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Archive for the ‘ex-K-ursionen’ Category

Ausflug zu Deutschlands höchst gelegener Kirche, in der man heiraten kann 🙂 Bilder von unserem Ausflug im August 2008.

Wenn man auf die Bilder klickt, werden sie groß – viel Spaß beim Gucken!

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Ich war dieses Wochenende, eigentlich etwas länger 😉 (Freitag hin, Montag zurück), in der Heimat. Ein Blitzbesuch, allerdings schon lange geplant. Zu einer wichtigen Familienfeier von sehr engen Freunden. Mehr möchte ich nicht verraten (keine Hochzeit 😉 ). Es war so schön, meine Freunde wiederzusehen – wir hatten uns seit Weihnachten 2009 nicht mehr getroffen, da wir 2010 weder im Sommer noch zu Weihnachten in die Heimat sind. Es war harmonisch, lustig, inklusive ESC-Fernsehabend (die Feier war am Sonntag), bei dem wir sehr viel gelacht und gelästert haben 🙂

Deswegen war es in den letzten Tagen wieder so ruhig in meinen Blogs 🙄 Und meine Blogroll mit ungelesenen Beiträgen hat sich wieder auf fast 200 erhöht (da waren noch ca. 50 nicht gelesene Restbeiträge seit unserem letzten Urlaub an Ostern, zu dem sind noch so an die 120-130 dazu gekommen…).

Es dauert also wieder mal bei mir!

Danke allen Lieben, die sich per Kommentare und sonst wie bei mir gemeldet haben 🙂

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Letzte Woche war ja noch meine Schwester AM hier bei uns in Römerstadt. Wir nutzten die Gelegenheit, ihr die nahe gelegene Weinregion zu zeigen. Dabei haben wir auch gleich zwei Weinproben gemacht, die erste bei einer Winzer-Kooperative in einem Dorf, die zweite bei einem kleinen, aber äußerst feinem (und teuren) Weinhändler in einem anderen Dorf, dessen Produktionshallen und Weinprobe-Saal hinter einer äußerst unscheinbaren, mittelalterlich anmutenden Dorftür befand. Die Konsequenz war: viel Wein eingekauft (beim ersten 3 Flaschen à 4-6 EUR, beim zweiten 2 Flaschen à 14 EUR – die werden Weihnachten geköpft), stolz sagen zu können, einmal einen 40 EUR teuren Wein (internationale Preise und hohe Rankings) probiert zu haben, und einen kleinen Schwips – vermutlich der erste seit meiner Brustkrebs-Diagnose im Januar 2006 😉 Ich habe mich in den letzten Jahren ja ganz stark zurückgehalten, bin außerdem ja sowieso auch kein besonderer Weintrinker, aber seitdem ich keine (!!!!) Hitzewallungen mehr habe (der erste Sommer seit 2006 OHNE Hitzewallungen, jippie!!!), habe ich mich getraut, hier und da zu nippen… Nur… dass „vielerorts nippen“ ebenso schlimm, oder schlimmer ist, als 2 Gläser des gleichen Weins zu trinken… 😉 Hicks! Ach ja, JR trinkt ja überhaupt keinen Alkohol, von daher war es super, dass wir einen Fahrer hatten 😉

Der Ausflug ins Hinterland war trotz Bewölkung wunderschön! Ich glaube, ich habe schon einmal von dieser Gegend Bilder gezeigt (und hier auch). Macht nix, ich tu es einfach noch einmal! 😉

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Ich werde mich bemühen, meinen Bericht dieses Mal etwas kürzer zu gestalten und dafür einfach die Bilder sprechen zu lassen 😉 Die privateren Bilder werden, wie immer, unter Passwort-Schutz veröffentlicht. Wer das Passwort haben möchte, darf sich bei mir per Email melden 🙂

Hier habe ich ja schon erzählt, wie sehr ich an der spanischen Region hänge, und dass der Urlaub in Galicien uns sehr gut getan hat!

Der Bericht ist unterhalb der Fotogalerie. Wenn Ihr draufklickt, werden sie größer bzw. öffnet sich eine Galerie.

