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Archive for Juni 2010

Hallo, ich wollte nur kurz mitteilen, dass ich mit dem Projekt „Therapie Count-Down“ weiter am Ball bin. In 10 Minuten fahren wir los, zu einem nahe gelegenen Freizeitpark. Meine Freundin E. hat uns Freikarten geschenkt, und wir fahren zu dritt. Ich habe mir vorgenommen werde die Aufgabe „Achterbahn oder ähnliches fahren“ heute lösen. Denkt an mich… ich hab jetzt schon Angst…. 🙄
😆

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Abgewatscht

So hab ich mich heute Vormittag gefühlt und fühle mich teilweise noch, wenn auch ich wieder ruhiger bin.

Wozu mach ich mir eigentlich überhaupt noch irgendwelche Hoffnungen auf irgendwas? Ich habe keine Chance auf die Stelle an der Uni. Ich hab heute Vormittag bei der Personalabteilung angerufen um Näheres zu dem Ersatz-Dokument zu erfragen. Dabei kam heraus, dass ich dieses nicht (mehr) bekommen kann. 2009 wurde die Reglementierung Katalonien-weit  geändert, ich habe kein Anrecht (mehr) darauf (es ist ein Dokument, das nur gezielt für einen einmaligen Einsatz ausgestellt wurde und welches man für jeden neuen Gebrauch neu beantragen musste – vorher). Jetzt hab ich weder das in der Ausschreibung eigentlich geforderte Dokument, noch den erhofften Ersatz dafür. Ich kann mich bewerben, würde aber gleich im ersten Durchlauf ausgeschlossen werden. Wortlaut Personal-Chefin. Das bedeutet, dass derzeit auch alle weiteren Uni-Stellen für mich tabu sind. Solange ich nicht das ursprüngliche Dok. aus Madrid bekomme (und das kann 6 Monate bis Jahre dauern – ja, ich watsch mich auch schon selbst reichlich ab, weil ich es nicht schon vor Jahren beantragt habe 😦 ). Es ist absolut SCH*** und ich hab den gesamten Vormittag nur noch geheult. Es reicht mir langsam. Ich hab die Nase sowas von voll. 😥

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Heute entdeckt, letzten Donnerstag veröffentlicht:

Eine neue Stellenausschreibung an der Uni. Diesmal nicht bei meinem alten Arbeitgeber, nicht am Sprachenzentrum, sondern an der Abteilung für Internationalisierung. Die Position wäre vertraglich die gleiche wie diese Stelle (hier hab ich auch noch davon geschrieben), also nicht fest angestellt sondern nur für die gewisse Zeit, die man für ein bestimmtes Projekt gebraucht wird, aber Vollzeit und momentan zeitlich „undefiniert“, so dass man davon ausgehen kann, dass es mindestens ein Studienjahr dauert. Spätere Umwandlung in eine feste Stelle nicht ausgeschlossen, wenn aus dem Projekt mehr wird.

Aber das Beste: In der Stellenausschreibung steht ausdrücklich, dass man das von mir damals erwähnte Ersatz-Dokument anbringen darf (!!!) und es wird ausdrücklich kein Katalanisch-Zertifikat gefordert, es steht nicht mal da, dass es erwünscht ist. Das alles sind für mich deutliche Zeichen dafür, dass die Bewerbung von Ausländern erwünscht ist.

Zu den Stellendetails schreib ich erst mal noch nichts, aber ich kann schon so viel sagen dass ich ziemlich gut ins Profil passe. Und: auch hier wieder kenne ich Leute aus der Komission, diesmal über den Deutsch-Stammtisch 😉

Bewerbungsfrist endet am 28. Juni, ich hab noch eine Woche Zeit, die Papiere vorzubereiten.

Bitte drückt mir die Daumen! Es ist kein Lehrerjob, aber es ist auch kein reiner Verwaltungs-Job. Ich würd das sehr gerne machen und ich kann das auch!

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Entschuldigt mein Schweigen, mein letzter Artikel ist 1,5 Wochen her und es wird langsam Zeit, dass ich „piep“ sage. Es ist einiges los hier in meinem Leben. U. a. hat das wunderschöne Bloggertreffen in Deutschland stattgefunden, zu welchem ich im nächsten Artikel noch schreiben werde. Vorher aber noch, was hier sonst noch so los war.

