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Archive for the ‘Keine Chance dem Krebs’ Category

…und zwar auf Facebook. Dort wollte ich es nicht teilen (zu viele „reale“ Freunde und Familienmitglieder, bei denen dieses Bild zu viele, für mich unbequeme Fragen und/oder Kommentare hervorgeruft hätte, was ich vermeiden will). Aber HIER muss ich es natürlich teilen. Aber ohne zusätzliche Worte von mir – das Bild spricht für sich, denke ich 🙂 (ich hoffe, ihr versteht den Text, er ist auf Portugiesisch)

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Ernstes Thema, lustig vermarktet!

Viel Spaß beim Gucken 😉

😛

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Hallo liebe Leserinnen,

ich schulde euch noch einen Nachtrag und Bericht dazu.

Also, nachdem ich ja vor 3 Wochen schon ohne Termin bei meiner gynäkologischen Sprechstunde war, aber leider nicht meine eigentliche Gyn. antreffen konnte (siehe Kommentare unter dem Artikel), hatte ich letzte Woche den Unterleibs-Ultraschall. Obwohl der Zeitpunkt sehr ungünstig war (Zyklustag 3 und dadurch mitten in der P*e*riode), war die Atmosphäre bei der Untersuchung (nette Ärztin, sehr nette Arzthelferin) gut und die Untersuchung selbst nicht so unangenehm. Schon letzte Woche hat mir die Ärztin direkt gesagt, dass sie nichts findet: keine Zysten, keine Polypen, keine Ungereimtheiten… Was mich dann schon sehr! beruhigt hat. Woher meine Schmerzen – die ich übrigens letzte Woche erstmals seit Monaten nicht hatte! – kämen, könne sie nicht erklären, jedenfalls gebe es gynäkologisch gar keine Anhaltspunkte dafür, und vermutlich seien das eher Verdauungsprobleme. Diese Erklärung überzeugte mich allerdings nicht. Die Blutungen hielt sie für ein hormonelles Durcheinander in meinem Körper. Auch diese Erklärung überzeugt mich nicht 100%, aber möglich wäre das natürlich schon.

Deswegen war ich gespannt auf meinen heutigen Termin bei meiner Gyn, endlich! Also sie nahm sich, wie immer, sehr viel Zeit und hörte mir genau zu. Ich deutete auch an, dass ich mit dem Gespräch mit ihren „Kolleginnen“ vor 3 Wochen nicht zufrieden war. Meine Gyn bestätigte mir erst mal die sehr guten Ergebnisse des Ultraschalls. Bezüglich Endometriose sagte sie, dass es überhaupt keine Anzeichen dafür bei mir gebe. Wegen der Schmerzen, dass es keinerlei gynäkologische Anhaltspunkte dafür gebe, dass man wenn dann momentan nur symptomatisch gegen die Schmerzen mit Ibuprofen oder Paracetamol vorgehen könnte. ABER sie meinte dann, damit es mich beruhigt, werde in 3 Monaten noch mal ein Kontroll-Ultraschall gemacht. Das finde ich gut! Dann hat sie noch eine Zytologie gemacht und sowohl Brust als auch Bauch getastet (ohne Unauffälligkeiten). Wegen der Blutungen zwischen den Tagen konnte sie auch keinen Grund finden. Meine Sorge, Langzeitnebenwirkungen von Tamoxifen zu erleiden, zerstreute sie sofort. Langzeitnebenwirkungen gebe es überhaupt nicht von Tamoxifen. Txf wirke zeitlich punktuell, genauso wie die Pille, und nicht akkumulativ. Und überhaupt, seien auch keine (häufigen) NW auf die Eierstöcke bekannt. Die häufigste schwere NW von Txf (also wie gesagt, während der Therapie, nach der Therapie habe man kein höheres Risiko als jeder andere Mensch auch) seien Thrombosen, und im Unterleib im Endometrium. Aber meines sei vollkommen ok. NW auf die Eierstöcke kenne man so gut wie gar nicht. Uff!!!

Ich bin jetzt natürlich total beruhigt, denn wenn ich etwas haben sollte (wofür es ja momentan gar keine Anhaltspunkte gibt), dann kommt es auf keinen Fall vom Txf.

