ), einer der Filme, die ich am häufigsten gesehen habe, und das Lied, das mein Faible für Funky Music am besten verdeutlicht 😀

Nr. 4

„The Time Warp“ aus der „Rocky Horror Picture Show“, dem Film, den ich vermutlich am häufigsten gesehen habe (an die 15-20 mal, in einem speziell für diesen Film dekorierten Kinosaal, mit Mitmach-Tüte und im englischen Original… 😳 he he 😆 )

Nr. 5

„Pulp Fiction“ mit der fantastischen Uma Thurman darf hier nicht fehlen (Chuck Berry: „You never can tell“):

Nr. 6

Als letztes, das mir heute wichtigste Lied: „Somewhere over the rainbow“ aus „The Wizzard of Oz“, gesungen von Judy Garland.
Liebe Sabine, lieber Oli, ich möchte dieses Lied gerne Euch und Eurem Casi widmen. *knuddel*

Da ich dieses Stöckchen toll finde und es echt mal was anderes ist, werf ich es gleich mal weiter (an wie viele Blogger soll das eigentlich geworfen werden? da es 6 Musiktitel sein sollten, nehme ich jetzt mal 6 Blogger) und zwar an:

Trolleira
Mrs Attitude
Die Zweibeinerin
Jule und ihre Jungs
Lucia
Frau Schlafhut

Und wer sonst noch möchte, darf es gerne mitnehmen (Kommentar bei mir wäre nett, dann komme ich zu Euch „gucken“ 🙂 ).

Also dann los – Let’s rock! 😆

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Es gibt zwei A Cappella Gruppen, bei denen ich total zur Groupie werde 😆 Die eine heißt Montezuma’s Revenge – Ich liebe diese 5 Holländer… fast so sehr wie die andere Gruppe, die einmaligen, fantastischen Take 6 😉 (letztere auch hier)

Leider hat sich Montezuma’s Revenge nach sehr langer Zeit trotz internationalem, großen Erfolg getrennt 😥 Zurück bleibt die Erinnerung an einmalige Shows, die ich live in Deutschland erleben durfte (3 verschiedene, ich war aber bei einer 2x 😉 ): „In Pursuit of Pleasure“, „Double Density“ und „Hits again„; meine, äh, 8 ?? CDs; und meine sorgsam gehüteten Autogramme auf den CD-Covers 😉

„I ain’t gonna let you break my heart again“

„And so it goes“

„Hopelessly devoted to you“ – Live in Berlin gesehen, anno 2003 😉

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OT – Gala 2

Gestern Abend mussten JR und ich uns nicht um das Fernsehprogramm streiten: Während ich gerne die neue Gala von OT gesehen hätte, wäre für ihn ein sehr wichtiges Fußballspiel seines Liebelingsvereins auf dem Programm gestanden. Tja: wir haben beides nicht gesehen, denn mein Cousin war zu Besuch. 😛 Was das Fußballspiel betrifft – der Lieblingsverein hat gewonnen – konnten wir die Tore über die Nachbarn, die lauthals jubelten, mitkriegen. Und das OT betrifft, hat es mir heute genügt, die einzelnen Videos im Internet zu sehen – viel verpasst hab ich wohl nicht.

Die gestrigen Darbietungen waren nicht so toll wie die vor einer Woche. Da haben alle Kandidaten echt abgeflacht. Es fällt sogar schwer zu sagen, was mir nun wirklich gefallen hat, denn wirklich unterhalten hat mich nichts so richtig. Letztendlich hab ich mich für den Auftritt von Maxi und Rafa entschieden, auch wenn der auch nicht perfekt war (u. a. Rafas Englisch ist ja unter aller Kanone…), aber mir scheint, dass die beiden gestern „am richtigsten“ gesungen haben, außerdem haben die zwei harmoniert und es war schon irgendwie spaßig, den beiden zu zu gucken. Geflogen ist übrigens Guadiana, die in ihrem letzten Auftritt alles gegeben hat – und auch mich total überrascht (positiv).

