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Archive for Februar 2011

Am Dienstag, 22. Februar 2011 erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender Artikel:

London – Durch die Blockade eines Bindegewebsenzyms haben britische Forscher bei Mäusen die Bildung von Brustkrebsmetastasen verhindert. Ihr Bericht in Cancer Research (2011; doi: 10.1158/0008-5472.CAN-10-2868) weckt Hoffnungen auf neue Therapieansätze beim Mammakarzinom.

Ein Brustkrebs ist heute heilbar, solange sich keine Fernmetastasen gebildet haben. Um Tochtergeschwulste zu bilden, müssen sich die Tumorzellen zunächst einen Weg durch das Bindegewebe bahnen, das den Primärtumor umgibt. Hierbei scheint das Enzym LOXL2 (“lysyl oxidase-like 2”) eine wichtige Rolle zu spielen, wie die Gruppe um Janine Erler vom Institute of Cancer Research in London herausgefunden hat.

LOXL2 und zwei von ihr gesteuerte Proteine (TIMP1 und MMP9) haben normalerweise die Funktion, die Brustdrüse nach dem Abstillen wieder auf ihre normale Größe zu reduzieren. Beim Brustkrebs fördern sie dagegen die Entwicklung von Metastasen.

(…)

Bei der Stiftung “Breast Cancer Campaign”, die die Experimente finanziert hat, lösten die Ergebnisse Begeisterung aus. Von aufregenden neuen Möglichkeiten in der Krebstherapie war die Rede. Auch Erler sprach gegenüber der Presse von fantastischen neuen Möglichkeiten, die sich durch eine Antikörper-Therapie beim metastasierten Mammakarzinom ergeben könnten.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass sich die wenigsten Erkenntnisse der Grundlagenforschung in neue Therapien ummünzen lassen. Beim Mammakarzinom besteht das Problem darin, dass der Tumor bereits sehr frühzeitig metastatische Zellen freisetzt.

Ihre Elimination ist ja die Rationale der adjuvanten Chemotherapie. Ein Medikament, das die Freisetzung von Tumorzellen aus dem Gewebe verhindert, dürfte bei Patientinnen mit etablierten Metastasen zu spät kommen. © rme/aerzteblatt.de

Vollständiger Artikel.

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Ebenfalls gestern, Mittwoch 23. Februar 2011, erschien folgender Artikel:

Frankfurt – Chemotherapeutische Medikamente, die in der Krebstherapie verwendet werden, zerstören nicht nur Krebs- sondern auch gesunde Zellen, also auch Keimzellen. Nach der Chemotherapie sind dementsprechend viele Frauen unfruchtbar. (…)

Frauen leider häufiger an Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie als Männer, weil die Qualitätskontrolle der Oozyten sich von der von Spermien unterscheidet. Während Samenzellen über die gesamte Lebensdauer eines Mannes produziert werden, ist die Anzahl von Eizellen bereits bei der Geburt festgelegt und verändert sich im Laufe des Lebens nicht mehr. Werden die Oozyten im Laufe der Chemotherapie beschädigt, tritt ein Kontrollmechanismus in Kraft. (…)

Den kompletten Artikel kann man hier nachlesen.

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Gestern, Mittwoch, erschien im Deutschen Ärzteblatt folgender, wichtiger Artikel. Ich lege die Lektüre besonders all denjenigen Brustkrebspatientinnen nahe, die Bisphosphonate nehmen.

Toronto – Der Verdacht, dass Bisphosphonate den Knochenumbau stören und auf Dauer das Frakturrisiko erhöhen, wird durch eine bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011; 305: 783-789) weiter erhärtet. Die Nutzen-Risiko-Bilanz fiel aber auch nach 5 Jahren Behandlung noch positiv aus.

Am Anfang standen Fallberichte über ungewöhnliche Knochenbrüche bei Langzeitanwendern von Bisphosphonaten, die zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt werden. Vor allem subtrochantere oder atypische Femurschaftfrakturen, denen allenfalls ein minimales Trauma, aber häufig ungewöhnliche Knochenschmerzen vorausgegangen, erregten die Aufmerksamkeit der Experten.

Im März letzten Jahres wurden dann auf der Jahrestagung der American Academy of Orthopaedic Surgeons Studien vorgestellt, die auf einen ungünstigen Einfluss von Bisphosphonaten auf die Knochenstruktur hinwiesen.

(…)

Den kompletten Artikel kann man hier nachlesen.

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Gerade eben bei ihr entdeckt und für sehr gut! befunden 😀

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Erneuerung meiner Blogroll

Hallo an alle Interessierte,

ich habe meine Blogroll überarbeitet und es sind einige neue, sehr interessante Blogs dazu gekommen.

