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Archive for the ‘Kläff, Knurr und Wuff’ Category

Tango

Vielleicht erinnert sich dieder eine oder andere LeserIn meines Blogs noch an Tango, ein Golden Retriever und Timmys Freund. Heute muss ich leider von etwas Traurigem berichten – keine Angst, es betrifft zum Glück NICHT Timmy! Und vielleicht habt ihr den ein oder andern Tipp für mich bzw. für meine Freunde.

Gerade rief mich mein Freund A. (Tangos Herrchen) unter Tränen an, er wüsste nicht weiter, und fragte, ob ich ihm weiterhelfen könne, da ich ja in Kontakt zu Tierheimen und so stehe. Dazu muss man sagen, dass A. + Familie ziemlich weit weg von uns wohnen, ca. 600km.

Heute Morgen hat Tango ohne erkennbarem Grund von einer Sekunde auf die andere seine Frau S. anegriffen und massiv gebissen. S. hatte sich zwischen Tango und ihrem kleinen Sohn (ca. 1,5 Jahre alt) gestellt, als Tango urplötzlich, wie gesagt ohne erkennbarem Grund, das Kind angeknurrt hat. S. hat sich also vermutlich in allerletzter Sekunde dazwischen gestellt und damit verhindert, dass das Kind gebissen wurde. Sie selbst musste zum Notarzt und mehrfach genäht werden. Nicht auszudenken, wenn es das Kind erwischt hätte.

Laut A. war Tango nach 2 Minuten plötzlich wieder total friedlich, „wie das Schaf, das er sonst immer ist.“ Ich muss dazu sagen, dass mir A. das alles unter Tränen erzählt hat, er stand total unter Schock.

Sie waren auch schon beim Tierarzt und der sagte zu ihnen nur (typisch Spanien!!!!). Da gibt’s nur eine Lösung: der Hund muss eingeschläfert werden 👿 Das will A. aber auf gar keinen Fall, er will Tango aber auch unter keinen Umständen behalten, sondern würde ihn gerne weggeben. Nur, wer würde so einen Hund wollen?

Da das, was passiert ist, gravierend ist und gerade ganz „frisch“ war, habe ich Abstand davon genommen, meinen Freund am Telefon davon überzeugen zu wollen, Tango doch noch eine Chance zu geben, ihn nicht wegzugeben und zusammen mit ihm zu einem Hundetrainer zu gehen und zusammen zu arbeiten. Ich riet ihn aber auf jeden Fall Kontakt zu allen nur möglichen Tierheimen und vor allem aber Hundeschulen und Hundetrainern aufzunehmen. Ich habe ihm gesagt, dass diese ihm vor Ort besser helfen können (besser als ich mit meinen Tierheimen, die wir so weit weg sind, außerdem sind die Gesetze in Spanien regional unterschiedlich), die Nachricht zu verbreiten und ein neues Zuhause für Tango zu finden.

Insgeheim hoffe ich aber natürlich auch, dass Hundeschulen und Hundetrainer – die hier in Spanien vermutlich am ehesten gegen das Einschläfern verhaltensauffälliger Tiere sind (den Tierheimen traue ich nicht immer über den Weg!) – ihn doch noch überzeugen können, mit Trainerhilfe und -arbeit an Tango und auch an ihnen selbst zu arbeiten und Tangos (vermutete) Eifersucht auf das Baby wegzuerziehen.

Meine Frage an Euch. Habt ihr Ideen/Vorschläge, wie ich meinen Freunden helfen kann. Ich habe ihnen angeboten, Tangos Bild und Info zum Hund über FB zu verteilen. Da Tango ein reinrassiger Retriever ist, könnte ich mir vorstellen, dass es trotz seines Alters etwas leichter sein wird ihn zu vermitteln, jedenfalls nicht so schwierig wie die Vermittlung von auf der Straße aufgelesenen Hunden. Kann man von meinen Freunden überhaupt verlangen (nicht heute oder morgen, aber vielleicht in ein paar Tagen) sich doch mit dem Gedanken auseinander zu setzen, den Hund doch zu behalten? Mein Freund sagte wörtlich: Ich LIEBE diesen Hund. Es bricht mir das Herz! Aber er kann unter keinen Umständen hierbleiben. Ich habe viel zu große Angst um mein Kind.