Hier nun meine neue Topliste und danach das Video vom Auftritt von Maxi und Rafa:

1. ↔ Maxi
2. ↔ Brenda
3. ↑ Rafa – Publikumsfavorit
4. ↓ Mario
5. ↑ Cristina  
6. ↔ Alba
7. ↑ Ángel
8.  ↓ Jon – nominiert (von den Kandidaten gerettet)
9. ↑ Nazaret
10. ↑ Patricia
11. ↔ Elias  – nominiert
12. ↑ Samuel – nominiert (von den Lehrern gerettet)
13. ↑ Silvia
14. ↑ Diana
15. ↓ Pedro – nominiert

– Video folgt später, youtube streikt gerade 👿 –

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OT – Gala 1

Es ist wirklich unglaublich, wie hoch dieses Jahr das gesangliche Niveau der Kandidaten ist. Da fällt es richtig, richtig schwer zu entscheiden, wer einem am besten gefällt. Ich befürchte echt, dass ich in den kommenden Wochen da mit meiner Meinung dann einfach nicht mehr objektiv bleiben kann, weil sich alle Kandidaten vom Niveau her so ähneln, und dann kommen dann doch wieder so Punkte wie Sympathie, Aussehen (im Show-Biz ja so wichtig) usw. in den Vordergrund.

Aus diesem Grunde finden sich vermutlich in meiner aktualisierten Präferenzenliste Maxi (ein bisschen Lokalpatriotismus muss sein, denn er kommt aus Geiselstadt, aber nicht nur deswegen ist er oben) und Brenda (sie hat einfach eine wunderbare Technik, ausgebildete Stimme, und ich hege einfach Sympathie für sie, da sie aus einer südamerikanischen Einwandererfamilie kommt) ganz oben. Und das, obwohl Brenda gegen Ende des Songs ein paar Patzer hatte und obwohl ich finde, dass das Lied noch etwas mehr Bühnenpräsenz von den beiden abverlangt hätte. Dennoch hat mich ihre Darbietung, wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung, heut Abend am meisten unterhalten und gefallen.

Die danach folgend platzierten Mario, Rafa und Jon haben z. B. im Vergleich zu Brenda und Maxi von Anfang bis Ende perfekt gesungen: haben mit ihrem Duett-Partner harmoniert, keine einzige Note verpatzt, eine tolle Bühnenpräsenz gehabt, wirklich 1A… Ich habe sie dennoch nicht an die Spitze gesetzt, weil ich auch den Schwierigkeitsgrad vergleiche – so ist doch „Kids“ von Robbie Williams weitaus anspruchsvoller (und auf Englisch gesungen) als die drei spanischen Lieder der Duette Mario+Rafa, Pedro+Ángel (der wohl wegen seines Aussehens von den Mädel-Kids zum Publikumsfavoriten gewählt wurde) und Jon+Patricia. Letztere, hm, schwer zu beurteilen. Sie singt richtig, sie singt schön, aber irgendwie fehlt bei ihr das „gewisse Etwas“. Alba und Cristina haben mir übrigens sehr gut gefallen mit ihrer Version von California Dreaming, vielleicht sind sie in meiner Wertung weiter nach hinten gerutscht, weil ich finde, dass die beiden Stimmen nicht so 100% zusammen harmoniert haben (was nicht heißt, dass sie falsch gesungen haben, im Gegenteil).  Sehr schade fand ich den Auftritt des Trios Nazaret+Silvia+Guadiana, denn ich denke, dass in diesem Lied die Stimmen von Nazaret und Silvia nicht so richtig gut zur Geltung kommen konnten. Einige Akkorde klangen auch etwas schief (man musste aber sehr genau hinhören) und ab und zu waren Guadiana und Silvia leicht zu tief. Guadiana hat mir dennoch besser gefallen als letzte Woche.

Elias wiederum hat einfach ganz viele Sympathiepunkte bei mir, als erster OT-Kandidat überhaupt, der aus einer Zigeunerfamilie kommt, ein ganz einfacher Junge der gerade mal den niedrigsten Schulabschluss hat, aber mit einem riesigen Vorsprung die besten Manieren, das herzlichste und menschlichste Auftreten und – es muss einfach gesagt werden – das hübscheste männliche Gesicht aller Kandidaten. Und gut singt er auch noch 😉 Nur sein Englisch, das ist katastrophal (aber ich denke, dafür kann er echt nichts, bei seiner geringen Schulbildung).