Beflügelt vom tollen und herzlichen Kurzaufenthalt in Deutschland bin ich voller Tatendrang letzten Montag in die Woche gestartet und wurde jäh abgebremst. Seitdem geht’s mir (emotional) nicht so doll.

– Arbeit (1). Letzte Woche Montag war ich bei einer Zeitarbeitsfirma. Den Bloggertreffen-Mädels hatte ich schon von einem Angebot erzählt, dass ich noch am Donnerstag Abend vor der Abreise bei Infojobs gelesen hatte und mich natürlich sofort beworben hatte: Deutschlehrerin Vollzeit-Job (ohne nähere Details). Ich habe dann nach meiner Rückreise am Montag spontan beschlossen, zusätzlich persönlich bei denen vorzusprechen (das Büro liegt in meiner Nähe). Es stellte sich heraus, dass es sich NICHT um einen Lehrerjob handelte. Es handelt sich um einen Büro-Job, man habe die Ausschreibung aber so gemacht, um eine größere Personengruppe anzusprechen v. a. weil exzellente Deutschkenntnisse gewünscht sind … 👿 ich habe meine Enttäuschung unterdrückt und war aber stinkesauer. Ob ich trotzdem an dem Job interessiert sei. Natürlich hab ich ja gesagt, aber auch gleich eingeworfen, dass ich Lebenslauf natürlich voll auf meine Lehrerfahrung ausgerichtet verfasst habe. Nun ja sie schienen von meiner Initiative begeistert gewesen zu sein. Am Nachmittag dann ein Anruf von der gleichen Mitarbeiterin der Zeitarbeitsfirma. Man habe der Firma meinen Lebenslauf gegeben und denen sei der zu „Lehrerlastig“. Ja, was haben die denn anderes erwartet!!! 😡 Ob ich denn keine Erfahrung mit Kundenbetreuung hätte. 😕 Ich antwortete: Wissen Sie, als Lehrerin machen Sie Kundenbetreuung non-stop. Das ist alles Auslegungssache. Schauen Sie sich bitte außerdem die nicht-Lehr-Punkte in meinem LL an. Was ich da gemacht habe, kann im weiteren Sinne auch mit Kundenbetreuung verglichen werden. Gut, man wolle noch mal bei der Firma nachhaken. Für mich hieß das: es ist gelaufen. Aus. Und wirklich, ich hab bis heute nie wieder was gehört.

– Arbeit (2): Meine Freundin die Frankfurterin, die am 1. August nach D zurück geht, schustert mir ihre Schüler (wie erzählt) sowie auch neue Anfragen, die sie erhält, zu. Insgesamt 3 neue Anfragen hab ich durch sie bekommen. Einer hab ich meine Preise geschickt, bei den anderen hab ich mich nur vorgestellt und nachgehakt, da ich für einen Voranschlag mehr Details brauchte. Keine von den dreien hat sich zurück gemeldet.

– Arbeit (3): Die allergrößte Enttäuschung kommt von der Staatl. Sprachenschule EOI. Ich berichtete hier im Blog, dass man mir seit Herbst ’09 Hoffnungen gemacht hatte, dass ich einen Sommer-Intensivkurs von ihnen bekomme. Letzte Woche schreibt mir die Frankfurterin: „Weißt Du eigentlich, dass mir die EOI den Sommerkurs im Juli angeboten hat? Ich habe mich gewundert, warum sie Dich nicht gefragt haben…“ PENG! Natürlich hat die Frankfurterin zugesagt, und ich missgönne ihr den Job auch nicht. Sie ist eine exzellente Lehrerin und ich mag sie. Dennoch hat sie den Job nicht so dringend nötig wie ich (weil es ihr in diesen Krisenzeiten nicht so schlecht ging wir mir und weil sie am 1.8. eh wegzieht, da ist dieser Posten in ihrem LL auch egal, da man in Deutschland mit einer EOI nichts anfangen kann, schon gar nicht, wenn man eh nur 1 Monat dort gearbeitet hat.) Die Enttäuschung ist halt die EOI selbst. Noch Mitte April hat man mir gesagt, dass – wenn keine EOI-interne Lehrkraft den Kurs machen möchte (was in den letzten Jahren immer so war!), man an mich denken würde. Genau in dem Zeitraum aber ist der Frankfurterin von der gleichen Kontaktperson der Kurs angeboten worden 😦 ich kann es mir nicht erklären, die Frankfurterin meinte tröstend, ob es vielleicht daran läge, dass ich nicht freiberuflich gemeldet bin. Aber letzteres wusste man an der EOI seit letztem Herbst. Wenn das ein Problem gewesen wäre, hätte man mir das von Anfang an sagen können und keine falschen Hoffnungen machen müssen. 😥 Ich bin echt so sauer…

