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Archive for Juni 2008

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Nun doch: PODEMOS!!!

JA JA JA – YES WE CAN – PODEMOS SÍ – JA, WIR KÖNNEN ES!

SPANIEN IST EUROPAMEISTER, ZUM ERSTEN MAL SEIT ÜBER 40 JAHREN!

Gestern haben wir eine kleine Party zu 6t (eigentlich eher zu 5t) zu Hause gemacht. Meine Freundinnen die Mecklenburgerin M. und ihr spanischer Freund J. sowie die Frankfurterin S. und deren Freund St. sind gekommen (St. erst innerhalb der 2. Halbzeit, und er ist auch nur bis kurz nach Abpfiff geblieben). Wir, also ich nicht, die Männer… 😉 haben die Glas-Schiebetüren, die das Wohnzimmer vom Balkon trennen, ausgehängt, so dass wir alle gemütlich draußen sitzen konnten, bei leckeren Häppchen, Salat, Tortilla, Erdinger Weißbier und Sekt 😀 und perfekter Sicht auf den Fernseher! Ich hatte mir am Abend vorher noch ein Spanien-Top gekauft, und M. und J. kamen mit Deutschland-Shirts – es war vom ersten Augenblick an super Stimmung, es war klar: egal wer gewinnt, heute Abend ist Party-Stimmung! 😀 Unsere Nachbarn saßen auch teilweise auf den Balkonen und wir konnten unsere Anfeuerungs-Versuche und „Ohhhs“ und „Menschens!!“ und „Neeeinnnns!!!“ gegenseitig hören 😆 Als dann „El Niño“ das Tor schoss, ging’s richtig los: Böller, Knaller, Gehupe, Gesingsel, Gejohle… hi hi hi! Es blieb bis zur letzten Minute des Spiels spannend – ich hatte es ja nie im Traum für möglich gehalten, dass Spanien mal eine internationale Meisterschaft gewinnen würde… zu tief saß die Last des „Viertelfinal-Fluchs“ 😉 DER ist aber jetzt gebrochen – juhuuu!!!

Am Ende haben auch die drei, die eigentlich für Deutschland mitgefiebert haben, sich total gefreut und wir haben mit einem klasse SEkt angestoßen, den St mitgebracht hatte. St kenn ich fast gar nicht und gestern war er glaub ich ein bisschen pickiert – was mir wurscht ist – weil ich es mir sein Vorhaben verbat, tatsächlich Raketen von meinem Balkon heraus abzuschießen… zu den Böllern, die er außerdem  mitgebracht hatte, sag ich gar nichts, ich vermute mal, die wollte er ursprünglich aus dem 5. Stock hinunter werfen… 😡 Abgesehen davon, dass das ja total gefährlich und verboten ist, werde ich mit diesen Dingern total hysterisch, seit mir vor zwei Jahren zuerst zu Fasching ein Funke meine Anorakkapuze entzündet hatte (ich hatte es nicht gemerkt, bis die Flammen hochstiegen und von hinten eine Frau angelaufen kam, die laut schreiend mir auf den Rücken schlug – meine Haare hatte es gerade noch nicht mehr erwischt… 😡 ) und dann beim Public Viewing eines Champions-League-Spiels vom FC Barcelona mir ein Typ aus der Bar heraus, ohne zu gucken, einen Riesen-Böller direkt vor die Füße schmiss, als ich gerade auf dem Gehsteig vorbei ging. Naja, und dann denke ich war St angesauert, weil seine Freundin S. Häppchen aus einer total teuren Konditorei mitgebracht hatte ohne zu fragen, ob die darin beinhaltete Creme Mayonnaise oder Butter sei (er ist allergisch gegen Ei). Naja, nicht mein Problem. Jedenfalls ging St. relativ früh wieder, um S. dann ca. 45 Min später mit dem Motorrad abzuholen – schätze dass die beiden dann noch im Korso gefahren sind. Ach ja, betreff Korso: haben wir nicht gemacht. Hier wird ja soviel randaliert und geböllert, das war uns für unser Auto zu riskant 😉 und es hat gereicht, dass wir die Hupkonzerte von zu Hause aus gehört haben, und die Feuerwerkskörper haben wir ja auch vom Balkon aus bewundern können 🙂

