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Archive for Mai 2011

… geht bei euch unter „Statistik“ die Funktion „eingehende Links“? Nachdem da jetzt wochenlang Chaos herrschte (eingehende Links, von denen ich wusste, erschienen nicht, andere kamen doppelt und dreifach, z. B. wenn ich nur in einer Blogroll erschien, dann trotzdem „eingehende Links“ von den letzten 3-5 Artikeln aus diesem Blog). Seit 2 Tagen ist das Feld nun aber LEER: Nüscht, niente, nada, nichts. Doof das! Und: Trackbacks aus WordPress-Blogs funktionieren (meines Wissens?), aber die aus Blogspot Kommenden funktionieren nicht?

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Ich möchte meinen heutigen Montags-Mutmacher gerne ergänzen und einer speziellen Dame eine ganz gehörige Portion Mut senden:
An Lucia – allerlei Kinderkram, bei der morgen die Geburt des zweiten Kindes eingeleitet wird.
Ich glaube, sie braucht jetzt unsere Daumen und guten Gedanken!

Liebe Lucia: alles wird gut! *Drück*

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Am 24. Mai erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

London – Das Protein LMTK-3 ist zwar für Therapieresistenzen bei der Behandlung eines Mammakarzinomes mit Tamoxifen verantwortlich, kann aber auch gezielt blockiert werden. Wissenschaftler des Imperial Colleges in London haben jetzt im Mausexperiment dieses Molekül identifiziert und gezeigt, dass es in Zukunft als neues Therapieziel zur Minimierung von Resistenzen dienen könnte. Ihre Studie veröffentlichte das Fachmagazin Nature Medicine (doi: 10.1038/nm.2351).

(…)

Menschliche Proben sollten ihr Ergebnis unterstützen, nämlich dass LMTK-3 für die Resistenzen verantwortlich ist,. Dazu untersuchten die Wissenschaftler Gewebeproben von Brustkrebspatientinnen und fanden heraus, dass Frauen, dessen Tumorgewebe erhöhte LMTK-3-Spiegeln aufwies, wesentlich kürzer lebten und auch signifikant schlechter auf eine Hormontherapie ansprachen. Dagegen lebten Patientinnen, die auf dem LMTK-3-Gen eine Mutation trugen, länger als die übrigen Frauen.

Die Forscher hoffen nun, ein Medikament entwickeln zu können, dass die Aktivität dieser Kinase bei Brustkrebspatientinnen blockieren kann.   hil

© hil/aerzteblatt.de

Kompletter Artikel

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Montags-Mutmacher

Hallo liebe LeserInnen,

dieses Wochenende bin ich auf die Idee gekommen, auch eine „Serie“ in meinem Blog zu starten. Mir gefällt besonders die Sonntags-Glückswaage von Katerwolf gut, weil sie zum Ziel hat, sich immer die positiven Erfahrungen und Ereignisse vor Augen zu halten, um sich so den langen Weg der Therapie erträglicher zu machen. Ich selbst wiederum habe diesen Weg nun hinter mir. Und es geht mir (zumindest momentan 😀 ) sehr gut. Deswegen möchte ich diesen Blog nicht nur mit Zitaten aus Artikeln füllen, sondern auch mit „Mutmachern“ weiter aktiv bleiben.

Diese Mutmacher sind aber natürlich nicht nur an Brustkrebs-Betroffene gerichtet, sondern an alle, die im Moment ein bisschen Zuversicht brauchen. Und: natürlich könnt Ihr mitmachen! Wer mitmachen möchte, sollte bitte hierher verlinken (am besten mit einem Trackback), denn ich werde hier eine Liste der Mutmacher führen. EDIT: ich glaube, die Trackbacks funktionieren nicht immer. Bitte hinterlasst mir auf jeden Fall einen Kommentar, damit ich die Liste aktualisieren kann und ich keinen Blog vergesse. Danke! EDIT-ENDE. Und so könnt Ihr jeden Montag, zu Beginn der Arbeitswoche, Euch Euren persönlichen Mutmacher hier und in anderen Blogs „abholen“.

