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Archive for November 2010

Das Wochenende war besch…eiden. Die Geschichte hat mir viele Nerven und Tränen gekostet und es hat mein ganzes, bisher optimistisches Lebensbild zum Wackeln gebracht. Momentan ist meine Gefühlswelt wieder voller Zweifel, Gewissensbisse, Ängste. Sch*! 😦

Mein ♥allerliebster Ehemann hat mir am Sonntag von der vormittaglichen Gassirunde mit Timmy rote Rosen mit nach Hause gebracht *schnüff* ♥♥♥

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20 Stunden

… Unterricht pro Woche habe ich seit dieser Woche. Und diese Woche war auch die erste, in der NICHTS abgesagt wurde, ich also auch tatsächlich die ganzen 20 Stunden halte. Es handelt sich übrigens um „ganze“ Stunden, also 60 Minuten, und nicht um die in Deutschland üblichen 45 Minuten-Schulstunden. 20 Stunden ist eine nette Zahl und „normal“ betrachtet dürfte es auch noch mehr werden (an hiesigen Schulen unterrichten Lehrer um die 25 Unterrichtsstunden), aber für mich ist im Grunde das Limit erreicht. Man muss nämlich bedenken, wie sich diese 20 Stunden aufteilen: nämlich in…

3 Gruppen unterschiedlicher Niveaus + Lerninhalte
– 1x Niveau A2 Sprechaktivitäten + E-Learning (7er Gruppe)
– 1x Niveau B1.1 Sprechaktivitäten + E-Learning (5er Gruppe)
– 1x Niveau B1.2 Vorbereitung auf eine Zertifikatsprüfung (3er Gruppe)

…und 7 Einzelschülern unterschiedlicher Niveaus + Lerninhalte
– 1x Niveau A2 allgemein
– 1x Niveau A2 Deutsch für den Beruf
– 1x Niveau B1.1 allgemein
– 1x Niveau B1.2 Deutsch für den Beruf
– *neu* 1x Niveau B2 Vorbereitung auf eine Zertifikatsprüfung
– 1x Konversationsunterricht auf Niveau C1.1
– 1x Konversationsunterricht auf Niveau C2
– *neu* 1x Spanischunterricht für einen Deutschten, absolute beginner, also Vorstufe zu A1.

(die Niveaustufen – für die, die es nicht wissen, gemäß Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen).

Die zwei neuen kommen mir gelegen, da ich ja den Unterricht mit den Kindern „verloren“ habe. Aber mehr möchte ich jetzt bitte nicht mehr. Nicht mit eingerechnet habe ich die Fahrtzeiten zum Firmenunterricht (5x die Woche). Und nicht mit eingerechnet sind Vorbereitungszeiten, Korrekturen, Tutorials (per E-Mail) und die Tatsache, dass ich oft „Lücken“ zwischen einem und dem anderen habe, die entweder meinen Arbeitstag äußerst lang machen (z. B. Dienstag, Vormittag 9-13 Uhr non-stop, und 16:30-20 Uhr mit nur einer Pause 17:30-18:00, in der ich von einem Ort zum nächsten fahren muss), oder aber sie sind so kurz (30-60 Minuten), dass man dazwischen nicht wirklich was anfangen kann, für mich „verlorene Zeit“, in der ich – wenn ich zu Hause bin – mich entweder mit Timmy beschäftige (bei 30 Minuten ist aber nicht genug Zeit für einen Spaziergang) oder im Internet surfe. Oder einfach nur versuche, „runter zu kommen“.

Abends bin ich gerädert. JR unterrichtet von Mo-Do bis 21 Uhr, ist erst gegen 21:30 Uhr zu Hause. Gut, ich unterrichte auch am Mo bis 21 Uhr, am Di bis 20 Uhr, am Mi bis 19 Uhr / ab Januar bis 21 Uhr, Do bis 19:30 Uhr. So muss ich nicht auf ihn mit dem Abendbrot „warten“, dennoch wird das alles so wahnsinnig spät!

ich bin zufrieden, weil ich viel Arbeit hab!