Sooo, und so sieht eine Siegermannschaft aus 😀

  

  

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…gab es heute Morgen unter der Dusche, und beinahe wäre ich ausgerutscht – was meinem lädierten linken Fuß mit 100% Sicherheit nicht gut getan hätte… Schuld an dieser Schrecksekunde hatte eine echt große, hässliche Spinne, die gemütlich auf der Innenseite des Duschvorhangs krabbelte… Wo kam DIE denn her? Leider war ich allein daheim, mein „Retter“ in solchen Situationen JR war schon weg. Da ich fast ausgerutscht wäre, wie gesagt, hab ich auch gar nicht erst versucht, hysterisch zu werden bzw. waghalsige Mordgedanken konnte ich nicht in die Tat umsetzen. Irgendwann mal hab ich das Vieh nicht mehr gesehen, das Mistding hatte sich heimtückisch versteckt, wohl auf die andere Seite des Vorhangs gekrabbelt. Ich duschte mich fix zu Ende, bemühte mich, nicht dahin zu gucken, wo ich es zuletzte gesehen hatte, und bin vorsichtig aber schnell aus der Badewanne gestiegen – und raus aus dem Bad in Rettung gebracht 😉

Am Mittag dann ist mein Retter JR mit dem Staubsauger ins Bad und FLUTSCH ist dieses nun endlich spinnenfrei… (hoffentlich! Ich frag mich ja, wo die herkam??? und hoffentlich gibt’s nicht mehr von der Sorte…. iiih Pfui Deibel…)

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130 Besucher!!

WAAA ich hatte allein gestern 130 Besucher!! So viele an einem einzigen Tag, bisher hatte ich noch nie mehr als – glaub ich 50 an einem Tag, Standard waren in letzter Zeit eher so 20-30 unter der Woche, an Wochenenden weniger… WAHNSINN! Ob es am EM-Sieg liegt? 😀

Edit: ich habe u. a. neue Besucher aus Portland und Alicante – Lucía bist Du das aus Alicante?

Ihr lieben Besucher, hinterlasst mir doch einen kleinen Gruß im Gästebuch, oder einen Kommentar in dem Post, in dem Ihr gelesen habt. Ich würd mich freuen!

 

Zum EM-Sieg schreib ich einen Beitrag, sobald ich Fotos habe, ich hoffe, ich kriege heute im Laufe des Tages noch welche… 😉

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Heute in der Werbepause im spanischen TV kam doch glatt die Werbung einer bekannten spanischen Biersorte, die schon seit Wochen die Nationalspieler „unterstützt“, in deutscher Sprache 😆 mit dem letzten Satz auf Spanisch: „Damit die Deutschen uns gut verstehen: Wir machen gerade Geschichte!“ hi hi…

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aus Schwiegermutters Garten 🙂

 

  

