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Archive for April 2011

Am 20. April erschien im Deutschen Ärzteblatt diese interessante Meldung. Vielleicht möchten ja einige meiner LeserInnen mitmachen?

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat die Patientenleitlinie „Brustkrebs II – Die fortgeschrittene Erkrankung, Rezidiv und Metastasierung“ zur Kommentierung freigegeben. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, die Patientenleitlinie kritisch zu lesen und bis zum 17. Mai Kommentare an die Redaktion zurückzumelden.

In dem Patientenratgeber finden betroffene Frauen Informationen, die ihnen helfen können, ihre Fragen zu klären und angemessene Entscheidungen zu treffen. Er beruht auf der ärztlichen Leitlinie „Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“. Die Autoren haben die Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie laienverständlich übersetzt und mit Hintergrundinformationen angereichert.

Redaktionell mitgearbeitet haben an der Patientenleitlinie Patientenvertreterinnen sowie Autoren der wissenschaftlichen Leitlinie. Gefördert wird der Patientenratgeber durch das Leitlinienprogramm Onkologie, das die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe gemeinsam tragen.© hil/aerzteblatt.de

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Am 18. April erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

London – Die European Medicines Agency (EMA) betrachtet atypische Frakturen als mögliche Komplikation einer langfristigen Therapie mit Bisphosphonaten. Nachdem bereits 2008 ein Warnhinweis für Aledronsäure veröffentlicht wurde, wird das Risiko jetzt als Komplikation der gesamten Wirkstoffklasse eingestuft. Die Nutzen-Risiko-Bilanz fällt jedoch weiterhin positiv aus.

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Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) deutet die Frakturen, die am Femurschaft auftreten, der kein Prädilektionsort für osteoporotische Knochenbrüchen ist, als Stressfraktur. Sie könnten Folge einer durch die Bisphosphonate behinderten natürlichen Knochenheilung sein.

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Die Gefahr steigt mit der Behandlungsdauer. Die EMA rät den Ärzten, die Notwendigkeit der Therapie mit Bisphosphonaten nach 5 Jahren zu überprüfen, legt aber keine zeitliche Begrenzung für die Anwendung fest. Wenn die Indikation weiter besteht, dürfen die Patienten zeitlich unbegrenzt behandelt werden. Sie sollten jedoch über das mögliche Risiko aufgeklärt werden.

Die Pharmacovigilance Working Party (PhVWP) kam im April 2011 nach der Prüfung der publizierten Literatur und der Postmarketingberichte zu dem Schluss, dass das Risiko nicht auf einzelne Wirkstoffe beschränkt, sondern die gesamten Wirkstoffklasse betrifft. © rme/aerzteblatt.de

Den vollständigen Artikel kann man hier nachlesen.

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Na bravo. Ich habe mehr 10% meines Gewichts zugenommen und war vor Beginn der AHT sehr schlank. Ich versuche diesen Artikel jetzt nicht auf mich persönlich zu beziehen… Am 6. April erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Oakland – Eine ausgeprägte Gewichtszunahme im Rahmen der Brustkrebsbehandlung geht mit einer erhöhten Rate von Rezidiven einher. Betroffen sind nach einer Studie auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research in Orlando/Florida vor allem Frauen, die vor der Diagnose schlank waren.

Bette Caan vom Forschungszentrum der Kaiser Permanente Krankenkasse in Oakland/Kalifornien hat die Daten von 18.336 Patientinnen ausgewertet, die in dem After Breast Cancer (ABC) Pooling Project zusammengefasst sind, das drei amerikanische und eine chinesische Kohorte umfasst.

Eine leichte Zunahme des Körpergewichts hatte keinen Einfluss auf die Prognose, berichtet die Forscherin. Ein Anstieg um mehr als 10 Prozent war allerdings mit einem Anstieg der Rezidivrate um 14 Prozent assoziiert. Zu dieser extremen Gewichtszunahme kam es bei jeder sechsten Frau. Unter den Frauen, die vor der Diagnose schlank waren, war es jede fünfte Frau.

In dieser Gruppe war die extreme Gewichtszunahme besonders ungünstig. Sie erkrankten nicht nur häufiger an einem Rezidiv. Auch die Krebssterblichkeit stieg um mehr als 25 Prozent. Die Gründe für die negativen Auswirkungen der Gewichtszunahme sind nicht bekannt. © rme/aerzteblatt.de

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Am 4. April erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

St – Louis. In einer molekulargenetischen Herkules-Arbeit haben US-Forscher das komplette Genom von 50 Mammakarzinomen sequenziert und mit dem Erbgut der Patientinnen verglichen. Ihre Ergebnisse stellten sie auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research in Orlando vor. (…) Die Gruppe um Matthew Ellis vom Alvin J. Siteman Cancer Center in St. Louis konnte das gesamte Genom von 30 Mammakarzinomen sequenzieren.

(…)

Die Studie werde wohl keinen wesentlichen Beitrag zum Problem der Resistenz auf die Hormontherapie leisten, meint Ellis. Das Mammakarzinom erweise sich genetisch als eine sehr komplexe Erkrankung. Die Aussicht auf ein Medikament, das eine zielgerichtete Therapie bei einer großen Anzahl von Patientinnen erlaubt, sei derzeit nicht in Sicht, berichtet Ellis.

Andererseits könnten aber auch Therapien, die auf relativ seltene Mutationen gerichtet sind, vielen tausenden Frauen nutzen, hofft der Forscher. Mit der Variabilität der Mutationen steigt allerdings die Anzahl der notwendigen diagnostischen Tests, die die Kosten der Therapie weiter erhöhen würde.© rme/aerzteblatt.de

Den kompletten Artikel kann man hier nachlesen.

