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Archive for Oktober 2008

Ich habe eben etwas gemacht, wovon ich eigentlich immer abrate: versucht, mich im Internet (wikipedia…) über medizinische Dinge zu informieren, die mich beruhigen sollten – und stattdessen haben sie mich nervös gemacht. 😡

Seit meiner frühesten Kindheit werden meine am ganzen Körper verstreuten, multiplen Leberflecke, besser: Naevi, kontrolliert. Im Laufe meines Lebens sind mir schon etliche operativ ambulant entfernt worden, ich habe aufgehört zu zählen, wie viele es bisher waren. Vielleicht 20 Stück. Ich denke, dass ich einen „Blick“ für sie habe, also gut unterscheiden kann, welchen Naevus ich besser beobachten sollte und welcher unauffällig ist. Früher, in Deutschland, war ich privat versichert und bin zu einem sehr guten Dermatologen gegangen. Dieser Dermatologe hat bei meiner großen Schwester z. B. ein malignes Melanom entdeckt, so frühzeitig, dass meine Schwester sozusagen ein zweites Mal Geburtstag feiern konnte. Glück gehabt! Nun ja, jetzt lebe ich ja in Spanien und bin hier gesetzlich versichert. Dass ich nicht die gleichen Standards erwarten kann, wie bei meinem Privat-Arzt in Deutschland (z. B. jährliche Scans und digitale Makroaufnahmen), war mir von Anfang an bewusst. Dennoch wollte ich wenigstens einen jährlichen Check bei einer Dermatologin haben, besonders seit meiner Brustkrebserkrankung. Soweit, so gut.

Bei meinem letzten Besuch im September wies ich meine Dermatologin (die sich zum ersten Mal ein bisschen mehr Zeit nahm 🙄 ) auf mehrere Flecken hin, die mir aufgefallen waren. Der eine befindet sich auf meiner rechten, also operierten und danach bestrahlten Brust. Er ist von Form und Farbe nicht typisch für die, auf die man achten sollte, aber er war sichtlich gewachsen und farblich unregelmäßig (schwarzer Punkt mitten in einer hellbraunen Umgebung). Die Dermatologin empfand ihn als total unauffällig, will ihn aber (vermutlich weil sie meine Verunsicherung beruhigen will), kommende Woche, am 5. November herausschneiden und zur Histologie schicken. Der zweite Leberfleck, auf den ich sie aufmerksam gemacht hatte, befindet sich auf meiner linken, „gesunden“ Brust. Besser gesagt: Er befand sich dort 😦 Er war hellrosa und erhaben. Er war mir aufgefallen, weil er neu war und schnell gewachsen war. Meine Dermatologin, damals im September, winkte ab: das sei gar kein Naevus. Das sei eine „Warze“ ??? 😕 (sie sagte „veruga“). Aha.

Was ist passiert? Letzte Woche hat eben diese „Warze“ angefangen zu bluten. Zuerst war es so, dass ich dachte, mein BH habe daran gerieben, bzw. ich sei beim Ausziehen von Bluse oder Pulli aus Versehen da dran gekommen, was die Blutung verursacht hat. Er ist/war ja erhaben und nicht gerade klein, also ist es leicht, mal da aus Versehen zu kräftig zu rubbeln. In den kommenden Tagen hörte die Geschichte aber nicht auf. Er begann, sich rapide zu verfärben, und kleine Teilchen bröckelten. Ich dachte: Das ist das eingetrocknete Blut. Neulich stand ich morgens auf, geh ins Bad, und finde auf meinen weißen Seidenpyjama zwei große Blutflecken – vom Leberfleck. Das Bröckeln ging weiter, die „Warze“ nahm stetig in der Größe ab. So, und seit heute Morgen ist er /sie ganz ab. Das heißt: Die Erhöhung ist ab. Geblieben ist ein flacher, sehr heller Hof.