Ach ja, noch zur Info: Tango einfach einem Tierheim zu bringen und dort abzugeben, kann man hier nicht. Jedenfalls nicht in meiner Region. Wenn man einen ausgesetzten Hund auf der Straße findet, muss man die Polizei rufen (die dann aber in den seltensten Fällen kommt) oder die Tierschutzorganisation, und nur diese sind berechtigt, dort Tiere abzugeben. Und bei städtischen Tierheimen laufen die Tiere Gefahr, nach wenigen Tagen sowieso getötet zu werden. Und die privaten quillen vor Tieren über… Tierheime haben keine Aufnahmepflicht von Tieren, die von Privatpersonen gebracht werden. Also, Tierheim ist nicht wirklich eine Lösung, außer man nutzt deren Infrastruktur um auf den Fall aufmerksam zu machen und einen neuen Halter für das Tier zu finden…
Die Armen! Meine Freunde – und Tango auch! – tun mir so Leid! 😦
Danke fürs Zulesen schon mal…

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…zerbricht gerade. Ist es die Müdigkeit, der Stress der letzten Tage… warum geht es mir so nah?

Es geht um einen Hund. Es geht um Chippy. Ich habe vor einem Jahr hier (klick) schon einmal über ihn geschrieben.

Chippy wurde vor ein paar Wochen „gefunden“. Auf dem Rathausplatz. Mitten in den Feierlichkeiten des Stadtfestes mit ganz heftigem Böllerkrawall, der den armen Kerl total verschreckt hat. Er wurde „GEFUNDEN“ ha ha… 😥

Er kam ins Tierheim unserer Stadt. Ein GANZ übler Ort, das könnt Ihr mir glauben. Ich bin mit dem Tierheim über Facebook verbunden. Dort wurde ein Aufruf gemacht. „Hund gefunden. Kein Chip. Wer kennt ihn?“ Ich habe sofort angerufen und die gesamte Geschichte erzählt. Kurz vor mir hatte noch jemand angerufen, die teilweise das gleiche wusste wie ich (ich wusste mehr), was aber gut war, so dass das Tierheim sicher gehen konnte, dass unsere Infos wahrheitsgetreu sind.

Heute war wieder ein Aufruf auf Facebook, mit einem aktuellen Bild von Chippy. Es zerbricht mir das Herz um den kleinen Kerl. Ich würde sofort hinfahren und ihn holen. 😥 Aber die Vernunft siegt mal wieder über das Herz… 😥 ZWEI Hunde? und jetzt im Sommer, wo wir dann wegfahren wollen? Einen zweiten RÜDEN zu unserem eifersüchtigen Timmy? Und JR ist natürlich sowieso dagegen… *heulheulheul*!

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Hallo liebe LeserInnen,

 

sorry, dass ich – wieder mal – etwas wenig präsent bin in Euren und in meinen Blogs. Wer meinen anderen Blog verfolgt, weiß, dass in den letzten wochen und besonders in den letzten Tagen unheimlich viel los war. In JRs Familie gab es einen traurigen Todesfall (gestern war Trauerfeier, zu der wir 300km einfach am gleichen Tag hin und wieder zurück gefahren sind); meine Mutter machte uns gesundheitlich ziemlich Sorgen und war bis heute auch im Krankenhaus (letztendlich war es „nur“ eine Lungen- und eine Rippenfellentzündung, sie muss weiter Antibiotika nehmen und sich sehr schonen, ihr Rückflug nach Spanien wird dementsprechend auch noch verschoben); und weil das noch nicht alles war, wurde unser Timmy von einem fiesen Mückenvieh derartig gestochen, dass er sich über Nacht schlimm über der rechten Schulter einen ganzen Bereich Haare ausgekratzt hat. Konsequenz: Besuch beim tierärztlichen Notdienst am Pfingstmontag, er wurde an der Stelle geschoren und schaut einfach nur furchtbar aus, eine Creme, die ihm saumäßig weh tun muss und für die er uns hasst (mal sehen, wann und wie wir wieder sein Vertrauen zurückgewinnen können…) und Antibiotikum.

