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Archive for Februar 2012

Ausflug zu Deutschlands höchst gelegener Kirche, in der man heiraten kann 🙂 Bilder von unserem Ausflug im August 2008.

Wenn man auf die Bilder klickt, werden sie groß – viel Spaß beim Gucken!

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ich muss nach langer Zeit mal wieder meckern, und ich finde, heute darf ich das… So! 😛
😆

Seit Dezember 2010, etwas mehr als ein halbes Jahr nach Absetzen der Zoladex und 1 Jahr vor Absetzen von Tamoxifen und Ende der AHT, hab ich ja wieder meine monatlichen Besuche von „Tante Rosa“. Es hat natürlich längere Zeit gedauert, bis sich alles eingependelt hat, das Absetzen von Tamox. und somit Ende der AHT hatte dann noch mal alles ein bisschen durcheinander gebracht. Seit gut einem halben Jahr aber sind die Zyklen entzückenderweise sehr regelmäßig, fast so wie zu Pillenzeiten, immer zwischen 28 und 30 Tagen, selten etwas mehr. Diese Pünktlichkeit ist äußerst erfreulich, weil ich dadurch relativ gut planen kann. Soweit das Positive.

Jetzt aber das Negative. Die ersten Tage Tante Rosa sind jetzt immer furchtbar! Ich muss jetzt leider sehr konkret werden, weil ich einfach wissen muss, ob es anderen (ehemaligen) Brustkrebs-Patientinnen nach der AHT auch so ging, bzw. ob es Frauen ohne Brustkrebs auch so geht, oder ob ich es bin, oder was. Wem es zu unangenehm wird, bitte jetzt nicht weiterlesen.

Seit gestern ist Tante Rosa wieder da, somit ist heute Tag 2 im neuen Zyklus. Gestern war, wie üblich, der Tag der Kopfschmerzen und Schwindelanfälle. Zum Glück war Freitag, ich bin ja selbstständig, also hab ich um 11 Uhr aufgehört zu arbeiten und mich zu Hause verkrümelt. Erste Unterleibsschmerzen waren auch da.

Was jetzt aber schlimm und „neu“ ist, also neu und anders im Vergleich zu den Zeiten VOR der Brustkrebsdiagnose und vor dem Aussetzen der Pe*riode mit Beginn der AHT (Versetzung in die künstlichen Wechseljahre), ist die Art der Schmerzen und die damit verbundenen unangenehmen Situationen im Alltag. Früher hatte ich Unterleibskrämpfe. Wie alle anderen, denke ich. Schlimm, aber mit Ibuprofen auszuhalten, manchmal mit etwas Nierenschmerzen verbunden, aber nicht immer, und oft auch nur mit einer Wärmeflasche und ohne Tabletten zu handeln.

Jetzt ist es so, dass allerspätestens ab Tag 2 (wie heute), meist aber schon ab Tag 1, die Nierenschmerzen richtig losgehen, dazu kommen ganz neue, schwer definierbare Schmerzen. So Unterleibsschmerzen oder -krämpfe wie früher sind nicht dabei, bzw. sind sie anders. Früher waren sie „konstant“, heute kommen sie stichartig – und zwar immer dann, wenn sich im Bauchraum was tut: Verdauung, Bildung von Blähungen, Positionswechsel (Hinsetzen, Aufstehen…). Was darauf folgt, sind stichige, riesige Krämpfe, die mal nach 5 Sekunden wieder weg sind, mal 10-15 Minuten andauern, dann wieder weg sind, bis sich die nächste Bewegung im Bauchraum tut und wieder auf die Eierstöcke drückt. Aufgrund dieser Krämpfe lerne ich sogar meinen Körper neu kennen, ich weiß dann ganz genau, wo was gerade geschieht.

Das allerschlimmste an der ganzen Sache sind aber die Toilettengänge. Das kleine Geschäft lässt sich mit „Zusammenreißen“ und Zähne zusammen beißen erledigen. Wie gesagt, jede kleinste Bewegung, jede Veränderung, jeder Druck löst in den Eierstöcken einen höllischen Schmerz aus. Muss ich aber wegen des großen Geschäfts zur Toilette, denke ich, ich stürze wegen meiner Verkrampfung kopfüber auf den Fußboden. Ich habe tierische Angst vor den Toilettengängen und wünschte mir, ich „müsste“ nicht. Aber das geht ja nun nicht, denn Zurückhaltung ist genauso schlimm und mit starken Schmerzen verbunden. Also, wie gesagt, die Toilettengänge sind die Hölle, ich habe alles versucht, mich zu Entkrampfen, mich von den Schmerzen ablenken zu lassen, oder mir bewusst ganz viel Zeit zu geben; oder umgekehrt, die Zähne zusammenzubeißen und mir zu denken, jetzt ganz schnell schnell, Augen zu und durch! nichts hilft! ibuprofen nehme ich dann auch nicht, denn das schlägt bei mir ja auch auf den Magen und bringt nur zusätzliche Probleme. Außerdem mag ich nicht so viele Medis nehmen.