Wir sind am Donnerstag, 19. August um 6:30 Uhr in der Frühe von der Großstadt aus nach A Coruña geflogen. Hierfür mussten wir um 3 Uhr aufstehen und haben unser Auto bei einer neben dem Flughafen-Terminal liegenden, privaten Park-and-Fly-Firma untergebracht, die uns mit anderen Kunden mit einem Shuttle-Kleinbus zum Terminal fuhr. Klappte alles super! Auch Timmy zeigte uns mal wieder, was für ein toller Reisehund er ist! Um 8 Uhr kamen wir in A Coruña an, wo uns unser Freund A. mit dem Auto abholte und zum Urlaubsort Pontedeume am FjordRía de Ares fuhr. Dort angekommen begrüßten wir S. und den kleinen neuen Erdenbürger A. Jr., 1,5 Monate alt. Außerdem das erste Aufeinandertreffen von Timmy mit A.’s und Si.’s Golden Retriever namens Tango – die zwei haben eine tolle Freundschaft geschlossen!

Unseren ersten Tag begingen wir mit einem gemeinsamen Frühstück, Erkundungsspaziergang durch Pontedeume, über den Fjord nach Cabanas zum Strand, leckeres Fisch Mittagessen im Restaurant, einem ausgiebigen (2stündigen…) Mittagsschlaf und einem schönen Ausflug mit A. zum Naturpark Fragas de Eume mit Spaziergang durch den Wald am Fluss Eume entlang und Besuch der Klosterruine Mosteiro de Caaveiro aus dem 10. Jahrhundert, am späten Nachmittag und Abend.

Am Freitag blieben wir in Pontedeume. JR, Timmy und ich wiederholten den wunderschönen Spaziergang vom Vortag am Fjord entlang und zum Strand von Cabanas, der von einem tollen Kiefernwald begrenzt wird, wodurch wir es wagten, mit den Hunden in die Nähe des Strandes zu gehen. Mittags trafen wir uns zum Tapas-Essen direkt am Strand, danach machten A., JR. Timmy, Tango und ich uns auf, einen versteckt gelegenen, unbewachten Fels-Strand zu suchen. Um zu diesem zu gelangen mussten wir über ziemlich steile Abhänge klettern, durch einen Pinienwald wandern, streckenweise ohne Trampelpfad, der uns hätte den Weg weisen können, und wurden am Ende super belohnt. Natürlich blieb das Bad im eeeeeiiiiskalten Atlantik nicht aus. Am meisten Freude daran hatte Tango, der unermüdlich ins Wasser sprang. Timmy ließ sich davon (leider) nicht anstecken. Der ist und bleibt absolut wasserscheu.

Am Samstag trafen lang nicht mehr gesehene, liebe Freunde ein: JG, den ich zuletzt vor 10 Jahren gesehen habe, und seine Frau Sa. Leider machte der dritte Freund im Bunde, R., einen total doofen Rückzieher und kam – obwohl er nur 10 Autominuten entfernt wohnt – nicht. Wir haben ihn im ganzen Urlaub nicht getroffen, noch seine Freundin kennen gelernt 😦 . Der gemeinsame Tag und Abend zu 6t war total lustig und ich genoss es, wieder so viel aus vollem Herzen lachen zu können!

Am Sonntag war das Wetter leider nicht mehr so toll, der Tag begann bewölkt und endete mit Nieselregen. Dennoch gab es Spaziergänge in Pontedeume und kurze Ausflüge, diesmal zum ganz tollen ehemaligen Kloster Monfero und zur Burgruine der Adelsfamilie Andrade, hoch auf einem Hügel oberhalb Pontedeumes gelegen.