Zum Glück gibt es aber auch Positives, denn wir haben seit fast einer Woche und noch bis Montag ganz ganz lieben Besuch, der uns auch tatkräftig unterstützt (z. B. gestern Timmy umsorgt hat, als wir zur Trauerfeier fahren mussten). Und: es gibt in meiner Familie überraschend noch eine Hochzeit, eine Cousine heiratet Anfang Juli, zu der Feier werden wir ein paar 100 km südlich fahren (Lucia: bis zu Dir runter wird es leider nicht!).

Jetzt muss ich in den kommenden Tagen erst mal wieder Schlaf zurückholen, ich bin fix und fertig, und vor allem generell runterkommen, die vielen Sorgen und Aufregungen haben mich ganz schön gerädert…

Bald hoffentlich wieder mehr von mir!

Seid herzlichst gegrüßt:

Masca

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Ich habe mich rar gemacht, ich weiß… sowohl hier, als auch in meinem anderen Blog, als auch in den Blogs, in denen ich mitlese. Das tut mir sehr, sehr Leid. Momentan habe ich einen enormen beruflichen Aufschwung. Ich habe mich ja im September selbstständig gemacht und es scheint, dass ich in den vergangenen 1,5 Monaten richtig durchgestartet bin. Diese Woche habe ich erstmals sogar einen Auftrag abgelehnt… aber das ist alles ein anderes Thema, über das ich hier momentan noch nicht schreiben wollte. Das nur zur Erklärung, warum es so still geworden ist um mich. Dennoch: ich lese – manchmal mit mehreren Tagen Verzögerung – überall noch mit, und versuche, so gut es geht, immer am Ball zu bleiben, wie es Euch allen da draußen in der Bloggerwelt so geht…

Heute komme ich zwangsläufig wieder dazu, etwas zu schreiben, denn ich liege – wieder mal – mit einem Aua im Bett und habe demnach Zeit.

Neuere Leser meines Blogs wissen es vielleicht nicht, aber ich habe während meiner 5jährigen AHT, die ja seit Januar beendet ist, mehrfach Probleme mit Knochen usw. gehabt. So hatte ich einen ziemlich besch* Hexenschuss im Dezember 2006, eine nicht ganz so lang andauernde, aber dennoch schmerzhafte Rippenzerrung im Januar 2007, einen komlizierten Fußbruch mit mehrmonatiger Krankschreibung im März 2008, eine weitere Verstauchung des (anderen) Fußes 2010… Die Häufung dieser ganzen Wehwehchen machte natürlich hellhörig und es wurde nicht selten der Verdacht geäußert, dass die ganzen Brüche, Zerrungen und Stauchungen mit der AHT direkt oder indirekt zusammenhängen könnten. Eine Knochendichtemessung und ein Zyntigramm blieben aber zum Glück immer ohne Befund. Nun ja, so muss ich also mit meiner Anfälligkeit, vor allem die meiner Fuß-Sprunggelenke (mit denen hatte ich schon mehrfach, auch Jahre vor der Brustkrebsdiagnose, Probleme) leben.

Was mich nun aber tierisch ärgert ist, dass ich nicht „nur“ mehr auf meine Füße achten muss – sondern auch auf meinen Rücken. Heute hat sich nämlich der Hexenschuss zurück gemeldet, und das nicht leise 👿 Was passiert ist?