In welcher Form sind diese Mutmacher? Das bleibt Euch überlassen. Es kann ein Lied sein. Oder ein Video. Ein Spruch. Ein Bild. Eine Karikatur. Eine Geschichte. Eine Erfahrung… Bei Texten am besten aber etwas, was kurz und bündig ist und schnell gelesen werden kann.

Viel Spaß! Und hier kommt mein erster Montags-Mutmacher 😀

Mutmacher-Liste:


Die Zweibeinerin und die 10 Ks

Dreams and me – Diagnose Brustkrebs – Wohin es mich führt…

Lucias Blog – Allerlei Kinderkram

Masca’s Blog – Mein Leben mit und nach Brustkrebs

Yvonne – Mädchenhaft

Zauberfloh …im ganz alltäglichen Chaos 

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Liebe LeserInnen,
I'm Sorryes wird Zeit, dass ich mich mal wieder bei Euch melde. Ich hab schon so ein schlechtes Gewissen…

Dieses Wochenende ist mir wieder so bewusst geworden, wie sich mein Leben seit dem Ende der AHT verbessert hat. Wenn ich in den Blogs anderer Brustkrebs-Betroffenen von ihren Problemen und Nebenwirkungen lese, erinnere ich mich auch an meine Zeit zurück (man vergisst plötzlich so schnell, wenn es einer wieder gut geht… was wiederum auch gut ist… 😉 ), und es wird einem recht wehmütig. Weil man weiß, wie schlimm es gewesen war, und weil es mir für die anderen Betroffenen ehrlich Leid tut. Niemandem, wirklich niemandem wünscht man das, was wir durchmachen/durchgemacht haben. Deswegen möchte ich einen kleinen Artikel zum Mutmachen und zum Durchhalten veröffentlichen.

Wie geht es mir jetzt?

Gliederschmerzen:
die wurden schon eine Weile nach Absetzen der Zoladex (Frühling 2009) viel besser. Mittlerweile sind sie so gut wie ganz weg.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche:
Die lagen bei mir 100% an der Zoladex. 3 Jahre lang habe ich Zoladex bekommen. Nie hatte sich diese NW eingependelt. Ich hatte 3 Jahre lang durchgehend und konsequent Hitzewallungen. Kaum hatte ich die Z. abgesetzt, im Frühjahr 2009, erlebte ich den ersten Sommer OHNE Hitzewallungen. Ich glaube, die Übergangsphase dauerte wirklich nur so 2 Monate. Dann war alles weg. Ein herrlicher Sommer, in dem ich wusste, dass alle Hitze und aller Schweiß von den spanischen Temperaturen herrührten, und nicht vom Feuer, der in deinem Körper brodelte
Evil Smile

Schlaflosigkeit:
Auch das wurde mit Absetzen der Zoladex enorm besser. Unter alleiniger Einnahme von Tamoxifen konnte ich wieder viel, viel besser einschlafen und auch durchschlafen. Natürlich hing damit auch  zusammen, dass ich nachts keine Schweißausbrüche mehr bekam, denn die waren zum größten Teil Schuld an der Problematik nicht durchschlafen zu können (wenn man denn endlich mal hatte einschlafen können). Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt so dermaßen große Probleme gehabt habe. Ich glaube, es wurde schon sehr gut, als ich noch Tamoxifen nahm.