Der nächste Kontrollbesuch steht dann im Juli an, nach der nächsten U-Schall-Untersuchung. Vorausgesetzt, die Ergebnisse der Zytologie sind natürlich ok, und davon gehe ich jetzt mal aus 😉

Eine schöne Woche euch allen –

Masca

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ich muss nach langer Zeit mal wieder meckern, und ich finde, heute darf ich das… So! 😛
😆

Seit Dezember 2010, etwas mehr als ein halbes Jahr nach Absetzen der Zoladex und 1 Jahr vor Absetzen von Tamoxifen und Ende der AHT, hab ich ja wieder meine monatlichen Besuche von „Tante Rosa“. Es hat natürlich längere Zeit gedauert, bis sich alles eingependelt hat, das Absetzen von Tamox. und somit Ende der AHT hatte dann noch mal alles ein bisschen durcheinander gebracht. Seit gut einem halben Jahr aber sind die Zyklen entzückenderweise sehr regelmäßig, fast so wie zu Pillenzeiten, immer zwischen 28 und 30 Tagen, selten etwas mehr. Diese Pünktlichkeit ist äußerst erfreulich, weil ich dadurch relativ gut planen kann. Soweit das Positive.

Jetzt aber das Negative. Die ersten Tage Tante Rosa sind jetzt immer furchtbar! Ich muss jetzt leider sehr konkret werden, weil ich einfach wissen muss, ob es anderen (ehemaligen) Brustkrebs-Patientinnen nach der AHT auch so ging, bzw. ob es Frauen ohne Brustkrebs auch so geht, oder ob ich es bin, oder was. Wem es zu unangenehm wird, bitte jetzt nicht weiterlesen.

Seit gestern ist Tante Rosa wieder da, somit ist heute Tag 2 im neuen Zyklus. Gestern war, wie üblich, der Tag der Kopfschmerzen und Schwindelanfälle. Zum Glück war Freitag, ich bin ja selbstständig, also hab ich um 11 Uhr aufgehört zu arbeiten und mich zu Hause verkrümelt. Erste Unterleibsschmerzen waren auch da.

Was jetzt aber schlimm und „neu“ ist, also neu und anders im Vergleich zu den Zeiten VOR der Brustkrebsdiagnose und vor dem Aussetzen der Pe*riode mit Beginn der AHT (Versetzung in die künstlichen Wechseljahre), ist die Art der Schmerzen und die damit verbundenen unangenehmen Situationen im Alltag. Früher hatte ich Unterleibskrämpfe. Wie alle anderen, denke ich. Schlimm, aber mit Ibuprofen auszuhalten, manchmal mit etwas Nierenschmerzen verbunden, aber nicht immer, und oft auch nur mit einer Wärmeflasche und ohne Tabletten zu handeln.

Jetzt ist es so, dass allerspätestens ab Tag 2 (wie heute), meist aber schon ab Tag 1, die Nierenschmerzen richtig losgehen, dazu kommen ganz neue, schwer definierbare Schmerzen. So Unterleibsschmerzen oder -krämpfe wie früher sind nicht dabei, bzw. sind sie anders. Früher waren sie „konstant“, heute kommen sie stichartig – und zwar immer dann, wenn sich im Bauchraum was tut: Verdauung, Bildung von Blähungen, Positionswechsel (Hinsetzen, Aufstehen…). Was darauf folgt, sind stichige, riesige Krämpfe, die mal nach 5 Sekunden wieder weg sind, mal 10-15 Minuten andauern, dann wieder weg sind, bis sich die nächste Bewegung im Bauchraum tut und wieder auf die Eierstöcke drückt. Aufgrund dieser Krämpfe lerne ich sogar meinen Körper neu kennen, ich weiß dann ganz genau, wo was gerade geschieht.

