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Archive for Januar 2008

Meine Kühe…

Jaja, ich bin so eine Kuh-Verrückte!  
Seit meiner Ankunft hier in Spanien im Sommer 2001 sammle ich Kühe. Der ausschlaggebende Grund war, dass in meiner damaligen Wohnung die Küche schwarz-weiß eingerichtet war. Ich fand das langweilig, weil ich eher der Typ bin, der kräftige Farben mag, und hatte mir schon längere Zeit überlegt, wie ich diese Küche „aufpeppen“ könnte. Bis ich in einem Deko- und Geschenkeladen einmal einige Küchenutensilien in Kuh-Form entdeckte. Ich fand die klasse und kaufte sie mir sofort. Blöderweise (für meinen Geldbeutel) gab es alle paar Wochen in diesem Geschäft immer neue Kuh-Dinge für die Küche, so dass ich immer mehr nachkaufte und somit eine Sammlung begann, es musste aber schwarz-weiß-gefleckte Kühe sein, wohlgemerkt
Mittlerweile ist meine Kuh-Sammler-Leidenschaft in der ganzen Familie und im Freundeskreis bekannt, so dass meine Sammlung dank Geburtstage und Weihnachten enorm gewachsen ist – und die Kühe außerhalb der Küche (wo ich sie ursprünglich NUR haben wollte) auch in anderen Teilen unserer -jetzt anderen- Wohnung Einzug gehalten haben.

Hier möchte ich Euch einen Einblick in meine Sammlung bieten  Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wie wieviele Kühe ich habe. Hier zeige ich Euch erst einmal ein paar „Kuh-riositäten“

Deko-Kuh am Esszimmerfenster
Küchenrollenhalter
Wasserkocher
Likörflasche

Zuckerdose aus Portugal

Tischdecke

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Gewissensfrage

Im Magazin der Sueddeutschen Zeitung steht derzeit eine recht interessante Gewissensfrage, die mir lustigerweise das ein oder andere Mal in ähnlicher Form durch den Kopf gegangen ist. Ich kürze mal Frage und Antwort ab, den kompletten Text kann man ja über den Link nachlesen.

Frage: »Ich habe Krebs. (…) Bin ich es der Allgemeinheit der Beitragszahler schuldig, mich äußerst gesundheitsbewusst zu verhalten, also zum Beispiel auf Wein zu den Spaghetti zu verzichten (…)? Oder habe ich – in vernünftigem Umfang – weiterhin das Recht auf ungesunden Genuss?«

Antwort: » (…) das Verhalten des Kranken als Mensch mit allen Freiheitsrechten (…). Letztere schließen nun einmal bei jedem, ob gesund oder krank, in gewissem Rahmen das Recht auf Unvernunft und auch auf Nichtwissen ein. Grenzen sehe ich allerdings dort, wenn das unvernünftige Verhalten des Patienten die Behandlung konterkariert oder die Therapie ohne bestimmte Untersuchungen nutzlos oder gar gefährlich wird. Ob dies bei Ihnen zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen – solange nicht, geht für mich die Freiheit des Einzelnen vor. Gesundheit betrifft schließlich nicht nur den Körper.«

Da bin ich ja beruhigt . Nicht, dass ich jeden Abend ein Glas Wein trinken würde/möchte. Aber es gibt ja noch andere, ungesunde Dinge: Chips, Kuchen, Süßigkeiten, unregelmäßige Schlafenszeiten… und und und. Aber das alles Entscheidende, für mich, ist der letzte Satz: Gesundheit betrifft eben nicht nur den Körper. Gesundheit betrifft auch die kleinen, alltäglichen Freuden des Lebens.

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… über mein Gewicht meckern.

