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Archive for Juli 2010

Bei Dany, auf ihrem Katzenblog Djegos Welt, kann man 6 supersüße, selbst fotografierte Postkarten mit Katzenmotiven gewinnen. Wer bis zum 18. Juli einen Kommentar hinterlässt, landet in den Los-Topf. Bei diesen Bildern konnte ich nicht nein sagen, sie sind einfach zu süß, und habe mich gleich angemeldet. Meine erste Aktion im Blogger-Land seit vielen Tagen 😉

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Unsicher

Heute ist die Abschiedsparty der Frankfurterin, sie zieht am 1. August nach Deutschland um. Ich hab ein bisschen Schiss davor. Schiss, wie früher in der Pubertät am Rande stehen zu müssen und keiner quatscht mit mir. Schiss, weil meine Ex-Chefin auch eingeladen ist 😮 (die, für die ich nicht mehr rentabel war und die sich deswegen nicht mehr für mich eingesetzt hat – allerdings weiß ich nicht, ob sie zugesagt hat und tatsächlich kommt). Wie soll ich ihr gegenüber treten? Als beleidigte Leberwurst? Ist doch auch doof. 😦 Schiss, weil es mir derzeit so schwer fällt, mich zu freuen. Schiss, weil ich Angst habe mich zu verplappern und den anderen Mädels gegenüber zu erwähnen, dass ich es traurig fand, dass man mich in den letzten Monaten bei diversen Freizeitaktivitäten nicht mit einbezogen hat. Nein, nein, ich will das nicht erwähnen, schon gar nicht auf S.’s Party, denn das ist IHRE Party und die soll sie genießen. Aber es brennt mir unter den Nägeln. Aber ich weiß, dass ich „erwachsen“ handeln muss. Und ich weiß, dass man als „Nörglerin“ oder „Meckermeier“ sich erst recht ins Aus schießt. Vermutlich haben sich alle anderen Mädels „nichts bei gedacht“ (das ist aber auch schon schlimm genug, wenn gar nicht mehr an mich gedacht wird). Meine Erfahrung hat mir (leider) gezeigt, dass es schlimmer ist, ehrliche Gefühle zu zeigen, seine Verletztheit zu zeigen, als wenn man nichts sagt, lustig ist, Späßle macht, und auf diese Weise zeigt, was die anderen doch „an mir verpasst haben“, weil sie mich nicht mit einbezogen haben (ich hasse diese Verlogenheit, aber leider ist es wirklich so, dass sich die anderen erst wieder für Dich interessieren, wenn Du nur so vor Selbstsicherheit sprühst.)

Im Grunde hab ich überhaupt keine Lust auf diese Party. Aber es wäre das aller-verkehrteste, nicht hinzugehen. Natürlich werde ich hingehen.

Vielleicht wird es am Ende doch noch schön. Mal sehen. Und ich hab ja JR an meiner Seite. Wenn keiner mit uns reden will, dann reden wir halt.

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Dilemma am Mittag

Wir hättet Ihr reagiert?

Folgendes: Ich hatte gerade eben zwei Situationen, die mich in ein Dilemma gebracht haben. Die eine eher positiv, die andere eher negativ.

Situation 1:

Ich gehe mit Timmy raus und finde im begrünten Innenhof, 15-20m vor meiner Haustüre, auf dem Boden einen 20 EUR-Schein… Tja, weit und breit niemand zu sehen, außer ein recht alter Nachbar von mir (ca. 85 Jahre alt, hört schlecht, sieht schlecht), der täglich zu der Zeit immer auf einer Bank die leichte Brise im Schatten genießt. Wie jeden Tag grüße ich ihn nett, Timmy wedelt ihn freundlich an, er grüßt zurück. Ich frage:
– „Haben Sie zufällig gerade irgendeinen Nachbar von uns vorbeikommen sehen?“ (unser Hauseingang ist in einem zum Wohnblock zugehörigen, abgeschlossenen großen Garten mit Bänken, zu dem -normalerweise- nur Nachbarn Zugang haben).
– „Wiiieee?“
– „Ob Sie zufällig jemanden vorbeikommen gesehen haben?“
– „Entschuldigung, ich höre schlecht!“
– „Da hat jemand 20 EUR verloren.“
– „Ach! Nein, ich habe leider kein Wechselgeld!“
– (weiterhin geduldig :-D): „Nein, nein, ich habe das Geld gerade gefunden!“
– „???“
– „DAS GELD LAG AUF DEM BODEN!“
– „Ach Sie haben das Geld gefunden?!“
– „JA!“ 😀
– „Hmmm ich weiß leider von nichts, da war niemand“ (… was nichts heißen muss, er sieht auch schlecht… 😉 )
– „hmmmm…“
– „Wo wohnen Sie denn? Falls jemand nach dem Geld fragt.“
– „Im Hausaufgang M“
– „N?“
– „Nein, MMMMM. Wie Madrid. Sie können ja sagen, falls jemand fragen sollte, die Deutsche aus dem Hausaufgang M hat das Geld mitgenommen.“
– „Ach, Sie sind Deutsche?“
– 😀 „Ja.“
– „Ah ! Tolle Menschen! Alle sind so ehrlich!“
– 😆 „Danke schön!“ 😀 „Wissen Sie was? ICH GEHE jetzt mit meinem Hund SPAZIEREN, und wenn Sie NOCH DA SIND, wenn ich ZURÜCK KOMME, dann können Sie mir ja SAGEN, OB JEMAND NACH DEM GELD GEFRAGT HAT.“
– „Einverstanden, aber ich werde niemanden auf das Geld ansprechen!“
– „Ja, das finde ich auch IN ORDNUNG, denn sonst könnte ja jeder sagen, DASS DAS SEIN GELD SEI.“
– „In Ordnung, bis später!“
– „Auf Wiedersehen!“
😆
Ca. 40 Minuten später kam ich wieder nach Hause und der Herr saß noch auf seiner Bank im Schatten. Er sprach mich auch gleich an, als er mich kommen sah (er sah mich! 😀 ).
– „Da ist niemand gekommen und niemand hat nach dem Geld gefragt!“
– „Hmm, gut. Ich denke, ich warte noch einen Tag, und was meinen Sie, kann ich mir dann danach etwas Schönes davon kaufen, wenn es niemand vermisst hat?“
– „Wieee?“
– „ICH BEHALTE NOCH EINE WEILE DAS GELD, UND WENN SICH NIEMAND MEHR MELDET, DANN… Tja dann…“
– „Ja, Aufgang M, nicht wahr?“
– „JA, ICH WOHNE IN AUFGANG M.“
– „In Ordnung!“
– „AUF WIEDERSEHEN, ich wünsche Ihnen noch EINEN SCHÖNEN TAG!“
– „Danke, Ihnen auch einen schönen Tag.“

Hach, ich mag diesen alten Herrn, er ist total süß! Ich mag Opas sowieso. 😀 Und jetzt? Kann ich das Geld für mich verbraten? 😉 Ich glaub kaum, dass sich da noch jemand meldet… Die Person, die es verloren hat, wird vermutlich gar nicht mehr wissen, WO sie es verloren hat (wenn sie es überhaupt so schnell bemerkt hat), sonst wäre sie sofort zurück gekommen…

Situation 2:

Ich ging also nach Situation 1 mit Timmy Gassi, und da ich Zeit hatte und es heute Abend vermutlich nicht mehr schaffe, weil wir noch an den Strand fahren wollen, beschloss ich, trotz Mittagshitze zum Hundeplatz zu gehen. Der Hundeplatz ist groß und weitläufig, eingezäunt, und es gibt zwei oder drei Bänke, die mehr oder weniger in der Mitte und unter großen Bäumen stehen, die großzügig Schatten spenden (und gleichzeitig die Sicht in einige Richtungen verhindern, was leider die „Kontrolle“ der Hunde ein bisschen vereitelt, so dass wir uns normalerweise nicht dort hinsetzen, wenn wir mit Timmy da sind, sondern stehen bleiben).

Wie leider befürchtet, war um diese Zeit kein weiterer Hund da, als wir ankamen. „Macht nichts“, ich wusste Timmy schon zu beschäftigen. Dumm nur, dass ich keine Leckerli dabei hatte. Tja. Timmy hatte nicht soooo viel Lust zu spielen, so dass ich mich in den Schatten auf die Bank setzte, und er in meiner Nähe im Schatten blieb und herumschnüffelte.