Gestern Abend telefonierte ich mit meiner Schwester und erzählte ihr von dem Fleck, der wegoperiert wird (von dem anderen erzählte ich ihr nicht, möchte sie nicht beunruhigen). Da meinte meine Schwester, dass Naevi unter hormonellen Veränderungen, also so auch in der Menopause, stark beeinflusst werden und gerade da wachsen können. Das hatte mir noch nie jemand gesagt. Sie klang aber so überzeugt, dass das stimmt. Nun habe ich heute Morgen, wie am Anfang berichtet, das Internet befragt. Zu den Einflüssen über Hormone habe ich rein gar nichts gefunden. (Weiß jemand Bescheid?). Aber: ich habe natürlich andere Dinge gefunden, Bilder, Naevi, die aussehen wie viele, die ich habe, und zu denen geraten wird, dass man sie alle wegnimmt, weil sie entarten können, Hinweise, dass man SOFORT zum Dermatologen gehen soll, wenn sie bluten und jucken (die „Warze“ juckte tierisch)… und ich hab das alles aufgeschoben auf kommende Woche, weil ich da ja sowieso schon einen Termin bei der Dermatologin habe.

War das jetzt falsch? Hätte ich sofort hingehen sollen, letzte Woche? Aber hätte ich bei diesem spanischen Gesundheitssystem so schnell noch einen Extratermin bekommen? Vermutlich nicht! Hätte ich ohne Termin bei der Ärztin vorbeischneien sollen? (sie arbeitet am Krankenhaus, und wenn sie „externe“ Visite macht, sind da immer immense Warteschlangen…). JETZT bin ich total beunruhigt! 😦

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Acabo de hacer algo, de lo que suelo recomendar, no hacerlo: he intentado informarme por el Internet (Wikipedia…) sobre temas de medicina, para tranquilizarme. Y lo que he logrado es ponerme más nerviosa, como era de esperar… 😡

Desde mi infancia me llevan a que me controlen los múltiples lunares que tengo repartidos por todo el cuerpo, mejor dicho: los „nevus“.   A lo largo de mi vida ya me han extirpado muchos, he dejado de contar cuántos eran. Quizás 20 lunares. Creo que he tengo experiencia y sé muy bien distinguir los lunares que no tienen importancia, de los que habría que seguir vigilando. Antes, en Alemania, estuve en un seguro privado, e iba a un dermatólogo muy bueno. Este dermatólogo le detectó a mi hermana mayor un melanoma maligno, con tanta suerte, que mi hermana  pudo celebrar por segunda vez zu cumpleaños. Pues bien, ahora vivo en España y estoy con la Seguridad Social. Sabía desde el principio que no podía esperar los mismos estándares a los que estaba acostumbrada cuando era una paciente privada (escaneo anual y fotografías macro digitales). Aún así quería seguir con el chequeo anual, aunque fuera solo visual, por una dermatóloga. Más aún, cuando me descubrieron el cáncer de mama. Hasta aquí, bien.

Durante mi última visita en septiembre, le mostré a mi dermatóloga (que, por primera vez, se tomó más tiempo para revisarme 🙄 ) varios lunares que me parecían sospechosos. Uno de ellos se encuentra en mi pecho derecho, el pecho operado y radiado posteriormente. Por la forma y el color, no es un lunar que a primera vista habría que preocupar. Pero había crecido notablemente, y es irregular en su color (punto negro en medio de un entorno liso marrón clarito). La dermatóloga no le hubiera dado más crédito, le parecía „normal“, pero decidió que se me extirpara y se enviara a histología, posiblemente para que yo me quedara más tranquila. Esto sucederá la semana que viene, el 5 de noviembre. El segundo lunar que le mostré a la médica se encuentra en mi pecho „sano“, el izquierdo. Mejor dicho: allí se encontraba. Era de color rosa claro y abultado. Me había fijado en el porque era muy reciente y había crecido rápidamente. Mi dermatóloga, en septiembre, no le dio ninguna importancia y me dijo que esto ni siquiera era un lunar, sino una verruga… ??? 😕 … pues… no sé.