Das allerschlimmste an der ganzen Sache sind aber die Toilettengänge. Das kleine Geschäft lässt sich mit „Zusammenreißen“ und Zähne zusammen beißen erledigen. Wie gesagt, jede kleinste Bewegung, jede Veränderung, jeder Druck löst in den Eierstöcken einen höllischen Schmerz aus. Muss ich aber wegen des großen Geschäfts zur Toilette, denke ich, ich stürze wegen meiner Verkrampfung kopfüber auf den Fußboden. Ich habe tierische Angst vor den Toilettengängen und wünschte mir, ich „müsste“ nicht. Aber das geht ja nun nicht, denn Zurückhaltung ist genauso schlimm und mit starken Schmerzen verbunden. Also, wie gesagt, die Toilettengänge sind die Hölle, ich habe alles versucht, mich zu Entkrampfen, mich von den Schmerzen ablenken zu lassen, oder mir bewusst ganz viel Zeit zu geben; oder umgekehrt, die Zähne zusammenzubeißen und mir zu denken, jetzt ganz schnell schnell, Augen zu und durch! nichts hilft! ibuprofen nehme ich dann auch nicht, denn das schlägt bei mir ja auch auf den Magen und bringt nur zusätzliche Probleme. Außerdem mag ich nicht so viele Medis nehmen.

An diesen Tagen, meistens ist alles zwischen Tag 1 und Tag 3, ab Tag 4 lässt es langsam nach, und ab Tag 6 ist es meistens vorbei, bin ich zu nichts zu gebrauchen. Zwischendrin habe ich, zwischen Krampf und Krampf, oft mal ne Stunde oder zwei, wo gar nichts ist, ich zu Hause rumlaufen und rumwerkeln kann, wie wenn nichts wäre, bis sich urplötzlich der nächste ankündigt und ich nicht mehr gerade stehen kann und nur noch rumstöhne. 😦

Das alles beeinflusst meine Lebensqualität in diesen Tagen ungemein, und es stört mich total! Ach ja, mein St*uhlgang ist normal, daran liegt es nicht. Die Bl*utung ist auch nicht (immer) außerordentlich groß (manchmal schon), allerdings sehe ich mich außerstande OB zu benutzen, und ich hasse (!) B*inden eigentlich 👿 . Aber OB geht, seit der Rückkehr von Tante Rose, gar nicht mehr zwischen Tag 1 und 3, und ab Tag 4 ist die Regel so schwach, dass es sich nicht lohnt. Nur im Sommer, wenn ich an den Strand will, benutze ich so noch (an den Tagen, an denen ich keine Schmerzen mehr habe).  Was an der Bl*utung allerdings jetzt anders ist als früher, vor meinem Brustkrebs, ist die Tatsache, dass ich eigentlich jeden Monat auch Gewebe aussch*eide 😕  Nicht viel, aber es ist immer etwas dabei. Und was auch neu ist, dass ich manchmal (nicht in jedem Zyklus), während des gesamten Zeitraums, also die 29-30 Tage lang, immer wieder kleine, helle Bl*uttröpfchen auf dem Klopapier habe oder gar verliere (nicht nur um den ungefähren Eisprung herum, sondern tagelang darüber hinaus, bis zum Besuchstag von Tante Rosa).

Mein nächster Gyn-Termin ist im März. Muss ich mir Sorgen machen? Oder ist das alles „normal“ und ich bin zu zimperlich?

Scheiße, es nervt, ich kann an 2-3 Tagen pro Monat NICHTS machen außer zu Hause zwischen Sofa, Bett, Klo rumgurken bzw. in den Monaten, wo ich rumlaufen kann, Stühle und Sofas vermeiden, weil das Sitzen Schmerzen hervorruft…

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Im Süddeutsche Zeitung Magazin erschien in der Reihe „Gewissensfrage“ folgende Frage: Muss eine Frau in der Sauna die Narbe ihrer Brustamputation bedecken, um andere Frauen nicht mit dem Thema Brustkrebs zu belasten?

Der dazu gehörige Meinungsartikel ist einfach nur fantastisch, ich applaudiere!

