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Archive for Dezember 2007

… und so sieht auch heute noch mein Bauch aus

 Jaja, und laut Krankenschwester war ich diejenige, die verkrampft war…   also es ist wirklich nicht das erste Mal, dass mir jemand nach der Injektion ein Hämatom hinterlässt. Aber so groß und so schmerzhaft war das nach 1,5 Jahren noch nie!  Am Freitag hat mir den ganzen Tag noch die Einstichstelle weh getan, ich konnte mich auch nicht bücken um z. B. was aus dem untersten Kühlschrankfach zu holen. Danach hat es zu jucken angefangen. Und es juckt auch heute noch, ich muss mich echt zusammenreißen um mich nicht zu kratzen.

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Habe meinen Blog ganz schön vernachlässigt in letzter Zeit, ich ärgere mich über mich selbst, ein bisschen, und hoffe, dass ich wieder regelmäßiger schreibe, wenn ich weniger Arbeit habe.

Aber halt, so ganz vernachlässigt habe ich den Blog nicht. Ich habe zwischendrin 1-2x lange Texte geschrieben, aber leider hat das System hier meine Anträge einfach gelöscht. Und danach hatte ich keine Lust, von vorne anzufangen. Diese wird also nun der (glaube ich) dritte Versuch seitdem.

Die letzten Wochen waren bei mir ganz extrem chaotisch. Im November habe ich endgültig eingesehen, dass ich viel zu viel arbeite. Dass ich das noch vor einigen Jahren wunderbar hinbekommen hätte, die Art und Weise wie und wo ich arbeite. Aber heute – einige Jährchen älter, und zudem noch in Antihormontherapie, was ich ja oft vergesse – sieht es eben anders aus. 20 Wochenstunden reiner Unterricht, bei 7 verschiedenen Gruppen, an 4 verschiedenen Orten, von denen ich zu zweien nur mit dem Auto über Autobahn bzw. Nationalstraße komme, dazu die Vor- und Nachbereitungszeit (pi mal Daumen nochmal 20 Wochenstunden, aber das ist flexibel, manchmal ist es mehr, manchmal weniger), plus die Fahrtzeiten, welche im Grunde kurz sind (einfache Strecke ca. 20 Minuten), aber sich dennoch ganz schön summieren, weil ich zu jeder einzelnen Stunde extra zum Unterrichtsort fahren muss (ich habe an keinem der Orte zusammenhängenden Unterricht, was die größte Ka**e ist). Dazu komme ich in den Zeiten zwischen den Unterrichtsstunden, zu denen ich dann zu Hause bin, eigentlich nicht zu sehr viel. Denn dann muss ja auch noch Mittagessen gekocht werden, Abendessen vorbereitet, sonstiges aus dem Haushalt, bzw. hab ich teilweise nur 20-30 Min „Aufenthalt“ zu Hause, was kann ich da groß arbeiten, vorbereiten, zu sehr viel komme ich da jedenfalls nicht. Ich glaube, ich brauche nicht erwähnen, dass auch der Unterricht teilweise an diesem Stress gelitten hat, bedeutet, dass es mehr als 1 Stunde gab, die mies vorbereitet war und mit der ich ganz und gar nicht zufrieden war.

Kurz und gut: Im November war ich so gut wie jeden Abend, wenn ich gegen 21:15h / 21:30h nach Hause kam, körperlich am Ende, letztendlich aber auch psychisch. Ich habe den weisen Entschluss gefasst, ab Januar, nach den Weihnachtsferien, 2 von den 7 Gruppen abzugeben, was 6 Wochenstunden Unterricht weniger bedeutet. Ich habe meine Koordinatorin also rechtzeitig darüber informiert, und da ich Firmenunterricht abgebe, ist es leicht, „mitten im Jahr“ aufzuhören. An der Uni und am Kons wäre das unmöglich gewesen. Natürlich verdiene ich dann auch weniger. Nicht, dass ich jetzt großartig verdienen würde. Im Gegenteil. Aber was ist schon das Geld gegen die (hoffentlich) wieder gewonnene Lebensqualität, ein kleines bisschen Freizeit, und vor allem: Zeit für mich, und Zeit für Freundschaften und Hobbys.

Seit ich den Entschluss gefasst habe, geht es mir im Kopf besser, ich schaffe es, die letzten Wochen bis Weihnachten einfach „durchzuhalten“. Denn ich weiß, dass ich dann 2 Wochen meine Ruhe habe, und danach die Arbeit leichter angehen kann.

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Heute war ich wieder mal beim Spritzen. Hammermäßig, das erste Mal seit vielen Monaten, dass es mir sauweh getan hat. Zuerst wollte mir die Schwester auch kein betäubendes Eis-Spray auf den Bauch tun, weil angeblich herausgekommen ist, dass es Nebenwirkungen hat . Ich habe ich dann gesagt, dass ich nie Probleme damit gehabt hätte, und sie trotzdem gebeten, es herzunehmen. Sie tat es widerwillig. TROTZDEM hat sie so brutal zugestochen, dass es wahnsinnig weh getan hat. Sie meinte da zu mir: „Sie sind heute aber auch sehr angespannt!“. Ja klar, die Schuld liegt immer bei mir…  Bin gespannt, was für ein Hämatom in den kommenden Tagen entstehen wird. Zum Glück ist Winter, da läuft man eh nicht bauchfrei herum…

So, das war’s erst mal für heute.

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