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Archive for Januar 2010

Auf die Nachricht, die wir gestern Abend im spanischen TV gehört haben, habe ich ehrlich gesagt nur gewartet. Spätestens als das Fernsehen davon berichtete, ich glaube letzte Woche, dass man Adoptionsverfahren für Waisenkinder aus Haiti beschleunigen wollte, und als man Bilder sah, wie die ersten haitianischen Kinder bereits schon vor Tagen in den USA  von ihren Adoptiveltern in die Arme geschlossen wurden, dachte ich mir, hoppla, das ging aber ganz schön schnell… nicht etwa zu schnell? Wie immer in den USA; typisch. Klar, die Hilfsbereitschaft weltweit ist enorm, wir sind alle geschockt – ich inklusive – bei den Bildern des zerstörten Landes, bei den Bildern der vielen tausend Menschen die unter freiem Himmel schlafen und nichts zu essen haben, bei den Bildern der vielen tausend entsetzten Kinderaugen, die nicht wissen, was um sie geschehen ist, wo ihre Familien sind, wie sie etwas zu essen bekommen… Was liegt da näher, und das ist nun wirklich menschlich, daran zu denken, einem solchen Kind wo schnell als möglich helfen zu wollen. Wie gesagt, ich finde diesen Wunsch menschlich und das Mitleiden mit diesen Kindern finde ich auch richtig.

Nicht richtig finde ich, auf Grund einer Naturkatastrophe die üblichen Verfahren einer Auslandsadoption, wie sie die Haager Konvention empfiehlt, über einen Haufen zu schmeißen. Ich sage nichts gegen die Tatsache, dass Adoptionsverfahren beschleunigt werden sollen, schon gar nicht, wenn es sich um Adoptionen handelt, die schon vor dem Erdbeben bewilligt wurden. Von meinen Bekannten, über ich die ich schon öfter mal gebloggt habe, weiß ich, wie lange sich – gerade in Haiti! – so ein Adoptionsverfahren hinzieht, selbst wenn man bereits ein Kind zugesprochen bekommen hat, dessen Namen man schon kennt, dessen Bilder man schon erhaltet hat… Meine Freunde „kannten“ ihren Sohn bereits 2 Jahre (!!!), als sie endlich nach Haiti fliegen durften, um ihn abzuholen. Das sagt, denke ich alles.

Nein, das was ich kritisiere sind erstens die Torschlusshandlungen. Die Adoption eines Kindes kann, bei aller Liebe und bei allem Mitleid, und darf nicht in einem Moment des Affekts „beschlossen“ werden. Sie muss reiflich und sehr gut überlegt werden. Man muss als potentielle Eltern gut auf alles vorbereitet werden und man muss auch geprüft werden, ob man als Adoptiveltern auch wirklich in Frage kommt. Das alles frisst nun Mal seine Zeit, so ist es. Nicht nur, weil die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, sondern auch – und das ist der entscheidende Punkt – weil die Adoptionsanwärter ihren Wunsch unbedingt reifen lassen müssen. Bei einer Adoption geht es schließlich nicht darum, den Wunsch der Eltern zu genügen, ihre Kinderlosigkeit zu beenden, sondern darum, für elternlose Kinder die passenden Eltern zu finden.

Viele Menschen können und wollen das anscheinend nicht verstehen und ja, so ist es, es gibt Leute, die den langsamen Prozess ein Schnippchen schlagen wollen und über diverse Länder, deren Kontrollen nicht so scharf sind wie in Deutschland und Spanien (ich spiele u. a. auf die USA an), zurückgreifen. Ein ganz kleiner Teil geht sogar so weit, dubiose Organisationen mit der Vermittlung eines Kindes zu beauftragen. Denn ist das Kind einmal im Land, ist es schwierig, dass es den Adoptiveltern wieder weggenommen wird. hauptsache also, das Kind ist erstmal „da“.

Und so kommen wir auf den Punkt, auf den ich hinauswill: Solche Aktionen von diesen verantwortungslosen schwarzen Schafen unter den adoptionswilligen Eltern, die den Kontakt zu solchen Mafias suchen, erreichen, dass das passiert, was leider nicht erst aufgrund des Erdbebens in Haiti passiert ist, sondern in Haiti sogar schon VOR dem Erdbeben leider gang und gebe war: Kinder werden entführt und so den sie doch ach so herzlich liebenden neuen weißen Eltern in Europa, die ihnen so viel mehr bieten können als ihre scharzen in einem Slum lebenden Eltern.