»Ich hatte Brustkrebs, darum wurde mir eine Brust amputiert; wo die Brust war, ist die Körperseite jetzt flach und mit einer zehn Zentimeter langen Narbe versehen. Wenn ich in die Sauna gehe, habe ich bisher meine Narbe und das Fehlen der Brust mit einem Handtuch einigermaßen verdeckt – weil ich andere Menschen, besonders andere Frauen, beim Saunabesuch nicht dazu bringen will, über Brustkrebs nachzudenken. Für mich wäre es einfacher, das zu lassen, andererseits ist der Aufwand überschaubar. Soll ich die Stelle weiterhin bedecken?« Ann-Katrin D., Hamburg

Zu den Grundsätzen der Moral rechne ich die Rücksicht, und dazu gehört, immer dann, wenn ein Verhalten nur eine geringe Einschränkung bedeutet, für andere aber einen Gewinn darstellt, diese Einschränkung zugunsten der anderen hinzunehmen. Tatsächlich ist es für die meisten Menschen sehr belastend, sich mit einer potenziell tödlichen Krankheit auseinanderzusetzen, noch dazu bei einem Saunabesuch, der ja gerade der Entspannung dienen soll. Insofern könnte man dafür plädieren, dass Sie sich ein Handtuch über die Schulter hängen.

Doch halte ich das hier nicht für richtig. Unser Leben wird mehr und mehr bestimmt von der Illusion des perfekten Menschen – gefördert auch durch Werbung und Medien. Das mag auf den ersten Blick angenehm wirken, jedoch diskriminiert diese Illusion alle, die diesem Ideal nicht entsprechen, und setzt sie einem Leidensdruck aus. Die Frage des Menschseins hängt nicht an der Perfektion, und es ist falsch, sich dieser Diskriminierung anzuschließen oder auch nur zu beugen. In diesem Sinne kann es jedem Saunabesucher zugemutet werden, sich der kleinen Einschränkung seiner Illusion der Perfektion oder Unverletzlichkeit des Menschen auszusetzen. Und doppelt falsch ist es, eine Krankheit als Makel zu empfinden. Unter einer Krankheit zu leiden oder sie mit sichtbaren Spuren überwunden zu haben ist nichts, dessen man sich schämen oder das man verbergen müsste.

Etwas anderes gilt, wenn Sie sich mit Handtuch wohler fühlen. Krebs ist leider nach wie vor eine stigmatisierende Erkrankung. Weil seine Entstehung und Ursachen nicht geklärt sind, wird er, wie Susan Sontag schreibt, »als im moralischen, wenn nicht wörtlichen Sinne ansteckend empfunden«, der Kontakt mit einem Erkrankten gelte »unvermeidlich als Vergehen oder Tabuverletzung«. Ich hielte es zwar für klüger, wenn Sie sich dem stellen, für Ihr eigenes langfristiges Wohlbefinden, aber auch um die allgemeine Akzeptanz zu fördern. Wenn Sie sich diesem Umstand jedoch nicht aussetzen wollen, haben Sie jedes Recht, es nicht zu tun. Aber aus Rücksicht auf Sie selbst und nicht aus Rücksicht auf die anderen.

 

Quelle

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Über die liebe Sunny bin ich auf folgende Patientinnenumfrage aufmerksam geworden. Ich habe schon teilgenommen, wer mag noch? 😀

Wie geht es Ihnen mit und nach Brustkrebs?

Jedes Jahr erkranken rund 60.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. Jahr für Jahr leben in der Bundesrepublik 360.000 Frauen in der Nachsorge. Wenig ist bekannt, wie Brustkrebs-Patientinnen wirklich „ticken“. Was sie sich wünschen, wie sie fühlen, wo sie Verbesserungen anmahnen möchten.

Quelle: mamazone.de

ZUR UMFRAGE

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Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder einen brustkrebsspezifischen Eintrag. Und zwar hatte ich vorhin meinen zweiten onkologischen Kontrollbesuch dieses Jahr, und den zweiten „Post-AHT“-Kontrollbesuch.