Samuel und Diana schließlich… hmmmm. Auf Spanisch sagt man so schön „ni fú ni fá“ = „weder das noch das“. Samuel hat wesentlich besser gesungen als letzte Woche, also das war ein riesen Unterschied. Dennoch fehlt ihm ein kleines bisschen, um an das Niveau der anderen heranzukommen. Und Diana hat eine schöne Stimme, die heute Abend aber leider nicht immer ganz sicher war. Sie hatte ein paar Patzer, unter denen das Lied leider etwas gelitten hat.

So, und hier kommt noch zum besseren Überblick noch mal meine Präferenzenliste

1. Maxi
2. Brenda
3. Mario
4. Rafa 
5. Jon  – nominiert
6. Alba
7. Cristina 
8. Ángel  – Publikumsfavorit
9. Pedro
10. Nazaret
11. Elias  – nominiert (von den and. Kandidaten „gerettet“)
12. Patricia
13. Samuel
14. Silvia
15. Guadiana  – nominiert
16. Diana  – nominiert (von den Lehrern „gerettet“)

Geflogen sind:
– Patty (Please forgive me – Bryan Adams) – das hab ich ganz und gar nicht verstanden, warum sie raus ist 😦
– Púa (Wake me up when september ends – Green Day) – zurecht meiner Meinung nach

Und hier noch mal der Song, den ich am besten fand heute, leider nur die Probenaufnahme vom Samstag (der Auftritt ist – logisch – noch nicht auf  „meinerTube“): editiert: diesmal das Video vom Auftritt:

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So wonderful

Dieses Video ist mir gerade gemailt worden. Es ist so schön, dass ich es mit Euch teilen wollte. (Wenn Ihr auf das Bild klickt, öffnet sich ein neues Fenster mit dem Video)

video

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Endlich ist es wieder soweit! Juhu! Es geht heute um alles, um den Eintritt in die „Gesangsakademie“ des Fernsehsenders Tele 5… bin schon gespannt auf die 16 neuen Kandidaten! Das Niveau dieses Jahr ist wieder sehr hoch. Und Chipper JAAAAA hat heute auch schon gesungen… Ach, da werd ich wieder zur Groupie he he he 😆

Ich mag das spanische OT vieeeeeel lieber als den Quatsch namens DSDS, den man im deutschen TV serviert bekommt. Dank Parabolantenne hab ich mir ein paar Castings angetan, und was soll ich sagen, es hat nicht dazu geführt, dass ich mir die Sendung antun muss(te). 1. kann ich Didda nicht ab. Nein, ich mag ihn überhaupt nicht. 2. fand ich es furchtbar, wie die Leute bei den Castings – zum Teil eindeutig Leute mit großen intellektuellen und sozialen Schwierigkeiten – „vorgeführt“ wurden, damit das Publikum was zum Lachen hat. Wenn es sich um einen Freak handeln würde, würd ich ja nichts sagen – da lach ich dann auch. Wenn es aber jemand ist, der ganz klar geistig zurückgeblieben ist, dann hört der Humor für mich auf. Und 3. kommt noch das gesangliche Niveau. Da sind ein Haufen Leute, die meinen, etwas von Gesang zu verstehen. Nichts da, DSDS ist mMn nur eine Abwandlung von Big Brother – da soll das voyeuristische TV-Publikum mit der billigen Meinung vom Didda, die manch einen Kandidaten persönlich durch den Dreck zieht und unkonstruktiv und unmenschlich ist, seinen Spaß haben, indem es sich über minderbemittelte kaputt lachen darf. Wie lustig! Geht es der Sendung wirklich um Musik? ich meine: um GUTE Musik? Ich wage das zu bezweifeln…

Die spanische Variante OT ist da ganz anders. Schon das Casting ist sehenswert, weil sich wirklich unglaublich viele, echt talentierte Menschen vorstellen. Das gilt ganz besonders für dieses und letztes Jahr, das Niveau hat unglaublich angezogen. Natürlich gibt es auch Freaks – aber es sind eben Freaks! Und die werden nicht öffentlich „vorgeführt“ und ausgelacht. Zumindest nicht so, wie es im deutschen TV passiert. Das gesangliche Niveau, das für die Aufnahme ins Programm gefordert wird, ist sehr hoch, schon im Casting werden auf die potentiellen Kandidaten hohe Anforderungen gestellt.