Ich habe heute Fotos vom Galizien-Urlaub September 2000 angesehen. Ich war richtig geschockt!!  Sooo dürr war ich damals? Ok, ich war schon immer extrem schlank, aber hab immer gegessen wie ein Bär (meine Freunde bestätigen das )Als ich 1998 meinen Magister machte, hab ich dann schlagartig stressbedingt 6 Kilo abgenommen. Im Januar 1999 nach meiner letzten Prüfung war ich tatsächlich nur noch Haut und Knochen, 59 kg bei einer Größe von 1,86m. ES gefiel mir nicht und ich fühlte mich auch ganz und gar nicht wohl. Die Bemühungen, die verlorenen 6 kg schnell wieder rauf zu kriegen erwiesen sich aber leider als sehr schwierig. Die ersten 3 kg schaffte ich noch. Dann „stotterte“ ich aber jahrelang auf 62 kg herum. Mal ein halbes Kilo mehr, mal ein halbes Kilo weniger. Ich kam nicht auf mein Ausgangsgewicht, welches ich damals als mein Idealgewicht ansah (65 kg). So viel musste ich ungefähr also auch damals im September 2000 gewogen haben. Erst als ich JR kennen lernte und wir Ende 2002 zusammen kamen – war es die innere Stabiliät und Ruhe? Waren es die sog. „Liebeskurven“? – begann ich, wieder zuzunehmen. Irgendwann kam ich sogar auf 67 kg und damals sagte ich mir: jetzt ist aber Schluss… und war total mit mir zufrieden.

Tja, heute wiege ich um die 75 kg (nach Weihnachten) [Editiere am 25.01.: ich wiege natürlich NICHT 85 kg!  . In den zwei Jahren nach der OP hab ich schlagartig 8-10 kg zugenommen. Klar, dass das an den Hormonen liegt. Und ganz ehrlich: nach der Erkenntnis von heute Vormittag muss ich jetzt gestehen: Ich fühle mich total wohl! Ich merke, dass ich trotz aller Wehwehchen seltener krank bin. Ich habe seit 2003 keine Mandelentzündung oder fiebrige Grippe gehabt (früher 1x jährlich Pflicht!). Mich stört ja eigentlich auch nur der Kugelbauch. Die paar Pölsterchen links und rechts an den Hüften, generell die paar Kurven mehr… find ich überhaupt nicht schlimm – im Gegenteil. Nur eben dieser Kugelbauch (der, wie ja schon mal berichtet, im Sommer auch manchmal für ein Babybauch gehalten wird!  .

Was will ich also: Ich will NICHT abnehmen (oder eben nicht viel), aber ich WILL einen flach(er)en Bauch!

Los, los, da mussich doch jetzt endlich mal mit dem Sport anfangen!!!

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… nach 5 1/2 Jahren „Galizien-Abstinenz“ haben JR und ich heute endlich gebucht: In der Karwoche geht’s 7 Tage nach Santiago de Compostela, meine heiß und innig geliebte Stadt, in der ich 1996-1997 sieben sehr glückliche Monate verlebt habe. Wir werden auch einen Mietwagen nehmen und einige Tage durch Galizien kurven, sofern es das Wetter (einigermaßen) zulässt. Ich möchte meinem Schatz gerne einige bezaubernde Orte im Nordwesten Spaniens zeigen. Er ist noch nie dort gewesen, ich hingegen nach meinem Wegzug 1997 noch 4 weitere Male: noch im gleichen Jahr, im Juni 1997, im April 1999, im September 2000 und im September 2002.Ich freue mich sooooooo!!!!!

 

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… und immer wieder durch meinen Kopf schwirrt folgender, wunderschöner und besinnlicher Text, den ich mal von Kathis Blog „klaue“, ganz einfach, weil er mich tief berührt, und weil er mir eine Möglichkeit bietet, über ein Thema nachzudenken, vielleicht sogar darüber einmal hier zu schreiben, ein Thema, welches mich ziemlich fertig macht, und welches ich deswegen meist weit von mir weg weise und tabuisiere, obwohl ich ganz genau weiß, dass das eigentlich nicht der richtige Weg ist, sondern dass ich mich ihm wirklich stellen sollte, mich damit auseinandersetzen sollte: dem Tod.