An diesen Tagen, meistens ist alles zwischen Tag 1 und Tag 3, ab Tag 4 lässt es langsam nach, und ab Tag 6 ist es meistens vorbei, bin ich zu nichts zu gebrauchen. Zwischendrin habe ich, zwischen Krampf und Krampf, oft mal ne Stunde oder zwei, wo gar nichts ist, ich zu Hause rumlaufen und rumwerkeln kann, wie wenn nichts wäre, bis sich urplötzlich der nächste ankündigt und ich nicht mehr gerade stehen kann und nur noch rumstöhne. 😦

Das alles beeinflusst meine Lebensqualität in diesen Tagen ungemein, und es stört mich total! Ach ja, mein St*uhlgang ist normal, daran liegt es nicht. Die Bl*utung ist auch nicht (immer) außerordentlich groß (manchmal schon), allerdings sehe ich mich außerstande OB zu benutzen, und ich hasse (!) B*inden eigentlich 👿 . Aber OB geht, seit der Rückkehr von Tante Rose, gar nicht mehr zwischen Tag 1 und 3, und ab Tag 4 ist die Regel so schwach, dass es sich nicht lohnt. Nur im Sommer, wenn ich an den Strand will, benutze ich so noch (an den Tagen, an denen ich keine Schmerzen mehr habe).  Was an der Bl*utung allerdings jetzt anders ist als früher, vor meinem Brustkrebs, ist die Tatsache, dass ich eigentlich jeden Monat auch Gewebe aussch*eide 😕  Nicht viel, aber es ist immer etwas dabei. Und was auch neu ist, dass ich manchmal (nicht in jedem Zyklus), während des gesamten Zeitraums, also die 29-30 Tage lang, immer wieder kleine, helle Bl*uttröpfchen auf dem Klopapier habe oder gar verliere (nicht nur um den ungefähren Eisprung herum, sondern tagelang darüber hinaus, bis zum Besuchstag von Tante Rosa).

Mein nächster Gyn-Termin ist im März. Muss ich mir Sorgen machen? Oder ist das alles „normal“ und ich bin zu zimperlich?

Scheiße, es nervt, ich kann an 2-3 Tagen pro Monat NICHTS machen außer zu Hause zwischen Sofa, Bett, Klo rumgurken bzw. in den Monaten, wo ich rumlaufen kann, Stühle und Sofas vermeiden, weil das Sitzen Schmerzen hervorruft…

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Über die liebe Sunny bin ich auf folgenden Artikel gestoßen, erschienen am 2. Februar 2012  in Der Zeit:

Wenn man den Krebs besiegt hat und als geheilt gilt, drohen die Spätfolgen der Therapie. Auf die Probleme der Langzeitüberlebenden jedoch ist unser Gesundheitssystem nicht eingestellt.

Zum Artikel

Erschreckend, aber unheimlich aufschlussreich und wichtig!

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Am 26. Januar erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Richmond/Neu-Isenburg – Der Angiogenesehemmer Bevacizumab steigert die Chance, im Rahmen der neoadjuvanten Chemotherapie eine komplette pathologische Remission zu erzielen. Dies zeigen zwei randomisierte Studien aus Deutschland und den USA, die jetzt im New England Journal of Medicine (2012; 366:299-309 und 310-320) publiziert wurden. Ob mit der Beseitigung der Tumorzellen bei der Operation die Chancen auf eine Heilung steigen, ist derzeit noch unklar.

Bevacizumab ist beim Mammakarzinom einzig zur Behandlung metastasierter Tumore zugelassen. In den USA wurde im letzten Jahr auch diese Indikation gestrichen, da sich die Hoffnung auf eine lebensverlängernde Wirkung nicht erfüllt hatte. Ob der Wirkstoff auch beim Frühkarzinom wirksam ist, ist derzeit Gegenstand von klinischen Studien.

(…)

Hier geht’s zum kompletten Artikel.

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Weniger als 10.000 deutsche Frauen von fehlerhaften Brustimplantaten betroffen
Deutsches Ärzteblatt vom 12. Januar 2012

TÜV entzog PIP Qualitätssiegel für Brustimplantate schon 2010
Deutsches Ärzteblatt vom 13. Januar 2012

32 Frauen mit minderwertigen Brustimplantaten in Niedersachsen
Deutsches Ärzteblatt vom 13. Januar 2012

Minderwertige Brustimplantate: Uniklinikum stellt Strafanzeige gegen Unbekannt
Deutsches Ärzteblatt vom 16. Januar 2012

Fast 400 Frauen erhielten in Hamburg minderwertige Brust-Implantate
Deutsches Ärzteblatt vom 17. Januar 2012

Verbleib der PIP-Brustimplantate weiterhin unklar
Deutsches Ärzteblatt vom 18. Januar 2012

Erste Klage in Deutschland wegen Skandal um Brustimplantate geplant
Deutsches Ärzteblatt vom 19. Januar 2012

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Am 17. Januar erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Neu-Isenburg/Boston – Die Kombination von Lapatinib mit Trastuzumab hat in einer randomisierten Studie im Lancet (2012; doi: 10.1016/­S0140-6736(11)61847-3) beim Mamma­frühkarzinom die Wirkung der beiden Einzel­therapien übertroffen. In einer weiteren Studie in Lancet Oncology (2012; doi: 10.1016/S1470-2045(11)70397-7) war Lapatinib im direkten Vergleich mit Trastu­zumab unterlegen.

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