Die Jury besteht aus mehreren sehr bekannten Leuten aus der Musikszene, vom Radio, Ausbilder und Produzenten. Die Beurteilungen sind immer konstruktiv und ehrlich und gehen nie unter die Gürtellinie – was nicht heißt, dass die Kandidaten mit Seidenhandschuhen angefasst werden und immer Friede Freude Eierkuchen herrscht. Da wird schon klipp und klar gesagt, wenn ein Auftritt total mies war. Klar, natürlich gibt es auch einen „Miesmacher“ der Nation, einen, der mit seiner Meinung aneckt – das spanische Pendant zum Didda ist hier der „K*tzbrocken“ Risto Mejide. Im Unterschied zu Didda ist nach wenigen Jahren aber ziemlich schnell klar geworden (auch wenn die Produzenten es nicht öffentlich zugeben), dass Risto mit seinen Aussagen und seinem Verhalten klar einem Drehbuch folgt – seine Miesmacher-Rolle also gespielt ist. Mittlerweile sollten das auch die Kandidaten wissen, und sie reagieren auch immer seltener dünnhäutig auf seine Beurteilungen. Und Ristos Fan-Club reißt auch nicht ab, wie man heute in der ersten Sendung der neuen Staffel gesehen hat… das Publikum hat gekreischt wie bei einem Pop-Star  😉

So, nun freue ich mich auf mehrere Wochen gute Musik und Unterhaltung, und ja, natürlich auch auf Klatsch und Tratsch und Lästereien 😉

 Hier meine derzeitige Favoritenliste (in etwa in dieser Reihenfolge), von denen heute Abend 2 Kandidaten rausfallen werden:

Sehr gut gefallen mir:
Alba mit dem gewaltigem Stimmspektrum
Brenda, die Peruanerin mit klassischer Gesangsausbildung
– die 16jährige Rockröhre Cristina
– die sympathische Nazaret (ja, sie heißt wirklich so 🙄 )
Elias, der erste OT-Kandidat „calé“ überhaupt (Herkunft aus einer sehr einfachen Zigeunerfamilie), das war echt mal fällig! Und nein, er hat heute kein Flamenco gesungen, sondern Salsa 😉
– die temperamentvolle Patty

Gut finde ich außerdem:
Jon
Patricia
– Rafa
– Diana
– Ángel
– Silvia

Maxi
Mario

Meine Abschussliste:
Guadiana: ausdruckslos, Stimme nichts Besonderes
– das Jüngelchen mit dem Spitznamen Púa, dessen einziger positiver Punkt ist, dass er Fernando Torres ein bisschen ähnlich sieht 😉
Samuel: leider falsch gesungen

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Heute hab ich’s endlich geschafft. Letzte Woche hatte ich noch zu sehr mit Husten und Schleim zu kämpfen, die Reste von der vorher durchgemachten Grippe. Aber letzte Woche hab ich zumindest vorbeigeschaut, mein Interesse signalisiert und ein paar Partituren zum üben mitgenommen. Davor waren ja Osterferien, und davor haben sie die Matthäus-Passion gemacht – das war mir zu heikel und zu kurzfristig, um zu diesem Moment wieder einzusteigen.

Heute, also, hab ich zum ersten Mal wieder mitgeprobt. Meine erste Chorprobe seit Sommer 2002, meine erste Probe mit DIESEM Chor seit Januar 2002. Von 1989 bis 2001 habe ich kontinuierlich, ohne Pausen, in mehreren Chören und Gesangsgruppen gesungen. Anfang 2002 hat mich mein letzter Chor, dieser hier, vergrault. Und ich hatte sehr viel Arbeit, ich konnte es eigentlich nicht einrichten, zwei Proben wöchtenlich schon gar nicht. Im Sommer 2002 hab ich dann noch an einem großen Workshop und internationalem Chortreffen (als Einzelperson) mitgemacht. Danach hab ich nichts mehr mit Chören zu tun gehabt. Januar 2006 kam dann die Brustkrebs-Diagnose. Es war wie ein Schlag. Und im Laufe des Jahres 2006 versiegte auch meine Stimme. So kann man es am besten beschreiben. Sie versiegte. Ich konnte einfach überhaupt nicht mehr singen. Emotional hab ich das nicht mehr auf die Reihe gebracht.