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Meine Schwiegermutter hatte jetzt doch jede Menge Pflaumen. Und da der Mai-Regen und die Mai-Gewitter die Kirschen und viele der Feigen kaputt gemacht haben, hatte sie Angst, dass das mit den Pflaumen auch passieren wird, zumal diese schon seit Tagen – noch nicht ganz reif – vom Baum fallen und dadurch natürlich zerplatzen. Also musste JR hin und hat alle Pflaumen (75% noch mehr oder weniger grün) geerntet. Es ist natürlich nicht so viel geworden wie letztes Jahr, aber immer noch ziemlich viel, vor allem sind während des Pflückens jede Menge Pflaumen auf den Boden geknallt. Schwiegermutter meinte dann, weil die Pflaumen ja gut waren, ob wir so viele Pflaumen sofort essen könnten – denn halten tun die ja nicht. Es waren aber bestimmt an die 2 kg. Das packen wir nun nicht zu dritt an einem einzigen Tag, dann darf man (zumindest ich…) den Rest des Tages gut und gern auf der Toilette verbringen, noch dazu, wenn sie noch halb-grün sind. Deswegen hab ich mich doch dazu durchgerungen, Marmelade zu kochen, um diese 1,5 – 2 kg geplatzten, aber guten Pflaumen nicht zu verlieren. Ende vom Lied: am Abend hatte ich einen total dicken Fuß. Egal. Jetzt ist es vorbei. Ich musste auch noch mit „guten“ Pflaumen aufstocken, damit es im Endeffekt 2 kg Marmelade wurde. Ich habe sie in kleine Paté-Gläschen gefüllt, die ich über’s Jahr gesammelt habe, und meine Idee ist jetzt, daraus kleine Marmeladen-Geschenke für die Party am 12. Juli zu machen. So als Erinnerungs-Geschenk für die Gäste, wie früher, bei den Kindergeburtstagen. Da hat jedes Kind doch auch immer zum Abschied so eine Süßigkeiten-Tüte bekommen (zumindest von meiner Mutter 😉 ). Mal sehen ob sie reichen, ich hab so ca. 10-11 kleine Gläschen, wenn viele Leute kommen muss ich die Paar-weise verschenken. Oder ich mach noch mehr Marmelade. Unser Kühlschrank ist nämlich immer noch total voll… (der Picknick-Kühlschrank mit Netzadapter musste auch aushelfen…)

Ach ja, und die Birnen schauen ja auch schon gut aus! Die werden ca. Mitte Juli geerntet, auf die freu ich mich. Da hab ich letztes Jahr eine super leckere Birnen-Waldfrucht-Marmelade gezaubert.

Und als letztes: Ich habe wohl meine Schwiegermutter mit meinem Kuh-Tick angesteckt 😆 Ihre neueste Errungenschaft im Garten ist eine kleine Kuh am Goldfischteich 😆 (Sie ist grad bei einer Umgestaltung ihres Gartens -der Schilf-Bambus machte enorme Probleme und musste, zusammen mit den beiden Pfirsich-Bäumen, leider weichen- und hat sich noch so Deko-Gedöns gekauft).

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… eher eine ganze Heldenmannschaft! 😀 😀 😀 Aaaaber ich kann ja mal sagen, wer für mich die besten Spieler gestern Abend waren! Et voilà:

Zum Einen: Cesc Fàbregas

Zum Anderen: Fernando Torres

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Die gute Nachricht:

JR hat an der Escuela Oficial de Idiomas (E.O.I. = Staatliche Sprachenschule) die Deutschprüfung für Niveau 5, das höchste Niveau, das dort angeboten wird, BESTANDEN!  Juhu!!! Das Niveau entspricht in etwa dem Niveau B2 vom Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen bzw. Mittelstufe 3 der ehem. Niveaus vom Goethe Institut. Und DAS, obwohl er fast nie zum Unterricht gegangen ist, aus Zeitmangel hi hi… Ich bin sooo stolz auf ihn!

Die halb-gute Nachricht:

Während ich heute Morgen in der Reha war, rief eine ehemalige Kollegin aus dem SL, C., an. Sie sei von der E.O.I. in Römerstadt angeschrieben worden, man sucht dort dringend Deutschlehrer für die Intensivkurse im Juli. Und sie hat zuerst an mich gedacht!!! Sch…. denn ich bin ja krankgeschrieben!!!! So eine … *Fluch* Da die E.O.I.s nur verbeamtete Dozenten haben bzw. Dozenten, die durch die Beamtenprüfung zwar durchgefallen sind, aber mangels Lehrkräfte als Interims-Dozenten aushilfsweise Unterricht geben, ist es nicht so einfach, da reinzukommen. Es wäre DIEEEEEE Chance gewesen!!!! Ich find das ja total lieb, dass C. an mich gedacht hat! Sie hätte ebensogut die doofe A. anrufen können,  he he he. Deswegen ist diese Nachricht auch „gut“, nicht nur „schlecht“. 😉

