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Archive for Juli 2007

In wenigen Stunden ist es soweit: JR und ich haben soeben gepackt, mein Bruder und seine Freundin schlafen schon selig im Gästezimmer, und nun nur noch diese Nacht… Morgen Früh geht’s los! Die Kanarischen Inseln, besser gesagt eine von ihnen, wartet auch uns…

JR und mir wird dieser Urlaub sehr gut tun. Auf andere Gedanken kommen, die Natur spüren, fernab aller Massentouristik-Zentren die Ruhe finden… darauf freuen wir uns schon seit langem! Die Reise ist ein Hochzeitsgeschenk meines Bruders und seiner Freundin, wir hatten nur seit dem 22.04.2006 keinen gemeinsamen Termin finden können, deswegen liegt zwischen Hochzeit und Reise ein bisschen Zeit

Hiermit melde ich mich bis zum 8. August ab… es sei denn, ich finde Zeit und Muse – und vor allem ein Internet-Café – um hier einen kleinen Zwischenstand zu melden… 

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Manche Leute mögen wahre Größen in ihrem Beruf sein. Sie sind perfekte Profis. Aber oft bleiben solche Leute auf menschlicher Ebene weit hinter anderen zurück, die vielleicht nicht so super sind. Ein solcher Mensch ist mein Onkologe Dr. C. Einen weiteren habe ich heute getroffen.

Ich musste wieder mal zur montalichen Zoladex-Injektion in das für mich zuständige Ärztezentrum, das samstags bis 15 Uhr geöffnet ist. Die Injektion muss ja alle 28 Tage verabreicht werden, (im Ausnahmefall kann man sie auch mal um einen Tag verschieben). Deswegen bin ich eben heute, Samstag hin. Aber erst um 14:30h, weil ich aus Erfahrung weiß, dass es da ruhiger ist und ich meist nicht warten muss. So. Komme da nun heute an und da raunzt mich die Krankenschwester an, ob ich nicht wisse, dass man Injektionen nur bis 14 Uhr bekommt. Und das in einem Tonfall!  Ich antwortete ruhig, dass ich das nicht wusste. Sie blieb auf ihrer eiskalten, saure-Miene-Schiene und meckerte weiter. Da wurde ich echt sauer, habe mich aber bemüht, sachlich zu bleiben. Ich entgegnete ihr, dass ich seit nun fast 1 1/2 Jahren hierher käme, mal früher am Morgen, mal später, so wie heute, und noch NIE hatte mir jemand gesagt, dass das nur bis 14 Uhr geht  (wobei ich mich auch nach der Logik dieser Uhrzeitregelung gefragt habe? Krankenschwestern sind doch keine Maschinen, die um 14 Uhr ausgestellt werden müssen oder so! Abgesehen davon, dass ich ALLEIN im Zentrum war, ich musste nicht mal warten und nix!  Meine Schlussfolgerung: sie hatte keine Lust zu arbeiten!  Sie blieb standhaft und tat so, als ob sie mir jetzt einen Riesen Gefallen täte. Ich meinte dann, dass ich ja nicht zum Spaß käme, dass ich eine Therapie gegen Brustkrebs mache (ich argumentiere ungern mit meiner Erkrankung, aber da hatte ich Lust, ihr klarzumachen, dass man so mit niemanden umspringen darf, schon gar nicht mit Menschen, die eh schon genug Tag für Tag zu knabbern haben!  