In Haiti wurden bisher, laut Nachrichten, jährlich bis zu 2000 Kinder (!!!!) vermisst, die eine Familie haben. Man vermutet die Kinderhandelsmafia dahinter. Und gestern eben erreichte uns die Meldung von UNICEF SPANIEN, dass seit dem Erbeben jetzt schon 15 Anzeigen von vermissten und vermutlich entführten Kindern (die sich zuvor in einem Krankenhaus befunden hatten!!!!) eingegangen sind. Diese Fälle müssten natürlich noch geprüft werden, aber ganz ehrlich: ich glaube, dass das stimmt und ich bin mir auch sicher, dass es noch vieeeeel mehr gibt und noch viiiiel mehr werden – LEIDER!!!

Quellen zu dem Thema könnt Ihr außerdem hier finden:

auf Deutsch:
Blog-Beitrag vom PFAD (Bundesverband der Pflege- und Adoptivfamilien e. V.)
Süddeutsche Zeitung (Artikel vom 21.01. der allgemein über das Erdbeben, Adoption und Haiti spricht)
Die Welt (Artikel von heute)

auf Spanisch: Das Video zur Nachrichtenmeldung im spanischen Fernsehen

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12

So Ihr Lieben, im Ticker steht jetzt:
12 Monate und 4 Wochen bin zum Ende der Antihormontherapie.

Sobald 12 Monate und 0 Wochen (meinetwegen 12 Monate und 6 Tage 😉 das wird in der zweiten Februar-Hälfte sein) im Ticker erscheint, geht’s los mit dem Projekt „Therapie-CountDown„. Die Vorauswahlliste der Aufgaben ist noch nicht voll, und ich fände es super, wenn ich bald einen neuen Eintrag im Blog mit der Abstimmung machen könnte. Ich bräuchte noch 4-5 Vorschläge von Euch – also los, her damit! 🙂

Die Beschreibung des Projekts und Liste der bisherigen Vorschläge und Überlegungen dazu findet Ihr hier (wer es noch nicht weiß 😉 )

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Über die Funktion des „Tag-Surfers“ von WordPress bin ich heute auf diesen fantastischen Blog über Auslandsadoptionen gestoßen. Auch wenn es eigentlich um Adoptionen von schon „älteren“ Kindern aus Äthopien geht, denke ich, dass die meisten der dort verfassten, wunderbar reflektierten Artikel auf Auslandsadoption generell übertragbar ist. Wer sich um eine Adoption bemüht, dem lege ich diesen Blog sehr ans Herz.

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Urlaub

Ja, Ihr lest richtig.

Kaum aus dem Weihnachtsurlaub in Deutschland zurück, planen wir schon unseren nächsten Urlaub 😛

Zunächst werden wir, am letzten Januar-Wochenende, für 2 Tage in die nähere Umgebung fahren. JR hat mir/uns zum Geburtstag/Jahrestag im Dezember ein Überraschungswochenende geschenkt *freu* Wir haben gerade ein kleines Appartment in den Ausläufern der Pyrenäen gebucht, ich freu mich schon sehr auf diese Auszeit zu zweit (bzw. zu dritt, denn Timmy darf mit 😉 ).

Unser jährlicher „richtiger“ Urlaub zu zweit wird dieses Jahr in der Karwoche stattfinden, wenn JR eine Woche Urlaub nehmen darf und ich vermutlich auch sowieso keinen Unterricht haben werde. Normalerweise fahren/fliegen wir immer im Juni/Juli für eine Woche zu zweit weg, denn im August fahren wir normalerweise ja nach Deutschland. Dieses Jahr ist es ein bisschen anders. JR hat ja einen neuen Arbeitsvertrag, und gemäß dem darf er im Sommer nur im Juli und im August Urlaub nehmen. Soweit so gut: aber mir wurde ja Ende des Jahres in Aussicht gestellt, dass ich im Juli einen Intensivkurs an der Staatlichen Sprachenschule halten darf. Fest ist das natürlich nicht, aber diese Chance möchte ich mir nicht entgehen lassen. Deswegen wird der Juli erstmal nicht verplant. Bleibt also nur noch die Karwoche.