Am Montag haben wir etwas Verbotenes getan 😀 : wir haben Timmy in seiner Reisetasche in den Regionalbus nach Santiago de Compostela geschmuggelt. 😉 Hunde dürfen nämlich nur im Kofferraum der Busse transportiert werden. Da kriegen aber keine 10 Pferde meinen Timmy hinein, also haben wir die Tasche „gepackt“ – die sieht nämlich aus wie eine „normale“ Tasche, eine Jacke drüber gehängt und uns in eine der letzten Reihen gesetzt 😉 Timmy hat sich wieder mal vorbildlich verhalten ♥ Santiago erwartete uns – wie konnte es anders sein – im Dauerregen, leider. Das schöne Flanieren und Mittagessen auf einer Terrasse war damit dahin, es regnete sogar horizontal (!) so dass selbst Schirme nicht geholfen haben. Timmy litt unendlich unter der Nässe, so dass ich ihn zeitweise sogar in seiner Tasche dicht unter dem Schirm tragen musste. Schließlich konnten wir, da wir mit Hund in kein Restaurant durften, unter den Arkaden der Altstadt an Tischen eines eher schlechten Lokals etwas speißen. Nun ja, die Gesellschaft war die wichtigste, trafen wir doch meinen lieben Freund X., seines Zeichens Berufsmusiker, der sogar mit seiner Gitarre ankam. Nach dem Mittagessen wechselten wir zur überdachten Terrasse des Cafés eines kleinen ihm bekannten Hotels, wo es wunder-wunderschön war, und wo wir alte Boleros und südamerikanische Folklore-Lieder zusammen sangen. Es war soooo schön! An einem Nachbartisch saß ein Herr, der uns in dieser Zeit „einfach so“ zeichnete, und am Ende X. ein tolles Aquarell von uns schenkte ♥ Am Nachmittag holte uns meine Freundin MS mit dem Auto ab, da sie uns zum Kaffee und Kuchen nach Hause eingeladen hatte. Auch dort war es total schön! wir haben uns so lange nicht gesehen und trotzdem ist es bei ihr, immer noch, wie wenn man „heimkommt“ und seine eigene Familie trifft. Am Abend fuhr uns MS‘ Mann zum Busbahnhof und so kamen wir spät abends in Pontedeume an.

Der Dienstag war unser Abreisetag. Das Wetter war wieder bombentoll, richtig schön warm, und so nutzten wir den Vormittag zu einem letzten Ausflug und fuhren mit A. und den Hunden an das Kap Cabo Prior. Fantastische Landschaft, wunderschöne Strände, glasklares, aber eiskaltes Wasser! Wir badeten zum zweiten Mal im Atlantik, außer – wieder mal – Timmy 😉 Mittags schlemmten wir zum letzten Mal in einem Restaurant, aßen Nécoras (große Krebse), Riesengambas (Fleisch so dick wie Daumen), fritierte Calamares, Fisch… Am Abend fuhr uns A. wieder zum Flughafen nach A Coruña, wo unser Flug um 21:00h losging und wir um 22:45h in der Großstadt ankamen. In Römerstadt waren wir dann um 1 Uhr nachts/morgens… Gähn! 😉

Es war wuuuunderschön und sehr erholsam!

PS: das mit dem „kurzen“ Bericht kann ich wohl nie einhalten was? 😉

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Meine lieben LeserInnen,

seit Dienstag Nacht (eigentlich Mittwoch 1 Uhr morgens) sind wir wieder zu Hause. Gut erholt, hatten eine wunderbare Zeit in einer wunderbaren Gegend, zusammen mit wunderbaren Menschen und fast durchgehend wunderbarem Wetter. Ihr seht: es geht mir gut! Halt nein, es geht mir schlecht! 😆 denn ich will sofort, SOFORT wieder zurück!!! 😉 So!

Wer mich kennt, weiß, dass die Nordwest-spanische Region Galicien meine zweite Heimat ist. 1996-1997 hielt ich mich 7 Monate im Rahmen eines Stipendiums (nicht Erasmus 😉 ) in Santiago de Compostela auf. Dort fasste ich, kaum waren 2 Wochen vergangen, sofort Fuß, schloss Freundschaften, die bis heute halten, veränderte meine Persönlichkeit, wurde reif(er), fand zu mir selbst. Die Gegend mit ihrer Landschaft – so grün und so extrem regenreich (wer hätte das von mir Sonnenanbeterin gedacht?) – und mit ihren Menschen – die herzlichsten, die ich in meinem ganzen Leben getroffen habe – hatten mich überwältigt. Nach meinem Studienaufenthalt kehrte ich immer wieder zurück. Zuerst gleich noch mal 1 Woche 1997, nach meiner Rückkehr nach Deutschland, mit meiner besten Freundin S. Danach 1999 für ein paar Tage, um meine Freunde zu besuchen. Dann 2000 mit meiner Schwester, ein gemeinsamer, toller Urlaub. Danach 2002, da lebte ich schon in Spanien, zu einem Kongress. Dann war ich, leider, sehr sehr lange, zu lange weg. Erst 2008 kehrte ich wieder zurück, diesmal mit JR. 2009 fuhren wir zu einer Hochzeit für ein paar Tage hin, und dieses Jahr nun wieder 6 Tage.