Kurz und gut, sie bereitete die Spritze (die ICH immer mitbringe) vor. Sie fragte stümperhaft, ob ich die Spritze auf den Bauch oder in den Hintern (jaaa, sie sagte wörtlich: Hintern!) bekäme. Auf diese Unverschämtheit sagte ich nichts, sondern antwortete nur: In den Bauch. Ich wagte nicht, mich auf eine Liege zu legen, hätte ja sein können, dass sie sauer darauf reagierte, weil ich das ohne ihre Aufforderung tu. Sie schaute dann aber noch ein bisschen im Computer rum und so, da meinte ich ganz zaghaft, weil mir das enorm wichtig war, so als belanglosen Kommentar, dass ich jedesmal ein Eissrpay auf den Bauch bekomme, zur kurzweiligen Anästhesierung. Sie entgegnete, noch bevor ich Satz beendet hatte, ganz laut: JAAAA JAAAAA JAAAAA. Ich war STINKSAUER und meinte ironisch: Oh, entschuldigen Sie, dass ich was gesagt habe! Ich war kurz davor zu platzen. Es war außerdem auch noch ein Tag, an dem ich hin und wieder Schwindelanfälle hatte, weil es derzeit hier so unheimlich heiß ist und es so eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit hat. Kurz vorher im Auto hatte ich einen, zum Glück ist ja aber JR mit und es ging dann wieder, als wir ins Ärztezentrum hinein gingen.

Nach meinem „Oh Entschuldigen Sie!“ sagte sie erst mal gar nichts mehr, ich legte mich dann auf ihre Weisung hin auf eine Liege und begann, mir einen Kopf darüber zu machen, wie diese KUH spritzt. Meine Erfahrung ist, dass einige Schwestern es super machen und ich nichts spüre, und andere es leider nicht zo gut können, es weh tut und ich hinterher tagelang einen super Bluterguss auf dem Bauch habe. Leider ist es auch noch so, dass ich fast jedes Mal eine andere Schwester erwische, ich kapier nicht, dass ich in 1 1/2 Jahren nie eine Schwester öfter als 2x gehabt habe. Naja, also jedenfalls begann ich, mir Sorgen zu machen und hoffte nur, dass mir nicht schon wieder schwindelig wurde. Und siehe da: Sie stach PERFEKT in den Bauch, es tat fast gar nicht weh und sie war dann urplötzlich, aus heiterm Himmel nett und sanftmütig. Ich war echt sprachlos und habe mir gedacht: Geht’s noch? Konnte sie nicht von Anfang an so sein?  Egal, die Frau hat mir echt den Tag vermiest. Ich versuche jetzt aber trotzdem, die Sache zu vergessen, vermutlich werde ich die Dame beim nächsten Mal auch gar nicht wieder haben, wie so üblich.

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Zu unseren neueren Bekanntschaften gehören M. und R., die ich von meiner Arbeit her kenne. M. ist nur weniger Jahre älter als ich, aber bereits Mutter zweier Adoptivtöchter aus Guatemala. Die Mädels sind Schwestern und wurden vor 4 Jahren gemeinsam im Alter von respektive 4 und 6 Jahren von M. und R. adoptiert. Eines Tages hatte ich mir ein Herz gefasst und M. offen von mir und meiner Erkrankung erzählt, und davon, dass auch wir es uns vorstellen können, einmal Kinder aus dem Ausland zu adoptieren. Damals kannte ich M. noch kaum, und es stellte sich heraus, dass sie eine unglaublich warmherzige, offene und sehr optimistische Persönlichkeit hat. Als einen ebensolchen Menschen habe ich kurze Zeit später R. erfahren. Da JR ja woanders arbeitet, habe ich etwas intensiveren Kontakt zu den beiden als er, und wir haben uns mehrfach über Adoption, den Schwierigkeiten aber auch den wunderschönen Seiten dieser Art Elternschaft unterhalten. Aber auch JR hat sie kennen gelernt und hat sie und ihre Art zu schätzen gelernt. Beide, M. und R. haben uns eindringlich darin bestärkt, unseren Weg zu gehen und, wenn es notwendig werden sollte, dickköpfig jeglicher Hürde der Bürokraten, Psychologen und Jugendämter die Stirn zu bieten. In meiner Erkrankung sehen sie kein Hindernis, oder nicht unbedingt eines, jedenfalls sobald ich mein positives Gesundheitszeugnis bekommen kann (das wäre, wenn ich 2011 meine Therapien positiv abschließen kann, und in der Zwischenzeit nichts Neues mehr passiert; vorher dürfte ich rein rechtlich nicht adoptieren – es ist traurig, aber ich habe Verständnis dafür, da es vernünftig ist).