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Heute morgen erhielt ich einen (erwarteten) Anruf vom Koordinator der Deutschkurse am Sprachenzentrum (SL) der Uni, wo ich seit 2 Jahren mit 9-Monats-Verträgen (Oktober-Juni) unterrichte. Wir sind am SL eine Menge Sprachendozenten, wobei fast alle Englisch unterrichten. Für die anderen Sprachen gibt es jeweils nur 1 Dozentin/en für Französisch, Italienisch, Chinesisch, und 2 Dozentinnen für Deutsch. Mit meiner Deutsch-Kollegin bin ich von Anfang an nicht ausgekommen. Seit dem ersten Tag dort, nein, schon früher: Seit ich dort vor vielen Jahren mal 3 Monate eine Vertretung übernommen hatte, werde ich von der Dame gemobbt. Ich werde in keine Details und Verurteilungen eingehen, außer, dass das schlimmste, was sie mal fertig gebracht hat, war: mich des Diebstahls von Lehrmaterial aus dem SL zu bezichtigen. Zum Glück ist die Persönlichkeit von A., meiner Kollegin, hinreichend bekannt – sie kommt nur mit sehr wenigen Leuten aus. Kollegiales Verhalten ist ein Fremdwort für sie, und auch privat (ich kenne viele Leute, die sie kennen) mischt sie sich in Dinge ein, die sie nichts angehen, tratscht und verbreitet Geschichten über Untreue von einzelnen Leuten gegenüber deren Lebenspartnern usw. egal, ob diese Geschichten nun stimmen oder nicht. Das kurz als Einstieg, damit Ihr Euch ein Bild von ihr machen könnt.

Nun, anlässlich wiederholter Probleme zwischen ihr und mir hat unser Koordinator S., nicht zum ersten Mal übrigens, versucht, zu vermitteln, bzw. sie zur Erledigung einiger Arbeiten, die er von uns beiden verlangt hat, zu bewegen (sie hatte sich wieder mal geweigert, mit mir zusammenzuarbeiten). Dieser Vermittlungsversuch muss wohl ein ganz, ganz übles Ende gehabt haben. S. hat mir damals keine Details erzählt, was ich total richtig finde denn diese gehen mich nichts an, ich fand das sehr diskret von ihm. Das einzige, was er mir damals, vor Monaten gesagt hatte, war dass sie sich ihm gegenüber was geleistet hat, was Konsequenzen für sie haben würde.

Diese Konsequenzen hab ich nun heute Morgen erfahren, und es ist genau das, womit ich gerechnet hatte. Nein, nein, sie „verliert“ ihren Job nicht, das fände ich auch saublöd, denn nur weil man mit mir nicht auskommt, soll niemand seine Arbeit verlieren. Ob ich nun im Recht bin oder nicht. Aber: Die beiden Stellen werden neu definiert. Zu meinen Gunsten. Bisher sah es so aus: A.’s Vertrag beinhaltete den Unterricht zweier Deutschkurse (Deutsch 1 und Deutsch 3) direkt im SL sowie zwei Deutschkurse (externer Lehrauftrag) an der Fakultät, an der JR auch Englisch unterrichtet. Außerdem bekam sie bisher den Sonderauftrag (eigener Vertrag), im Juli den Intensivkurs für Deutschanfänger zu unterrichten.
Ich wiederum (ich bin ja viel später reingekommen) unterrichte am SL nur zwei Gruppen, Deutsch 2 und Deutsch Konversation.