¿Que ha pasado? La semana pasada comenzó a sangrar la „verruga“. Al principio creí que lo había rozado con el sujetador, o que lo había tocado sin querer al quitarme la ropa, y que esto le había provocado el sangrar. Es/Era abultado y no tan pequeño, por lo que era fácil rozar o rasgarlo sin darse cuenta. Los días de después, empezó a desmenuzarse y deshacerse en pedacitos. Pensaba: Esto es la sangre incrustada. El otro día me levanté por la mañana, me fui al baño y encontré dos manchas de sangre en mi pijama blanco de seda – provocadas por la „verruga“. El desmenuzamiento (?? Se dice así?) seguía, la verruga cada vez quedaba más pequeña. Bien, y desde esta mañana se cayó del todo. Quiero decir: la que estaba abultado. Lo que queda es una mancha plana de color muy claro.

Anoche hablé por teléfono con mi hermana y le conté del lunar que me van a quitar la semana que viene (de la verruga no le hablé para no preocuparla). Mi hermana me comentó que los „nevus“ son influenciados por los cambios hormonales, como por ejemplo la menopausia, y que en estas circunstancias es muy frecuente que crezcan, cambien… Nadie me había dicho algo semejante. No tenía ni idea. Pero mi hermana estaba convencida que es así. Pues bien, esta mañana empecé a investigar en Internet, como dije al principio. No encontré nada sobre la influencia de las hormonas sobre los „nevus“. Pero: encontré, naturalmente, otras cosas… fotos, nevus que son muy parecidos a muchos de los que yo tengo, de los que dicen que hay que quitarlos siempre, porque pueden convertirse en algo maligno… indicaciones que hay que ir DE INMEDIATO al dermatólogo si los lunares empiezan a sangrar o a picar (la „verruga“ picaba bastante…) … y yo lo he estado dejando y dejando, porque ya tenía la cita de la semana que viene, que me parecía suficiente hablar entonces con la dermatóloga….

¿Me he equivocado? Debí haber ido la semana pasada a la dermatóloga? Pero, con el sistema de la seguridad social española, me hubieran dado una cita con tanta urgencia? Probablemente no! Debí haber pasado por la consulta de la dermatóloga (en el hospital) sin cita? Siempre tiene tantas colas, cuando hace visita externa… AHORA si que estoy preocupada. 😦

 

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In den Weiten des Internets ist mir auf meiner Suche nach Blogs von Leidensgenossinnen einer ganz besonders aufgefallen. Nicht alle Brustkrebs-Blogs, denen ich „begegne“, spiegeln das wider, was auch ich fühle oder was ich ausdrücken möchte. Besonders in der spanischsprachigen Bloggerwelt war mir bisher kaum ein Blog aufgefallen, bis ich auf diesen hier gestoßen bin. Jetzt zähle ich mich zu seinen regelmäßigen Lesern, und kommentiere die Einträge. Isabel, die Autorin, hat mich auch schon besucht und kommentiert, tut sich aber schwer, denn: mein Blog ist ja auf Deutsch. Bubblefish oder/und Googletranslator geben auch nur unzufriedenstellende Übersetzungen her. Nun hat sie den Wunsch geäußert, da sie mehr von mir erfahren will, ob ich nicht auch auf Spanisch posten könnte. Können kann ich das, der sprachliche Aspekt wäre kein Problem. Nur: wie? Jeden Post doppelt schreiben? Zwei Texte in jedem Post? Nur eine Auswahl (zum Beispiel meine Brustkrebs-relevanten Einträge) zweisprachig posten? Und das Lay-Out? Auch zweisprachig? Ich frage mich, ob es sich lohnt. Isabel ist mir sympathisch, mich würden ihre Meinung und ihre Kommentare interessieren. Noch mehr würde es mich aber interessieren, ob ich dadurch noch mehr spanischsprachige Leser für meinen Blog gewinnen könnte. Im Moment bin ich ein bisschen unschlüssig… was würdet Ihr machen? Bitte abstimmen 😉