Seit vergangenem Mai habe ich eine neue Onkologin, es ist nun die 3. im Laufe der Zeit. Zuerst hatte ich ja den unsozialen Dr. Cruzifix (ältere LeserInnen werden ihn noch von meinen Berichten kennen 😉 ), ich glaube 4 Jahre lang. Ich wurde von der Onkologischen Abteilung des KH’s unserer Nachbarstadt betreut, weil wir noch keine Onkologie hatten. Diese wurde dann neu eingerichtet, so dass mir ein Wechsel ins Krankenhaus unserer Stadt angeboten wurde, welches ich annahm. Mich betreute ab dann Dr. Fernsehkoch, den ich von Anfang an mochte und, trotz seines noch jungen Alters (er ist jünger als ich) vertraute (seine Frau ist auch Ärztin und nicht nur Onkologin für Brustkrebs, wie er, sondern auch noch, Ironie des Schicksals, von der Krankheit getroffen worden; dadurch hatten sich auch private Gespräche mit Dr. Fernsehkoch ergeben). Zuletzt traf ich ihn letztes Jahr im Dezember, zum Abschluss meiner AHT. Im Mai dieses Jahres schließlich war meine Überraschung groß, als mich eine neue, blutjunge Ärztin begrüßte. Ich war damals, ehrlich gestanden, no amused. Dr. Fersehkoch war zur Onkologie in der Nachbarstadt berufen worden, wo eine Stelle frei geworden war. Man bot mit an, „nachzuziehen“ und dort wieder meine Kontrollbesuche zu bekommen, um den Arzt nicht wechseln zu müssen, aber ich lehnte ab und dachte mich, ich gebe dieser Ärztin doch eine Chance 😉

So, und diese Ärztin traf ich heute wieder, und diesmal hat sie mir echt gut gefallen. Sie war sehr gut vorbereitet (letztes Mal war sie vielleicht etwas überrumpelt, evtl. hatte sie die Patienten ganz kurzfristig übernommen?), hat sich viel Zeit genommen, hatte Einsicht zu allen Untersuchungsergebnissen (vor einem halben Jahr gab’s Probleme mit dem PC und sie konnte die Mammos und U-Schalls nicht sehen 🙄 ) und untersuchte meine Brust gründlich und gekonnt. 🙂

Diesmal stand „nur“ das an, also Brust abtasten, und eine Blutanalyse (ich war schon am Mittwoch zum Blut abnehmen dort). Die Ergebnisse sind allesamt sehr gut! Tumormarker „normal“, Hormonstatus absolut prämenopausal, wie bei einer „normalen“ Frau meines Alters (top!), nur – wie immer – die Leukos sind tief, aber das hatte ich nicht anders erwartet, das ist bei mir seit eh und je so, und liegt wohl in der Familie (Mama, Bruder… ebenfalls). Auch das Abtasten ergab nichts Auffälliges. Außerdem riet sie mir, als ich ihr von meinen Problemen mit dem Selbstabtasten berichtete, es lieber nicht mehr selbst zu machen, weil ich ihrer Meinung nach („ich taste täglich 20 Brüste ab…“) außergewöhnlich stark gewebehaltige Brüste habe, die sehr schwierig zu ertasten seien. Ich würde alles und nichts finden und mich nur wahnsinnig machen (und da hat sie recht, denn das ist mir schon häufig passiert).

Ich bin total glücklich mit diesem Ergebnis!

 

Wie geht es weiter?
– halbjährlich Kontrollbesuche mit Brust abtasten
– jährliche Blutanalyse
– jährlich Mammografie und Ultraschall, die Mammografie evtl. im jährlichen Wechsel mit einer MRT (…bitte nicht…) und bei Auffälligkeiten ein weiterer Ultraschall nach 6 Monaten.

So lässt es sich leben!!!!

😆

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Liebe LeserInnen,
I'm Sorryes wird Zeit, dass ich mich mal wieder bei Euch melde. Ich hab schon so ein schlechtes Gewissen…

Dieses Wochenende ist mir wieder so bewusst geworden, wie sich mein Leben seit dem Ende der AHT verbessert hat. Wenn ich in den Blogs anderer Brustkrebs-Betroffenen von ihren Problemen und Nebenwirkungen lese, erinnere ich mich auch an meine Zeit zurück (man vergisst plötzlich so schnell, wenn es einer wieder gut geht… was wiederum auch gut ist… 😉 ), und es wird einem recht wehmütig. Weil man weiß, wie schlimm es gewesen war, und weil es mir für die anderen Betroffenen ehrlich Leid tut. Niemandem, wirklich niemandem wünscht man das, was wir durchmachen/durchgemacht haben. Deswegen möchte ich einen kleinen Artikel zum Mutmachen und zum Durchhalten veröffentlichen.