Gewicht:
Die AHT hatte mir ja 10 zusätzliche kg beschert, mein Gewicht vor Beginn war etwa 67kg. Heute habe ich fast alles wieder abgenommen, ich bin seit wenigen Monaten +/- 70kg stabil, es war zwischendrin sogar auch etwas weniger. Zur Feier, zu der ich neulich nach Deutschland gefahren bin, hätte ich fast einen Zweiteiler angezogen, den ich mir 2006 für den „Day-after-Wedding“ gekauft hatte und danach nie wieder anziehen konnte. Getan hab ich es dennoch nicht, weil die Hose aus weißem, leichten Leinen bodenlang ist und die Wettervorhersage für Deutschland so mies war
Weather Man

Periode:

Sie setzte ja unmittelbar mit Beginn der AHT aus. Also Beginn der Zoladex-Spritzen war ja zeitgleich mit dem 1. Tag eines neuen Zyklus. Danach kam nichts mehr. Dann setzte ich im Frühling 2009 die Zoladex nach etwas mehr als 3 Jahren ab. Die Periode kam dann ca. 6 Monate später, im Dezember 2009, wieder. Zunächst in sehr unregelmäßigen Zyklen (abwechselnd sehr kurz und dann wieder sehr lang), mit unglaublichen Blutungen und großen Kreislaufproblemen. Nach ca. 6 Monaten „stabilisierte“ sich der Zyklus-Rhythmus und wurde ziemlich regelmäßig (29 Tage +/- 1 Tag), die Kreislaufprobleme nahmen ein bisschen ab, blieben aber im Großen und Ganzen. Ende Dezember 2010 nahm ich dann meine letzten Tamoxifen-Tabletten. Das Absetzen bewirkte wieder eine kurzweilige Unregelmäßigkeit und Zwischenblutungen. Jetzt, nach 5 Monaten, scheint es aber wieder regelmäßig zu werden. Die Blutungen sind auch nicht mehr soooo stark und das mit dem Kreislauf lässt sich einigermaßen in den Griff kriegen, ich bin aber guter Hoffnung, dass das Monat zu Monat noch besser wird. 🙂

Knochenbrüche usw.:
*klopf *klopf* auf Holz. Seit 2010 war nichts und ich hoffe, dass es dabei bleibt. Ich schaue aber auch, dass ich kaum oder wenig Absätze trage, um meine Füße/Knöchel so wenig wie möglich zu belasten und um mir Stabilität zu geben. Natürlich wiege ich auch weniger, meine Füße müssen weniger kg „tragen“ 😉

Depressive Verstimmungen, „Down“-Tage:
Werden immer weniger. Und sind bei weitem nicht mehr so intensiv. Momentan erlebe ich wieder eine Hoch-Phase, und ehrlich, mir fällt gerade nicht ein, wann ich meine letzte Down-Phase hatte? Nach Absetzen der Zoladex wurde es relativ schnell sowieso extrem besser. Das hat man ganz enorm gemerkt. Schlechte Phasen hatte ich dann v. a. noch vor und während anstehender Arzttermine, bzw. wenn die Ergebnisse der Untersuchungen unklar waren und sich hinzogen (ihr erinnert Euch sicher noch an letzten Dezember mit der Mammographie). Aber das waren alles eher schlechte Zeiten, die nicht von den NW der AHT ausgelöst wurden, sondern einen konkreten Anlass hatten (schlechte Nachrichten, Ärger mit der Arbeit, Ärger mit Freunden…), der Sorgen bereitete.

S*e*xualität.
Was soll ich Euch sagen?  Es hört sich vielleicht bescheuert an. Vielleicht auch, weil man am wenigsten über diese Nebenwirkung der AHT berichten mag, da sie einfach zu intim ist. Aber die fehlende L*i*bido, extreme S*c*h*eidentrockenheit und die Schmerzen zählten für mich zu den allerschlimmsten NW, weil sie a) eine körperliche Dimension einnahmen, b) psychisch enorm belasteten und c) eine extreme Bewährungsprobe für unsere Liebe und Ehe waren. Nicht zu vergessen, dass der Beginn der AHT fast zeitgleich mit unserer Hochzeit und den Flitterwochen zusammenfiel, und dass wir eigentlich einen großen Kinderwunsch hatten, weswegen ich wenige Monate vor der Brustkrebs-Diagnose, im Herbst 2005, schon die Pille abgesetzt hatte und mir eine Röteln-Impfung verpassen ließ (ich hatte keinen Röteln-Schutz). Und dann kam eben die Nachricht der Brustkrebs-Erkrankung…