 

En las profundidades del mundo de internet, buscando blogs de mujeres que sufren de la misma dolencia que yo, he descubierto, entre muchos otros, sobre todo uno. No todos los blogs que encuentro y que traten de cáncer de mama reflejan lo que yo siento ni lo que me gustaría expresar. Sobre todo en el mundo de blogs en lengua española, hasta ahora, no he encontrado demasiados con los que podría identificarme, hasta que descubrí este. Me he convertido en uno de sus lectores regulares, trato dejar comentarios… Isabel, su autora, a su vez ha visitado mi blog y me ha dejado comentarios, pero, lógicamente, no lo tiene demasiado fácil: el blog está escrito en alemán… No creo que Bubblefish ni el Google Translator den traducciones satisfactorias del contenido. Como consecuencia, Isabel ha expresado que le gustaría poder leer mi blog en español, para poder saber más de mí. El aspecto lingüístico no sería ningún problema, podría publicar en español. Pero: ¿Cómo hacerlo? ¿Debería escribir cada artículo dos veces? ¿O incluir dos textos en cada artículo? ¿Hacerlo con todos los artículos, o sólo con una parte (p. ej. los que traten sobre el cáncer de mama)? ¿Y el diseño? ¿Tabién bilingüe? Me pregunto si vale la pena tanto trabajo. Isabel me cae muy bien, me interesa su opinión, sus comentarios… Además, me interesaría encontrar más lectores de lengua española. De momento estoy indecisa… ¿Qué haríais en mi lugar? Y tú, Isabel, ¿qué opinas? Podéis votar 😉

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Ein-Wort-Stöckchen

Archedenoé hat mich damit beworfen.

Spieleregeln: man darf nur mit einem Wort antworten

* Wo ist dein Handy? Wohnzimmertisch
* Dein Partner? Sofa
* Deine Haare ? lang
* Deine Mama ? daheim
* Dein Papa ? gestorben
* Lieblingsgegenstand ? Fotoapparat
* Dein Traum von letzter Nacht ? keiner
* Dein Lieblingsgetränk ? Karamalz
* Dein Traumauto ? egal
* Der Raum, in dem Du Dich befindest ? Wohnzimmer
* Dein(e) Ex ? welcher? 😛
* Deine Angst ? Krebs
* Was möchtest Du in 10 Jahren sein ? Mutter
* Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend ? JR
* Was bist Du nicht ? ordentlich
* Das letzte was Du getan hast ? surfen
* Was trägst Du ? Pulli
* Dein Lieblingsbuch ? viele
* Das letzte, was Du gegessen hast ? Mandarine
* Dein Leben ? unvollkommen
* Deine Stimmung ? unbeständig
* Deine Freunde ? entfernt
* Woran denkst Du gerade ? Blog
* Was machst Du gerade ? tippen
* Dein Sommer ? wunderschön
* Was läuft in Deinem TV ? Seifenoper
* Wann hast Du das letzte Mal gelacht ? vorhin
* Das letzte Mal geweint ? vorgestern
* Schule ? früher
* Was hörst Du gerade ? TV-Serie
* Liebste Wochenendbeschäftigung ? Ausflüge
* Traumjob ? meiner
* Dein Computer ? Labtop
* Außerhalb Deines Fensters ? Balkon
* Bier ? alkoholfrei
* Mexikanisches Essen ? NAAAACHOOOOOSSSS 😛 *Mjam*
* Winter ? Weihnachten
* Religion ? ex-katholisch
* Urlaub ? Deutschland
* Auf Deinem Bett ? Bettwäsche
* Liebe ? JR
* Mann oder Frau ? Hä?

Da das Stöckchen schon die Runde gemacht hat, lass ich es hier mal liegen – es darf aufgehoben werden, wer mag. 🙂

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Passwort korrigiert

Hallo liebe Leser,

ich hab mich gestern wieder mal beim Eintippen des Passworts vertan. Ich habe es jetzt korrigiert, entschuldigt bitte die Unannehmlichkeiten.

