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Archive for September 2008

JR ist ein Genie. Ohne es ursprünglich beabsichtigt zu haben, schafft er es, Preise herunter zu handeln oder Dinge zu erreichen, die man nicht für möglich gehalten hätte…

Vor zwei Jahren haben wir uns ein neues Auto gekauft. Es sollte eigentlich wieder ein Mittelklassewagen werden, bis dahin fuhren wir einen Toyota Corolla Liftback, und wir kamen zu Ford, um uns über den (damals) neuen Focus zu informieren. Da fiel mein Blick auf den C-Max. Das Auto gefiel mir, aber JR war aber (noch) nicht überzeugt. Lediglich sein deutlich sichtbar fehlendes Interesse führte dazu, dass der Händler innerhalb kürzester Zeit den Preis des Wagens um 4000 EUR drückte – natürlich kauften wir schließlich den C-Max (und sind nun, übrigens, äußerst begeistert von diesem Auto).
Tja, JR hat letzte Woche wieder den Vogel abgeschossen. Wir haben Vertragshandys, und die Mindestlaufzeit unserer Verträge ist kürzlich zu Ende gegangen. Wir konnten unsere Geräte „freischalten“ lassen (also damit man auch Karten anderer Anbieter im Handy benutzen kann) und es stand uns nun frei, den Anbieter zu wechseln. JR rief mehrmals bei unserem bisherigen Anbieter an, um zu erfahren, ob sie uns ein Handy oder einen besseren Vertrag anbieten könnten. Gleichzeitig liebäugelten wir mit einem genialen Angebot bei der Konkurrenz, und da bei unserem bisherigen Anbieter entweder nichts oder nur eine Computerstimme herauskam, beantragten wir die Portabilität unserer Rufnummern, um zur Konkurrenz zu wechseln. Am gleichen Nachmittag rief unser bisheriger Anbieter an. Die Dame hechelte uns förmlich hinterher, warum wir denn wegwollten und was sie für uns tun kann, damit wir bleiben. JR meinte spitzbübisch: „Wenn Sie jedem von uns ein Handy mit einer 5 Megapixel-Kamera schenken, bleiben wir in unserem alten Vertrag auf weitere 18 Monate.“ Und was antwortete sie? KEIN PROBLEM! Suchen Sie sich eines aus…. und heute sind sie gekommen, unsere neuen Schätzchen…. seht her…. Neupreis dieser Dinger ist übrigens (hierzulande) fast 400 EUR!!!

Wir sind BEGEISTERT von dem Teil! 😆

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Wohnungs-Stöckchen

Bei Sommerschwester habe ich ein Stöckchen aufgesammelt:

1.) In welcher Stadt und welchem Bundesland wohnst Du?
In Römerstadt, in einer autonomen Regions Spaniens 😉

2.) Wohnst Du in einer Wohnung oder in einem Haus?
In einer Wohnung

3.) Mit wem wohnst Du dort?
Mit meinem Mann JR

4.) Wohnen auch Tiere bei Dir? Welche und wie viele?
Nein. Ich hätte zwar gern einen (kleinen) Hund, aber JR meint (und das ist vernünftig), solange wir keinen Garten oder zumindest großen Balkon / Terrasse haben, ist das nix mit einem Hund. 😦

5.) Seit wann wohnst Du dort?
Das kopier ich mal so von Sommerschwester: seit fast 5 Jahren

6.) Wo hast Du vorher gewohnt?
In einer kleineren Wohnung in Römerstadt.

7.) Wie viele Zimmer befinden sich in Deiner Wohnung/Deinem Haus?
Ein 20m² Wohnesszimmer, eine große Küche, ein zur Küche hin offenes, kleines Esszimmer, unser Schlafzimmer, ein Bürozimmer, ein Gästezimmer, das wir auch als Haushaltszimmer hernehmen (z. B. zum Wäsche aufhängen bei schlechtem Wetter oder zum Bügeln) und zwei kleine Badezimmer, jedoch beide mit Badewanne und Bidet. Außerdem haben wir einen TG-Stellplatz und eine sehr große Abstellkammer.