Leicht haben es M. und R. auch nicht gehabt. Sie könnten leibliche Kinder haben. Aber sie wollen (zumindest im Moment) keine leiblichen Kinder. Sie argumentieren, dass ihr Konzept von „Familie“ ein anderer ist, dass sie Kindern, die es nicht so gut haben, ein Zuhause bieten können, und dass sie diese Kinder genauso lieben können, wie leibliche. Außerdem sehen sie die Chance, ihnen in einer multikulturellen Familie eine Erziehung mitzugeben, die von Toleranz und Weltoffenheit geprägt ist. Sie Behörden verweigerten ihnen aber eine Zeitlang das Zertifikat der „Adoptions-Tauglichkeit“ (mir fällt jetzt das Fachwort nicht ein…), da sie ja leibliche Kinder haben könnten. Noch dazu wollten sie von Anfang an Geschwister – die Behörden schüttelten zu Beginn wohl nur den Kopf über sie. M. und R. stellten sich aber stur und siehe da – es klappte am Ende dann doch, und die beiden Mädels kamen zu ihnen. Wenn man die vier zusammen sieht, ist es einfach nur herrlich. Es stellt sich dann auch bei uns Außenstehenden ein unbeschreibliches Glücksgefühl im Herzen ein, ein Glücksgefühl, das die vier ausstrahlen.

Nun bekommen sie ihr drittes Kind: Seit über einem Jahr wissen sie, dass der kleine H. aus Haiti zu ihnen darf, aber bisher scheiterte die Reise nach Haiti und somit Abholung von H. an unerklärlichen Hindernissen. M. hat mir nichts Konkretes erklärt (oder sagen können), aber ich kann mir vorstellen, dass es daran liegen könnte, dass Haiti ein stark konfliktreiches Land ist, in dem nicht unbedingt die Sicherheit von Ausländern gewährleistet werden kann, und in dem die Verwaltung ein totales Chaos ist.

Heute Vormittag allerdings telefonierte ich mit M. aus beruflichen Gründen, und am Ende unseres Gesprächs sagte sie dann zu mir: „So. Und jetzt habe ich noch eine gute Neuigkeit: Am Sonntag fliegen wir nach Haiti!“ Ich war baff, dass es nun doch so schnell geht und ich habe mich natürlich riesig gefreut, und habe ihr gratuliert. Das Amt hat sie wohl vor einer knappen Woche erst angerufen, um ihnen mitzuteilen, dass sie eben am Sonntag fliegen dürfen und nun auch die Aus- und Einreisepapiere für H. im Eilverfahren beantragen können. Sie war ganz aus dem Häuschen, und ich natürlich mit ihr. Im September, sagte sie am Ende zu mir, wenn wir alle wieder „da“ sind, würde ich dann den kleinen, inzwischen ca. 2,5jährigen H. kennen lernen. Darauf freue ich mich schon!
Ach ja, die beiden Mädels fliegen nicht mit nach Haiti. Das ist ihnen zu gefährlich, und sie seien ja zum Glück auch schon groß genug, dass sie bei Oma und Opa bleiben könnten.

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Heute habe ich mich am frühen Abend nach der Arbeit mit N. getroffen, um am Strand spazieren zu gehen. Da ist mir wieder bewusst geworden, wie viel Glück ich doch eigentlich habe. Während wir unsere 5,5 km direkt am Wasser abliefen und über dies und jenes quatschten (übrigens: wie schön, hin und wieder ein Mädels-Treff mit Mädels-Gesprächen…), habe mir vorgestellt, wie sich wohl meine Psyche entwickelt hätte, würde ich in Deutschland leben und die grauen Tage im Herbst zählen. Un die manchmal schier endlosen, regnerischen Wochen. Und die wenigen Stunden mit Tageslicht im Winter. Die Sonne, die Wärme, das Meerwasser und der Sand unter den Füßen… es gibt keine bessere Kur für den Körper und die Seele. Natürlich immer mit LSF 30… aber das ist ja egal. Ich lebe, ich tu was mir gefällt, das Wetter ist einmalig. Ich bin froh, dass ich hier leben darf.