– Arbeit (4): Meine Aushänge an der Uni haben eine Frucht getragen: Es hat sich immerhin eine Schülerin gemeldet, wir haben telefoniert, gemailt, und es klappt: Im Juli jeden Tag von Montag bis Freitag je 90 Minuten, 4 Wochen lang. Sie geht nächtes Studienjahr mit Erasmus nach Deutschland und will sich Intensiv vorbereiten. Sie wollte sich eigentlich an der EOI anmelden, aber hat sich jetzt für mich entschieden da Einzelunterricht mehr bringt. Ich hab ihr natürlich einen bombigen Preis angeboten. Mit ihr werde ich im Juli dann so ca. 1/3 eines kleinen Monatslohnes verdienen. Leider ist es bisher bei dieser einzigen Schülerin geblieben. Noch mindestens eine, besser zwei von der Sorte und der Juli wäre gerettet (im Juni hatte ich ja NICHTS! und im August werde ich wieder NICHTS haben).

– Arbeit (5): Meine ehemalige Chefin, für die ich bei der großen Firma mit den 4 großen Buchstaben unterrichtet habe, hat der Frankfurterin gegenüber erwähnt, dass ich Ende letzten Jahres nicht mehr „rentabel“ für sie gewesen bin (ich war die einzige Angestellte, alle anderen Lehrkräfte sind Teilhaber ihrer Sprachen-Kooperative) und sie sich deswegen nicht mehr für mich bei der Firma eingesetzt hat. Toll. Das ist genau das, was ich mir gedacht hatte. Von wegen, die Firma habe die Finanzierung der Deutschkurse eingestellt und will nur noch Englischkurse. Von wegen! 😦 Ich fühle mich nicht nur betrogen, ich fühle mich auch persönlich so verletzt, ich hatte wirklich viel von ihr gehalten. Sie hätte doch letztes Jahr ehrlich zu mir sein können und mir sagen können, dass sie mich z. B. „schweren Herzens“ entlassen müssen. Und überhaupt, wieso erzählt sie sowas der Frankfurterin? (die mir das auch gleich brühwarm weitergibt… 🙄 ).

– Privat (1): Mit meiner Mama hat es fürchterlich gekracht. Dazu schreibe ich keine weiteren Einzelheiten, außer, dass sie mich ziemlich verletzt hat. 😦

– Privat (2): Ebenfalls seit meiner Rückkehr aus D beflügelt hab ich versucht, einen neuen Anlauf zu starten und mit JR über unsere Zukunftspläne (Familiengründung und so…) zu sprechen. Er geht nicht darauf ein, da es für ihn wichtiger ist, vorher „unsere“ Probleme zu bereinigen. Er versteht nicht, dass mMn alle Probleme miteinander zusammenhängen. Ich hab versucht ihm klar zu machen, wie wichtig es für mich ist, Ziele zu schaffen. Momentan bin ich nur noch absolut ziellos. Keine Familienplanung. Keine Arbeit. Wenig Freunde hier vor Ort (dazu gleich noch was). Ich habe seit Monaten das Gefühl ich lebe nur noch in den Tag hinein, weiß nicht was kommt, was kommen wird, was ich mache ist auch eh egal, JR verdient ja auch gerade so, dass wir beide davon leben können, ohne große Sprünge zu machen (aber auch, ohne was beiseite legen zu können), hungern müssen wir nicht, Zahlungen verschieben auch nicht (toi toi toi solange nichts kaputt geht, Auto usw….). Ich weiß, dass JR insofern Recht hat, als ich mit mir ins Reine kommen muss. Aber wie kann ich das. Ich schaffe es momentan nicht. Ich bin unglücklich und will einfach… ach ich weiß nicht einmal, was ich überhaupt will! Und so sind JR und ich immer noch am gleichen Punkt wir vor 4 Jahren. Wir sind nicht einen Schritt vorwärts gekommen (zumindest in dem, was mir wichtig ist).