Die (kostenpflichtigen) Kurse, die direkt am SL-Zentrum gegeben werden, unterliegen leider aber der Vorgabe, dass sie nur gegeben werden, wenn sich ein Minimum von Schülern anmeldet. Und Deutsch leidet seit Jahren unter fallenden Schülerzahlen, leider. Das bedeutet, dass man mit einem Kurs weniger oder sogar ohne Arbeit dastehen kann, obwohl man den Arbeitsvertrag bekommen hat. Nicht so die externen Kurse, die direkt von der Uni finanziert werden, weil sie speziell für die Studenten dieses Studiengangs gedacht sind.

S. rief mich also heute Morgen an und erkärte mir, dass die Ausschreibung unser beider Dozentenstellen für das kommende Studienjahr 2008/2009 (ja, wir müssen uns von Jahr zu Jahr immer wieder neu bewerben! 😡 ) neu aussehen wird:

1. Eine Deutschdozentur NUR direkt am SL-Zentrum, also 4 Kurse (4x 90 Stunden): Deutsch 1, Deutsch 2, Deutsch 3 und Deutsch Konversation.

2. Eine Deutschdozentur NUR für den externen Unterricht, also 2 Kurse (2x 120 Stunden).

Sinn der Sache ist, dass wir zwei, also A. und ich, uns auf diese Weise aus dem Weg gehen können und uns nicht absprechen müssen, wenn wir (bisher eigentlich zusammen!) die Unterrichtsinhalte konzipieren und die -ziele festlegen müssen.
Obwohl wir uns auf diese Stellen immer wieder neu bewerben müssen, ist es so, dass der SL die gleichen Leute immer wieder einstellt, wenn er mit ihnen zufrieden war. Die Vorgehensweise ist zwar arbeitsrechtlich mehr als fragwürdig, aber dafür kann das SL nichts. Das Rektorat ist nicht gewillt, andere, feste Verträge auszustellen. Die Gewerkschaft ist schon seit einiger Zeit dabei, da was zu verhandeln, aber im Moment schaut es nicht so aus, als ob diese Vertragsverhältnisse überarbeitet werden (aber das ist jetzt eine ganz andere Geschichte).

So, nun gibt es eben zwei neu definierte Stellen und ich frage mich, welche für mich nun die bessere ist:

Stelle 1 hat: 
Vorteile = das SL-Zentrum ist nur 400m von meiner Wohnung weg. Es summieren sich viel mehr Unterrichtsstunden, was also auch mehr Geld bedeutet. Ich bin da schon seit 2 Jahren + der 3 Monate damals dabei, „kenne“ also den Betrieb sehr genau. Ich kann diesen Unterricht perfekt mit meinem Unterricht in den Firmen kombinieren.
Nachteile = Es kann passieren, dass ich nicht alle 4 Kurse, mangels Anmeldungen von Schülern, geben werde. (wenn 1 oder 2 Kurse ausfallen, kann ich damit leben, wenn mehr ausfallen, wird es brenzlig). 2. Nachteil: Ich bin weiterhin von Montag bis Donnerstag jeden Abend bis spät blockiert. Der Unterricht wäre jeden Tag von 18-21 Uhr. Das bedeutet weiterhin sehr späte Abendessenszeiten und keine Möglichkeit, irgendwelchen Hobbies (Chor…) nachzugehen. Ich hatte das jetzt 2 Jahre lang und ich sage Euch, es ist kein Zuckerschlecken, und grad im Winter bin ich immer todmüde, wenn ich heimkomme.