Das hieß:
– keine Kinderplanung mehr
– unbedingt geschützten S*e*x, da eine Schwangerschaft zwar unwahrscheinlich, aber eben doch nicht unmöglich war (es gibt sehr seltene Einzelfälle und meine Hormonwerte waren unter der AHT trotz Menstruations-Ausfalls nie postmenopausal)
– Verhütung aber NUR „mechanisch“, so dass bei uns nur noch K*o*ndome zur Auswahl standen (meine Ärztin riet mir von der Spirale ab)
– DAS dann zusätzlich zum veränderten, sehr negativen Körpergefühl (man fühlt sich nicht mehr „schön“, ich hatte ein sehr gespaltenes, negatives Verhältnis zu meiner Brust)
– die fehlende, absolut nicht mehr existierende Lust (über Jahre!)
– die Schmerzen…
…was alles dazu führte, dass man die Häufigkeit der Zweisamkeit innerhalb eines Jahres an vermutlich nur einer Hand abzählen konnte… 😳  Begging

Mit Absetzen der Zoladex im Frühjahr 2009 dauerte es einige Monate, bis plötzlich wieder so etwas wie „Lust“ aufkam. Aber immerhin! Im letzten Jahr der AHT konnte man die Häufigkeit der Zweisamkeit vielleicht schon an zwei Händen abzählen…  Mit Absetzen des Tamoxifen kam dann der ganze Wandel. Oh mein Gott, ich wusste schon gar nicht mehr… 😀 Gemerkt hatte ich es schon recht schnell, „schön“ wurde es dann richtig ab unserem Frankreich-Urlaub an Ostern. Und jetzt, tja, hm… man könnte fast sagen, dass wir unsere „verlorenen“ Flitterwochen nachholen. 😉

——–

Was will ich mit all dem sagen: Es war schlimm. Sehr schlimm. Es waren furchtbare Jahre. Aber wir haben sie durchgestanden. Wir haben es geschafft. Wir haben sie hinter uns. Und langsam aber sicher merken wir, dass es wieder so werden kann wie früher. Obwohl man sicher nie wieder ganz so wird wie früher. Nicht 100%. Was wir durchgemacht haben, das geht nicht spurlos an einem vorbei. Auch wenn es einem plötzlich wieder gut geht. Aber man lebt wieder „richtig“. Man blickt uneingeschränkt in die Zukunft. Man denkt nicht mehr jeden Tag, auch nicht mehr jede Woche an diese bescheuerte Krankheit. Sie ist irgendwo noch da, aber sie ist Nebensache. Sie interessiert noch, aber sie dominiert nicht mehr. Zum Glück!

Mädels, man schafft es. Man erreicht es. Es ist sauschwer, aber habt Geduld. Gebt Euch Zeit. Nehmt Euch alle Freiheiten, die ihr braucht. Erlaubt Euch alles. Und Ihr dürft von Eurer Umwelt verlangen, Rücksicht zu nehmen. Ihr dürft das! Und wer Euch liebt, wird diese Rücksicht sowieso zeigen, ohne dass Ihr sie erst einfordern müsst. Allen, die gerade diesen schweren Weg gehen, den ich nur zu gut kenne, wünsche ich enorm viel Kraft. Seid zuversichtlich. Wie gesagt: man kann es schaffen. Und das Leben ist wunderschön!

Eure

Masca

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Am 11. Mai erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Stockholm – Frauen, die viel Kaffee trinken, erkranken seltener an Brustkrebs. Die Assoziation war in einer Kohortenstudie aus Schweden in Breast Cancer Research 2011; 13: R49) auf rezeptor-negative Mamma­karzinome beschränkt. Die Ergebnisse konnten an einer deutschen Kohorte annähernd reproduziert werden.