Seit einem Jahr oder so ist nun meine ehemalige Chorleiterin hinter mir her, ich solle doch wieder kommen. Einige von den neuen Mitgliedern hatte ich auch über andere Wege kennen gelernt und auch diese meinten, dass sich das Klima im Chor verändert habe. Mich hinderte an der Rückkehr nun aber nicht mehr die schlechten Erfahrungen, die ich Ende 2001 gemacht hatte, sondern meine persönliche, emotionale Situation.

Aber heute. Ich habe mich nun also überwunden, meine Scheu zu singen und meine Angst, diesen Leuten, die mir das Leben schwer gemacht hatten, wiederzusehen (zum Glück nur zum Teil, es ist ja viel Zeit vergangen, und viele sind einfach nicht mehr da). Wir haben heute eine Mendelssohn-Motette geprobt und das Requiem von Fauré. Beides Repertoire des Chores, beides komplett neu für mich. Es war gar nicht schlecht, allerdings bin ich noch heiser. Reste von der Grippe/der Erkältung? Konsequenz von fast 7 Jahren nicht-mehr-Chorsingen und 3 Jahren überhaupt nicht mehr singen? Beides möglich. Aber Geduld. Die geb ich mir. Die brauch ich auch. Aber der wichtigste Schritt ist jetzt getan. Zum Fauré-Konzert mitte Juni darf ich dabei sein, darauf freue ich mich, und darauf bin ich stolz. Aber ich muss mich zu Hause hinsetzen, sonst krieg ich das in 6 Wochen nicht auf die Reihe 😉

Und die Aussichten sind auch mehr als super, das spornt an: heute kam die Nachricht, dass der Chor eingeladen wurde, im Dezember in einem sehr wichtigen Konzertsaal in der Großstadt die 9. von Beethoven zu singen. WOW. Darauf freue ich mich noch mehr. Ich habe sie noch nie gesungen, und dann auch noch an so einem Ort! Wenn jetzt nichts Doofes dazwischen kommt, kann alles seinen normalen, positiven Lauf nehmen.

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Bei Dulós wieder-entdeckt, habe ich folgendes Lied. Eigentlich bin ich kein besonderer Fan von Bebe, ich mag ihre Stimme nicht sonderlich, und die Lieder drehen immer um das gleiche Thema. Dennoch muss man ihr Engagement, ihren Einsatz, und ihre Selbstlosigkeit anerkennen, und ich schätze, dass sie bei all ihrem Erfolg hier in Spanien immer noch das andalusische Mädel von nebenan geblieben ist, frech, bodenständig, menschlich.

Das Lied Ella (übersetzt: Sie) zielt eigentlich auf Frauen, die von ihren Partnern (oder anderen Männern der Familie) unterdrückt werden, seelisch oder/und körperlich misshandelt werden – ein sehr brisantes Thema hier in Spanien, schon seit Jahren, mit einer unglaublichen Medienpräsenz, sei es nun in den Nachrichten, in denen von Totschlägen oder versuchtem Totschlag an Frauen berichtet wird, sei es durch offizielle Werbung, die zum Kampf gegen die Misshandlungen im familiären Umfeld aufruft (Werbungen, die von der Regierung, oder den Fernsehsendern, oder Nichtregierungsorganisationen produziert werden), sei es in Gesprächsrunden, sei es weil der Schutz der Frauen über neue Gesetze, schnelle Gerichtsverfahren, Ansprechpartner, Anlaufstellen usw. ständig verbessert wird usw. Immer, wenn dann im Radio ein neues Lied vorgestellt wird, das sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt, neige ich dazu zu glauben, dass sich hier mal wieder irgendein Möchtegernkünstler auf den Zug aufspringen will, weil er weiß, dass dieses Thema im Moment „in“ ist. Bei Bebe hab ich das am Anfang auch gedacht (dieses ist nicht das erste Lied, das sie zu diesem Thema selbst komponiert hat). Mittlerweile glaube ich es ihr aber – ihr ehrliches Engagement. Und dass sie es ohne Eigennutz tut. Letztendlich habe ich, wie oben geschrieben, über Dulós erstmals das Video zum Lied gesehen, und ich muss sagen, das Video gefällt mir sehr gut (fast noch besser als das Lied 😉 )! Sehr einfach, sehr treffend!