– Privat (3): Ich bin drauf und dran, meine Freundschaften vor Ort zu verlieren. Ständig bekomme ich über Dritte mit, was die und die und die alles gemeinsam unternommen haben. Werde ich gefragt, ob ich mitkommen/mitmachen will? Nein. Ursprünglich kennen sich die teilweise sogar über mich. Ich gebe zu, dass ich in den letzten Monaten hin und wieder mal etwas absagen musste. Zum Beispiel ist mir das mit der Münsteranerin 2x passiert und mit der Mecklenburgerin auch 1-2x. Aber ich hatte guten Grund dazu und hatte es beiden auch jedes Mal genau gesagt woran es lag. Seit Rückkehr meiner Mens hab ich leider immer wieder Tage, wo es mir (zwischen Mens und Mens) kreislaufmäßig ziemlich schlecht geht. Mir wird schwindelig, es dreht sich alles um mich herum usw. Meine Absagen waren immer (!) aus diesem Grund. Im Gegenzug haben JR und ich immer wieder nach Hause eingeladen. Zu Geburtstagen, Fondue und anderem. Ich sag ja nicht, dass wir uns wöchentlich treffen müssen. Aber wir sehen uns ja nicht mal 1x alle 2-3 Monate. Die Mecklenburgerin ist (leider) umgezogen und wohnt nun noch weiter von uns entfernt (in einer anderen Stadt). Sie sagte mir 2-3x: kommt halt „mal“ vorbei, wenn es Euch passt. Ruft vorher an und dann kommt ihr einfach. Für mich als Deutsche (und sie ist auch Deutsche) ist das eher komisch. Zuvor hatte sie uns schon öfter gesagt, dass sie uns mal im neuen Haus zum Grillen einladen möchte. Diese konkrete Einladung ist nie ausgesprochen worden. Was dieses „spontane“ Treffen/Besuchen betrifft, hab ich schon zwei mal einige Tage zuvor angeklopft und gefragt, was die zwei am kommenden Wochenende machen. Immer kam zur Antwort: wir haben in den kommenden Wochen wahnsinnig viel vor, ich schau mal, ob ich irgendwo ne Ecke für Euch frei finde. Na danke auch. Ein anderes Mal saß ich mit einer Gruppe Leuten und der Mecklenburgerin am Stammtisch. Kam ein Bekannter hinzu: Hey, ich hab neulich die Münsteranerin getroffen. Die hat mir gesagt, dass Ihr auf demunddem Festival wart.“ Mecklenburgerin: „Ja, das war sooooo super!! Die Frankfurterin hatte eine Menge Karten, da sind wir dann alle zusammen hingegangen und haben das und das und das angeschaut und das war so interessant und jenes…“. Am betroffenen Tag hätte ich zwar nicht gekonnt (es war an dem Tag, als meine Freundin die Britin geheiratet hatte), aber das konnten sie nicht wissen, weil wir ja seit Wochen nicht wirklich miteinander kommunizieren. Und wenigstens fragen hätten sie ja können! 😦 😥

Ich frage mich, ob es nicht doch an mir liegt, ob ich mich nicht einfach doch mehr bemühen muss und nicht erwarten darf, dass von den anderen Initiativen kommen müssen. Und meine Überlegungen sind gar nicht so abwegig, denn ich habe mich tatsächlich zwischendrin immer wieder in mein Schneckenhaus verzogen, weil es mir einfach nicht gut ging/geht. Und gleichzeitig muss ich mich zufrieden geben, denn Mitte Juli feiert die Frankfurterin ihren Abschied (da bin ich eingeladen, aber es wäre schon sehr enttäuschend gewesen, wenn ich es nicht gewesen wäre!), Anfang September feiert die Mecklenburgerin ihre Hochzeit mit den Freunden aus Römerstadt nach (ich bin eingeladen, allerdings sind eine Menge Freunde aus Römerstadt auch (!) im August in Mecklenburg zur eigentlichen Hochzeit eingeladen – naja, egal, das ist jetzt nicht sooooo schlimm, das sehe ich nicht wirklich so eng).  Und Mitte Oktober heiratet die Münsteranerin, auch da bin ich eingeladen, wenn auch ich noch keine schriftliche Einladung erhalten habe (die kommt aber sicher noch).