8.) Ist die Wohnung/das Haus gezielt eingerichtet oder ist die Wohneinrichtung wild zusammengewürfelt?
Hmmm im Prinzip ist es zusammengewürfelt. Ich hab noch einige von meinen Jugendmöbeln, und als ich nach Römerstadt gezogen bin, hab ich einiges bei Ikea gekauft und mehr auf billig und praktisch geschaut. Jetzt gucken wir, dass das, was wir neu kaufen, dazu passt.

9.) Hast Du direkte Nachbarn? Wenn ja, sind sie nett oder nerven sie Dich nur?
Ja wir sind pro Stockwerk 4 Parteien, also haben wir 3 direkte Nachbarn, mit denen wir uns gut verstehen.

10.) Wer ist für einen ordentlichen Haushalt bei Dir zuständig?
Ordentlich ist es bei uns nicht sonderlich…. von daher ist irgendwie niemand von uns dafür zuständig 😆 aber wenn wir einen Ordnungs-Rappel haben, geht das meistens von mir aus. 😉

11.) Würdest Du lieber anders wohnen oder bist Du zufrieden, so wie es ist? 
Ich bin sehr zufrieden. Es gibt zwar Dinge, die mich stören (die Bäder sind alt, hätte gerne externe Bäder mit Fenstern, die Küchenmöbel -waren schon drin- sind alt, ich hätte gerne einen größeren Balkon… ), aber das Preis-Lesitungsverhältnis ist genial, die Lage ist genial, es ist ruhig, wir haben sehr viel Platz, ich würde hier nur wegziehen, wenn es ein supertolles Angebot gibt, die o. g. Punkte noch besser sind und das, was ich mir wünsche (s. o.) vorhanden ist. 

Ich werfe jetzt mal ganz frech dieses Stöckchen weiter an:

Ben
Mrs. Attitude
Mrs. Bing
Beckstownheiki

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Es wird wieder mal Zeit, dass ich Euch meine neuen Anschaffungen zeige 😉

Ich konnte nicht widerstehen Nr. 1 (im Sommerurlaub hier gekauft):

Ich konnte nicht widerstehen Nr. 2 (letzten Freitag im Sonderangebort entdeckt und sofort für „wichtig – muss ich haben“ erachtet) 😉


Man beachte den Namen: „Mu-kka“ 😆

Passend hierzu: Meine Kuh-Tassen. Die zweite Tasse von links ist neu und hab ich von ihr geschenkt bekommen, Tasse Nr. 3 hab ich letztes Jahr von ihr bekommen (zusammen mit Frühstücksteller und Müsli-Schale).

 

Diesen Sommer auf der Rückfahrt von Deutschland nach Spanien, in der Schweiz auf der Autobahn gesichtet 😆

Von meiner Freundin die Mecklenburgerin hab ich zur Party im Juli dieses Bild geschenkt bekommen:

So, und nicht mehr neu, aber weil ich’s grad vor der Handy-Linse hatte, zeig ich Euch noch:

– meine Salz- und Pfeffer-Streuer-Kollektion:

– meine Schlüsselanhänger (sorry für die schlechte Qualität, bald gibt’s bessere Handy-Fotos 😉 ):