Wie geht es mir jetzt?

Gliederschmerzen:
die wurden schon eine Weile nach Absetzen der Zoladex (Frühling 2009) viel besser. Mittlerweile sind sie so gut wie ganz weg.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche:
Die lagen bei mir 100% an der Zoladex. 3 Jahre lang habe ich Zoladex bekommen. Nie hatte sich diese NW eingependelt. Ich hatte 3 Jahre lang durchgehend und konsequent Hitzewallungen. Kaum hatte ich die Z. abgesetzt, im Frühjahr 2009, erlebte ich den ersten Sommer OHNE Hitzewallungen. Ich glaube, die Übergangsphase dauerte wirklich nur so 2 Monate. Dann war alles weg. Ein herrlicher Sommer, in dem ich wusste, dass alle Hitze und aller Schweiß von den spanischen Temperaturen herrührten, und nicht vom Feuer, der in deinem Körper brodelte
Evil Smile

Schlaflosigkeit:
Auch das wurde mit Absetzen der Zoladex enorm besser. Unter alleiniger Einnahme von Tamoxifen konnte ich wieder viel, viel besser einschlafen und auch durchschlafen. Natürlich hing damit auch  zusammen, dass ich nachts keine Schweißausbrüche mehr bekam, denn die waren zum größten Teil Schuld an der Problematik nicht durchschlafen zu können (wenn man denn endlich mal hatte einschlafen können). Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt so dermaßen große Probleme gehabt habe. Ich glaube, es wurde schon sehr gut, als ich noch Tamoxifen nahm.

Gewicht:
Die AHT hatte mir ja 10 zusätzliche kg beschert, mein Gewicht vor Beginn war etwa 67kg. Heute habe ich fast alles wieder abgenommen, ich bin seit wenigen Monaten +/- 70kg stabil, es war zwischendrin sogar auch etwas weniger. Zur Feier, zu der ich neulich nach Deutschland gefahren bin, hätte ich fast einen Zweiteiler angezogen, den ich mir 2006 für den „Day-after-Wedding“ gekauft hatte und danach nie wieder anziehen konnte. Getan hab ich es dennoch nicht, weil die Hose aus weißem, leichten Leinen bodenlang ist und die Wettervorhersage für Deutschland so mies war
Weather Man

Periode:

Sie setzte ja unmittelbar mit Beginn der AHT aus. Also Beginn der Zoladex-Spritzen war ja zeitgleich mit dem 1. Tag eines neuen Zyklus. Danach kam nichts mehr. Dann setzte ich im Frühling 2009 die Zoladex nach etwas mehr als 3 Jahren ab. Die Periode kam dann ca. 6 Monate später, im Dezember 2009, wieder. Zunächst in sehr unregelmäßigen Zyklen (abwechselnd sehr kurz und dann wieder sehr lang), mit unglaublichen Blutungen und großen Kreislaufproblemen. Nach ca. 6 Monaten „stabilisierte“ sich der Zyklus-Rhythmus und wurde ziemlich regelmäßig (29 Tage +/- 1 Tag), die Kreislaufprobleme nahmen ein bisschen ab, blieben aber im Großen und Ganzen. Ende Dezember 2010 nahm ich dann meine letzten Tamoxifen-Tabletten. Das Absetzen bewirkte wieder eine kurzweilige Unregelmäßigkeit und Zwischenblutungen. Jetzt, nach 5 Monaten, scheint es aber wieder regelmäßig zu werden. Die Blutungen sind auch nicht mehr soooo stark und das mit dem Kreislauf lässt sich einigermaßen in den Griff kriegen, ich bin aber guter Hoffnung, dass das Monat zu Monat noch besser wird. 🙂

Knochenbrüche usw.:
*klopf *klopf* auf Holz. Seit 2010 war nichts und ich hoffe, dass es dabei bleibt. Ich schaue aber auch, dass ich kaum oder wenig Absätze trage, um meine Füße/Knöchel so wenig wie möglich zu belasten und um mir Stabilität zu geben. Natürlich wiege ich auch weniger, meine Füße müssen weniger kg „tragen“ 😉

