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Archive for April 2009

Endlich ist es wieder soweit! Juhu! Es geht heute um alles, um den Eintritt in die „Gesangsakademie“ des Fernsehsenders Tele 5… bin schon gespannt auf die 16 neuen Kandidaten! Das Niveau dieses Jahr ist wieder sehr hoch. Und Chipper JAAAAA hat heute auch schon gesungen… Ach, da werd ich wieder zur Groupie he he he 😆

Ich mag das spanische OT vieeeeeel lieber als den Quatsch namens DSDS, den man im deutschen TV serviert bekommt. Dank Parabolantenne hab ich mir ein paar Castings angetan, und was soll ich sagen, es hat nicht dazu geführt, dass ich mir die Sendung antun muss(te). 1. kann ich Didda nicht ab. Nein, ich mag ihn überhaupt nicht. 2. fand ich es furchtbar, wie die Leute bei den Castings – zum Teil eindeutig Leute mit großen intellektuellen und sozialen Schwierigkeiten – „vorgeführt“ wurden, damit das Publikum was zum Lachen hat. Wenn es sich um einen Freak handeln würde, würd ich ja nichts sagen – da lach ich dann auch. Wenn es aber jemand ist, der ganz klar geistig zurückgeblieben ist, dann hört der Humor für mich auf. Und 3. kommt noch das gesangliche Niveau. Da sind ein Haufen Leute, die meinen, etwas von Gesang zu verstehen. Nichts da, DSDS ist mMn nur eine Abwandlung von Big Brother – da soll das voyeuristische TV-Publikum mit der billigen Meinung vom Didda, die manch einen Kandidaten persönlich durch den Dreck zieht und unkonstruktiv und unmenschlich ist, seinen Spaß haben, indem es sich über minderbemittelte kaputt lachen darf. Wie lustig! Geht es der Sendung wirklich um Musik? ich meine: um GUTE Musik? Ich wage das zu bezweifeln…

Die spanische Variante OT ist da ganz anders. Schon das Casting ist sehenswert, weil sich wirklich unglaublich viele, echt talentierte Menschen vorstellen. Das gilt ganz besonders für dieses und letztes Jahr, das Niveau hat unglaublich angezogen. Natürlich gibt es auch Freaks – aber es sind eben Freaks! Und die werden nicht öffentlich „vorgeführt“ und ausgelacht. Zumindest nicht so, wie es im deutschen TV passiert. Das gesangliche Niveau, das für die Aufnahme ins Programm gefordert wird, ist sehr hoch, schon im Casting werden auf die potentiellen Kandidaten hohe Anforderungen gestellt.

Die Jury besteht aus mehreren sehr bekannten Leuten aus der Musikszene, vom Radio, Ausbilder und Produzenten. Die Beurteilungen sind immer konstruktiv und ehrlich und gehen nie unter die Gürtellinie – was nicht heißt, dass die Kandidaten mit Seidenhandschuhen angefasst werden und immer Friede Freude Eierkuchen herrscht. Da wird schon klipp und klar gesagt, wenn ein Auftritt total mies war. Klar, natürlich gibt es auch einen „Miesmacher“ der Nation, einen, der mit seiner Meinung aneckt – das spanische Pendant zum Didda ist hier der „K*tzbrocken“ Risto Mejide. Im Unterschied zu Didda ist nach wenigen Jahren aber ziemlich schnell klar geworden (auch wenn die Produzenten es nicht öffentlich zugeben), dass Risto mit seinen Aussagen und seinem Verhalten klar einem Drehbuch folgt – seine Miesmacher-Rolle also gespielt ist. Mittlerweile sollten das auch die Kandidaten wissen, und sie reagieren auch immer seltener dünnhäutig auf seine Beurteilungen. Und Ristos Fan-Club reißt auch nicht ab, wie man heute in der ersten Sendung der neuen Staffel gesehen hat… das Publikum hat gekreischt wie bei einem Pop-Star  😉

So, nun freue ich mich auf mehrere Wochen gute Musik und Unterhaltung, und ja, natürlich auch auf Klatsch und Tratsch und Lästereien 😉

 Hier meine derzeitige Favoritenliste (in etwa in dieser Reihenfolge), von denen heute Abend 2 Kandidaten rausfallen werden:

Sehr gut gefallen mir:
Alba mit dem gewaltigem Stimmspektrum
Brenda, die Peruanerin mit klassischer Gesangsausbildung
– die 16jährige Rockröhre Cristina
– die sympathische Nazaret (ja, sie heißt wirklich so 🙄 )
Elias, der erste OT-Kandidat „calé“ überhaupt (Herkunft aus einer sehr einfachen Zigeunerfamilie), das war echt mal fällig! Und nein, er hat heute kein Flamenco gesungen, sondern Salsa 😉
– die temperamentvolle Patty

Gut finde ich außerdem:
Jon
Patricia
– Rafa
– Diana
– Ángel
– Silvia

Maxi
Mario

Meine Abschussliste:
Guadiana: ausdruckslos, Stimme nichts Besonderes
– das Jüngelchen mit dem Spitznamen Púa, dessen einziger positiver Punkt ist, dass er Fernando Torres ein bisschen ähnlich sieht 😉
Samuel: leider falsch gesungen

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Ganz großes Kino

… was da drüben abgeht 😡

Wie im Kindergarten. Furchtbar. Da geht man länger nicht rein, luhrt mal kurz rein um schnell-schnell 10 Minuten quer zu lesen, mangels Zeit, und dann findet man auf Anhieb so einen Sch***. 👿 Meine Lust, drüben präsent zu sein, mindert sich von mal zu mal. Nicht nur deswegen, auch wegen einiger anderen Sachen. Aber das ist mal wieder der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte. 🙄 Sorry, das musste trotz Zeitmangel echt mal raus, denn es regt mich tierisch auf.

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Ich bin mit meinen Tassen in Verzug, es tut mir echt Leid, ich hab’s heute nicht geschafft, eine zu fotografieren. Morgen wird es auch sehr knapp. Nach meinem Unterricht müssen wir ganz schnell zu Mittag essen und dann fahren wir meine Schwiegermutter zu ihrer Schwester. Diese wird operiert, und da der Ehemann Kraftfahrer ist, kann der nicht kontinuierlich bei ihr sein, zumal sie auch auf einem Dorf wohnen und das Krankenhaus nicht so ganz in der Nähe liegt. Also fährt meine Schwiegermutter hin, um die Familie zu unterstützen und um bei ihrer Schwester zu sein. Bzw. wir fahren sie hin, JR und ich. Der Wohnort der Tante ist aber 2,5-3 Autostunden entfernt. Und wir müssen noch am selben Abend zurück. Also wird das vermutlivh nichts mit der Tasse, ich denke, ich werde am Mittwoch oder Donnerstag die fehlenden Tassen „aufholen“, sozusagen als „Großes Finale“ für den 30. April 😉

Der Tante geht es,… nun: „so-so“. Es ist leider nicht nur bei der Unterleibsgeschichte geblieben. Man hat auch noch einen Knoten in der Brust gefunden. Dieser wird, soweit wir informiert sind, biopsiert, wenn sie dann ins KH für die Unterleibs-OP eingeliefert wird und sowieso schon da ist. Also wohl Ende der Woche oder nächste Woche. Mal sehen… Bitte drückt die Daumen! Ich hoffe so sehr, dass alles gutartig ist…

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Heute hab ich’s endlich geschafft. Letzte Woche hatte ich noch zu sehr mit Husten und Schleim zu kämpfen, die Reste von der vorher durchgemachten Grippe. Aber letzte Woche hab ich zumindest vorbeigeschaut, mein Interesse signalisiert und ein paar Partituren zum üben mitgenommen. Davor waren ja Osterferien, und davor haben sie die Matthäus-Passion gemacht – das war mir zu heikel und zu kurzfristig, um zu diesem Moment wieder einzusteigen.