Aber: ich will meine alte Arbeit zurück 😦 EINE Arbeitsstelle (kein herumkurven durch die Gegend, und kein Unterricht zu Hause, in meinem privaten Bereich!), FESTE Arbeitszeiten und nix da mit „morgen kann ich nicht, fällt aus“ (…und ich verliere Geld), FESTES Gehalt, FESTE Bindung der Schüler an den Ort (einmal bezahlt, was danach der Schüler macht oder nicht ist sein Bier) und nicht dieses hopplahopp rumhüpfen, erst sagen „ich will das ganze Jahr lernen“ und dann 4 Wochen später „tschüss“; FESTE Ferientermine, mit denen man planen kann; höchstens 5-6 verschiedene Gruppen/Niveaus…

Seufz. Irgendwann mal, vielleicht, wieder…

 

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Sehr interessant für alle, die sich mit dem Thema Auslandsadoption beschäftigen.

Bericht von der Adoption-Jahrestagung der Zentralen Adoptionsstelle am 21.-23.09. in Bad Honnef Einmal jährlich treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Zentralen Adoptionsstellen auf Bundesebene, um sich über die Entwicklungen im Adoptionswesen in Bezug auf einzelne Länder in Fragen der Auslandsadoption abzustimmen. Dabei wechselt der Gastgeber jährlich. Nachdem die Gemeinsame Zentrale Adoptionsstelle Rheinland-Pfalz und Hessen im letzten Jahr gemeinsam mit dem Saarland die Veranstaltung ausrichtete, lud diesmal die Zentrale Adopt … Read More

via Aktuelles rund um PFlege- und ADoptivkinder

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Heute bei Aldi…

…wollte ich eigentlich den Weihnachtsvorrat an Lebkuchen, Spekulatius, Pfeffernüssen usw. kaufen. Was ich natürlich -auch- gemacht habe. Und als ich so durch den Supermarkt schlendere und gucke, was es sonst noch so „Deutsches“ geben könnte, erblicken meine Augen….

…DAS:

😀 Liebe Lucia, Du und Dein Mann hattet Recht – wir haben jetzt auch Buttermilch! hi hi… Seit wann, weiß ich nicht, und ob für länger, weiß ich auch nicht. Aber immerhin kann ich jetzt mal Cynthias Rezepte Original probieren 😉

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zwölf2010 – November

Wie immer, auf dem letzten Drücker… 🙄 Aber diesmal lag es daran, dass ich dauernd darauf gewartet habe, dass ein neues Werbeplakat auf der Kaufhaus-Fassade erscheint – aber Pustekuchen. Immerhin hängt schon etwas Weihnachtsdeko. Wenn Ihr genau hinseht… Eines Abends hat sie sogar geleuchtet 😮 Heute Abend bin ich dann auch noch mal mit der Kamera hin, aber scheinbar war die Beleuchtung nur an jenem einen Tag. Na macht nichts. Ich denke, dass dann das Dezember-Bild  mit der Weihnachtsbeleuchtung sein wird 😉

Die komplette Fotoserie findet Ihr, wie immer, hier. Und die Übersicht mit Teilnehmerliste und allen Fotos der Teilnehmer, wie immer, bei Jana auf dieser Seite.

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… und trotzdem konnte ich bis jetzt noch nicht wirklich aufatmen. Den Nervenkrieg und den Druck, den ich gerade gefühlt habe, möchte ich bitte nicht noch einmal.

Eigentlich hatte ich ab 9 Uhr Unterricht . Der Schüler sagte aber per SMS um 8:55 Uhr ab 🙄 Bescheuert. Jetzt also Zeit bis zur Mammo überbrücken – da kam mir die Idee, zum Friseur zu gehen. Musste sowieso, und wenn ich nicht heute gegangen wäre, hätte ich bis Ende nächster Woche keine Zeit dafür gefunden. Also spontan um 9:30 Uhr dort einen Termin bekommen zum Färben.

Zuerst alles normal. Da ich aber um 11:30 Uhr fertig sein wollte und die um 11:15 Uhr noch mit Föhn und Brüste rumhantierten und kein Ende in Sicht war, wurde ich nervös. Und urplötzlich verließ mich der Mut: ich hatte urplötzlich nur noch schwarze Gedanken und die Tränen sprudelten nur so raus. Zum Glück war ich in dem Moment die einzige Kundin dort. Und die Friseurinnen waren super nett, haben versucht mich zu trösten usw. Und JR kam auch gleich, denn er holte mich von dort ab. Um 11:45 war ich dann endlich fertig.

