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Archive for the ‘Kinder, Kinder…’ Category

…und zwar auf Facebook. Dort wollte ich es nicht teilen (zu viele „reale“ Freunde und Familienmitglieder, bei denen dieses Bild zu viele, für mich unbequeme Fragen und/oder Kommentare hervorgeruft hätte, was ich vermeiden will). Aber HIER muss ich es natürlich teilen. Aber ohne zusätzliche Worte von mir – das Bild spricht für sich, denke ich 🙂 (ich hoffe, ihr versteht den Text, er ist auf Portugiesisch)

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Meine lieben LeserInnen,

ursprünglich wollte ich noch nicht so früh „damit“ rausrücken, sondern erst in etwa 2 Monaten. Nachdem nun meine AHT überraschend schon Ende Dezember zu Ende geht und nicht erst Mitte/Ende Februar (oder März, wie zwischenzeitlich auch „befürchtet“), überschlagen sich ein bisschen die Ereignisse, darum kommt die Neuigkeit heute schon:

Mit Ende meiner Krebstherapie geht ein neuer Blog von mir an den Start:

http://projektfamilie.wordpress.com/

Dieser Blog hier bleibt zwar weiter bestehen (warum schreib ich gleich noch), aber meine persönliche Motivation, der Grund „Brustkrebs-Erkrankung“, die „Existenzberechtigung“ dieses Blogs, wenn Ihr so möchtet, wird hinfällig. 😉 Ich möchte nicht mehr, dass das Thema mein Leben dominiert. Es wird natürlich weiterhin Teil meiner Lebensgeschichte sein. So schnell wegwischen kann man das alles nicht. Aber ich habe ein entscheidendes Ziel erreicht: 5 Jahre Rezidiv-frei zu sein, und damit „offiziell“ quasi die „Heilung“ zu erlangen.

Ich habe jetzt ein neues Ziel, ein ganz anderes, und dieses verdient einfach einen neuen Ort, einen neuen Anfang. Es handelt sich um unsere Familienplanung. Ich hoffe sehr, meine StammleserInnen zu meinem neuen Blog entführen zu können und Euch weiterhin dort an meinem Leben teilhaben zu lassen.

Was wird neu: Es wird viel, sehr viel mehr Passwort-geschützte Beiträge geben. Damit möchte ich unsere Anonymität im Internet weiter schützen, besonders die Anonymität unseres/unserer – hoffentlich! – zukünftigen Kindes/Kinder. Ich habe das so auch meinem Mann versprochen. Das neue Blog wird auch ein neues Passwort erhalten. Dieses Passwort darf aber GERN BEI MIR PER E-MAIL ERFRAGT WERDEN! Treue LeserInnen, z. B. diese, die selbst einen Blog schreiben, viel bei mir zu Besuch sind, kommentieren usw. erhalten GERN DAS PASSWORT. Leser, von denen ich noch nie im Leben gehört/gelesen habe, erhalten das Passwort aber nicht! Außerdem möchte ich vermeiden, dass „zufällig“ über Suchmaschine hinzukommende Leser, die mich evtl. persönlich kennen könnten, mich erkennen. Das Passwort darf über die E-Mail-Adresse masca(punkt)bloggt(at)gmail(punkt)com erfragt werden.

Offen werde ich Fakten und Allgemeines und Unverfängliches posten (z. B. möchte ich weiterhin bei Fotoaktionen, z. B. bei zwölf2011 teilnehmen). Unter Passwort werde ich sehr private Dinge posten, wie Gefühle, Gedankenverirrungen, Zweifel, Ideen…  Private Fotos werden – auch unter Passwort – noch seltener vorkommen als hier. Für das alles möchte ich um Verständnis bitten! Dennoch hoffe ich, Euch mit diesen neuen „Maßnahmen“ nicht zu vergraulen. Ach ja, mein Pseudonym Masca werde ich beibehalten. Alle anderen Personen werden auch wieder Pseudonyme erhalten.