Wer das Passwort haben will, E-Mail oder PN an mich. 😉

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Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

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Meine Schwiegermutter hat auch im Herbst die tollsten Rosen im Garten…

Ich habe mich mit Kakteen und -ähnlichen Pflanzen eingedeckt – die gehen mir hoffentlich nicht ein… 🙄 Auf das neue Regal (Ikea) für den Balkon bin ich total stolz… 😀

Und meine Herbstdeko in der Wohnung, zusammengestellt überwiegend mit Dingen, die ich auf dem Ausflug letztes Wochenende gesammelt habe (wilder Rosmarin, Kiefern- und andere Zweige, Kiefernzapfen, bunte Blätter… die Maroni sind gekauft 😉 ) :

Hier im Detail:

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Sooo, nachdem ich es eine Woche lang nicht gepackt habe, zum Fotoladen zu gehen, hab ich meine analogen Bilder heute bei Carrefour in einer Stunde entwickeln lassen – auf Risiko (wegen der Qualität; aber: die sind gar nicht so schlecht! Farben usw. sind zufriedenstellend, nur das Papier ist a bissle dünn… aber das seht Ihr hier ja eh nicht 😉 😛

So, hier also liefere ich Euch den zweiten Schwung Bilder von den Ausflügen, die ich letztes Wochenende mit ihr unternommen habe:

Auf dem Weg zum Olivenöl-Dörfli (es liegt exakt auf dem rechten Berg, oberhalb der roten und der beigen Felswand). Der Stausee ist mangels ausreichender Regenfälle leider nicht gut gefüllt.

Weinreben auf dem Weg zwischen Olivenöl-Dörfli und dem Dorf, wo wir uns mit Wein eingedeckt haben:

Der Blick nun vom Dörfli oben auf das Tal:

Am nächsten Tag, Ausflug zu einem schönen Touristenort nördlich von uns:

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… ist das heute.

Erinnert Ihr Euch an diesen Artikel von mir? Nun ja, Institutsleiter J. hat sich vorgestern wieder mal bei JR gemeldet. Diesmal mit einem „Vorschlag“. Für mich roch es sofort nach „Wiedergutmachung“ und „Gewissen rein waschen“.

Im Prinzip hat nicht er ihm ein Angebot gemacht, sondern ihm etwas vermittelt, was ihm zu Ohren gekommen ist. Es tut mir Leid, wenn ich hier jetzt so kryptisch mit den Infos bleiben werde. Es ist alles nämlich extrem verwirrend, konfus… wir wissen nicht, ob es sich um ein Stipendium handelt, oder um ein Stipendium und einen Vertrag, oder einen Vertrag… und das allerschlimmste, JR muss sich HEUTE entscheiden, ob er das machen will oder nicht. O weih o weih. 😕

Gestern Abend sind wir spazieren gegangen und hinterher ins Kino. Nach dem Kino fand unser obligatorisch ein Mal im Jahr stattfindender Besuch bei MäcDreck statt, bei dem wir in Ruhe alles besprachen, v. a. er mir alles erklären musste, zumindest das, was er selber wusste. Es handelt sich nicht um eine öffentliche Stellenausschreibung, sondern um ein gemeinsames Projekt eines uns fremden Instituts an unserer Uni und einer Firma in Deutschland. Die Finanzierung des Projekts ist im Prinzip schon gewährleistet, aber man sucht noch dringend eine Person, die nach Deutschland reisen soll/kann/darf und in dieses Projekt passt – und über den Institutsleiter ist man auf JR gekommen.