Ich hatte heute Vormittag nach mehreren Down-Tagen (*wink* zu Hustelinchen, mir ging’s ähnlich wie Dir…) eine ganz fantastische Zeit, denn ich war mit meinem Timmy auf der Haustiermesse. Heute durften die Gäste der Messe in das Agility-Training eines der besten Vereine Spaniens reinschnuppern und mitmachen. So stellten wir (Timmy und ich) uns in die Warteschlange, denn seit Langem hege ich schon den Verdacht, dass Timmy das Zeug zu Agility hat. Nicht, dass ich Ambitionen hätte, an Turnieren teilzunehmen – es geht mir darum, dass ich merke, dass sich timmy mehr und mehr langweilt und einfach nicht ausgelastet ist. Er zieht sich dann immer mehr zurück, wird lustlos und so… und das tut mir im Herzen weh. Also dachte ich heute: Los! Mal ausprobieren! Wäre ja auch ein tolles Hobby für JR und mich :mrgreen:

Tja, die Hündchen und Hondchen vor Timmy waren alle etwas… äh…. lahmarschig 😉 Im schlimmsten Fall ließen sie sich nicht von Ort und Stelle bewegen, auch nicht mit Leckerli. Im besten Fall tappsten sie vorsichtig auf die Brücke und schnüffelten an den Hürden.

Und dann kam Timmy. ♥

Der stand schon lange wild mit dem Schwänzchen wedelnd in den Startlöchern. Als es dann losging – ich bekam zu jeder Hürde einen neuen Trainer zur Hand – war kein Halten mehr. Timmy rennt (!) auf die 1,50 m hohe Brücke rauf, die Schiene entlang, und dann wieder runter. Ich muss richtig mitrennen (er ist ja noch angeleint). Angekommen, pflanzt er sich – brav wie er ist – mit erwartungsvollen, großen Augen vor den Trainer hin, denn er weiß: der hat ja Leckerli in der Hand 😉 Bekommt seine Belohnung, lässt sich umdrehen und rast die gleiche Strecke wieder zurück. Gleiches Spiel. Und ein drittes Mal. Die Leute in der Warteschlange und im Zuschauerbereich staunen ♥ *stolzbin* Der Trainer strahlt. „So ein toller Hund! So ein braver Hund!“ „Wow“ „Wahnsinn!“ ich platze vor Stolz… ♥♥♥

Dann das Slalom. Mit Hilfe eines Tennisballs. 1a geklappt, und das in einem Tempo!

Dann die kurze Röhre. Die flößte ihm Respekt ein, mit Überredungskünsten lief er aber 3x durch. Dann die lange Röhre. DAS war die einzige Übung, die er nicht machen wollte. Der kleine Schisser…. 😉

Dann Hürdenspringen. Kein Problem. Kein unten durch kriechen. Kein außenherumlaufen. Und das Anfangstempo wieder zurück.

Dann eine riesige Pyramide. Die war steil und mind. 2m hoch. Springt der Knilch doch über eine Hürde, rast auf die Pyramide zu, rauf, direkt auf der anderen Seite wieder runter und springt über die nächste Hürde! 😮 Und dann alles wieder zurück. Und ein drittes Mal.

Dann weitere Hürdenspiele. Springen, im Parcours springen, springen und auf einem Tisch kurz innehalten, Sitz, 4 Sekunden warten, wieder runter und über die letzten Hürde springen.

Wow wow wow wow sage ich nur. ALLE Trainer waren begeistert. ICH aus dem Häuschen. Und TIMMY strahlte, wie ein Hund nur strahlen konnte. WOW! DAS ist es. DAS will ich machen.

Tja. ICH will. Aber mein Rücken nicht! 😥 Ich muss irgendeine ganz ganz doofe Bewegung gemacht haben. Timmy legte ja ein tolles Tempo vor, ich musste sogar mehrfach die Leine loslassen, so flitzte er, und mit ihm mithalten, hinterher rennen…

Ich konnte gerade mal so wieder mit dem Auto nach Hause fahren, und Timmy gerade mal so in und später wieder aus seinem Kennel im Kofferraum befördern. 😦

Nach dem Mittagessen ging gar nichts mehr. Ich bin direkt ins Bett, hab ne Paracetamol genommen (Ibuprufen gab’s nicht mehr im Haus, hat mein lieber JR später aber von der Apotheke mitgebracht), 2 Stunden geschlafen. Ich kann jetzt im Bett sitzen und seitlich liegen, gelegentlich auch auf dem Rücken. Aber jede kleinste Veränderung, jede Bewegung überlege ich mir vorher 3x gut. Es tut sauweh und wenn das jetzt mehrere Tage anhält, dann gute Nacht!