Dieser Blog hier wird weiterhin online bleiben! Warum? In erster Linie, weil er immer noch und weiterhin von unglaublich vielen Menschen unter gezielten Begriffen gefunden wird (Brustkrebs, Mammakarzinom, Namen der Medikamente, Fachbegriffe aus dem Bereich Brustkrebs usw.), weswegen ich sehr stark vermute, dass hier einige Betroffene still mitlesen, und auch zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin Betroffene diesen Blog suchen und finden. Ich möchte als positives Beispiel dafür, dass man einen Brustkrebs überlebt, im Internet bestehen bleiben.

Als weiteren Grund: ich werde hin und wieder – vermutlich selten – immer noch hier posten. Dass ich die AHT beenden werde heißt ja nicht, dass ich keine weiteren Arztbesuche mehr haben werde (im Gegenteil, ich werde noch weiterhin über mehrere Jahre von meiner Gynäkologin und meinem Onkologen begleitet werden). Ich möchte evtl. Artikel über Brustkrebs-bezogene Arztbesuche nicht im neuen Blog posten, wo Brustkrebs ja nicht mehr das Thema sein wird (oder nur am Rande). Außerdem werde ich weiterhin gelegentlich interessante Fach-Veröffentlichungen zum Thema hier teilen.

So, und zu guter Letzt noch eine Erklärung, warum jetzt doch der neue Blog so schnell online gehen MUSS und nicht noch länger warten kann 😆  (dabei wollte ich doch gleich alles „perfekt“ aufgebaut haben und „fix und fertig“ an den Start gehen… 😉 ): JR und ich werden morgen Vormittag zum ersten Mal zum zuständigen Amt gehen und uns Info-Material und Orientierungshilfe zur Auslandsadoption geben lassen. Ich bin schon sooooo nervös!!! 🙂

So, ich freue mich auf treue LeserInnen im neuen Blog und hier!

Ach ja, wichtig!!!: für alle, die mich von einer anderen Internet-Plattform her „kennen“:
Wie schon für diesen Blog, gilt selbstverständlich auch für den neuen Blog, bzw. für den neuen noch mehr, dass ich keinen Bezug zum anderen Ort möchte. Deswegen würde ich Euch bitten, falls Ihr den neuen Blog in Eure Blogrolls aufnehmen möchtet, dementsprechend Sorge zu tragen, dass es nicht unter gewissen „Stichworten“ bzw. in Zusammenhang mit „drüben“ genannt wird. DANKE!

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Geschützt: Doppelt gemoppelt

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

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Gerade hier entdeckt:

Wenn die Schwangerschaft nach einer abgeschlossenen Krebsbehandlung eintritt, ist Stillen an der gesunden Brust möglich. Die Qualität der Muttermilch leidet nicht und enthält keine Giftstoffe mehr, wenn die Therapie bereits abgeschlossen ist. Die betroffene Brust (falls erhalten) spendet durch die Operation und die Bestrahlung erfahrungsgemäß wenig oder gar keine Milch.

Es ist davon auszugehen, dass sich das Risiko, dass der Krebs wiederkehrt oder sich ausbreitet, durch längeres Stillen etwas verringert. Vor allem beim so genannten Hormonrezeptor-positiven Krebs ist davon auszugehen, dass sich die östrogenarme Phase zwischen der Geburt und der ersten Menstruation (die sog. Laktationsamenorrhö) günstig auf die Prognose auswirkt. Diese Phase kann durch häufiges Stillen nach Bedarf über viele Monate (manchmal 1-2 Jahre) aufrechterhalten werden.

🙂

 

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Zwei Jahre nach ihrer Brustkrebs-Diagnose (ich berichtete) gibt „Dumpfbacke“ Christina Applegate bekannt, dass sie schwanger ist. Ich freu mich! Danke Christina. Du gibst Hoffnung!