Nach ca. 10 Minuten sah ich von weitem einen jungen Mann in meine Richtung kommen. Der Hundplatz liegt am Rande des Stadtparks, der junge Mann lief im Stadtpark in unsere Richtung. Zuerst dachte ich, der kommt mit einem Hund. Auch, weil er eine mittelgroße, sichtlich gefüllte, graue Tüte in der Hand hielt (mit Hunde-Hinterlassenschaft?). Nun, aber da war weit und breit kein Hund (wenn, hätte der sowieso im Park angeleint geführt werden müssen und erst im Hundeplatz abgeleint). Zu meiner größten Überraschung öffnete der Typ dennoch das Törchen zum Hundeplatz und trat herein (ich saß auf der Bank, ca. 30m entfernt).

Mein nächster Gedanke war: Der Hund ist irgendwo bei einer anderen Person und er will die Tüte mit der Hundek*** in den Abfalleimer IM Hundeplatz schmeißen, anstatt in einen normalen Park-Abfalleimer, und kommt deswegen rein. – Nein, er lief am Abfalleimer vorbei. Am zweiten Abfalleimer lief er auch vorbei, allerdings lief er nicht in meine Richtung. Dann dachte ich mir: Dem ist heiß geworden und er will sich auf die andere Bank im Schatten, unter den anderen Baum setzen. Was ich aber irgendwann nicht mehr sehen konnte, weil „mein“ Baum die Sicht blockierte.

Langsam wurde es mir mulmig. Ich stand auf und tat so, als wollte ich mit Timmy und einem Stein spielen – dazu musste ich mich von meiner Bank entfernen, um einen Stein zu suchen, was mir wieder den Blick auf den anderen Teil des Hundeplatzes erlaubte. Nun, der Typ saß nicht auf der anderen Bank. 😮 Wo war der bloß? Ich drehte mich wieder zu meiner eigenen Bank um, wo noch meine Handtasche lag. In der Ferne ahnte ich, dass der Typ im Schutze der meterhohen, laub-bedeckten Bäume von hinten angeschlichen kam. Ich schnappte mir ruckzuck meine Handtasche und die Hundeleine, schaffte es aber nicht, Timmy rechtzeitig anzuleinen, und begann, mich auf den Eingang des Hundeplatzes zu zu bewegen. Allerdings musste ich Timmy ja dazu bewegen mit mir mitzukommen. Und was macht das liebe Hundi?

Brav in seiner lieb-sozialen Manier, wie er halt so ist, und anstatt auf meine „Timmy – Komm!“ Rufe zu hören, noch weniger, sie zu befolgen, nähert er sich, während ich mich entferne, immer mehr diesem Typen zu, wedelt ihn an, lächelt, macht vor ihm Sitz, bettelt ihn an… Ich stehe mittlerweile am Tor, 30m entfernt, und der Typ, ca. Ende 20, muskulös und mit Quadratkopf, hämischem Grinsen in der Fr***, so ein Typ, der einer richtig (!) Angst macht, hatte sich inzwischen auf „meine“ Bank gesetzt und machte „dutzi dutzi“ zu meinem Hund, der das natürlich ganz klasse fand! 🙄

Mein Rufen wurde langsam unfreundlicher: „Timmy! Komm sofort! Komm! Komm! Aber sofort! Komm! Timmy!“ Timmy guckte, wedelte, … und blieb. 👿 So, was hättet Ihr jetzt getan? ICH wollte nicht zurück zu dieser Bank. ICH wollte kein einziges Wort mit diesem Typen wechseln, noch ihm näher kommen. Also hoffte ich auf den normalerweise bewährten Trick: Ich ging einfach, und ließ das Törchen zum Hundeplatz offen. Ich ging, drehte mich nicht zu Timmy um, nein, nicht umdrehen, nicht gucken ob er kommt. Bis ich weitere 30m entfernt war und ein Baum dazwischen stand, so dass mich Timmy (und der Typ) nicht sehen konnten. Da blieb ich stehen, drehte mich um und wartete. Timmy kam NICHT hinterher! Es funktionierte nicht!