Und wo soll es hingehen? Das ist unsere alljährliche Frage 😛

Ich würde ja sehr (!) gerne wieder nach Kantabrien und/oder Asturien fahren. 1. weil es mir dort so super gefallen hat, 2. weil es mit Hund dort sicher ganz toll ist und 3. weil es wirklich ein spottbilliger Urlaub ist, wenn man bedenkt, dass ich im Moment fast gar nichts verdiene. Aber JR meint, dass Ende März/Anfang April es wettermäßig an der Nordküste Spaniens viel zu unsicher sei und eine durchgeregnete Woche wollen wir nun auch nicht haben ( ein paar Tage wären akzeptabel, aber nicht eine komplette Woche). Deswegen bleibt die Frage: Mit dem Auto gen spanischen Süden fahren? Zum Beispiel Andalusien? Nachteile: in der Karwoche TEUER und von den km, die wir mit dem Auto zurücklegen müssten, fast zu weit. Oder: Fliegen? Tja, wenn wir schon fliegen (mit Hund), könnte man ja auch weiter weg fliegen. Zum Beispiel auf die Kanaren oder Balearen. Aber: auch die Kanaren sind in der Karwoche sehr! teuer. Ganz billige Flüge haben wir für Mallorca gefunden. 50 EUR hinzu pro Person – ein wahres Schnäppchen! Aber: man bräuchte dann unbedingt einen Mietwagen, denn in Malle möchte ich auf gar keinen Fall in den Extre-Touri-Zentren sein. Also summiert sich schon wieder Geld. Und ganz was anderes? Zum Beispiel Sardinien (hab ja schon sooo viel tolles gehört…) oder Sizilien (war schon Wunschziel für unsere Flitterwochen)? Haben da auch Flüge gesehen. nicht ganz so billig. Alternative? Die Fähre! Es gibt eine Fähre von Barcelona nach Nord-Sardinien, mit einem Angebot, das Auto umsonst mitnehmen zu dürfen. Hunde dürfen (kostenpflichtig) auch mit. Zu unseren Wunschterminen kämen wir auf rund 230 EUR hinzu zu weit+Hund inkl. Auto mit reservierten Sitzplätzen (Hinfahrt über Nacht) bzw. 300 EUR mit Innenkabine. Und das Auto hätten wir gratis dabei. Ist das günstig / günstiger als Flüge + Mietauto? hmmm… mal sehen wofür wir uns entscheiden. 🙂

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Liebe Leser,

irgendwie hatte ich Probleme, in meinen Blog zu kommen,… aber jetzt scheint es ja wieder zu funktionieren 😉

Ich möchte Euch schon seit einer Woche auf den aktuellen Stand der Dinge bez. Gynäkologie bringen, wollte aber noch Tante Rosas Besuch abwarten und den Artikel damit „krönen“, tja, aber Tante Rosa lässt auf sich warten deswegen kommt der Artikel jetzt schon. Im Anschluss dann noch eine Neuauflage der „Kinkerlitzchen„.

Also, wie Ihr wisst, war ich am 17. Dezember wenig begeistert darüber, dass nach fast 4 Jahren Menopause meine Menstruation wieder zurück gekommen ist. Meine Gefühle und Hormone fuhren Achterbahn. Am 18.12. musste ich deswegen sogar zur Notaufnahme, worüber ich auch schon berichtet habe, und dank der Tabletten, die mir gegeben wurden, wurden die Blutungen „normaler“ und auch meine Stimmung hob sich, so sehr, dass ich ab dem 19.12. Freude und später  Euphorie verspürte. In diesen Tagen und dann später in Deutschland habe ich allen meinen Lieben von der tollen Neuigkeit erzählt. Gedauert hat Tante Rosas Besuch dann insgesamt ca. 5 Tage (ohne die Tabletten hätte es vielleicht anders ausgesehen).