Hier noch einige interessante Links zum Thema Schwangerschaft nach Brustkrebs (in deutscher Sprache):

http://www.krebsinformationsdienst.de/leben/kinderwunsch/kinderwunsch-index.php

http://www.curado.de/brustkrebs-mammakarzinom/Sexualitaet-Fertilitaet-und-Schwangerschaft-nach-der-Brustkrebs-Therapie-1742/

http://www.brustkrebs-web.de/fakten/1149_schwanger_nach.php

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=26738 (von 2006)

http://www.schutz-der-weiblichkeit.de/html/ju_schwangerschaft_trotz_krebs.asp

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Was wird mit unserem Leben als Familie ab Frühling 2011 geschehen, wie wird es mit uns weitergehen?… Was spricht für die Herzenskinder, was für die leiblichen Kinder? Was spricht gegen sie?  Ich möchte mir dazu einige Gedanken notieren, die JR und mir bei Gesprächen, bzw. mir selbst so durch den Kopf schwirren.

Pro Herzenskinder

– Wir können uns uneingeschränkt als Eltern von Herzenskindern sehen
– Wir haben seit vielen Jahren „Erfahrung“ innerhalb der Familie und im Freundeskreis, wir wissen, was auf uns zukommt, wir haben keine „idealisierte“ Vorstellung  noch bewegt uns ein sog. „Helfersyndrom“. Wir wissen, welche zusätzlichen Probleme bei der Kindererziehung auf uns zukommen können und wir fühlen und stark genug, um diesen gewachsen zu sein und sie -hoffentlich- zu bewältigen.
– Wir können gut damit leben, keine leiblichen Kinder zu zeugen, hätten damit kein Problem und würden es später auch nicht bereuen (vor allem ich nicht), außer aus einem einzigen Grund (siehe „contra“).
– Wir „müssen“ nicht auf Biegen und Brechen einen Säugling haben. Wir können uns auch gut ein Kleinkind vorstellen. Wir wissen, dass ein Kind unter 12 Monaten so gut wie unmöglich ist zu adoptieren und haben aber damit kein Problem.
– Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch sofort 2 Geschwisterkinder zu adoptieren, JR allerdings (noch?) nicht, er fürchtet, der Aufgabe dann doch nicht gewachsen zu sein und plädiert eher dafür, zuerst ein Herzenskind, und wenn es klappt, danach noch ein zweites Herzenskind (ich wäre dann aber schon zu(?) alt 😕 )
– Die Bereitschaft, Geschwister zu adoptieren, erhöht außerdem die Chancen auf  ein positives Urteil und ein schnelleres Verfahren (aber das ist für mich kein Hauptgrund, sondern ein angenehmer Zusatz).
– Es ist für JR die beste Möglichkeit, eine Familie zu gründen. Er lehnt momentan die Idee einer Schwangerschaft ab, er hat zu große Angst um mich.
– Für mich ist diese Art von Familiengründung auch absolute erste Wahl, da ich mich nicht aufgrund einer Schwangerschaft als „Mutter“ oder gar als „Frau“ definieren würde. Einzig ein kleines bisschen Wehmut darüber, eine einzigartige Erfahrung verpasst zu haben, würde ich spüren, aber ich würde davon kein existentielles, mich psychologisch fertig machendes Problem bekommen.
– Die Ärzte raten eher zu dieser Variante.