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Blutwerte

Gestern hab ich bei meiner Hausärztin das Resultat der Blutanalyse abgeholt, um es nächste Woche zur Gyn und übernächste Woche zum Onkologen bringen zu können. Zuerst die gute Nachricht: Die Tumormarker sind weiterhin ok!!!! Juhuuuuuuu!!!!! Jetzt die (nicht schlechte, aber weniger gute) Nachricht: meine Leukozyten sind im Vergleich zu letztem Jahr noch mehr gefallen, auf einen Stand um die 2,3. Gut, dass ich prinzipiell einen zu niedrigen Stand der Leukozyten habe, wissen wir ja bereits. Trotzdem meinte meine Hausärztin, dass eine fallende Tendenz zu erkennen sei (2007: 2,6-2,9). Leider hat sie nicht die Blutwerte von 2006 vorliegen, kann sie auch nicht, damals hatte ich die Analyse direkt im Krankenhaus in Geiselstadt, wo mein Onkolge sitzt, machen lassen, und der hatte mir ja damals weder was erzählt, geschweige mir denn eine Fotokopie der Werte gegeben 😡 Gut, ich werde das also demnächst mit den Ärzten besprechen, ob das nun beunruhigend ist oder nicht und ob man da was machen kann/soll oder nicht. Mein Onkel wird mir sicher wieder sagen, dass ich mir keine Sorgen zu machen brauche, dass das in der Familie liegt… hmmm

 

Ich habe die Gunst der Minute genutzt und meine Hausärztin auch auf diesen Artikel und Akupunktur angesprochen. Leider, und das ist jetzt wirklich die schlechte Nachricht, bezahlt sie spanische Seguridad Social gar keine Akupunktur und ähnliche alternative Heilmethoden. Tja. Sehr ärgerlich. Konsequenterweise konnte sie mir auch auf meine Frage, ob sie denn in Römerstadt oder Geiselstadt oder sonst in der Nähe einen guten Akupunkteur kennen würde, nicht antworten. Sie kenne niemanden und sie kenne sich prinzipiell auch gar nicht damit aus. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sie Akupunktur und sowas eher, sagen wir mal, „belächelt“. Jetzt muss ich mich anderweitig auf die Suche machen. Meinen Onkologen brauch ich dazu nicht zu befragen, da weiß ich so schon, dass da nichts bei raus kommt. Aber vielleicht die Gyn. Die ist offener.

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Es ist gut, wenn wir beschäftigt sind. JR scheint so ganz langsam endlich den Rappel zu kriegen und seine seit Monaten liegengebliebene Arbeit fertig zu bekommen. Ich habe mir in den letzten Wochen wirklich sehr viel Sorgen gemacht. Es geht ging ihm emotional sowas von schlecht, dass ich bei meinem Besuch bei Dr. Pannenhilfe, die ihn ja auch betreut, geäußert habe, ob nicht Johanniskraut ratsam für ihn wäre, oder wenigstens dass er sie öfter als – wie bisher – 1x im Monat besuchen kann. Ich wage fast zu behaupten, dass sein Zustand noch schlimmer ist war, als meiner im Sommer 2006. Letztendlich hat sie mit ihm vereinbart, dass er sie alle 15 Tage sieht, ich weiterhin 1x im Monat. Außerdem hat sie uns beiden „Hausaufgaben“ gegeben. Er soll (was ich ihm schon seit so langer Zeit sage… ) eine To-Do Liste machen (und zwar per Hand, nicht in einem Word-Dokument, das er nicht ausdruckt – das hat er nämlich gemacht, und das Ding schaut er natürlich nie an, und wenn doch, macht es ihm ein so schlechtes Gewissen, dass er noch mehr blockiert). Er soll aber nicht nur aufschreiben, was noch zu tun ist, sondern besonders das, was er bereits geschafft hat. Und er soll endlich, endlich Sport machen, sich kleine Zwischenpausen gönnen, wenn er merkt, dass er zwar über der Arbeit sitzt, aber einfach nichts machen kann (es ist nicht das „übliche“ blockiert sein, dass wir alle mal haben. Es ist anders… 😦  ) Meine Hausaufgabe ist, nicht soviel Zeit vor dem Computer zu sitzen 🙄 tja sie hat Recht… und vor allem zu gucken, ob ich ihn motivieren kann. Bedeutet: Ich muss die Initiative ergreifen, darf nicht warten, dass er es tut; spazieren zu gehen, ins Kino zu gehen, und ich sollte ihm ein bisschen das Fröhlich-sein vormachen. Was sie sagt, stimmt, denn ich habe das schon sehr oft beobachtet bei ihm: geht es mir schlecht, geht es ihm gleich am nächsten Tag auch schlecht. Geht es mir gut, steckt ihn das (meist) ebenfalls an. Ich sehe hierin (und sah es vorher auch schon), eine große Verantwortung von mir für ihn. Ich weiß, dass seine Probleme (nicht 100%, aber doch größtenteils) durch meine Probleme beeinflusst werden. Ach ja, von Johanniskraut hält sie nicht viel, weil sie meint, dass das Kraut allein bei JR nicht viel helfen würde, er müsste schon versuchen durch Aktivität und positive Gedanken sich selbst aus dem Loch zu heben. Das sei das Beste. Chemische Psychopharmaka soll er am besten vermeiden (find ich gut!). Abgesehen davon dürfe sie sie sowieso nicht verschreiben.