Leider ist noch zu vieles im Unklaren. Heute Vormittag (jetzt!) hat sich JR nun mit einem Menschen aus der Personalabteilung / internationale Beziehungen / Stipendien verabredet, damit dieser Mensch ihm erklärt, was uns noch nicht klar ist. Das wäre:

– Müsste JR jetzt von heute auf morgen alles stehen und liegen lassen, also seine Übersetzertätigkeit hinschmeißen und den für dieses Studienjahr unterschriebenen Lehrvertrag mitten im Jahr kündigen? Falls ja, kein Interesse. Das geht ihm/uns zu schnell. So spontan sind wir nicht…
– Diese Geschichte ist mit (einem) Auslandsaufenthalt(en) in Deutschland verbunden. Muss er HEUTE schon fixe Termine nennen, wann er da hinfahren wird? Falls ja, ebenfalls kein Interesse. Und: es handelt sich um 8 Monate. Muss er 8 Monate am Stück da hinfahren, oder darf er immer mal für einen (zwei) Monat(e), auf 4 Jahre verteilt (solange dauert das „Projekt“), hinfahren?
– Was für einen Position hätte er? Wäre er ein Stipendiat? Hätte er eine 8-monatige Anstellung bei dieser deutschen Firma? Oder von allem ein bisschen? oder wie?
– Wie ist er krankenversichert?

Mir gefällt dieses Schnell-Schnell gar nicht. Ihr fragt Euch sicher: Warum lasst Ihr es denn dann nicht einfach? Lehnt es ab? Tja….

1. die Finanzierung dieses Projekts ist…. ziemlich hoch dotiert. JR würde in diesen 8 Monaten Auslandsaufenthalt/e das doppelte von dem verdienen, was heute sein Jahresgehalt ist, sprich: das Doppelte von der Summe, die er mit seinen 3 Jobs heute in 12 Monaten zusammenbringt…

2. Dann das Ansehen – das Projekt wird von einer international sehr, sehr angesehenen Institution finanziert. Kommt sehr gut im LL.

3. JR soll diese 8 Monate Projektfinanzierung mit einem kleinen Uni-Forschungsstipendium kombinieren (das ist im Prinzip das, was der Institutsleiter ihm tatsächlich direkt anbieten kann). Bedeutet: JR könnte über eine längere Strecke, also mehrere Jahre, finanziell bequem über die Runden kommen und sich in dieser Zeit ausschließlich seiner Doktorarbeit widmen – er könnte weiter mit seiner bisherigen Forschunggruppe zusammen arbeiten (zumindest wurde ihm das mündlich so zugesichert, aber auch das gilt es, abzuklären), und mit ein bisschen Glück könnte er sich in 12-15 Monaten bereits Doktor schimpfen. So schnell ginge das in unserer momentanten Situation mit den vielen Jobs sicher nicht…

Au mann, wie war das mit den Bauchentscheidungen?? Mir gefällt diese ganze Sache irgendwie nicht. Wenn man doch Zeit zum Überlegen und sich-Informieren hätte! Mal sehen, was aus dem heutigen Gespräch herauskommt…

 

Edit: Mann, mann, mann… saß ich jetzt auf Kohlen. Gerade ist JR heimgekommen. Es hat wegen eines kleinen bürokratischen Aspekts nicht geklappt (alle o. g. Fragen wären zu unserer Zufriedenheit beantwortet worden!!! grrrrr…): JR darf sich an dem Projekt nicht beteiligen, weil die Uni ihm nach Beendigung der Auslandsaufenthalte keine Stelle fest zusichern kann. Da hilft der Lösungsvorschlag des Institutschefs, ihm ein kleines Forschungs-Stipendium anzubieten, gar nichts, da die Stipendien öffentlich ausgeschrieben werden müssen und JR demanch nicht 100% sicher sein kann, ein solches zu bekommen. JR und der Institutschef meinen, dass dieser Aspekt Auslegungssache ist, und dass sie sich fast sicher sind, dass andere Unis das anders interpretieren und es woanders geklappt hätte. Nun, JR hat damit nichts verloren. Er hat seine Bereitschaft gezeigt, sich an dem Zeug zu beteiligen, damit das Projekt nicht scheitert. Denn: ja, das komplette Projekt mitsamt seiner (nicht von der Uni kommenden!) Finanzierung wird scheitern. Mit den genannten Bedingungen kann eigentlich nur ein verbeamteter Prof mitmachen, dem ein Freisemester bewilligt wird. Und bei der ganzen Projektsache ist nicht ein einziger verbeamteter Dozent dabei – die übrigen Leute, die das Projekt machen, kommen nicht in Frage, deswegen hatten sie händeringend nach jemandem gesucht und sind eben auf JR gekommen, in der (falschen) Annahme, er könne diesen Part übernehmen.