(…)

Schließlich gibt es in dem Getränk auch Moleküle mit einer, wenn auch schwachen östrogenen Wirkung. Ob sich dies auf die Inzidenz des Mammakarzinoms auswirkt, haben Jingmei Li vom Karolinska Institut in Stockholm und Mitarbeiter zunächst an einer Gruppe von 2.818 postmenopausalen Brustkrebspatientinnen aus Schweden untersucht, denen 3.111 Kontrollen gegenübergestellt wurden.

(…)

Auch nach Berücksichtigung dieser bekannten Faktoren konnten die Forscher eine protektive Assoziation feststellen: Danach erkranken postmenopausale Frauen, die mehr als 5 Becher (à 1,5 dl) Kaffee pro Tag konsumierten, zu 20 Prozent seltener an Brustkrebs als Frauen die im Durchschnitt einen Becher oder weniger trinken.

(…)

Die Forscher konnten die Ergebnisse mit Unterstützung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg an der deutschen “Mamma Carcinoma Risk factor Investigation” oder MARIE-Kohorte validieren.

Die Ergebnisse waren hier zwar noch so eindeutig wie in Schweden, wiesen aber in die gleiche Richtung. Der Unterschied könnte, so eine Spekulation von Li, damit zusammenhängen, dass in Schweden der Kaffee aufgegossen wird, während Deutsche den Filterkaffee bevorzugen. Nach dieser Vermutung würden protektive Faktoren im Filter zurückgehalten.

Warum Kaffee selektiv vor rezeptor-negativen Tumoren schützen soll, ist unklar und wird sich angesichts der komplexen Zusammensetzung des Kaffeegetränks wohl nicht so leicht ermitteln lassen. Denkbar ist, dass der Gehalt an Phytoöstrogenen wie Trigonelin eine protektive Wirkung bei rezeptor-positiven Tumoren verhindern.© rme/aerzteblatt.de

Den kompletten Artikel kann man hier nachlesen.

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Am 10. Mai erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Columbia (Missouri) – Das in Petersilie und Sellerie enthaltene Apigenin könnte in Zukunft noch therapeutische Relevanz erhalten, weil es die Tumorzellen in Mammakarzinomen vom Wachstum abhalten kann. Wie das Fachmagazin Cancer Prevention Research (doi: 10.1158/1940-6207.CAPR-10-0382) in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, konnten Forscher der University of Missouri die Wirkung der Pflanze nun an Ratten nachweisen.

Hintergrund der Studie war, dass in der handelsüblichen Hormonersatztherapie ein weibliches Progestin-Hormon namens Medroxyprogesteronacetat (MPA) enthalten ist. Erwiesenermaßen sorge dieses MPA bei vielen postmenopausalen Frauen unter der Therapie für ein schnelleres Tumorwachstum und eine raschere Differenzierung von Brustkrebszellen, so die Autoren.

In ihrer Studie exponierten die Wissenschaftler unter der Leitung von Salman Hyder ihre Versuchsratten nun mit dem MPA, um die Situation einer Hormonersatztherapie zu simulieren. Dann jedoch applizierten sie in einer Gruppe der Tiere den Petersilienextrakt aus Apigenin. Diejenigen Ratten, die das Apigenin erhielten, zeigten nicht nur weniger Mammakarzinome, sondern auch weniger differenzierte und verzögert entwickelte Tumorzellen als die Kontrollgruppe.

Die Wissenschaftler erklären das folgendermaßen: Im Rahmen des Tumorzellwachstum bilden die Zellen unter MPA vermehrt Blutgefässe aus, die es dem Krebs ermöglichen, sich zu vermehren. Doch das Apigenin blockt die MPA-abhängigen Wachstumsfaktoren für die Endothelvermehrung (VEGF) und ist somit in der Lage, das Karzinom in seiner Entwicklung und Vermehrung aufzuhalten.

Obwohl das Apigenin das Tumorwachstum verzögere, sei es aber nicht in der Lage, die Entwicklung von Tumorzellen grundsätzlich zu verhindern, so die Wissenschaftler. © hil/aerzteblatt.de

Quelle

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