Stelle 2:
Vorteile = Ich hätte, zumindest für das Studienjahr 2008-2009 zwei Kurse 100% sicher, also wirkliche 240 Stunden. Ich wäre an dem Arbeitsplatz, an dem auch JR ist, wir könnten uns das so einrichten, dass wir gemeinsam mit dem Auto fahren (ist in einer anderen Stadt, 15 Auto-Minuten entfernt) und wir müssen uns nicht koordinieren weil wir beide an verschiedenen Orten sein müssten (er an der Fakultät, ich in den Firmen), wohin man nur mit dem Auto kommt. Außerdem hätte ich jeden Abend der Woche FREI und kann mir Zeit für meine Dinge nehmen… einem Chor beitreten…
Nachteile = Ich kann den Unterricht nicht mit den Firmen kombinieren. Das bedeutet dann, dass ich NUR diesen Unterricht mache. Hat zwar den Vorteil, dass ich dann nicht mehr an verschiedenen Stellen bin, was auch nervenaufreibend ist, aber den Nachteil, dass ich viel weniger verdiene. Und jetzt das Schlimmste: JR weiß aus ganz sicherer Quelle, dass die Fakultät für ihre Studenten das Erlernen der deutschen Sprache aus dem Studienprogramm wegnehmen möchte. Das wird zwar nicht 2008-2009 geschehen, aber vermutlich, relativ sicher, 2009-2010. Das bedeutet, dass die Dozentin, die an diesem Ort unterrichten wird, vielleicht im Jahr danach auf der Straße steht. Diese Information habe ich natürlich für mich behalten, JR hat sie mir im Vertrauen erzählt und ich werde mir außerdem nicht ins eigene Fleisch schneiden und das weitererzählen.

 

Trotzdem bin ich jetzt ein bisschen in der Zwickmühle. Die Vorteile der zweiten Stelle (abends keinen Unterricht mehr…) find ich ja nun auch nicht so schlecht, auch wenn es mich ziemlich stark zu Stelle 1 zieht (nähe von zu Hause…, „relative“ Sicherheit…). Der Koordinator S. jedenfalls hat mir prophezeit, dass – auch wenn er auf A. stinkesauer ist und ihr Vertrag sozusagen „beschnitten“ wird – man ihr das Recht zugestehen will, die Stelle auszuwählen, die ihr lieber ist. Ich will ja kein Holz ins Feuer werfen und vor allem will in in Zukunft nicht (z. B. von anderen Kollegen) dafür verantwortlich gemacht werden, dass ich Schuld an ihrer verschlechterten Situation bin. Deswegen bin ich jetzt zu dem Thema ein bisschen still. Aber ungerecht finde ich das schon, dass sie „weil sie schon länger bei uns ist“ (wörtliches Zitat) wählen darf. Letztes Jahr, während des Bewergungsprozesses, kam nämlich raus, dass ich wesentlich mehr Eignungspunkte erhalten hatte als A. Hätte ich mich auf ihre Stelle damals beworben, hätte ich sie komplett rausschmeißen können (hätte ich aber auch nicht wollen, aber allein der Gedanke ist Gold Wert). Ich habe S. dann gefragt, wie ich denn dann vorgehen soll, wenn A. wählen darf. Und wenn sie genau die Stelle wählt, für die ich mich beworben habe? Ich fragte ihn dann, ob es ihnen Recht wäre, wenn ich mich einfach auf beide Stellen bewerbe. Und ganz am Ende unseres Gesprächs hab ich es dann doch nicht ausgehalten und ihm von der letztjährigen Punkteverteilung erzählt. Das hat ihn überrascht. Jedenfalls ist es jetzt so ausgegangen, dass unser Chef J. demnächst mit mir und A. einzeln und getrennt darüber sprechen will. Ich werde ihn dann nochmal gezielt fragen, wie sie sich das gedacht haben, wie ich vorgehen soll. Ob ich mich bei beiden Stellen bewerben kann/soll und ob ich nicht doch auch ein kleines Anrecht darauf habe, zu wählen… Mal sehen. Ich muss da verdammt vorsichtig vorgehen und viel Fingerspitzengefühl haben. Zur Not möchte ich aber lieber den Kürzeren ziehen, als noch mehr Probleme zu haben. Das Mobbing von A. hat mir so zugesetzt, dass ich keine Lust auf mehr Gerüchte und sonstigen Sch… habe.

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