Contra Herzenskinder

– Angst und Unklarheit darüber, ob wir von behördlicher Seite überhaupt als Eltern akzeptiert werden würden.
– Langes Adoptionsverfahren zunächst im Inland, bis wir wissen, ob wir überhaupt „dürfen“.
– Wenn am Ende herauskommt, dass wir nicht dürfen, und es auch keinen Weg mehr gibt,  würde ich vermutlich bereuen, nicht den alternativen Weg einer Schwangerschaft versucht zu haben (siehe „pro“), denn dann wäre wertvolle Zeit verloren gegangen (vermutlich noch ein Jahr), ich wäre noch älter und eine Schwangerschaft noch mehr, als sie eh schon wäre, eine Hochrisikoschwangerschaft bzw. schon unmöglich.
– Lange Wartezeiten nach Abgabe des Adoptionsantrags bei den Behörden im Ausland, Wartezeiten von bis zu mehreren Jahren.
– Einige Herkunftsländer der Herzenskinder kommen für uns von Anfang an nicht in Frage, da deren Gesetzgebung von vorneherein verbietet, dass ich als ehemalige Krebskranke adoptiere, selbst wenn das für Spanien/Deutschland kein (offizieller) Hinderungsgrund ist: In den Länderbeschreibungen Russlands und Chinas z. B. kann man in deren Vorgaben klipp und klar lesen, dass ich da nichts zu machen hätte.
– Andere Herkunftsländer kommen auch nicht in Frage, da diese nur ältere oder behinderte Kinder für die Auslandsadoption frei geben (z. B. Ukraine, und da war noch ein südamerikanisches Land, hab’s grad vergessen… vielleicht Ecuador?)
– Es ist teuer. Nicht nur das Adoptionsverfahren an sich. Es wird auch geprüft, wie „solvent“ wir sind. Und wir leben eher bescheiden. JR hat zwar jetzt endlich eine feste Stelle, und er ist unkündbar, aber sein Gehalt ist bescheiden. Und ich, ich bin selbstständig mit geringen Einkünften, und die in Höhen, die monatlich wechseln. Also sehr wackelig.
– Eine spanische Brustkrebsbloggerin schrieb mir einmal, es gebe hier ein Gesetz, dass man nach einer schweren Erkrankung und nach einem Todesfall in der direkten Familien mind. 1 Jahr warten muss, bevor man mit dem Adoptionsverfahren beginnen darf. Ich suche schon seit langem nach dieser Regelung, habe sie aber noch nirgends schriftlich und offiziell  finden können. Das einzige, was ich finden konnte war, dass „gesunden“ Elternpaaren immer der Vortritt gegeben wird. Aber das brauchte ich nicht lesen, das habe ich mir eh schon so gedacht.

Pro leibliche Kinder

– Nach Absetzen des Tamoxifen im Februar oder März müssten wir nur noch 2-3 Monate warten, bis wir „loslegen“ dürften
– Die Ärzte lehnen eine Schwangerschaft nicht kategorisch ab, wenn sie sie auch nicht bevorzugen würden. Wortlaut meiner Gynäkologin vor 6 Monaten: „WENN ich einer meiner Brustkrebs-Patientinnen zu einer Schwangerschaft raten sollte, dann würde ich es derjenigen tun, die exakt Dein Brustkrebsprofil hätte. Dein Brustkrebsprofil ist der „beste“ Fall, wenn man doch noch schwanger werden möchte, da er im Vergleich zu anderen Brustkrebsfällen wesentlich geringere Risiken für die Zukunft birgt, mit Blick auf einen potentiellen Rückfall / rezidiv / Metastasen usw.“
– Im Idealfall, also wenn ich wirklich schnell schwanger werden könnte (dazu müsste ich die Gene meiner Mutter geerbt haben… 5 Kinder, die ersten 4 innerhalb von 6 Jahren…), könnte ich dann im Winter/Frühling 2012 Mutter sein, mit 39 Jahren. Als Herzensmutter würde ich vermutlich erst 40 oder 41 Jahre alt sein.
Wir können uns entscheiden, dass wir ein Kind bekommen, unabhängig von unseren Gehältern, Wohnsituation usw.

Contra leibliche Kinder

– Trotz meiner exzellenten Prognose riskiert man mit einer Schwangerschaft eine um ein Vielfaches erhöhte Gefahr auf ein Rezidiv, als ohne Schwangerschaft (komplett „geheilt“ bin ich nämlich nicht nach 5 Jahren, im Februar/März, sondern nach 10 Jahren, sprich die Gefahr ist erst wirklich nach 10 Jahren gebannt).
– Ich habe Angst. Natürlich hab ich mit einer Schwangerschaft mehr Angst, als ohne. Ohne Schwangerschaft, glaube ich, würde ich meine Ängste ab nächstes Jahr relativ schnell überwinden.
– JR hat noch größere Angst als ich.
– Es ist in jedem Fall eine Hochrisikoschwangerschaft.
– Die Gefahr, dass das Kind Missbildungen während der Schwangerschaft entwickelt, ist um ein Vielfaches höher aufgrund meiner 5jährigen Medikamenteneinnahme.
– Die Gefahr von Fehlgeburten ist um ein Vielfaches erhöht.
– Im Extremfall bin ich unfruchtbar, entweder bin ich es aufgrund der Antihormontherapie geworden, oder ich war es eh‘ schon. Oder JR ist unfruchtbar. Oder beide. Oder es wird einfach generell schwierig. Da kann es 1000 Gründe geben.

