… zumindest keine selbstgemachte.
Wie sicher schon öfter mal angesprochen, hat meine Schwiegermutter einen fantastischen Garten, der nicht riesig ist, aber groß genug und so geschickt aufgeteilt, dass sie neben unzähligen anderen Blumen, Pflanzen und Bäumen v. a. aber auch auf 70-90 Rosenstöcke und viele verschiedene Obstbäume stolz sein kann. Seit ich sie kenne, müssen wir ab ca. Mai bis September kein Obst im Laden kaufen, weil sie so viel ernten kann: sie besitzt einen Kirschbaum, zwei verschiedene Birnbäume, einen Nísperos-Baum, einen Feigenbaum, einen Pflaumenbaum (gelbe, zuckersüße Pflaumen), zwei verschiedene Pfirsichbäume, einen Mandarinenbaum, einen kleinen Zitronenbaum und einen kleinen Orangenbaum (der aber leider nicht “gezogen” hat und der diesen Frühling endgültig eingegangen ist). Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Letztes Jahr haben wir an einem einzigen Tag solch eine Pflaumen- und Birnen-Ernte gehabt:

Dazu muss man sich dann noch dazu denken, was an den Tagen/Wochen vor und nach diesen Fotos zusätzlich noch geerntet wurde.
Tja, aber dieses Jahr…. wie zitiert Schwiegermutter so schön die alte spanische Bauernregel: “Año bisiesto, cosecha en un cesto” (was soviel bedeutet wie: “An einem Schaltjahr kriegt man die gesamte Ernte in einem einzigen Korb unter). Und so ist es dieses Jahr geworden: nach monatelanger äußerster Trockenheit in ganz Spanien (der Notzustand war sogar schon im sonst regenreicheren Katalonien ausgerufen worden, die Wasserversorgung von Barcelona konnte für den Rest des Jahres nicht gewährleistet werden usw. usf.), ist im Monat Mai soviel Regen runtergekommen, wie es in den Vormonaten zusammen hätte sein müssen (der Notzustand ist nun aufgehoben). Und dieser sonst sehnsüchtig erwartete Regen, sowie an bestimmten Orten sogar Hagel, hat tonnenweise Obst und Gemüse vernichtet. Nicht nur in Schwiegermutters Garten. Dabei habe ich mich schon so auf das Marmeladekochen gefreut (und wurde ganz lieb mit viel Einmach- bzw. Gelier-Fix eingedeckt
). Nächstes Jahr dann halt wieder…







Hier geht’s weiter:
http://masca1.wordpress.com/2008/06/28/jetzt-also-doch-marmelade/
Liebe Masca, ich habe von meiner Chefin eine Schüssel voll Nísperos bekommen und bevor mir alle schlecht werden, dachte ich, ich koch mal lieber Marmelade. Nur leider kenn ich mich mit diesen Früchten überhaupt nicht aus.
Hast du einen Tip für mich? Vielen lieben Dank
Lucia
Hallo Lucia, sind die Nísperos bei Euch schon soweit?
Wow, dann geht’s bei uns hoffentlich auch bald los. Also ich habe damals die Nísperos geschält – eine sau-Arbeit, sag ich Dir. Ob das unbedingt notwendig ist, ich denke nicht… wenn Deine Chefin die Nísperos nicht chemisch behandelt, kannst du ja die Schale auch dran lassen – ich werde es dieses Jahr jedenfalls so versuchen. Ansonsten kein Trick – nur die Kerne raus, pürieren (wenn sie schön reif und saftig sind, wenn sie noch nicht so reif und härter sind, einfach sehr klein schneiden und Saft auffangen). Zucker, Gelierfix – aufkochen, abfüllen, fertig.
Viel Spaß! Bin schon gespannt, was Du berichten wirst. Mjam