Schließlich habe ich mich noch gefragt, ob man den Text nicht auch auf das Thema Brustkrebs oder generell den Kampf gegen Krankheiten „übertragen“ kann. Natürlich kann man es!

(die Übersetzung ist wieder von mir, und für die, die Spanisch können: der Text ist „richtig“ Andalusisch transkribiert 😉 )

Ella sa cansao                     Sie ist es müde,
de tirar la toalla                   das Handtuch zu schmeißen
se va quitando                    trennt sich langsam
poco a poco telarañas       von den Spinnweben
no ha dormido esta noche               
hat heut Nacht nicht geschlafen,

pero no esta cansada         ist aber nicht müde
no mira ningún espejo       schaut in keinen Spiegel,
pero se siente to’ guapa     fühlt sich aber komplett hübsch.

Hoy ella sa puesto color    Heute hat sie sich
en las pestañas                    die Wimpern getuscht
hoy le gusta su sonrisa,      heute mag sie ihr Lächeln,
no se siente una extraña   fühlt sich nicht fremd
hoy sueña lo que quiere    heute träumt sie, was sie will,
sin preocuparse por nada ohne sich um etwas zu sorgen
hoy es una mujé                                 heute ist sie eine Frau,
que se da cuenta de su alma die ihre Seele erkennt

Hoy vas a descubrir           Heute wirst du entdecken
que el mundo es solo para ti dass die Welt nur dir gehört
que nadie puede hacerte daño, dass niemand dir weh tun kann
nadie puede hacerte daño                niemand dir weh tun kann
Hoy vas a comprender      heute wirst du verstehen
que el miedo se puede romper dass Angst gebrochen werden kann
con un solo portazo.          mit einem einzigen Türknall.
Hoy vas a hacer reir           Heute wirst du zum Lachen bringen
porque tus ojos se han cansado  weil deine Augen es müde sind
de ser llanto, de ser llanto… Trauer zu sein, Trauer zu sein…
Hoy vas a conseguir          Heute wirst du es schaffen
reírte hasta de ti                  sogar über dich selbst zu lachen
y ver que lo has logrado    und das zu sehen, was du erreicht hast…

Hoy vas a ser la mujé        Heute wirst du die Frau sein,
que te dé la gana de ser     auf die du Bock hast, zu sein
Hoy te vas a querer            heute wirst du dich lieben
como nadie ta sabio queré               wie niemand dich bisher lieben konnte
Hoy vas a mirar pa’lante  Heute wirst du nach vorne schauen
que pa atrás ya te dolio bastante denn zurück hat schon zu weh getan
una mujé valiente, una mujé eine mutige Frau, eine lächelnde
sonriente, mira como pasa Frau, schau wie sie daher kommt…

Hoy nació la mujé perfecta Heute ist die perfekte Frau geboren
que esperaban                     auf die man gewartet hat
ha roto sin pudores             sie bricht ohne Scham
 las reglas marcadas           die vorgegebenen Regeln.
Hoy a calzado tacone       Heute trägt sie Absätze
para hacer sonar sus pasos damit man ihre Schritte hört
Hoy sabe que su vida        Heute weiß sie, dass ihr Leben
nunca mas será un fracaso              nie mehr ein Misserfolg sein wird.

Hoy vas a descubrir           Heute wirst du entdecken
que el mundo es solo para ti dass die Welt nur dir gehört
que nadie puede hacerte daño, dass niemand dir weh tun kann
nadie puede hacerte daño                niemand dir weh tun kann
Hoy vas conquistar el cielo Heute wirst du den Himmel erobern
sin mirar lo alto                   ohne zu schauen, wie hoch er
que queda del suelo           über dem Boden liegt
Hoy vas a ser feliz              Heute wirst du glücklich sein
aunque el invierno sea frio auch wenn der Winter kalt ist
y sea largo, y sea largo…  oder lang ist, oder lang ist…
Hoy vas a conseguir          heute wirst du es schaffen
reir tanto de ti                      sehr über dich selbst zu lachen
y ver que lo has logrado… und zu sehen, was du erreicht hast…

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