Und was wird jetzt mit dem Agility? Der Club, der es veranstaltet hat, ist nur 10 Autominuten von uns entfernt. Clubgebühr ist 35,00 € im Monat. Ist das viel? Für uns ist das eigentlich schon viel Geld. Aber… wenn man in ein Fitness-Studio geht (was wir noch nie gemacht haben) oder sich sonst für irgendeinen Sport irgendwo anmeldet, zahlt man doch auch drauf… Das Agility-Zentrum wäre zur Nutzung dienstags und donnerstags abends (da können wir bis mind. Juni nie!) und samstags vormittags (der einzige Termin, den wir wahrnehmen können). Und dann mein Rücken: wenn ich mit Timmy nicht mitlaufen kann, bringt’s das doch auch nichts? JR findet Agility toll, aber ist nicht so Feuer und Flamme dabei wie ich. Und Timmy hört mehr auf mich als auf JR. Ach Sch* 😦 Ich weiß, dass ich jetzt und heute nix entscheiden muss. Aber ich würde es gerne…

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Angeregt von Freidenkerins „Mopphund“ 😆 möchte ich Euch mal ein aktuelles Bild von unserem „Wischmopp-Hund“ bzw. „Staubwedel-Hund“ zeigen 😆 Das Bild ist von Anfang Januar. Vor wenigen Tagen war Timmy allerdings beim Hundefrisör, seiner Funktion als Wollmäuse-Fänger kann er also momentan nicht nachgehen… bis das Haar wieder wächst… 😛

Dieses Bild ist vom vergangenen Herbst:

Und dieses Bild – vom Dezember – habe ich schon mal an einem anderen Ort gezeigt 😉 – die Weihnachtskarte ist von der lieben Trüffel. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön für die nette Überraschung! 🙂

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Chippy ist ein kleiner, 8 Jahre alter (vermutlich) Mischlings-Rüde aus der entfernteren Nachbarschaft. Welche Rasse er ist bzw. welche Mischung habe ich noch nicht raus, er sieht aus wie ein zu groß geratener Langhaar-Chihuahua oder auch wie ein Papillon/Phalene mit zu kleinen und halb hoch gestellten, halb geknickten Ohren. Er ist schwarz mit braunen Flecken, fast so groß wie Timmy (ich vermute 3,5-4 kg schwer, Timmy ist 4,8 kg) und megasüß.

Wir, also Timmy und ich, und mittlerweile auch JR, kennen Chippy von unseren vormittäglichen Spaziergängen. Ich versuche ja täglich die Routen zu wechseln, aber in letzter Zeit gehe ich wieder öfter um die netten kleinen Häuschen in der Nähe von uns spazieren, weil ich da gerne in die kleinen Gärten reinschiele 😉 Es gibt einfach zu wenig Häuschen und noch weniger Gärten mitten in der Stadt.

Chippy „wohnt“ in einem dieser Häuschen. Oder besser gesagt: im Vorgarten. Wenn wir vorbei kommen, begrüßt uns Chippy hinter dem Tor der Parkeinfahrt mit freudigem Schwanzwedeln, ohne zu bellen, steckt sein Schnäuzchen durch die wenigen Ritzen, die es gibt, und pinkelt auch gern mal gegen das Tor, um Timmy zu zeigen, wer er ist 🙄 Timmy und Chippy mögen sich, nur leider ist halt nichts mit Spielen, da die beiden von diesem Gartentor getrennt werden.