Auf dem Weg zum KH klingelte dann mein Handy. Es war 12:15 Uhr und ich hatte denen gestern am Telefon gesagt, ich käme um 12:30 Uhr. Jedenfalls war es das KH. Ob ich den Termin in der Radiologie vergessen hätte? Ich solle dringend kommen. Schluck. Ich meinte: „aber ich hatte beim gestrigen Telefonat doch 12:30 Uhr abgemacht [weil ich davon ausgegangen war, Unterricht zu haben]… bin schon unterwegs, bin in 10 Minuten bei Ihnen…“ Ah gut, ich solle sofort kommen, wenn ich dann da sei. Doppelschluck. 😮

Bei der Anmeldung in der Radiologie wollte sich dann auch noch ne doofe Frau vordrängeln. Dabei stand ich sichtlich als erste am Tresen und wartete nur darauf, dass die Schwester den Telefonhörer auflegte. Die Frau stellte sich einfach neben mich an den Tresen und hielt dann der Schwester ihren Überweisungsschein vor die Nase. Dazu hielt sie ihren Arm vor meinem Gesicht. Ich dachte, ich krieg mich nicht ein vor soviel Frechheit. Ich meinte nur: „Hören Sie, ich war schon vorher da. Ich bin zuerst dran.“ Keine Antwort. „Hier gibt’s eine Warteschlange!“ Meckert die mich an: „Ja, das hab ich schon gesehen, dass hier ne Warteschlange ist!“ und verdreht auch noch die Augen, die Kuh. Ich antwortete: „Das hat man aber nicht gemerkt, dass sie das gesehen haben! Nee, hat man Ihnen echt nicht angemerkt!“ Die Schwester legte den Hörer auf und sagte dann, zum Glück, zu der Frau: „Entschuldigung, bitte gehen Sie ein Stück nach hinten und halten sie Abstand, wegen der Privatsphäre. Schauen Sie, da ist eine Linie auf dem Boden, bitte stellen Sie sich dahinter!“ Die Frau guckte doof. Ich blickte dankend zu der Schwester und wir beide verdrehten nun gegenseitig mit einem Schmunzeln die Augen. 😉

Ich wurde dann sofort zu den Mammos geschickt, und musste quasi auch nicht warten, ich war die nächste. Es war wieder die nette Schwester vom Freitag da, die mir sagte, dass man eine XYZ-Mammo-Radiographie machen müsse, den Namen hab ich selbst auf Spanisch nicht verstanden, fragt mich also nicht, wie es auf Deutsch heißt. Jedenfalls handelte es sich um eine spezifische Mammographie, bei der nicht die „normale“ große Plexi-Scheibe die Brust quetscht, sondern eine viel kleinere, und die Aufnahme wird nur von einem ganz bestimmten Punkt der Brust gemacht. Die Schwester wollte mich beruhigen, aber ich war dennoch schon wieder in Tränen aufgelöst. Schei*e, es war also keine Wiederholung einer schlechten Aufnahme. Man habe etwas in der linken, also der nicht operierten Brust gesehen, was man noch nicht näher diagnostizieren konnte und brauchte eine genauere Aufnahme davon. Die Schwester war wirklich sehr nett, ich war aber mit den Nerven am Ende. Ich hab schon alles vor mir gesehen: erneute OP, Mastektomie, Chemo…

Nun ja, es ergab sich, dass die neue Aufnahme auch noch KEINE Klarheit verschaffte. Deswegen schickte man mich dann zum Ultraschall. Dort sah mich einer meiner Lieblingsärzte, der Chef-Radiologe. Ein ganz warmherziger, netter Mensch. Auch dort musste ich fast gar nicht warten, ich kam vor anderen Patienten dran. Der Radiologe versuchte Small-Talk mit mir, um mich zu beruhigen (was ich denn beruflich mache, usw.). Er war sehr genau und meinte am Ende: dass das, was man gesehen habe, ein „Ganglio“ (also Lymphknoten) sei. Irgendwie war ich nicht zufrieden. Das ganze Theater, und dann ist es „nur“ ein Lymphknoten? Wieso überhaupt ist der auffällig? Und: ich bin ja ein gebranntes Kind, bei mir haben vor 5 Jahren 3 (!) verschiedene Ärzte den Knoten falsch als Fibroadönom diagnostiziert. Da meinten alle 3, dass es kein Krebs sei. Irgendwie war ich nahe dran, den Radiologen um eine Biopsie zu bitten. Aber ich verkniff es mir. Auf meinen Wunsch sah er aber doch noch ein drittes Mal genau hin. Und die rechte (operierte) Brust schaute er sich auch an. Ach ja, und ich solle mir keine Gedanken machen, wenn Stellen schmerzhaft sind. Schmerz sein immer ein „gutes“ Zeichen und niemals ein Zeichen für etwas Bösartiges. Allerdings möchte er diesen Lymphknoten gern in 6 Monaten noch einmal sehen. Zur Kontrolle.