Heute, also, hab ich zum ersten Mal wieder mitgeprobt. Meine erste Chorprobe seit Sommer 2002, meine erste Probe mit DIESEM Chor seit Januar 2002. Von 1989 bis 2001 habe ich kontinuierlich, ohne Pausen, in mehreren Chören und Gesangsgruppen gesungen. Anfang 2002 hat mich mein letzter Chor, dieser hier, vergrault. Und ich hatte sehr viel Arbeit, ich konnte es eigentlich nicht einrichten, zwei Proben wöchtenlich schon gar nicht. Im Sommer 2002 hab ich dann noch an einem großen Workshop und internationalem Chortreffen (als Einzelperson) mitgemacht. Danach hab ich nichts mehr mit Chören zu tun gehabt. Januar 2006 kam dann die Brustkrebs-Diagnose. Es war wie ein Schlag. Und im Laufe des Jahres 2006 versiegte auch meine Stimme. So kann man es am besten beschreiben. Sie versiegte. Ich konnte einfach überhaupt nicht mehr singen. Emotional hab ich das nicht mehr auf die Reihe gebracht.

Seit einem Jahr oder so ist nun meine ehemalige Chorleiterin hinter mir her, ich solle doch wieder kommen. Einige von den neuen Mitgliedern hatte ich auch über andere Wege kennen gelernt und auch diese meinten, dass sich das Klima im Chor verändert habe. Mich hinderte an der Rückkehr nun aber nicht mehr die schlechten Erfahrungen, die ich Ende 2001 gemacht hatte, sondern meine persönliche, emotionale Situation.

Aber heute. Ich habe mich nun also überwunden, meine Scheu zu singen und meine Angst, diesen Leuten, die mir das Leben schwer gemacht hatten, wiederzusehen (zum Glück nur zum Teil, es ist ja viel Zeit vergangen, und viele sind einfach nicht mehr da). Wir haben heute eine Mendelssohn-Motette geprobt und das Requiem von Fauré. Beides Repertoire des Chores, beides komplett neu für mich. Es war gar nicht schlecht, allerdings bin ich noch heiser. Reste von der Grippe/der Erkältung? Konsequenz von fast 7 Jahren nicht-mehr-Chorsingen und 3 Jahren überhaupt nicht mehr singen? Beides möglich. Aber Geduld. Die geb ich mir. Die brauch ich auch. Aber der wichtigste Schritt ist jetzt getan. Zum Fauré-Konzert mitte Juni darf ich dabei sein, darauf freue ich mich, und darauf bin ich stolz. Aber ich muss mich zu Hause hinsetzen, sonst krieg ich das in 6 Wochen nicht auf die Reihe 😉

Und die Aussichten sind auch mehr als super, das spornt an: heute kam die Nachricht, dass der Chor eingeladen wurde, im Dezember in einem sehr wichtigen Konzertsaal in der Großstadt die 9. von Beethoven zu singen. WOW. Darauf freue ich mich noch mehr. Ich habe sie noch nie gesungen, und dann auch noch an so einem Ort! Wenn jetzt nichts Doofes dazwischen kommt, kann alles seinen normalen, positiven Lauf nehmen.

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Vor gut einem Monat hatte ich noch gewagt zu befürchten, dass die Rosen in Schwiegermutters Garten heuer nicht so zahlreich und überhaupt erst spät anfangen würden zu blühen. Tja. Gut ein Monat ist jetzt vergangen, und heute sah es schon SO aus (und Schwiegermutter meinte, das sei doch noch gar nichts, es ginge erst los… 🙄  😆  )

Und? Welche ist Eure Lieblingsrose? Ich kann mich noch nicht so richtig entscheiden. Momentan hat es mir die rosa-gelbe angetan, Reihe 5, 1. Bild.

rosen

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So ein Mist… wir waren gestern mit JR’s bestem Freund (meinem Namensvetter) und dessen Freundin weg. Und JR hat im Restaurant sein kleines Herrentäschchen, das er um die Stuhllehne gehängt hatte, vergessen. Zum Glück waren die Hausschlüssel und sein Handy in seiner Hosen- oder Jackentasche. Im Täschchen allerdings sein Portmonnaie mit ALLEM, also nicht nur Bargeld, sondern auch Perso, Führerschein, Bankkarte, Kreditkarte… und außerdem: Unsere Autopapiere. In Spanien darf man nicht ohne diese fahren, und man darf auch nicht ohne dem Nachweis für die Kfz-Versicherung fahren. Alles war da drin. Der arme JR tut mir echt Leid, er ist jetzt total nervös. Ich sag ja nicht, dass er schusselig war. Mir ist sowas auch schon mal passiert, da hab ich meine Tasche im Kino liegen lassen. Zum Glück haben wir es rechtzeitig gemerkt damals und sind sofort umgekehrt und, obwohl wir in der Spätvorstellung gewesen waren, gerade noch reingekommen und meine Tasche stand noch immer auf dem Fußboden am Platz, wo ich gesessen hatte.