Depressive Verstimmungen, „Down“-Tage:
Werden immer weniger. Und sind bei weitem nicht mehr so intensiv. Momentan erlebe ich wieder eine Hoch-Phase, und ehrlich, mir fällt gerade nicht ein, wann ich meine letzte Down-Phase hatte? Nach Absetzen der Zoladex wurde es relativ schnell sowieso extrem besser. Das hat man ganz enorm gemerkt. Schlechte Phasen hatte ich dann v. a. noch vor und während anstehender Arzttermine, bzw. wenn die Ergebnisse der Untersuchungen unklar waren und sich hinzogen (ihr erinnert Euch sicher noch an letzten Dezember mit der Mammographie). Aber das waren alles eher schlechte Zeiten, die nicht von den NW der AHT ausgelöst wurden, sondern einen konkreten Anlass hatten (schlechte Nachrichten, Ärger mit der Arbeit, Ärger mit Freunden…), der Sorgen bereitete.

S*e*xualität.
Was soll ich Euch sagen?  Es hört sich vielleicht bescheuert an. Vielleicht auch, weil man am wenigsten über diese Nebenwirkung der AHT berichten mag, da sie einfach zu intim ist. Aber die fehlende L*i*bido, extreme S*c*h*eidentrockenheit und die Schmerzen zählten für mich zu den allerschlimmsten NW, weil sie a) eine körperliche Dimension einnahmen, b) psychisch enorm belasteten und c) eine extreme Bewährungsprobe für unsere Liebe und Ehe waren. Nicht zu vergessen, dass der Beginn der AHT fast zeitgleich mit unserer Hochzeit und den Flitterwochen zusammenfiel, und dass wir eigentlich einen großen Kinderwunsch hatten, weswegen ich wenige Monate vor der Brustkrebs-Diagnose, im Herbst 2005, schon die Pille abgesetzt hatte und mir eine Röteln-Impfung verpassen ließ (ich hatte keinen Röteln-Schutz). Und dann kam eben die Nachricht der Brustkrebs-Erkrankung…

Das hieß:
– keine Kinderplanung mehr
– unbedingt geschützten S*e*x, da eine Schwangerschaft zwar unwahrscheinlich, aber eben doch nicht unmöglich war (es gibt sehr seltene Einzelfälle und meine Hormonwerte waren unter der AHT trotz Menstruations-Ausfalls nie postmenopausal)
– Verhütung aber NUR „mechanisch“, so dass bei uns nur noch K*o*ndome zur Auswahl standen (meine Ärztin riet mir von der Spirale ab)
– DAS dann zusätzlich zum veränderten, sehr negativen Körpergefühl (man fühlt sich nicht mehr „schön“, ich hatte ein sehr gespaltenes, negatives Verhältnis zu meiner Brust)
– die fehlende, absolut nicht mehr existierende Lust (über Jahre!)
– die Schmerzen…
…was alles dazu führte, dass man die Häufigkeit der Zweisamkeit innerhalb eines Jahres an vermutlich nur einer Hand abzählen konnte… 😳  Begging

Mit Absetzen der Zoladex im Frühjahr 2009 dauerte es einige Monate, bis plötzlich wieder so etwas wie „Lust“ aufkam. Aber immerhin! Im letzten Jahr der AHT konnte man die Häufigkeit der Zweisamkeit vielleicht schon an zwei Händen abzählen…  Mit Absetzen des Tamoxifen kam dann der ganze Wandel. Oh mein Gott, ich wusste schon gar nicht mehr… 😀 Gemerkt hatte ich es schon recht schnell, „schön“ wurde es dann richtig ab unserem Frankreich-Urlaub an Ostern. Und jetzt, tja, hm… man könnte fast sagen, dass wir unsere „verlorenen“ Flitterwochen nachholen. 😉

——–

Was will ich mit all dem sagen: Es war schlimm. Sehr schlimm. Es waren furchtbare Jahre. Aber wir haben sie durchgestanden. Wir haben es geschafft. Wir haben sie hinter uns. Und langsam aber sicher merken wir, dass es wieder so werden kann wie früher. Obwohl man sicher nie wieder ganz so wird wie früher. Nicht 100%. Was wir durchgemacht haben, das geht nicht spurlos an einem vorbei. Auch wenn es einem plötzlich wieder gut geht. Aber man lebt wieder „richtig“. Man blickt uneingeschränkt in die Zukunft. Man denkt nicht mehr jeden Tag, auch nicht mehr jede Woche an diese bescheuerte Krankheit. Sie ist irgendwo noch da, aber sie ist Nebensache. Sie interessiert noch, aber sie dominiert nicht mehr. Zum Glück!