Es gibt immer mehr Frauen mit Brustkrebs, die sich „trauen“, offen über ihre Erkrankung und die Therapien zu schreiben, ihre Sorgen und Fragen, aber auch ihre Freuden zu erzählen. Neu in meiner Blorgoll findet Ihr
♥ Jenneke mit ihrem Blog Carpe Tempus
♥ Bettina mit ihrem Blog Diagnose Brustkrebs
♥ Anne mit ihrem Blog Breast Cancer Survivor 2005
♥ Der Blog Dreams and me (Name/Pseudonym der Autorin unbekannt)
♥ Der Blog Sonne im Herzen (Name/Pseudonym der Autorin unbekannt)

Gleichzeitig möchte ich die Gelegenheit nutzen und nachzufragen, was aus einigen mir lieb gewonnenen Blogerinnen geworden ist, von denen man schon so lange nichts mehr gehört hat 😦
AnnikaAndrea,  Blessing, Jana und Kerschtin, geht es Euch gut?

 

Auch die anderen Link-Kategorien habe ich überarbeitet. Die Blogroll mit den Adoptionsblogs und Informations-Links zu diesem Thema habe ich hier gelöscht.

 

Die Blogroll meiner gern gelesenen Blogs (ohne Krebs- noch Adoptions-Thematik) war leider auch etwas verweist. Nicht mehr aktuelle Links habe ich ausgebessert, und einige schon seit längerem „schweigende“ Blogs machen mir auch etwas Sorgen. Sie zu löschen, habe ich nicht übers Herz gebracht. Schade, dass man von der Zweibeinerin, Sommerschwester seit schon so langer Zeit nichts mehr hört! Geht es Euch gut?

Einige andere haben sich kürzlich nach längerer Pause wieder in der Bloggerwelt gemeldet, worüber ich mich sehr freue, und ich hoffe, dass man von Junge Junge, Little Presents, Projekt Zwergi und Web-Bloggerei von Sandra(chen) wieder regelmäßiger etwas liest *freu*

Liest die eine oder andere eigentlich noch hin und wieder mit? Sagt doch mal „Piep“ 😛

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Höchst interessante, neue Ergebnisse hat das Deutsche Ärzteblatt am 9. Februar publiziert:

Santa Monica – Bei einem Mammakarzinom im Frühstadium kann auch bei einem positiven Befund in der Biopsie des Sentinal-Lymphknotens auf eine komplette axilläre Lymphadenektomie verzichtet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte klinische Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011; 305: 569-575).

(…) Vor vierzig Jahren war die Halsted-Operation das Maß aller Dinge. Zu ihr gehörte neben der Entfernung der gesamten Brust samt den darunter liegenden Muskeln auch eine möglichst vollständige axilläre Lymphadenektomie.

Später wurde die Operation auf die Brustdrüse beschränkt. Heute ist die brusterhaltenden Lumpektomie Standard. Auch die Radikalität der axillären Lymphadenektomie ist zurückgegangen. (…)

Die randomisierte Z0011-Studie der Oncology Group des American College of Surgeons ging noch einen Schritt weiter. Bei der Hälfte der 891 Patientinnen mit invasivem Mammakarzinom im Stadium T1-T2 ohne tastbare Lymphknoten wurde nach einem positiven Sentinel-Befund auf eine weitere Lymphadenektomie verzichtet.

Diese Strategie war nicht ohne Risiko, denn in der zweiten Studiengruppe, in der im Durchschnitt 17 Lymphknoten (statt nur einem oder zwei Sentinel-Lymphknoten) entfernt wurden, wurden bei 27 Prozent der Frauen weitere Tumornester in der Axilla entdeckt. Man darf davon ausgehen, dass diese in der gleichen Häufigkeit auch bei den Patientinnen ohne komplette axilläre Lymphadenektomie vorhanden waren.

Dennoch war die Rate der axillären Rezidive in beiden Gruppen gleich: 0,9 Prozent nach alleiniger Entfernung der Setinel-Lymphknoten und 0,5 Prozent nach axillärer Lymphadenektomie. Diese geringe Zahl von Lokalrezidiven trotz dem häufig zu vermutenden Befall der Lymphknoten ist aller Voraussicht nach der Chemotherapie und der Radiotherapie zu verdanken. (…)

Im Endergebnis war die Gesamtsterblichkeit, der primäre Endpunkt der Studie in beiden Gruppen gleich. (…)

Die 5-Jahresüberlebensrate lag bei 92,5 vs. 91,8 Prozent. Die Rate des krankheitsfreien Überlebens betrug 83,9 vs. 82,2 Prozent. (…)

Den kompletten Artikel kann man hier nachlesen.

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Leuchttürme

Ich finde Leuchttürme ja toll 😉 . Und da die liebe Arca Noé momentan nach Anregungen sucht, hab ich mir gedacht, zeig ich Euch mal ein paar schöne Leuchttürme aus Spanien 😀

Ich glaube, ich habe noch mehr Bilder, aber das sind die, die ich auf Anhieb gefunden habe:

Römischer Leuchtturm genannt "Torre de Hércules" in La Coruña, Galicien. März 2008

Leuchtturm am Kap Cabo Corrubedo, Rías Bajas, Galicien. März 2008

Kleiner, versunkener Leuchtturm in San Vicente de la Barquera, Kantabrien. Juni 2009

Leuchtturm am Kap Cabo Peñas, Asturien. Juni 2009

Leuchtturm am Kap von der Ría de Ares, Rías Altas, Galicien. August 2010

Leuchtturm-Museum von Tarragona, von einer lieben Freundin fotografiert. Juli 2010

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