Danach ging ich in die onkologische Abteilung, wo ich zu meinem (neuen) Termin bei Dr. Fernsehkoch schon 10 Minuten zu spät war. Hier musste ich dann doch relativ lange warten, ich glaube, vor mir gingen noch an die 5-6 Patienten in sein Sprechzimmer.

Die Show war dann, dass Dr. Fernsehkoch KEINE Bilder von heute noch vom Freitag vorliegen hatte. 😮 Er verließ sich auf die Diagnose und Aussagen der Radiologen. Das fand ich sehr merkwürdig! Ich kannte es immer so, dass der Onko immer auch noch zusätzlich auf die Bilder guckt. 🙄 Naja. Dennoch war das Gespräch in Ordnung. Dr. Fernsehkoch war bester Laune. Ach ja, die Terminverschiebung bei ihm war, weil er morgen tatsächlich keine Zeit hat. Aber ich sagte ihm ganz ehrlich, dass ich sehr beunruhigt sei und die Diagnose „harmloser Lymphknoten“ mich irgendwie noch nicht so … ich weiß auch nicht… Er meinte, ich hätte überhaupt keinen Grund, Angst zu haben. Wenn man wirklich noch den geringsten Zweifel gehabt hätte, und sei der noch so klein, hätte der Radiologe ohne die Wimper zu zucken eine Biopsie gemacht. Sofort. Aber er fordere jetzt noch eine letzte Aufnahme an, weil er gern möchte, dass ich beruhigt bin, und zwar macht man mir in den kommenden Wochen noch eine MRT. Termin hab ich noch nicht, ich werde angerufen. Aber es wird auf jeden Fall vor dem 2. Dezember sein, denn da werde ich Dr. Fernsehkoch dann wieder sehen.

Außerdem hab ich ihn auf den Abschluss der AHT angesprochen und auf unseren Kinderwunsch. Er meinte, der genaue Termin für den Abschluss sei flexibel. Ob man jetzt den Tag der OP rechnet (9. Januar) , oder den Tag des Beginns der AHT (Ende Februar), das sei relativ egal. Er möchte mit mir im Dezember das nochmal genauer besprechen. Und wegen des Kinderwunsches: Ja, dazu noch mal eine erneute Blutanalyse. Bei der letzten (die übrigens total unauffällig sei, außer den – bei mir ja üblichen – zu tiefen Leukozyten) habe man nämlich nicht den Hormonstatus geprüft. Ach ja, und Magnesium und so hatte man auch nicht geprüft 🙄 ich sprach ihn nämlich darauf an, dass ich wieder gehäuft Krämpfe habe. Nachts, wenn ich schlafe. In den Fußssohlen, in den Waden, am Schienbein, seitlich im Unterschenkel. Ziemlich schmerzhaft. Er meinte, er könne sich das nicht erklären. Ich solle das unbedingt noch mal mit meiner Gyn besprechen, ob es ihrer Meinung nach mit dem Tamoxifen zusammen hängt.  Und zum Thema Kinderwunsch allgemein: Er gab uns grünes Licht. Er sagte wörtlich: „Es gibt derzeit keine, absolut keine belegbaren Anhaltspunkte dafür, dass eine Schwangerschaft das Rezidivrisiko einer ehem. Brustkrebs-Patientin erhöht.“ Also genau das Gegenteil von dem, was mir jahrelang mehrere verschiedene Ärzte weiß machen wollten!

Wie gesagt. Es scheint also jetzt doch alles in Ordnung zu sein. Aber die Spannung in mir ist noch da. Irgendwie muss ich den Druck rauslassen. Vielleicht sollte ich noch mal ne Runde heulen. Um alles rauszulassen. Ich weiß es ist irrational, aber meine Angst ist wieder da. Ich hoffe, sie ist morgen wieder weg!

DANKE an alle, die mir liebe Kommentare hinterlassen haben und die an mich gedacht haben, mir die Daumen gedrückt haben! Ihr seid klasse! DANKE!

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