Privat (4): Meine Freundin I. aus der Heimat, mit der ich sehr eng befreundet bin (ihre Tochter ist mein Patenkind), macht im August/September 3 Wochen Urlaub in Spanien, sie fahren aber über 1000km entfernt von uns in ein Hotel-Ressort. Warum suchen sie sich nicht was, wo wir uns auch mal treffen könnten? Muss ja nicht in Römerstadt sein, aber irgendwas, wo wir mal ein Wochenende hinfahren können um uns zu sehen? Will sie mich nicht sehen? Sie war in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr bei uns. Ihre Tochter war im Februar bei uns. Das war toll. Letztes Jahr zu Ostern ist ihr Mann alleine mit den Kindern zu uns gekommen (sie war mit ihrer besten Freundin auf Fernreise). Ich brauche aber eine Freundin hier… Ich brauche sie… Ich brauch jemanden zum Reden… 😥 Neulich am Telefon legte ich ihr noch mal nahe, nachdem sie gemeint hatte, dass sie ja soooooo viel Geld ausgeben müssen dieses Jahr (Steuernachzahlungen usw., sie würden bei Null rauskommen – ja, aber Urlaub ist doch trotzdem drin? Wo ist das Problem? Warum beschwert sie sich über ihre „schlechten“ Finanzen genau dann, wenn ich ihr vorschlage, sie könnte uns doch mal wieder besuchen?), dass es doch eine BilligAirline-Verbindung gibt, zwischen Ostern und Oktober… Ach ja, das hatte sie ja vergessen… die Billig-Airline… Zwei mal hatte sie letztes Jahr erwähnt, sie könne ja mal für ein Wochenende mit einem der Kinder zu uns runterfliegen. Umgesetzt hat sie es nicht.

Privat (5): Ein Lichtblick. Meine Freundin S. aus der Heimat kommt die ersten zwei Septemberwochen samt Familie (Mann und Kinder). Sie gehen in eine Ferienwohnung, die ist nicht direkt in Römerstadt, aber ganz in der Nähe. Das heißt, dass wir uns – wenn ich keine Arbeit bis dahin finde – täglich werden sehen können. Ich freu mich sooooooooo darauf.

Urlaub (1): Wir fahren zu 99% dieses Jahr erstmals im Sommer NICHT nach Deutschland. Ich mag nicht. Die Autoreise + Übernachtung im Billighotel der Accor-Kette in Frankreich kostet uns pi mal Daumen 500 EUR. Unterkunft zahlen wir nicht, weil wir entweder bei Geschwistern oder Freunden schlafen. Dennoch sind wir dank anderer Ausgaben (öffentlicher Nahverkehr, Essen, Eintrittsgelder, Benzin usw.) ziemlich schnell bei über 1000 EUR Ausgaben für so einen Urlaub. Dazu kommt: meine beiden größeren Geschwister verdienen gut, die können doch auch mal im Sommer zu uns kommen? Jedes Jahr sind WIR es, die hinfahren! Ich hab’s satt. Außerdem hab ich keinen Bock auf Spannungen. Jedes Jahr gibt es extreme Spannungen, nicht nur oder nicht unbedingt zwischen uns, sondern bei denen zu Hause. Ich kann mich echt gut anpassen, da wo ich unterkomme. Und JR auch. Aber ich hab keinen Bock mehr auf 3 Wochen Diskussionen und Streitereien von denen. Das sind 2,5 Wochen zu viel. Besonders momentan kann ich das nicht. Ich bin momentan sehr (!) zartbesaitet und sehr (!) Harmonie-bedürftig. Zu Hause zu bleiben bringt mehr Harmonie und Ruhe.

Urlaub (2): JR ist einverstanden, diesen Sommer nicht nach D zu fahren, obwohl er – wie er sagt – endlich seit Jahren zum ersten Mal einen Sommerurlaub haben wird, in dem er parallel nicht arbeiten müsste und diesen genießen könnte. Ich erinnerte ihn an den verpatzten Ostern-Urlaub und daran, dass wir dieses Jahr keinen gemeinsamen Urlaub, zu zweit (bzw. zu dritt mi Timmy) hatten. Und dass er ja darauf hingewiesen hatte, dass wir zuerst „unsere“ Probleme lösen müssen, bevor wir an anderes (Familienplanung 🙄 ) herangehen können. Und dass man mit 500 EUR, die uns die Hin- und Rückfahrt mit dem Auto nach und von Deutschland kosten würde, hier in Spanien ganz gut 5-7 Tage Urlaub machen könnte. Wir überlegen nun, im August eine Woche an die Nordküste zu fahren. Im August wird es zwar ziemlich teuer (als im Vergleich zu Juni), und wir sind auch schon so gut wie zu spät dran, eine freie Unterkunft zu finden, die auch noch Hunde akzeptiert. Aber alleine die Vorstellung, dass wir zusammen und allein wegfahren könnten, versöhnt mich und es freut mich, dass er wenigstens hier mir entgegen kommt. Hoffentlich klappt es dann auch wirklich.