Wie ging es diesbezüglich weiter? Am 8. Januar, einen Tag vor unserem Rückflug nach Spanien, bekam ich urplötzlich starke Unterleibsschmerzen. Zunächst ließen sie sich aushalten, und „geortet“ habe ich sie mehr oder weniger im gesamten Unterleib. Es fühlte sich zunächst so an, als ob ich eine Blasenentzündung bekommen würde. Angesichts der Tatsache, dass urplötzlich auch meine Libido zurück gekommen ist 😉 hatte ich außerdem die Vermutung, dass eine Blasenentzündung auch eine logische Konsequenz etwagier „Aktivitäten“ 😉 sein könnte. Nun ja, am Nachmittag wurden die Schmerzen aber immer stärker und es begann ein Stechen seitlich rechts. Meine Schwester (und ich auch) vermutete/n dann auch gleich: Eisprung. Mit der Anmerkung, dass ich in meinem Leben noch NIE einen Eisprung gespürt habe. Das ist total neu für mich. Und zweitens: die Schmerzen wurden immer stärker und so schlimm, dass ich letztendlich um 20 Uhr ins Bett ging (was ich nie mache), da wir ja am nächsten Tag reisen wollten.

Am nächsten Tag ging es mir wieder total gut, die Schmerzen waren wie weggeflogen und stellten für die Rückreise überhaupt keinen Problem mehr dar.

Am Montag 11. Januar hatte ich dann auch endlich meinen Termin bei der Gynäkologin Dr. FlowerPower. Und was soll ich sagen: es war, wie immer bei ihr, super! Sie hatte im PC schon den Bericht über meinen Besuch bei der Notaufnahme gelesen und befragte mich noch mal genau nach den Daten und den „Problemen“. Meinen Bericht über die Schmerzen vom 8. Januar wunderte sie auch nicht, auch sie hält das Geschehene mit relativer Sicherheit für einen Eisprung (sie hat im Behandlungszimmer im KH keinen Ultraschall, U-Schall muss immer extra „geordert“ werden und den neuen Termin hab ich jetzt am 9. November Februar bekommen). Ihre Erklärung zu den Schmerzen und dem überdimensionalen Blutverlust im Dezember ist, dass ich ja fast 4 Jahre „nichts“ hatte und dass nun alles in geballter Form kommt, dass sich der Körper erst wieder an alles neu gewöhnen müsse. Außerdem – und das habe ich mir eh auch gedacht, wenn auch ich es mir anders wünschen würde – kann es sein, dass die Menstruation jetzt noch total unregelmäßig komme.

Desweiteren machte sie einen PAP-Abstrich, und was soll ich sagen… es war nicht mehr schmerzhaft, wie in den vergangenen 4 Jahren… nur noch unangenehm! Außerdem tastete sie die Brust und die Achselhöhlen ab (alles ok). Bezüglich Verhütung müssen wir jetzt besser aufpassen denn je, eine Schwangerschaft unter gleichzeitiger Einnahme von Tamoxifen wäre ein enormes Risiko für das Kind (und ich selbst gelte ja auch noch nicht als „geheilt“). Hormonelle Verhütung ist ja tabu, die Frage stünde jetzt zwischen Pr*serv*tiven und Spirale, das müsse man aber nicht jetzt sofort entscheiden. Wir belassen es zunächst bei den Pr*serv*tiven, da ich mir bez. Spirale sehr unsicher bin.