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Manchmal weiß ich nicht, ob es besser ist, kleine Kinder um mich herum zu haben, oder nicht.

Letzten Freitag haben JR und ich eine Freundin besucht, die letztes Jahr ihr erstes Kind bekommen hat. Die Kleine ist jetzt ca. 9 Monate alt und zuckersüß, immer fröhlich, fremdelt nicht, läuft sogar schon an den Händen… Und als ich JR so mit ihr und unserem mitgebrachten Geschenk spielen sah, wie sie glücklich juchzte, und wie verspielt JR ihr Grimassen zog und sie zum Lachen brachte, wollte ich einfach nur weinen. Es war ein so schöner Moment, aber ich konnte nicht umhin daran zu denken, dass wir das zu Hause mit einem eigenen Kind, unserem Kind, nie erleben würden. Ich konnte mich aber doch noch zusammen reißen, schluckte die 3 Tränen, die sich anküdigten, herunter und tat fröhlich.

Auf der anderen Seite hatten wir dieses Wochenende Besuch von einer Freundin aus Deutschland mitsamt ihrer Familie (3 Kinder). Die drei Prinzessinnen haben sich fantastisch an unseren Erwachsenen-Alltag angepasst, und ich habe gemerkt, wie ich richtig aufgeblüht bin, weil ich sie -zusammen mit ihrer Mama und ihrem Papa natürlich- umsorgen durfte: was sich nicht nur auf das Bekochen und das miteinander spielen begrenzte, sondern auch das Gutenacht-Lied und die Gutenacht-Geschichte erzählen und solche, eher emotionalen Dinge. Ich machte das gern, hatte meinen Riesenspaß daran, und es tat – meist – nicht weh. Als unsere Freunde dann heute Morgen abgereist sind und ich den Prinzessinnen hinterher gewunken habe (auch sie haben lange gewunken), hat es mir das Herz gebrochen.

Was ist nun besser? Mich von den Kindern fern halten, um nicht traurig zu sein? Die Gesellschaft der Kinder unserer Freunde und Geschwister suchen, um das Fehlen eines eigenen Kindes zu kompensieren? Ich denke, dass ich zum zweiten tendiere. Aber irgendwie ist mir das dann doch nicht genug. Und manchmal tut es eben auch weh…

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Zur Zeit werden wir wieder mal mit Berichten über Brustkrebs in den Medien bombardiert. Gestern Abend, ich saß gerade hier am Computer und werkelte ein bisschen an diesem Blog, war eine Reportage im Fernsehen. JR rief mich, aber ehrlich gesagt, ich hatte kein Bedürfnis sie zu sehen. Ich bin mir sicher, dass in den kommenden Tagen wieder mal was im TV zu sehen ist, und wenn mir der Sinn dann danach ist, werde ich es mir ansehen.

Erst am Montag gab es auch eine kleine Nachricht im hiesigen Gratis-Käseblättchen über Brustkrebs. Die nationale Vereinigung zum Kampf gegen den Brustkrebs hat neue Statistiken veröffentlicht: Jedes Jahr gebe es in diesem Land 15.000 neue Fälle. Auf diese Weise würden 8-9% aller Frauen im Laufe ihres Lebens einmal an Brustkrebs erkranken. Gleichzeitig informiert die Zeitung, dass ein Krebsforscher, der aus dieser Region stammt, für internationales Ansehen gesorgt habe: er habe wohl entdeckt, auf welche Weise sich der Brustkrebs zur Lunge hin verbreitet. Aufgrund der neuen Erkenntnisse erhoffe man sich nun, neue und effektivere Therapie- bzw. Vorsorgeformen zu finden. Na da bin ich ja mal gespannt, ob das nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist und das Käseblättchen Recht behält.