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Am 4. April erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

Amherst – Genetische Veränderungen in der Muttermilch zeigen möglicherweise ein erhöhtes Brustkrebsrisiko an. Zu diesem Ergebnisse gelangen US-Forscher in einer kleineren Studie, die sie auf der Jahrestagung der American Association for Cancer Research in Orlando vorstellen.

Die Muttermilch enthält neben den Nährstoffen immer auch eine kleinere Zahl von Epithelzellen. Sie stammen aus den Drüsengängen der Brust und ihrem Zellkern befindet sich DNA. Veränderungen am Erbgut können ein erstes Zeichen auf eine bevorstehende Krebserkrankung sein.

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Von Nutzen wäre die Untersuchung auch nur in dem seltenen Fall, dass der Zeitpunkt des Krebsverdachts mit der Laktationsphase nach einer Geburt zusammentrifft. Völlig unklar ist, ob ein Gentest in der Muttermilch eine Aussage über ein zukünftiges Krebsrisiko erlaubt. Hier müssen weitere Studien abgewartet werden. © rme/aerzteblatt.de

Den vollständigen Artikel kann man hier nachlesen.

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Liebe LeserInnen,

ich war über Ostern 6 Tage in Urlaub, davor beruflich ziemlich gestresst, und gleich nach dem Urlaub auch sofort wieder eingebunden. Deswegen habe ich mich in letzter Zeit ziemlich rar gemacht… 😳

Leider komme ich hier nicht so oft zum Schreiben, wie ich gerne möchte. Beim Lesen in Euren Blogs versuche ich mitzuhalten bzw. jetzt wieder aufzuholen, was ich verpasst habe, aber es waren über 400 (!!!) ungelesene Einträge in meinem Feedreader, als ich aus dem Urlaub zurückkam, und es fällt mir echt schwer!

„Unverfängliche“ Themen gehen leicht und schnell, auch ein schneller kurzer Kommentar darunter.Ddie „schwierigen“ Themen aber, vor allem in den befreundeten Brustkrebs-Blogs, da hapert es ein bisschen bei mir, und das tut mir so wahnsinnig Leid… 😦

1. überspringe ich die langen Artikel meist beim ersten Querlesen im Feedreader und markiere sie als „ungelesen“, um sie mir für später, für ruhige Momenten aufzuheben.

2. füllt sich der Feedreader ja täglich auch wieder mit neuen Artikeln, so dass die Liste nicht unbedingt weniger wird

und 3. habe ich momentan, irgendwie, ach… so wenig Lust auf das Thema Brustkrebs. Natürlich geht es mir sehr nahe, wenn es z. B. jemandem gerade sehr schlecht geht. Aber irgendwie ist gerade so eine Phase, wo ich das Thema einfach für mich persönlich ausklammern muss. Ich brauch wieder so ’ne Distanz dazu. 5 Jahre habe ich mich intensiv damit beschäftigt, irgendwie brauch ich jetzt eine Pause… 😦 Das Thema wird sicher nicht „ad acta“ gelegt werden, dazu hat es mich zu sehr geprägt, mein Leben und auch meine Persönlichkeit (leider) beeinflusst. Aber ich hab manchmal, in letzter Zeit, irgendwie nicht den Elan darüber zu schreiben, nicht das Gespür und den Takt, die richtigen Worte für Kommentare zu finden, und nicht die Ruhe und Konzentration, mich mit schwierigen Themen zu beschäftigen 😦

Dennoch lese ich, wie oben geschrieben habe, so gut es geht noch mit bzw. hole nach und nach das auf, was ich verpasst habe. Und dass ich still bin, soll nicht heißen, dass ich nicht in Gedanken bei vielen von Euch bin (besonders an Dreams und Katerwolf hab ich in den letzten Tagen, seit Rückkehr aus dem Urlaub, viel gedacht, und an Elvira, der ich noch eine Antwort auf ihre E-Mail schulde – die kommt noch, versprochen!).

Bitte verzeiht mir also, wenn ich momentan einfach andere Dinge im Kopf habe (siehe mein anderer Blog, der aber momentan auch recht „ruhig“ ist…). Ich finde hier bestimmt auch wieder zurück und wieder ein. Vielleicht nächste Woche sogar wieder. Da hab ich einen Mamma-Ultraschall und Termin beim Onkologen.

Seid herzlichst gegrüßt

Masca

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Betrifft zwar nur die USA, dennoch Erfreuliches zu lesen. Am 1. April im Deutschen Ärzteblatt erschienen:

Springfield – In den USA hat sich der erfreuliche Rückgang der Krebssterberate fortgesetzt. Der jüngste Jahresbericht im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2011; doi: 10.1093/jnci/djr077), der den Zeitraum bis 2007 erfasst, zeigt erstmals auch bei Frauen einen Rückgang der Lungenkrebssterblichkeit.

(…)

Insgesamt ist die Sterberate an Krebserkrankungen im Zeitraum zwischen 2003 und 2007 in den USA um 1,6 Prozent pro Jahr gesunken. Auch die Inzidenz nimmt um 1 Prozent pro Jahr ab.

(…)

Insgesamt gibt es bei sieben der zehn häufigsten Krebserkrankungen einen anhaltenden Rückgang der Todesfälle. Dies sind bei beiden Geschlechtern: Kolorektalkarzinom, Hirntumoren, Magenkrebs, Nierenkrebs, Non-Hodgkin-Lymphom, Leukämie und Plasmozytom.

Bei Männern sinkt auch die Sterbezahl bei Lungen-, Prostata- und Kopf-Halstumoren, bei Frauen bei Brustkrebs und Blasenkrebs und in jüngster Zeit auch bei Krebserkrankungen in Ovar, Zervix und wie erwähnt der Lunge.

(…)

Den vollständigen Artikel kann man hier nachlesen.

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