 

Und ansonsten? Dritte Alternative: gar keine Kinder? Kann natürlich auch sein. Aber ich sag es Euch: wirklich glücklich werde ich dann nie wieder werden. Ich würde mich nur mit der Situation „arrangieren“.

Im Grunde ist es so: Unser Wunsch sind Herzenskinder. Aber: was ist realistischer? Ist ein leibliches Kind nicht realistischer? Ich habe Angst, die falsche Entscheidung zu treffen, und am Ende in der Situation zu sein, in der ich mich „arrangieren muss“. 😦

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Seit der Absetzung der Zoladex im März 2009 ist es mit den emotionalen Verstimmung sehr, sehr, sehr viel besser geworden.

Dennoch kann ich nicht verhindern, dass ich manchmal noch Stimmungstiefs und leichte „ich sehe schwarz“ Gedanken habe.

Momentan ist es so, dass die große Nachsorgeuntersuchung im November bevorsteht. Das erinnert eine dann wieder daran: „Ach ja, da war doch noch was…“ Obwohl man sich schon seit 10 Monaten körperlich und meistens auch emotional gut fühlt.

Dazu rückt das Ende mit großen Schritten immer näher: ich hoffe dann im November zu erfahren, wann ich die letzten Tamoxifen-Tabletten nehmen darf. Ob Ende Februar oder Ende März. Aber ich vermute, dass man mir sagen wird: „Nimm die Packung zu Ende“, wenn ich Ende Februar noch eine angebrochene haben sollte (in jeder Packung sind 60 Tabletten).

Mit dem Ende der Antihormontherapie rückt die große Frage in den Mittelpunkt, wie es danach mit uns, mit JR und mir, mit unserer Familienplanung weitergehen soll ob wir die Familienplanung überhaupt noch starten sollen und wenn ja, wie.

In den letzten Tagen habe ich JR wieder öfter dazu animiert, über das Thema zu reden. Wir haben es sogar geschafft, einmal gemeinsam (und nicht ich alleine) im Internet nach konkreten Infos zur Auslandsadoption zu surfen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt und/oder mich kennt, weiß, dass wir das Thema seit Jahren im Hinterkopf haben und eigentlich alle emotionalen und menschlichen Komponenten, die uns zur Adoption bewegen, geklärt haben.

Nicht geklärt ist die Alternative „leibliches Kind“. Ja, ich schreibe bewusst „Alternative“. Während für viele Kinderwunsch-Ehepaare eine Adoption als „Alternative“ angesehen wird (Tatsache, die keinen guten Start für ein Adoptionsverfahren bietet), ist für uns eine Schwangerschaft die eher weniger gewollte „Alternative“. Dass wir adoptieren wollen, und was mit einer Adoption (nicht (nur) mit dem Adoptionsverfahren!) auf uns zukommt, ist uns so klar wie das Wasser des Atlantiks an der galicischen Küste. Es ist und bleibt unser beider Wunsch, WENN Familienplanung, dann über die Auslandsadoption. Dennoch begleitet unsere Entscheidungsphase viele Ängste und Fragen. Was ist pro/contra Adoption? Was ist pro/contra Schwangerschaft?

In folgenden Artikeln werde ich zukünftig das Wort Adoption nur noch dafür verwenden, um das Verfahren zu bezeichnen. Unser(e) hypothetisches/n Kind(er) nenne ich, wie in Adoptionskreisen üblich, von jetzt an nur noch „Herzenskinder“ oder aber, bezogen auf eine Schwangerschaft, „leibliche Kinder“. Alle, Herzenskinder und leibliche Kinder, wären aber UNSERE Kinder, EIGENE Kinder.

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