So. Jetzt ist es doch wieder ein bombig langer Artikel geworden. Entschuldigt! Und Hochachtung allen, die geschafft haben, bis zum Ende durchzuhalten.

Jetzt muss ich mit Timmy raus. Der Arme wartet schon eine Weile auf mich.

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👿 Ich bin ziemlich angesäuert 👿

Keine zwei Tage später hat sich (fast?) alles in Luft aufgelöst. Der Unterricht mit den Kindern, der für ab September quasi zugesagt war, ist nun plötzlich doch nicht sicher, die Gruppeneinteilung sei nie sicher gewesen, die eine Schwester schiebt der anderen Schwester die Schuld zu, und überhaupt sei es plötzlich so teuer, man wisse nicht, wie man sich organisieren sollte, um die Kinder zu mir zu bringen, usw. usf. Es ist zum K*** Ich suche und finde für die eine weitere Person, damit die Gruppe mit dem kleinen Kind gebildet werden kann, diese sagt mir fast zu, und jetzt sagt die erste, es ist doch alles ganz anders.

Und vorher so deutlich betonen wie seriös man doch sei und dass man es so schätze, wenn die Dinge ernst genommen und gut im Voraus geplant werden. Und dass man einander gefalle für die Zusammenarbeit.

Na super, ich hab das Gefühl, ich stehe wieder bei Null 😦 Ich vertraue niemandem mehr. Ich hab so die Nase voll, ich weiß schon, warum ich so nie arbeiten wollte! 👿

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… seit 2 Tagen versuche ich, meine Boardkarte für den Flug dahin zu erstellen (und danach zu drucken). Tja, immer nachdem ich meine Zugangsdaten (Option 1 Flugnummer + Email-Adresse, oder Option 2 Flugnummer + Kreditkartennummer, oder Option 3 Flugdatum+Email-Adresse+Flugziele) eingegeben hatte, ließ sich der Button „Einchecken“ einfach nicht anklicken 🙄 …nichts rührte sich, nichts versuchte zu laden… 😮

Langsam habe ich’s mit der Angst zu tun bekommen, habe aber nicht eingesehen, die teure Call-Center-Nummer der Fluglinie anzurufen um bei denen um Rat zu fragen (dann kann ich auch gleich die Strafgebühren am Flughafen für die nicht im Voraus ausgestellte Boardkarte zahlen… 🙄 ).

Jetzt bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, es mal mit einem anderen Browser zu versuchen… Ich nutze ja seit einigen Monaten den Google-Browser, mit dem ich bisher sehr zufrieden bin (jedenfalls mehr als vorher mit dem IE). Nun ja, ich also wieder den Explorer angeklickt… und siehe da: Einchecken kein Problem… Jetzt hab ich also auch schon meine Boardkarten 😀

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Ungeplant habe ich, wenn man es rückblickend betrachtet, eine der Zusatzaufgaben der „Nachrückliste“ mehr oder weniger erledigt, nämlich die Aufgabe „Backen – Kuchen und Torten, die ich noch nie gemacht habe“. Im Idealfall sollten es einen Monat lang 2 Kuchen oder Torten oder ähnliches pro Wochen werden. Nun, wie ich schon berichtet habe, hab ich ja kürzlich das Backbuch „unserer“ Back-Göttin Cynthia Barcomi gekauft. Und tatsächlich hab ich seitdem 7 Rezepte aus diesem Buch ausprobiert:

– den Apple Pie
– die Brownies
– die klassischen Blueberry- Muffins
– die Cornbread-Blueberry-Muffins
– die Quiche
– die Zimtschnecken
– die Triple Chocolate Muffins

Außerdem habe ich, außerhalb des Zeitraums, noch den Sternekoch-Käsekuchen erstmals gebacken, und den Mini-Mikrowellen-Kuchen aus dem Blog „Kleine Fluchten“, so dass ich auf insgesamt 9 neu ausprobierte Rezepte komme 🙂

Hier alle Kuchen noch mal im Überblick. Ich füge die Bilder als Dia-Show ein, @Mrs. Attitude, ich hoffe, Du hast diesmal keine Probleme mit dem Laden der Seite/Sichtbarkeit der Fotos 😉 Falls doch, sag mir bitte Bescheid, ja?

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