Lange Zeit wusste ich nicht, wie Chippy heißt. Denn immer, wenn wir so gegen 10 Uhr am Garten vorbei liefen, war – für mich logischerweise, da normale Arbeitszeit – sonst niemand da. Nach Monaten traf ich neulich an einem Samstag tatsächlich eine ältere, ca. 70jährige Dame im Garten an, die gerade die herabgefallenen Herbstblätter aufsammelte. Freudig begrüßten sich, wie immer, Chippy und Timmy, und ich grüßte freundlich die Dame mit den Worten: „Oh wie schön, jetzt kann ich endlich mal fragen, wie dieser kleine Hund heißt“. Die erste Entgegnung der Dame war keine Antwort auf meine Frage, sondern: „Ist das ein Rüde?“ die ich natürlich bejahte. „Oh, dann wird mein Hund ihn anbellen, nehmen sie ihn lieber weg“ (…wegnehmen ist doch eh Schwachsinn, wenn eh ein Tor zwischen den Hunden ist, was soll da schon passieren? Abgesehen davon, dass Chippy noch nie den Timmy verbellt hat). Ich erklärte: „Nein, nein, machen Sie sich keine Sorgen, wir kommen hier regelmäßig vorbei und die zwei verstehen sich prima!“ Die Frau wunderte sich sehr. Dann erfuhr ich endlich den Namen (ausgesprochen: „Tschippi“) und das Alter. Und so kamen wir ins Gespräch…

…und entsetzt musste ich erfahren, dass das Haus, in dessen Vorgarten wir Chippy regelmäßig antreffen, unbewohnt ist :-O „Wie? Wie unbewohnt? Und der Hund?“ Ja, sie habe umziehen müssen, und könne den Hund nicht mitnehmen. Es käme regelmäßig eine von ihr beauftragte Dame vorbei, die dem Hund Essen brächte. Ach ja, und ab und zu käme ihr Enkel vorbei, der studiere hier nämlich.

Peng! Mir blieb die Spucke weg. Ich befand mich gefühlsmäßig gerade zwischen: Ich schrei sie gleich an, wie man sowas einem Hund antun kann, und: ich geh gleich weiter, sonst vergesse ich mich. Zum Glück fand ich den Mittelweg. Zuerst versuchte ich, eine Erklärung von ihr zu bekommen. „Aber warum können Sie ihn denn nicht mitnehmen?“ – „Es geht nicht.“ – „Aber warum denn nicht? Sind in Ihrer neuen Wohnung keine Hunde erlaubt?“ – „Es geht halt nicht.“ Punkt. Dann setzte sie fort: „Und eigentlich ist das ja sowieso nicht richtig mein Hund. Mein Mann hatte ihn mal von der Straße aufgelesen und dann war der „halt da“. Meine Mundwinkel wurden größer und größer. Ich reimte mir zusammen, dass der Mann wohl gestorben sein mag, oder die Dame habe sich von dem Mann getrennt. Oder wie auch immer. Jedenfalls konnte ich noch sowas faseln wie: „Aber der Hund hat doch immer bei Ihnen gelebt, er ist doch Teil Ihrer Familie… Er kann nicht alleine leben, er braucht sie oder zumindest jemanden…“ Die Dame meinte: „Ich möchte ihn schon seit Langem abgeben. Aber es findet sich niemand, der ihn will. Er ist zu alt, mit 8 Jahren will keiner einen Hund.“ :-OOO Und weiter: „Einmal hätte eine Dame ihn fast genommen, dann hat sie es sich anders überlegt. Sie hatte noch einen Hund, ein Weibchen. Und sie hatte dann Angst, dass ihr Hund Welpen kriegen könnte…“ Ich entsetzt: „Um sowas zu vermeiden, lässt man seinen Hund sterilisieren…“ Sie: „Aber die wenigsten möchten das machen.“ Ich: „Ja, LEIDER!“

Mir ist fast der Kragen geplatzt. Ich dachte nur noch: Masca, Masca, bleib ruhig, die Frau wirst Du nicht mehr ändern können, die ist im Kopf schon so verkalkt, da ist nichts mehr zu machen. Die wird den Hund nicht zu sich nehmen, die wird den hier allein und einsam im Vorgarten versauern lassen… *heul!* Ich verabschiedete mich ganz, ganz schnell und ging. In meinem Kopf: Und jetzt? Eigentlich verdient die Frau eine Anzeige bei der Polizei! Einen Hund darf man auch hier in Spanien nicht einfach so verlassen und sich selbst überlassen.