Die Reise dieses Jahr hatte, noch viel mehr als in anderen Jahren, den Effekt des „nach-Hause-Kommens“ für mich. Ich fühlte mich so pudelwohl… Ich habe festgestellt: irgendwann einmal, irgendwann… möchte ich hier alt werden. Irgendwann werde ich „Zurückkehren“. JR weiß noch nichts von seinem „Glück“ 😀 Es gefällt ihm sehr gut in Galicien, aber ob er dorthin auswandern würde?… 😉 Naja, momentan spreche ich für mich erst mal nur für meine Zeit nach der Rente 😉 Egal. Die Vorstellung allein, dass ich eh bald wieder dort Urlaub machen werde (hoffentlich), und dass ich einmal für immer hinzukomme, tröstet mich über die Rückkehr nach Römerstadt hinweg.

In Galicien ist, neben einigen schönen Ausflügen und das Wiedersehen mit vielen lieben Menschen, noch ein paar wesentliche Dinge passiert:

1. ich habe nach sehr langer Zeit wieder lauthals und von Herzen frei heraus lachen können, ja, ich hatte sogar Lachkrämpfe. Eine Freundin, die mich von 1996 kennt und dazwischen 10 Jahre nicht gesehen hat, meinte: „So kenn ich Dich, Masca, Du hast Dich nicht verändert!“ 😀 Wenn sie wüsste…

2. ist mein Freund X., Berufsmusiker, zu unserem Wiedersehens-Treffen spontan mit seiner Gitarre angetanzt. Es blieb mir quasi nichts anderes übrig, ich „musste“ mit ihm singen. Es war wunderschön, es viel mir aber schwer, aber es hat geklappt. Wenn auch nach einem bestimmten Lied ziemlich viel Tränen geflossen sind. Übrigens auch bei JR. Der konnte die Tränen auch nicht zurückhalten. Ich bin aber ganz stolz auf mich, dass ich mich überwinden konnte. 🙂

So, das hier zunächst einmal als kleine „bin-wieder-da“-Meldung. Demnächst dann ausführlicher mit Bericht und Fotos.

Ach ja: Timmy wird noch zum Reiseweltmeister. Seine zweite Flugreise – wieder mit Bravour bestanden! ♥

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Urlaub!

Den haben wir dringend nötig…

Ich melde mich für eine Woche ab! Morgen in aller Frühe geht es los, Mitte kommender Woche sind wir wieder da, dann hoffentlich gut aufgetankt und mit viel Energie, um diesem Blog wieder Leben einzuhauchen und regelmäßig zu schreiben (und die noch ausstehenden Berichte nachzuliefern). Zunächst aber einmal heißt es: morgen um 3:00 Uhr aufstehen, der Flieger geht um 6:30 Uhr… *gähn*

Ich wünsch Euch schöne Tage!

Masca

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Jetzt muss ich doch mal was Erfreuliches posten, wenn hier in meinem Blog schon so gähnende Leere herrscht und eher Negatives kommt, wenn ich überhaupt was schreibe. Heute habe ich etwas sehr Positives zu berichten.

Wir haben ja dieses Jahr u. a. aus Geldgründen erstmals in 9 Jahren auf den Heimaturlaub in Deutschland verzichtet. Naja, stimmt nicht ganz, denn über Weihnachten waren wir ja 2,5 Wochen in der Heimat. Unser jährliche 1wöchige Urlaub zu zweit, den JR und ich sonst zwischen Juni und Juli machen, wurde diese Jahr in die Karwoche gelegt, war eher kein Urlaub zu zweit (meine Familie) und war nicht das, was wir brauchten, im Gegenteil, mich persönlich hatte es mehr gestresst als dass ich mich erholt hätte (ich berichtete).