Am Ende sprach sie dann auch selbst das Thema Schwangerschaft/Adoption an. Sie meinte, ohne drumrum zu reden (was ich gerne mag, v. a. weil sie es auf sympathische Art macht), dass man dann ja ab nächsten Jahr über eine Schwangerschaft nachdenken könne, wenn wir diese wollen… Ich fragte sie nach den Risiken, von denen ich ja immer wieder – auch von ihr selbst – zu hören kriege. Sie sagte, ja, das sind Risiken, aber niemals Risiken die man kalkulieren könne noch die man voraussehen könne. Ich fragte sie nach Studien diesbezüglich (im Hinterkopf habend, was mir eine sehr liebe anonyme Leserin geschickt habe – in diesem Zusammenhang DANKE noch einmal! Wir haben sie noch nciht gelesen, wir haben uns noch nicht „rangetraut“… alles zu seiner Zeit!). Sie meinte, dass es Empirisches gar nichts gebe, weil es immer um Sonderfälle innerhalb von Sonderfällen gehe. Das einzige, was es gebe, seien Einzelfallstudien, die so individuell seien, dass man sie niemals allgemeingültig nehmen dürfe. In meinem konkreten Fall sei es so, dass ich einen Tumor mit einer extrem guten Heilungsprognose hatte. Sie sagte wörtlich: „Wenn eine Frau nach einem hormonrezeptiven Mamma-Karzinom schwanger wird, dann sollte es eine mit einem Muzinösen Adenokarzynom von bis zu 2 cm sein, wie es bei Dir der Fall war.“ 😀 Die Frage aber, ob wir das durchziehen wollen, oder ob wir Angst hätten, vielleicht doch ein Risiko einzugehen, bzw. wenn wir es uns sowieso vorstellen können zu adoptieren, dann würde sie uns eher zu einer Adoption raten. Sie würde uns dann auch einen ganz tollen Bericht schreiben in dem sie von unserer (von gesundheitlichen Aspekten gesehen) super Eignung schreiben würde. Gleichzeitig warnte sie uns aber auch, dass es mit einer Adoption auch nicht unbedingt leicht werden könne. Sie habe mind. eine Patientin gehabt, die adoptieren wollte, und die trotz super Berichts wegen ihrer Krebs-Vorgeschichte abgelehnt wurde. Ob diese Frau von der spanischen Seite abgelehnt wurde oder vom Herkunftsland des Kindes (Russland und China z. B. lehnen potentielle Eltern mit Krebs-Vorgeschichte kategorisch ab, da kann man machen was man will), das wisse sie nicht. Aber es gebe ja Zeit, wir könnten uns jetzt 2010 ein Jahr lang Gedanken darüber machen, wie es mit uns weitergeht.

Medizinisch ist es jetzt so: am 9.2. also habe ich den vaginalen Ultraschall (Dr. FlowerPower hat übrigens mit KEINEM Wort auf meine verpassten Termine hingewiesen, auch nicht unterschwellig, ich bin ihr soooooo dankbar dafür!). Wenn dabei und beim PAP-Abstrich nichts Schlimmes rauskommt, sehen wir uns im April wieder. Außerdem warte ich auf einen neuen Termin bei der neuen Onkologin, die mich ab diesem Jahr ja hier in Römerstadt behandeln wird. Dr. Flowerpower sagte, dass alles in den Kinderschuhen stecke und gerade aufgebaut wird, und hat auch noch einen Termin bei dieser Onkologin beantragt, auch wenn es Dr. Cruzifix von Geiselstadt aus sicherlich schon getan hat (Flowerpower meinte: doppelt hält besser 😉 ).

So, und mit solchen Infos kann man doch super toll ins neue Jahrzehnt starten, nicht wahr? 😀 ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich derzeit auf einem Höhenflug bin…

Nur: Tante Rosa hätte, wäre sie pünktlich, letzte Woche Donnerstag zu Besuch kommen müssen. Ist sie aber bis heute nicht. Anzeichen gab es viele: Ziehen, zerren, das Gefühl einer Unterkühlung… aber nichts. Naja, als Jugendliche hatte ich auch chaotische Zyklen, sagen wir einfach, dass ich jetzt eine zweite Pubertät erlebe (inklusive Pickel! ha ha ha 😆 )

Und zuletzt noch die Kinkerlitzchen:

Gewicht: ich scheine wirklich abzunehmen! 74,5 kg. Bei der (vergeblichen) Jagd auf Schnäppchen im Winterschlussverkauf habe ich aber weiterhin Hosen in (spanischer) Größe 44 probieren müssen.

Hitzewallungen: nur noch sehr selten! Kaffee trinken geht häufiger, ohne danach Probleme zu haben.