ABER: Was macht hierzulande überhaupt die Polizei? NICHTS! Wenn man einen ausgesetzten Hund auf der Straße findet, und die Polizei ruft, damit sie ihn holt, kommt sie entweder gar nicht (die meisten Fälle), oder ganz ganz spät, da ist der Hund schon wieder fortgelaufen (seltene Fälle). Was also, wenn es um einen Hund geht, der sich in einem Privatgrundstück befindet, noch dazu, wenn es das Grundstück seines legitimen Besitzers ist? Wenn der Hund nicht die Nächte durch bellt, noch den Garten voll kackt, noch sonst irgendwie „stört“, warum sollte dann die Polizei kommen? *Ironie*

Und WENN sie kommt, was passiert danach? Der Hund kommt, wenn er „Glück“ hat, in ein Tierheim. Soll ich Euch mal erzählen, wie das „städtische“ Tierheim von Römerstadt ist? Was für Zustände dort herrschen? Da will niemand einen Hund hinschicken! Wenn der Hund aber Pech hat, und noch zusätzlich eh weder Chip noch Tätowierung vorweisen kann (was leider meistens so ist!!!!), kommt der Hund in eine Tötungsstation!

Ehrlich, ich krieg das Kotzen! Ich zeige diese Frau nicht an, weil ich denke, dass es Chippy in seinem Vorgarten immer noch besser geht als eingepfercht zusammen mit 10 weiteren Hunden verschiedenster Größen und Charaktere in einem Mini-Zwinger voller Kot und Pipi.

Abgesehen davon macht Chippy einen sehr gepflegten Eindruck. Ich hätte NIE gedacht, dass er da ganz allein ist und niemand mit ihm lebt. Vielleicht ist er auch noch gar nicht so lange sich selbst überlassen (wir „kennen“ ihn seit ca. 3-4 Monaten).

Ihr habt es sicher schon geahnt: ich würde Chippy am liebsten zu mir nehmen! 😛 Ich wollte ja sowieso irgendwann mal einen zweiten Hund. ABER:
– Eigentlich sollte die Kinderplanungsphase an erster Reihe stehen. Zwei Hunde dann zu haben ist noch mal ein ganz anderes Kaliber…
– Eigentlich wollte ich wieder einen Hund aus dem Tierheim! Die haben es, mal ehrlich, auch viel nötiger. Die haben nämlich NIEMANDEM. Und um Chippy sollte sich doch wirklich seine eigene Familie kümmern! Warum sollte man so einer Familie „helfen“, indem man es ihnen leicht macht, „ach, sie wollen Ihren Hund nach so vielen Jahren nicht mehr haben? Na, kein Problem. Geben Sie ihn einfach uns!“ nö, das hat diese Frau eigentlich nicht verdient… andererseits, der Chippy hat diese Frau auch nicht verdient…

Ach Menno, was mach ich bloß!? JR will momentan keinen zweiten Hund. Ich verstehe ihn auch. Es ist auch vernünftig so gedacht. Aber… das Herz…. *schnief*… Immerhin geht JR jetzt mit Timmy auch immer Chippy besuchen, damit der Kleine wenigstens einmal am Tag, durch das Gartentor hindurch, für 5 Minuten Gesellschaft hat… 😦

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… werde ich seit ca. 2 Wochen nicht los. Manchmal kombiniert mit Durchfall, manchmal mit Sodbrennen, manchmal mit den ganzen Tag anhaltendem, saurem Aufstoßen (sehr unangenehm, wenn man unterrichten soll 😳 ), insgesamt aber, fast non-stop ein allgemeines Unwohlsein und leichte Magenkrämpfe.

Beruflich ausfallen musste ich deswegen zum Glück noch nicht. Ich hab mich mit gewisser Diät (beim Durchfall z. B. mit weißem Reis, Zitronensaft) und generell leichter Kost (weißer Fisch, Huhn und Pute) durch die Tage gehangelt.