Also haben wir Pläne für die nächsten Tage:

Am Freitag Abend beginnt wieder der Deutsch-Stammtisch, den ich seit 7 Jahren (mit Unterbrechungen) organisiere. Er findet im 2wöchentlichen Rhythmus statt und hilft uns, unter Leute zu kommen, nicht zu Hause vor dem PC zu hocken.

Am Samstag Abend sind wir bei Kollegin M aus Münster und ihrem Freund A. (Spanier) zum Abendessen eingeladen. Ich habe mich für die Nachspeise verpflichtet, und werde eine Donauwelle backen.

Am Sonntag ist Ausflug angesagt, mit meinen Kollegen aus dem Firmenunterricht. Wir machen das ca. 2x im Jahr, dieses Jahr wird’s ein Tages-Aufenthalt am Strand mit Picknick. (allerdings hat hier in Römerstadt der Herbst Einzug gehalten, also ich bin gespannt, ob die Pläne im letzten Moment noch verändert werden). Bei diesen Ausflügen dürfen/sollen auch die Partner, Kinder, Haustiere usw. mit, allerdings weiß ich nicht, ob JR diesmal mit will, v. a. weil er dann den kompletten Sonntag weg ist. Ich denke, das kommt darauf an, wie weit er mit seinen Arbeiten in diesen Tagen kommt.

In den nächsten Wochen hab ich dann noch eine Reihe Arzttermine, die hoffentlich positiv verlaufen. Außerdem möchte ich mich noch gern mit ein paar Freunden verabreden, JR wiederum ist mit seinem besten Freund verabredet, den er leider immer und immer seltener sieht (er ist in die Großstadt gezogen). Ich freu mich sehr, dass dieses Treffen stattfindet. Und ohne Frauen. Es wäre nicht schlecht, wenn sich JR öffnen würde und von seinem Freund Zuspruch erhalten könnte. Das wär so super. Mal sehen.

Und dann, Mitte Oktober, kommt ein ganz lieber Besuch, auf den ich mich schon soooo freue!!! 😉

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Wie gerufen!

Dieser Artikel kommt mir gerade recht! Kommende Woche hab ich Termin bei der Gyn, da werde ich sie darauf ansprechen. Keine Ahnung, ob die spanische Seguridad Social Akupunktur bezahlt. Im Zweifelfall, wenn ich auf Erfolg hoffen kann, bezahl ich es aus eigener Tasche. Da ich  irgendwie gelernt habe, mit den Hitzewallungen zu leben, würde ich es allein wegen ihnen nicht machen, aber dieser Absatz macht Hoffnung:

Am Ende waren die Patientinnen im Akupunktur-Arm mehr mit der Therapie zufrieden, weil sie nicht unter den SNRI-typischen Nebenwirkungen zu leiden hatten. Energie, Klarheit des Denkens, Libido und ein allgemeines Gefühl des Wohlbefindens, das durch die Hormontherapie teilweise verloren gegangen war, hätten sich bei den Frauen wieder eingestellt, versichert die Autorin.

Da muss man hier in der Provinz nur noch einen guten und einfühlsamen Akupunkteur finden.

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