Jetzt stand zur Debatte: packen wir es noch, mit dem Auto für 4 Tage, oder so, ein verlängertes Wochenende irgendwo hinzufahren? Mehr als 4-5 Tage wollten/können wir nicht, so dachten wir. Im Moment habe ich gut Schüler (hätte ich doch die letzten 7 Monate so viel Unterricht pro Woche gehabt, momentan hab ich 13 Wochenstunden, ein Großteil endet aber Mitte August, die letzten 2 Augustwochen werde ich nur noch 6 Wochenstunden haben) und ich will nix absagen. Ab Mitte August aber wird der Unterricht nicht mehr täglich sein, so dass man gut ein Wochenende + zwei bis drei Tage was machen kann.

Problem eins: Eigentlich wollten wir zu zweit mit Hund mit dem Auto fahren. Für 4 Tage lohnt sich aber keine große Distanz. Deswegen fiel Kantabrien (unser Reiseziel vom letzten Jahr) eigentlich aus. Alternativen wären Baskenland (teuer), Katalonien (touristisch und teuer), Valencia (touristisch und teuer) oder aber Verzicht auf Küste / stattdessen Inland / Bergregionen gewesen.

Zweites Problem: Im Sommer, besonders im August, bekommt man so gut wie keine Ferienwohnung unter 7 Übernachtungen Mindestaufenthalt, eher 14 Tage. Dazu die Schwierigkeit, eine Unterkunft zu finden, die Hunde akzeptiert, und wir sind ja jetzt nun auch nicht mehr früh dran gewesen ;-). Und: Im August sind die Preise doppelt bis dreifach so teuer wie Ende Juni. Eine Woche in einem Ferienappartment in Kantabrien in Küstennähe unter 400 EUR wäre absolute Rarität, vom Baskenland und Katalonien fang ich erst gar nicht an. Dazu kommt, das fast alles schon belegt ist – es herrscht Krise und die Spanier urlauben dieses Jahr mehr im eigenen Land.

Resultat: Große organisatorische Schwierigkeiten und hoher finanzieller Aufwand, obwohl wir eigentlich mit dem eigenen Auto fahren und uns selbst versorgen wollten – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite: eine immer dringender werdende Notwendigkeit, hier einmal für ein paar Tage abzuhauen und sich eine Auszeit zu nehmen. Entspannung, kein Familienstress, Ruhe, Klimawechsel. Besonders, weil die letzten Tage ja noch furchtbarer wurden, als ich mich eh schon gefühlt hatte (dank Ablenkung und relativ viel Unterricht hielt es sich in Grenzen, nicht auszudenken, wenn ich die letzten 4 Wochen hier nur säuerlich nichts tuend rumgesessen wäre).

Überraschung: Uns ereilte eine Einladung. Und zwar gleich zwei mal von den gleichen Personen, nämlich unseren Freunden A. und S., die eigentlich in Andalusien wohnen und die vor 5 Wochen Eltern geworden sind. Sie stießen uns 2 mal mit einer Einladung an, ließen nicht locker, und heute haben JR und ich Nägel mit Köpfen gemacht: Wir fliegen (!) für 6 Tage nach …. Galicien!!!!! 😀 Zwar wird’s nun nichts mit trauter Zweisamkeit, aber es wird sicher trotzdem schön. A. und S. sind alles andere als „einnehmend“, sicher werden wir viel zusammen machen (wir hängen auch mangels eigenem Auto vor Ort von ihnen ab), aber sicher werden sie uns auch unseren Freiraum geben. Außerdem sind sie sehr lustige, lebensbejahende Menschen, herzlich, lieb – das wird uns sehr gut tun! Auch Timmy wird Gesellschaft haben, denn A. und S. haben einen ganz lieben Golden Retriever namens Tango. Ach ja, wohin? In ein Örtchen an der Nordküste Galiciens, in der Nähe von La Coruña. A. und S. haben sich dort im Ortskern für 3 Wochen eine Ferienwohnung gemietet, und weil scheinbar die Preise so niedrig waren, haben sie gleich eine Wohnung mit 4 (!!!) Schlafzimmern genommen. So werden wir vermutlich auch nicht die einzigen Freunde sein, die zu Besuch kommen, aber das macht nichts, wir haben zum Teil einen gemeinsamen Freundeskreis, und so kann ich auch viele andere liebe Menschen wiedersehen.