Woher das kommt, weiß ich nicht. Prinzipiell aber gehe ich von Stress aus, da in den letzten Wochen unheimlich viel los war:

– die Anwerbung durch eine große, international operierende Firma für E-Learning und der innerhalb von 2 Tagen zu entscheidende Beschluss, dieser Firma als freie Mitarbeiterin zur Verfügung zu stehen;

– das innerhalb von zwei Wochen, bis zum gestrigen Unterrichtsbeginn für diese neue Firma stattfindende und in den kommenden Tagen noch weitergeführte Training, um mit ihrem System vertraut zu werden (nicht zu kompliziert, aber sehr komplex und halt neu, aber auch spannend für mich);

– der gestrige Unterrichtsbeginn bei einer 20km entfernten Firma, in der ich über diese E-Learning-Firma eingesetzt werde;

– die Schrecksekunde, als Timmy des Nachts plötzlich mit Würgen, Kollabieren, Kotzeritis (5x in einer Stunde), Dauerkratzen und Rausreißen seines Fells an Beinen und After begann, wir zum Not-Tierarzt fuhren, um zu erfahren, dass er vermutlich ein Stück Marihuana verschluckt hat 😮

– die unerwartet auftauchenden, enormen Probleme mit der egozentrischen Mama zweier meiner 4 Kinderschüler, die mich 2 Wochen lang viele Nerven, viele Telefonate und E-Mails, Schlichtungen, Klärungen von Missverständnissen, Diplomatie und Schlaf gekostet haben;

– das Ende des Unterrichts mit den Kindern und damit der Verlust von 2x 60 Minuten / Woche, alles dank dieser „Dame“; die eine Kindergruppe hat im Oktober schon gar nichts mehr gemacht, die andere Kindergruppe hat kommenden Montag ihre letzte Stunde bei mir;

– die Tatsache, dass mein Kurs-Stundenplan immer noch nicht „steht“, da durch die neu hinzukommenden Stunden, die Stunden, die ich umlegen musste um die neuen annehmen zu können, und die, die plötzlich ganz wegfallen, wieder vieles durcheinander geraten ist; dazu kommend, dass in den letzten 2 Wochen viel abgesagt wurde, aber wiederum nachgeholt werden musste (ich lasse mich nach jahrelanger, teils sehr schlechter Erfahrung nur noch im Voraus bezahlen, somit habe ich Sicherheit und die Schüler haben, im Gegenzug – solange sie rechtzeitig absagen – das Recht auf eine Ersatzstunde);

– eigentlich soll ich den 75. Geburtstag meiner Mutter organisieren, den wir (als überraschung für sie), mit der ganzen Familie zwischen Weihnachten und Neujahr hier in Römerstadt feiern wollen; ich muss müsste einen Raum/Saal zum Feiern finden, und ich muss müsste mich um Catering o. ä. kümmern, und hab noch gar nicht angefangen! 😮

– ich hab meiner Nichte versprochen, ihr bei einer wichtigen Angelegenheit zu helfen, finde aber nicht die Zeit um mich in Ruhe hinzusetzen und mich in das Thema einzulesen, um ihr dann hinterher den wichtigen Rat, den sie braucht, geben zu können

– ich habe einer Ex-Schülerin versprochen, ihr bei einem Formbrief auf Deutsch zu helfen, dazu bin ich auch irgendwie noch nicht gekommen… 🙄 (wobei das vermutlich in 10 Minuten gemacht ist)

und

…schließlich und letztendlich stehen ab kommender Woche wieder die großen Untersuchungen an… 🙄 Ich denke, ich kann nicht verleugnen, dass ich – obwohl nach fast! 5 Jahren Therapie schon irgendwo ein „alter Hase“ – nervös bin 😦 Auch das schlägt mir mit Sicherheit auf den Magen. Termine: nächste Woche Freitag Blutabnahme für die Blutanalyse, zwei Wochen später die Mammographie (ein Ultraschall wird wohl nicht gemacht?), danach der Besuch beim Onkologen (ich vermute mit Tastbefund?), und Ende November Besuch bei meiner Gynäkologin (die Vorsorge-Untersuchungen für Gebärmutter und Eierstöcke sind erst im Februar). Das wird vermutlich (?) meine letzte große Untersuchungswelle sein… *bibber*

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