Schwindel/Übelkeit/Schlaf: Tja ich hatte in Deutschland mehrere Tage mit übelem Schwindelgefühl, wo sich bei mir der Fußboden und der Horizont regelrecht „gedreht“ hat. Zuerst dachte ich, dass es mit einem schlechten Tages- und Schlafrhythmus zusammenhängt (die erste beiden Male geschah es immer am Tag nach einer exzessiven Feier, also am 25.12. nach HeiligAbend und am 1.01. nach Silvester). Als es mir zum dritten Mal passierte, war am Vortag aber nichts dergleichen. Ich habe lange nachgedacht, und bin darauf gekommen, dass ich an den betreffenden Vortagen immer ein Gläschen Wein (und Silvester auch Sekt) getrunken hatte. Nicht viel, aber immerhin ein Glas. Vielleicht lag es doch wirklich am Alkohol. Ich sollte weiterhin vorsichtig sein, auch wenn es mit dem Kaffee jetzt wieder ganz gut klappt. Geschlafen hab ich übrigens durchgängig eher schlecht, aber das lag daran, dass ich in fremden Betten schlafen musste und dass Timmy mit im Zimmer schlief. Das hat mich immer beunruhigt (was macht er jetzt? hab ich nicht schon wieder ein Tapp-tapp-tapp gehört?), weil er während unseres D-Aufenthaltes, bis auf 2, alle Wohnungen, die er besucht hat, „getauft“ hat… 🙄

Libido: ha ha, das darf so bleiben bzw. noch besser werden 😉

Stimmung: derzeit SEHR gut! 🙂 Mit vielen Plänen.

Knochen/Glieder: Dr. Flowerpower meinte auch, dass die Rückkehr meiner Menstruation super für meine Knochen sei, weil dadurch die Gefahr einer Osteoporose gewaltig reduziert ist, welche ich ja aufgrund der antihormonellen Medikamente habe/hatte. In letzter Zeit hatte ich auch nie Probleme mit den Knochen. Allerdings habe ich seit wenigen Monaten wieder Probleme mit Krämpfen, wie ich schon im Juli berichtet habe: Füße, Schienbein, und neulich, ganz komisch, erstmals in der Hand. Leider war das nach meinem Besuch bei Dr. FlowerPower. Wenn es jetzt nicht überhand nimmt, erzähle ich es beim nächsten Besuch, ansonsten würde ich zu meiner Hausärztin gehen. Mal sehen.

Sonstiges: Nichts 🙂

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Jana hat den Aufruf gestartet, und weil jetzt so viele von Euch da mitmachen, habt Ihr mich am Ende auch noch angesteckt. Allerdings besitze ich kein Makro. Ich fotografiere mit einer analogen Canon Eos 1000 und einem Cosina 28-210mm Objektiv. Für Makros benutze ich normalerweise die Programmauswahl, also das Blümchen-Symbol auf dem Rädchen 😉 , und fahre den Zoom aus. 😉

Die mMn schönsten Blümchen Bilder sind die folgenden, weitere Blümchen-Bilder (nicht nur Makro) findet Ihr, wenn Ihr in meinen Kategorien bei „Knospen, Kräuter, Klatsch“ klickt.

Viele der Bilder sind allerdings auch mit meiner 5-MP-Handy-Kamera von LG mit dem Makro-Programm gemacht worden. Bei Tageslicht macht die LG ganz ordentliche Fotos! 😉 Die mMn besten/schönsten LG-Handy-Makros:

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So, ich habe es hier schon angekündigt, jetzt geht’s los.
Zuerst technische Daten:
Das Projekt beginnt ab dem Moment, an dem in meinem Ticker „12 months 0 weeks until Ende Hormontherapie“ steht, also schätzungsweise in 4 Wochen, und endet in den Tagen, an denen ich die letzten Tamoxifen-Tabletten einnehmen werde, also Mitte/Ende Februar 2011.

Das Projekt ist, wie könnte es anders sein, in 12 Monate aufgeteilt, in denen ich 12 Aufgaben machen muss: also Aufgabe 12 Mitte Februar-Mitte März, Aufgabe 11 Mitte März bis Mitte April, Aufgabe 10 Mitte April bis Mitte Mai usw.

Für dieses Projekt werde ich, wenn es beginnt, auch eine extra Seite hier im Blog anlegen.