Langsam wurde ich verzweifelt! Ich nahm das Handy und rief JR an, der mir natürlich nicht helfen konnte („Hast Du keine Leckerlis dabei?!“ – „NEIN, ich habe KEINE Leckerlis dabei…!“), und auch nicht unbedingt sollte, ich wollte nur, dass er meine Stimme hört und dass er weiß, dass ich gerade in einer komischen Situation bin. Und ich wollte, dass der Typ sieht, wie ich mit jemandem telefoniere, denn mittlerweile hatte ich mich aus des Sichtschutz hinter dem Baum wieder hervorgewagt….

Nach ca. 3 Minuten telefonieren sah ich, wie sich Timmy ENDLICH wenigstens von dem Typen weg bewegte. Er kam zwar nicht heraus und zu mir her gelaufen, aber er kam direkt an den Zaun um zu gucken, was ich wohl so mache. Also bin ich „desinteressiert“ an ihm vorbeigelaufen und dann wieder von ihm weg, aber in eine andere Richtung (die wir normalerweise nie einschlagen, da nicht auf dem Weg nach Hause). DAS musste ihn schließlich dazu bewegt haben, mir hinterher zu laufen. Ich konnte das Gespräch mit JR beenden, ich sah, wie – zum Glück – der Typ auf „meiner“ Bank sitzen geblieben war und weiterhin doof grinste (der hat sich wohl einen Spaß daraus gemacht, mich zu erschrecken, oder schlimmer, er hat sich daran aufgeg**lt 😡 ?!), Timmy kam an, ich leinte ihn an, und setzte forschen Schrittes meinen Weg fort, in besagte Richtung, einen riesigen Umweg machend, um nach Hause zu kommen (bewusst, denn wer weiß, ob mich der Typ verfolgt hätte – hat er aber glaub ich nicht, ich hab mich mehrmals umgedreht und immer waren die Straßen lang und gut einsehbar). Ufff! So einen Schreck hab ich in Römerstadt noch NIE gehabt. Und schon gar nicht mitten am Tag! 🙄

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Hi Ihr Lieben,

ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen etwas zurückgezogen aus dem Blog. Es ging/geht mir nicht sonderlich gut, bin aber nach außen hin „fröhlich“. Momentan halte ich mich emotional mit oberflächlichem Zeug wie z. B. mit der Weltmeisterschaft bei Laune. Innerlich aber wiederhole ich die Achterbahnfahrt, die ich tatsächlich neulich hinter mich gebracht habe (irgendwann einmal, ich hoffe bald, schreibe ich Euch noch davon, genauso wie von dem wunderschönen Bloggertreffen in Deutschland – einer der wenigen wirklichen Lichtblicke der letzten 4 Wochen).

Kann mir bitte jemand sagen wie man lernt, sich selbst zu mögen? Ich fühle mich in die Zeit zurück versetzt, als ich in der Pubertät war und der absolute Außenseiter, ich mich überhaupt nicht leiden konnte. Was ist nur los?

Ich habe keine (wirklichen) Freunde. Ich werde nicht gefragt, ich werde nicht angerufen, wenn gemeinsam was unternommen wird. Tage und Wochen später erfahre ich beiläufig von mehreren gemeinsam gemachten Aktionen, an denen alle (!) meine deutschen hier ansässigen Freundinnen teilgenommen haben, nur ich wusste nichts. Dann muss ich mir noch von einer von ihnen die Frage anhören, ob ich denn keine Freunde hätte, mit denen ich Sport treiben könne, als wir im Gespräch auf das Thema kamen, dass ich gerne was machen würde aber nicht wüsste was und mit wem (ja, ich dachte, sie (!) ist eine Freundin von mir?). Eine weitere Freundin, die bald heiratet, sagte neulich zu der anderen, die nach Deutschland zurückkehrt, vor mir (!) „Oh wie schade, dass meine zukünftigen Kinder keine anderen (halb-)deutschen Kinder hier vor Ort zum spielen haben werden, jetzt, wo Du zurückgehst.“ Ja danke auch. Erinnert mich nur daran! Außerdem: Hallo? Hat sich mal jemand dafür interessiert, wie es bei mir/uns weitergehen wird? Hat sich mal jemand für meine Probleme und Gefühle interessiert? Hat mal jemand nachgefragt? Ich habe letztens das Gefühl, dass ich ständig außen vor bin. Genau so wie damals in der Pubertät. Dass ich gar „dankbar“ sein muss, wenn sich mal netterweise jemand an mich erinnert. *ironieaus*