Mädels, man schafft es. Man erreicht es. Es ist sauschwer, aber habt Geduld. Gebt Euch Zeit. Nehmt Euch alle Freiheiten, die ihr braucht. Erlaubt Euch alles. Und Ihr dürft von Eurer Umwelt verlangen, Rücksicht zu nehmen. Ihr dürft das! Und wer Euch liebt, wird diese Rücksicht sowieso zeigen, ohne dass Ihr sie erst einfordern müsst. Allen, die gerade diesen schweren Weg gehen, den ich nur zu gut kenne, wünsche ich enorm viel Kraft. Seid zuversichtlich. Wie gesagt: man kann es schaffen. Und das Leben ist wunderschön!

Eure

Masca

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Vor 16 Jahren bist Du von uns gegangen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt.

Ich denke oft an Dich. Besonders heute natürlich. Und heute, nach Ende meiner Krebstherapie, auch mit vielen Tränen in den Augen.

Du hast Deine Krankheit so tapfer erduldet und mit so einer positiven Einstellung bekämpft. 8 Jahre lang hast Du Dich nicht unterkriegen lassen und dem Krebs gezeigt, dass er nicht gegen Dich kann, getan, wozu Du Lust hattest, gekämpft, aber eben auch gelebt. Mit festem Willen, mit Zuversicht, mit Entschlossenheit, mit Glauben an Dich selbst. Du hast Dich in der Zeit, die so schwer für Dich, und für uns als Familie, war, so verändert. Auf positive Weise verändert. Du hast das Leben in vollen Zügen genossen, und Du hast Dich damals sehr geöffnet. Deinen Lieben geöffnet.

Viele Menschen aus der Familie und dem Freundeskreis sagten damals und sagen noch heute, dass Du ihnen ein Vorbild warst. Was aber wirklich in Dir vorgehen musste, kann ich glaube ich nun besser verstehen, nachdem ich es selbst erleben musste. Ja, Du warst mir – bewusst oder unbewusst, denn ähnlich sind/waren wir uns eigentlich, finde ich, nicht (auch wenn es andere anders sehen) – bist mir ein Vorbild. Die Tatsache, dass ich alles über die Krankheit wissen wollte, mich rundum informieren musste – hab ich von Dir. Die Tatsache, dass ich mich, trotz schlimmer Depri-Phasen, letztendlich doch nie habe unterkriegen lassen – hab ich von Dir. Die Tatsache, dass ich alles kritisch hinterfrage, zweite und dritte Meinungen einhole – habe ich von Dir. Den Überlebenswillen – habe ich von Dir. Und vielleicht noch vieles mehr, was mir gerade nicht einfällt.

So schlimm es damals war, für Dich, für uns, so schlimm es nach 8 Jahren, am heutigen Tage – auch ein Mittwoch! – endete, so bin ich „froh“ (versteh mich bitte richtig!), dass ich diese Lehrstunde von Dir erhalten habe. Dass ich aus Deinen Erfahrungen lernen durfte, um mein eigenes Schicksal zu stemmen. Dass ich vielleicht bewusster wahrnehmen und voraussehen konnte, was mit mir geschieht, und wie, weil ich das alles von Deiner Leidensgeschichte her kannte.

Wenn, ja wenn Dein Leiden und Dein Tod irgendetwas Gutes hatte – dann dass Du mir heute mehr denn je so ein Vorbild sein kannst, das mich gelehrt hat, das mir gezeigt hat, wie ich mein eigenes, schweres Schicksal angehen und letztendlich überstehen konnte. DANKE.

Ich hab Dich lieb! Und ich weiß, dass Du irgendwo „da oben“, oder wo auch immer, über mich wachst!

😥

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Gerade eben bei ihr entdeckt und für sehr gut! befunden 😀

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