Inhalt:

Es geht darum, dass ich während des letzten Jahres meiner Anti-Hormontherapie Dinge tun muss, die ich entweder noch nie getan habe, oder schon lange nicht mehr getan habe, oder absolut ungern tue. Es sind also 12 Aufgaben, die mir gestellt werden, und jede muss wenigstens in dem ihr betreffenden Monat gemacht werden. Und hier kommt Ihr ins Spiel, denn ich brauche Anregungen von Euch bzw. dürft Ihr mir aufgaben stellen. Da es auch außergewöhnliche Sachen sein dürfen (aber nicht müssen), wäre es sinnvoll, schon vor Beginn des Count-Downs 12 Aufgaben festzulegen und entsprechenden Monaten zuzuordnen, für den Fall, dass gewisse Dinge Vorbereitung bedürfen.

Ich habe es mir also so gedacht, wir sammeln jetzt mal Ideen, von mir und von Euch, und gemeinsam entscheiden wir uns für 12 Aufgaben. Wie gesagt, es dürfen außergewöhnliche UND gewöhnliche Dinge sein, und es sollen Sachen (am besten gemischt) sein, die ich noch nie getan habe, schon lange nicht mehr getan habe oder die ich gar nicht tun mag oder auch schon immer einmal tun wollte.

Als Vorlage und Beispiele (die nicht beibehalten werden müssen, falls andere tolle Ideen kommen), nenne ich hier schon mal ein paar Ideen:

1. Reiten. Habe ich nur als Kind 2-3x in einer Koppel gemacht, also quasi bin ich „noch nie“ geritten, und ist schon immer ein Traum gewesen.

2. Sport: es schaffen, 1 Monat lang wirklich (!!!) regelmäßig, am besten 2x die Woche. Zum Beispiel Schwimmen. Das ist wirklich eine Herausforderung für mich, obwohl es komisch klingt, aber ich mag Sport überhaupt nicht, weiß aber, dass ich es unbedingt tun sollte. Ziel ist natürlich, das wäre optimal, nach erfolgreich geschafftem Monat es darüber hinaus weiter zu machen.

3. Nähen: Alle fehlenden Knöpfe an Hemden und Blusen sowie alle vorhandenen Löcher in Socken, Strümpfen und anderen Orten nähen/stopfen. Auch das ist eine Herausforderung, denn ich hasse nähen 🙄 *pfeif*

… und jetzt bin ich ideenlos. Was habt Ihr so für Ideen? Schreibt mir alles! Bin schon gespannt!

Edit:

4. ?? Weihnachtskrippe selber bauen (diese Idee muss noch ausreifen, evtl. etwas anderes bauen, denn ich besitze schon 2 Krippen)

5.  Backen: einen Monat lang 2 Torten/Kuchen pro Woche, an die ich mich noch NIE getraut habe

6. ??Jakobsweg: einen Teil des Jakobswegs gehen (diese Idee muss noch ausreifen)

7. Klassiker lesen, den man gelesen haben muss, vor dem man sich aber immer gescheut hat

8. Balkon komplett neu gestalten

9. Hund: etwas mit dem Hund machen (Dogdancing, Klicker, Kunststücke…)

10. ??Bergsteigen. Wäre eigentlich etwas für das ganze Jahr und nicht nur einen Monat. Diese Idee muss noch ausreifen.

Weitere Ideen erwünscht! Ihr seid super – weiter so! 😀

Edit 2:

11. ein Zimmer komplett streichen, neu dekorieren und ausmisten (evtl. das Büro)

12. Achterbahn oder ein ähnlich „gefährliches Gerät“ fahren

13. Klavier spielen/üben/lernen, wirklich (!) täglich 15 Minuten, einen Monat lang (und darüber hinaus?)…

Edit 3:

14. ?? Blumenwiese säen

15. Obdachlosen Kaffee ausgeben und ähnliche soziale Aktionen

15. Nachts unter freiem Himmel schlafen

16. Tauchkurs

17. ?? Haus besichtigen, das man sich gar nicht leisten kann

Edit 4:

18: Flashmop

19. im Frühling im Meer schwimmen

20. ?? Hubschrauber- oder Cessna-Rundflug (Preisfrage muss noch geklärt werden)

Edit 5:

21: Bloggertreffen in Deutschland:  Sabine , Trüffel und Meli treffen

22: eine eingeschlafene Freundschaft wieder aufleben lassen

Eure Masca

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