So. Viel Lärm und viel Aufregung mal wieder um gar nichts!

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Gestern im TV entdeckt…

… ganz brandneu – und stell ich hier mal speziell für sie, sie und für sie (ich weiß gar nicht, ob sie überhaupt hier mitliest? 😕 ) ein:

Der Spot:

Und das „Making off“:

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Allseits beliebt ist ja – das hab nicht nur ich bereits schon mal hier erwähnt – ist der tägliche regelmäßige Besuch der Blogstatistik im internen Bereich, um zu erfahren, wer den Blog besucht hat, wie er/sie hergekommen ist, mit welchen Suchbegriffen der Blog gefunden wurde. Meist lachen wir ob der seltsamen Suchbegriffe, die mit dem Inhalt unseres Blogs augenscheinlich ( 😉 ) so wenig zu tun haben…

In meinem konkreten Fall ist es allerdings so, dass mein Blog mit weitaus mehr „richtigen“ Suchbegriffen gefunden wird, also mit thematisch sehr deutlich zu diesem Blog passenden Suchbegriffen, als mit lustigen, kuriosen, gar skurrilen Begriffen. So ist in meiner Statistik zum Beispiel allein in den letzten 4-5 Tagen zu finden:

hitzewallungen+abhilfe
wallungen in den wechseljahren wahnsinn
brustkrebsverlauf todesursache
prominent+brustkrebs
brustkrebs-kampagne
tamoxiphen
schatten beim röntgen im brustbereich
blutwerte+krebs
fibroadenom op ab welcher größe
brustkrebs oktober 2008
hitze krebs
gyn untersuchung
hormonstatus brustkrebs

Schaut man sich die Zusammenfassung aller Suchbegriffe ever an, kommt zum Vorschein:
Die Wörter (alleine oder in allerlei Kombinationen) Brustkrebs , Brusttumor, „bösartig“, Tamoxiphen/Tamoxifen, Knochenzyntigramm, Gebärmutterultraschall, Zoladex, Brustkrebsaktion/Kampagnen, Brustkrebs und Schwangerschaft,  Rückfall g1 Brustkrebs/brustkrebs Rezidiv g1, Hitzewallung/en usw. usf. dominieren die Statistik (neben Namen diverser spanischer Fußballspieler… 😕 naja egal 😉 ).

Ich freue mich, dass mein Blog scheinbar von vielen Betroffenen oder Angehörigen von Betroffenen gefunden wird. Auch wenn sie nicht als Leser hier verbleiben sollten, sondern meinen Blog vielleicht „nur“ als Sprungbrett zu weiterführenden Links (zum Beispiel rechts meine Linksammlung zum Thema (Brust-)Krebs) nutzen, hoffe ich, diesen Menschen vielleicht ein bisschen geholfen zu haben.

Dennoch würd ich mich sehr freuen, wenn sich hin und wieder auch „stille“ Leser outen würden. Das muss ja nicht unbedingt mittels eines Kommentars oder eines Eintrags im Gästebuch geschehen. Über Kontakt findet man ebenso eine Email-Adresse von mir. Ich bin übrigens auch für Kritik offen – was fehlt in diesem Blog, was vermisst ihr? Oder was interessiert nicht so (Stichpunkt: Kühe- vielleicht? 😉 ). Oder was lest Ihr gern? Ich freue mich auf Feedback!

Herzliche Grüße an alle Leser aus der großen weiten Bloggerwelt – und: bleibt gesund! 🙂

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