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird“, antwortet der andere Zwilling.
„Ich glaube, das ist Blödsinn!“, sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“
„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ’nach der Geburt‘. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“
„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“
„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“
„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“
„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt …“

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aber dieses mal eine, die wirklich aussagekräftig ist, und wo man nicht lange rechnen muss, habe ich auf der Internetseite zur Brustkrebsaktion 2007-2008 gefunden:

Wie häufig ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frauen. Aber nicht die gefährlichste Krebsart. Rechtzeitig erkannt und behandelt sind die meisten Erkrankungen heilbar. Rund 55.100 mal im Jahr stellen Ärzte die Diagnose „Brustkrebs“ bei einer Frau – Männer trifft sie nur sehr selten, etwa 400-mal jährlich.

Die Zahl der Sterbefälle sinkt seit einigen Jahren: 2002 waren es 17.800. Immer mehr Frauen, die an Brustkrebs erkranken, sterben also nicht daran. Das so genannte Mammakarzinom ist heute erfolgreicher behandelbar als früher – mit gezielteren und daher oft weniger belastenden Methoden.

So viele Frauen erkranken an Brustkrebs

Alter Betroffene
Unter 30 Jahren 3 von 10.000
Zwischen 30 und 39 3 von 1.000
Zwischen 40 und 49 1-2 von 100
Zwischen 50 und 59 3-4 von 100
Zwischen 60 und 69 6-7 von 100
Über 70 ca. 10 von 100

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Ja liebe Andrea, ich hab echt lange gebraucht, bis ich gecheckt habe, dass es sich bei Mamma mia  ja nicht um das ABBA-Musical handelte, sonder um eine Zeitschrift… Mann bin ich auf dem Schlauch gestanden!

Jedenfalls habe ich gestern die HP von denen entdeckt und bin seitdem am überlegen, ob ich mir das Magazin nach Spanien schicken lassen soll. Ich bin ja immer sehr vorsichtig bei Abonnements, und umso mehr, wenn ich die Zeitschrift ja nun überhaupt nicht kenne. Also werde ich wohl eine meiner Schwestern oder Freundinnen anschreiben, ob sie mir nicht die aktuelle Ausgabe in Deutschland kaufen können und bei ihrem nächsten Besuch (evtl. kommt C. mit den Kindern noch einmal in den Winterferien Anfang Februar).

Allerdings ist da noch etwas. Auf der HP kann man ein Editorial nachlesen, leider aber sonst keine einzelnen Artikel, noch kann man einsehen, was für Artikel in welchen (älteren) Ausgaben waren. Dieses Editorial scheint nicht das aktuelle zu sein (siehe das P.S.), aber es berichtet ausgerechnet von Themen, die mich zurzeit brennend interessieren: (zitiere)

Thema 1: „Doch zurück zum Thema Therapie. Auf die Chemotherapie folgt meist eine Bestrahlung und in vielen Fällen eine Antihormontherapie. Fünf Jahre lang dauert sie in der Regel – oft aber auch länger. Während dieser Zeit ist sie sehr belastend für die Frauen. Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als 30 Prozent der betroffenen Patientinnen die Therapie vorzeitig abbrechen. Mamma Mia! hat sich mit dem Experten Prof. Dr. Jackisch aus Offenburg über die antihormonelle Therapie unterhalten. Lesen Sie unser Interview ab Seite 18. Nebenwirkungen der Therapien sind Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit oder ein verändertes sexuelles Interesse der Frauen. “

und Thema 2:
„Wie aber wirken sich diese Therapien auf die Partnerschaft aus? Wie fühlt ein Mann, dessen Frau an Brustkrebs erkrankt ist? Was geht in ihm vor? Ein Betroffener erzählt auf Seite 11, wie er diese Zeit erlebt hat. Mamma Mia! hat außerdem ein Gespräch zum Thema mit einer Psychologin geführt, das Sie ab Seite 12 finden. “

Vor allem das Gespräch mit dem betroffenen Mann würde mich brennend interessieren.

Gibt es hier jemanden, der meinen Blog liest, und der weiß, in WELCHER Ausgabe diese beiden Artikel waren? Auch generell würde ich gerne Stimmen und Meinungen zu der Zeitschrift hören. Danke im Voraus!

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