Auch gestern hat JR es ziemlich schnell gemerkt – nämlich, als wir zur Haustüre reinkamen und er seine Jacke an die Garderobe hängte – der nächste Schritt wäre nämlich gewesen, seine Herrentasche hinzuhängen. Wir haben SOFORT im Restaurant angerufen, aber es nahm niemand mehr den Hörer ab. Also sind wir dann SOFORT (ohne Autopapiere natürlich) zurückgefahren – das Restaurant war schon zu und alles dunkel. Kein Wunder, wir waren mit unter den letzten Gästen, die gegangen waren, und hatten dann noch ca. 20 Minuten mit unseren Freunden auf der Straße gequatscht.

Um 1 Uhr in der Nacht haben wir dann noch schnell die Kredit- und die Bankkarte gesperrt. Heute Vormittag ist JR noch einmal hin (zu Fuß) und hat die Putzfrau und die Chefin angetroffen – die Tasche war nicht da! 😡 ICH bin ja der Meinung, dass die einer der vielen Kellner mitgenommen hat, denn wir saßen im hintersten Eckchen des verwinkelten Restaurants und JR saß auf dem Stuhl im hintersten Eckchen. Da geht kein Gast mal so vorbei und sieht die Tasche, zumal auch nicht mehr viele Gäste da waren. Das kann einfach nur der Kellner oder die Kellnerin, die den Tisch hinter uns abgeräumt hat, gesehen haben und die Tasche mitgenommen haben.

JR ist nun gerade bei der Polizei und erstattet Anzeige wegen Diebstahls (bei „nur“ Verlust kriegen wir keine Ersatzpapiere). Wir hoffen noch, dass derjenige, der die Tasche mitgenommen hat, einfach das Bargeld nimmt und die Tasche mit allen Dokumenten irgendwo anonym abgibt oder in eine Ecke schmeißt. Dann könnten wir uns den Papierkrieg zur Erneuerung aller Dokumente sparen.

Bitte drückt uns die Daumen!

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Anleitung für ein großes Sonntagsfrühstück

1. Für einen anständigen löslichen Kaffee benötigen Sie zuerst heißes Wasser:

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2. Gießen Sie das heiße Wasser in die Tasse, geben Sie einen Löffel löslichen Kaffee hinein und lösen Sie diesen durch Rühren mit einem Kaffeelöffel auf. Auf Wunsch können Sie noch Milch dazugeben:

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3. Wer den Kaffee süß mag, kann noch einen Löffel Zucker dazugeben:

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4. Gut umrühren, damit der Kaffeesatz und der Zucker nicht auf dem Tassenboden bleibt:

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5. Zu einem guten Sonntagsfrühstück gehört außerdem ein Butter- oder Marmeladenbrot und ein Frühstücksei:

tasse_26e

Anmerkungen

ad 1:  Nein, der Wasserkessel muht nicht. Er pfeift, wie ein Vöglein. Frechheit!

ad 2: Kalle: Ja. Die Milchkanne steht auch auf ihrem Euter. Auch wenn dieser nicht so schön rosa leuchtet, dennoch ein Euter! 😛

ad 3: Nicht dass hier jemand denkt, ich schütte meinen gesamten Zuckervorrat in die Kaffeetasse. Ich schütte ja auch nicht den kompletten Wasserkessel oder die komplette Milchkanne hinein 😉

ad 4: Bitte beachten Sie die Harmonie zwischen der grünen Wiese, auf der die Kuh steht, und der grünen Blumenwiese der Tischdecke.

ad 5: Die Qual der Wahl, welchen Eierbecher ich heute nehmen soll, war keine solche: Auch hier gewann der Sinn für farbliche Harmonie – heute war der grüne Kuh-Eierbecher dran.

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