Als finanzielle „Belastung“ haben wir dann eigentlich nur die Flugkosten, die sich dank Low-Cost-Airline und unverschämten Flugzeiten sehr in Grenzen halten und sehr deutlich unter den Preisen liegen, die für die Anmietung von Ferienwohnungen verlangt werden. Die Unterkunft vor Ort kriegen wir ja gratis, ein Auto müssen wir auch nicht mieten, weil ja A. und S. eines haben bzw. können wir ja auch den Zug nehmen. Und dann kommen nur noch Selbstverpflegungskosten dazu bzw. mal essen gehen, was in Galicien ja spottbillig ist (wenn man nicht gerade direkt in La Coruña essen geht sondern irgendwo in einem Dörfchen, kann man eine riesige Platte gegrillte Meeresfrüchte für 10 EUR pro Person bekommen).

Wir haben heute Abend gebucht, und JR und ich freuen uns sehr! Es ist ein Lichtblick, es wird Abwechslung. Meine Lieblings-Region, liebe Freunde, tolles Essen, Ruhe und positive Atmosphäre. Genau das, was wir brauchen! Hach, ich freu mich! Mitte August geht es los, wir fliegen an einem Donnerstag früh morgens um 6:30 Uhr hin (den Unterricht lege ich komplett auf Montag-Mittwoch) und an einem Dienstag spät abends um 21:30 Uhr zurück (den Unterricht lege ich komplett auf Mittwoch-Freitag), so dass wir 6 komplette Tage dort haben.

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… seit 2 Tagen versuche ich, meine Boardkarte für den Flug dahin zu erstellen (und danach zu drucken). Tja, immer nachdem ich meine Zugangsdaten (Option 1 Flugnummer + Email-Adresse, oder Option 2 Flugnummer + Kreditkartennummer, oder Option 3 Flugdatum+Email-Adresse+Flugziele) eingegeben hatte, ließ sich der Button „Einchecken“ einfach nicht anklicken 🙄 …nichts rührte sich, nichts versuchte zu laden… 😮

Langsam habe ich’s mit der Angst zu tun bekommen, habe aber nicht eingesehen, die teure Call-Center-Nummer der Fluglinie anzurufen um bei denen um Rat zu fragen (dann kann ich auch gleich die Strafgebühren am Flughafen für die nicht im Voraus ausgestellte Boardkarte zahlen… 🙄 ).

Jetzt bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, es mal mit einem anderen Browser zu versuchen… Ich nutze ja seit einigen Monaten den Google-Browser, mit dem ich bisher sehr zufrieden bin (jedenfalls mehr als vorher mit dem IE). Nun ja, ich also wieder den Explorer angeklickt… und siehe da: Einchecken kein Problem… Jetzt hab ich also auch schon meine Boardkarten 😀

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Am kommenden Samstag findet das BLOGGERTREFFEN statt! Ich freu mich schon total darauf! Am Freitag setz ich mich in den Billigflieger und komme nach Deutschland, freu mich schon auf einen gemütlichen Nachmittag und Abend mit Sommerschwester und ihrem Schatz. Am Samstag dann *Trommelwirbel* endlich wieder die Einlösung einer Aufgabe meines Projekts 😳 , aber primär und am aller-allerwichtigsten das Wiedersehen und Kennenlernen lieber Bloggermädels!!! Neben Sommerschwester und mir sind Sabine (vielen, vielen lieben Dank für die Orga!!!), Trüffel, Claudia und Meli (vielen, vielen Dank, dass Ihr diese weite Anreise auf Euch nehmt!) dabei. Wenn noch jemand den exakten Ort wissen will, E-Mail an mich (ich behalte mir vor, wem ich den genauen Treffpunkt nennen werde). Am Sonntag Vormittag fliege ich dann schon wieder zurück nach Spanien. Danach kommt dann mein Bericht dazu 😀

Ich freu mich schon riesig auf Euch Mädels!!! ♥♥♥

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