– Ich finde keine Arbeit (konnte aber glücklicherweise für Juli 4 Privatschüler, davon 2 intensiv, „ergattern“, was mir zu einem 3 Tage anhaltenden Hype verholfen hat, der aber jäh abbrach, als mir gestern 2 weitere Privatschüler, die Interesse bekundet hatten, kurzfristig absagten, weil sie eine billigere Lehrerin gefunden hatten 😦 ). Ich bewerbe mich, mache auch Initiativbewerbungen. Bin seit Monaten in einer Online-Jobbörse angemeldet und gucke fast täglich rein. Habe in einem sozialen Netzwerk eine Fan-Seite eingerichtet und vor zwei Tagen einen Blog (nicht bei WordPress – Adresse gebe ich bei Interesse auf Anfrage weiter, behalte mir aber vor, wem), um irgendwie für mich und privatem Unterricht Werbung zu machen, ohne dass es zu „offensichtlich“ ist, da ich nicht selbstständig bin (das lohnt sich für mich nicht, wenn ich nur für reine Kostendeckung arbeite – die Selbstständigkeit würde mich ca. 250 EUR monatlich kosten, egal ob ich was verdiene oder nicht. Das sagt schon alles über meinen Verdienst der letzten 6 Monate aus, ne?). Es läuft gerade alles erst an, dennoch geht es mir irgendwie zu langsam. Die Fanseite hat momentan nur 60 Fans, der Blog gerade mal 12 Besucher (ich inbegriffen sowie zwei aus den USA, die mich ja weniger interessieren, da nicht die Zielgruppe des Blogs). 😦

– Mit dem Thema Kinder kommen wir nicht weiter. Heute hab ich JR noch mal sehr deutlich gemacht, wie wichtig es mir ist darüber zu reden, und ich glaube, er hat es endlich begriffen und er hat gesagt, dass er bereit ist, jetzt darüber zu reden. Denn mehr will ich (momentan) ja auch gar nicht. Nur reden, unsere Gefühle ausdrücken, unsere Ängste und Träume teilen. Beschlüsse müssen wir (jetzt) noch nicht treffen, aber spätestens ab 2011 sollten wir weiter gekommen sein und ungefähr wissen, was wir wollen. Ich bin dann 38 Jahre alt und wäre dann sowohl für eine Adoption als auch für eine Schwangerschaft (falls wir uns denn für eines der beiden entschließen sollten – vielleicht machen wir ja auch gar nichts? 😦 ) altersmäßig ganz knapp an der Grenze. Das wird höchste Eisenbahn. Ich hab ihm das so deutlich gesagt. Er hat es verstanden. Und er hat zugegeben, dass er zwar gern Kinder hätte, dass ein Kind aber nicht so eine Priorität für ihn ist wie für mich. Das wusste/ahnte ich schon, ich freue mich aber, dass er es endlich auch ehrlicherweise über die Lippen gebracht und mir so deutlich gesagt hat.

Alles in allem ist momentan einfach alles Sch* und ich könnte einfach nur noch heulen. Ich hab das Gefühl, mein ganzes Leben dreht sich nur noch um JR, Timmy und meine Mutter. Ich komme außerdem quasi gar nicht mehr aus meinem Haus raus, sehe nix anderes als die eigenen vier Wände. Sogar meine Mutter hat ein besseres soziales Leben als ich. Sogar die wenige Arbeit, die ich habe, mache ich zu Hause. Ich habe Freizeit und weiß aber nicht, was damit anzufangen. Die Sonne scheint und das Meer und der Strand lockt, ich hocke aber zu Hause vor dem PC und suhle mich im Selbstmitleid.

Ich kann mich momentan überhaupt nicht leiden. Ich will das ändern. Aber wie beginnt man, sich selbst zu mögen? Ich weiß das nicht.

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