In den letzten zwei Wochen bin ich zwei Mal darauf angesprochen worden, ob ich schwanger sei. Ich habe seit Beginn der Anti-Hormontherapie ca. 10 kg zugenommen. Da ich bei meiner Größe von 1,86 früher um die 64kg gewogen habe, schadet mir die Zunahme gar nicht, im Gegenteil. Einzig ärgerlich ist, dass sich ein Großteil dieser Kilos ausgerechnet in der Bauchgegend ansammelt – ich habe eine richtige, kleine Kugel da, und je nachdem, welche Klamotten ich anziehe, könnte man tatsächlich glauben, ich sei im 2. oder 3. Monat. Ganz besonders blöd für mich, wenn ich darauf angesprochen werde – da ich ja nun sehr an der Kinderlosigkeit zu knabbern habe. Die erste Person, eine ehem. Studienkollegin von JR; die ich einmal im Leben gesehen habe, auf einer Hochzeit vor mehr als 1,5 Jahren, konnte nicht wissen, dass sie ein bisschen ins Fettnäpfchen tritt. Sie hatte mich dünn kennen gelernt (vor unserer Hochzeit) und plötzlich mit Bäuchlein wieder gesehen (nach unserer Hochzeit) und sie weiß absolut nichts von meiner Erkrankung. Ich habe ihr ihre Frage dann auch gar nicht übel genommen, aber ein bisschen unangenehm war mir schon. Danach dachte ich mir: na hoffentlich bleibt das ein Einzelfall, sonst zieh ich dieses Kleid nie mehr an (ein tolles Sommerkleid im Empire-Stil – klar, dass so ein Kleid ein Bäuchlein auch noch betont…).
Aber diese Woche, am Dienstag, bin ich schon wieder gefragt worden, ob ich schwanger bin. Und ich hatte nicht dieses Empire-Kleid an. Die Frage kam von einem ehem. Arbeitskollegen J.S., und er sagte es in einem Moment, an dem ich sowieso gerade etwas emotional drauf war (wir waren bei einem Essen, bei dem 3 ehem. Kollegen „verabschiedet“ wurden, weil der Arbeitgeber ihre Verträge nicht mehr verlängert hat). Resultat von J. S.’s Frage war dann, dass ich die Tränen nicht mehr halten konnte und versuchte, die für mich peinliche Situation zu kaschieren, indem ich mein Gesicht in JR’s Schulter begrub. J. S. ist dann sofort eingefallen, dass er ins Fettnäpfchen getreten ist. Es tat ihm schrecklich Leid, ich habs ihm auch sofort verziehen, ehrlich, denn ich weiß, dass er manchmal ein bisschen liebenswert-tollpatschig ist.  Am späten Abend schickte er JR und mir noch einmal eine Email, in der er sich vielmals für seine Tollpatschigkeit entschuldigte. Er tat dies so nett, dass ich wieder über den Vorfall lachen konnte.
Aber trotzdem: irgendwas muss sich ändern. Ich will eigentlich nicht abnehmen. Ich fühle mich ganz wohl mit meinem neuen Gewicht. Aber ich hätte gerne einen flacheren Bauch – aber nicht aus Modebewusstsein, sondern eben um zukünftige peinliche Fragen im Vorfeld keinen Raum zu bieten.

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Gerade haben wir die Nachmittags-Nachrichten im Fernsehen gesehen. Es kam ein für uns interessanter und hoffnungsvoller Kurzbericht.

Das Land, in dem wir leben, hat wohl statistisch gesehen die meisten interationalen Adoptionen auf der Welt. Allein 2006 sind 4500 kleine Kinder aus aller Welt hierher adoptiert worden. Außerdem wurde gesagt, dass 97% aller adoptionswilligen Eltern nach Prüfung ihrer Anträge und Durchführung aller bürokratischen Prozesse die Bewilligung bekommen. JR und ich haben aufgeatmet. Und ich muss gestehen, dass ich ein paar Tränchen vergossen habe.

Auf der anderen Seite wurde eine junge Adoptivfamilie interviewt. Die Eltern haben 5 Jahre (!!!) auf ihre kleine bolivianische Tochter gewartet. Damit kamen wir erst einmal wieder auf den Boden der Tatsachen…

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