Die ersten drei Wochen Reha und Physiotherapie sind nun vorüber, und heute hatte ich einen Termin beim Rehabilitations-Arzt. Der meinte, dass der Fuß ja schon sehr viel besser aussehen würde als beim ersten Mal, da sei der Fuß ja noch fürchterlich (Zitat) gewesen.
Einen Schrecken hab ich bekommen, als sich Dr. Schenkelbruch die Röntgenbilder ansah und zu der ebenfalls anwesenden Studentin meinte, da sei einiges an Osteoporose zu sehen :-O Da er das nicht zu mir sagte, mich das aber natürlich brennend interessierte, mischte ich mich ein, ob das denn evtl. mit meiner Antihormontherapie zusammenhängen könne. Er winkte das Thema aber ziemlich ab und meinte das sei nur eine örtliche, von den Brüchen hervorgerufene Osteoporose. Obwohl ich nachhakte, meinte er, dass das irrelevant sei. Jetzt bin ich etwas verunsichert, Dr. Schenkelbruch war heute nicht so “gesprächig” wie sonst. Und von meinem Termin nächste Woche beim Onkologen kann ich auch nicht viel mehr Info erwarten… Ich bin grad am überlegen, ob ich meine FA anrufen soll, oder ob ich nicht ein bisschen überreagiere.
Naja, jedenfalls war der Rest der Sprechstunde äußerst positiv. Er sah sich den Fuß an, stellte fest, dass meine Beweglichkeit sich enorm gebessert hat, auch die Schmerzen sind fast weg, und die Ödeme sind weniger und kleiner. Was habe denn die Orthopädin das letzte Mal zu mir bez. Belastbarkeit des Fußes gesagt? Ich: “Nichts… das wollte ich eigentlich Sie heute fragen…” Als ich ihm erzählte, dass ich zu Hause schon seit längerem nur noch mit einer Krücke laufe, weil mir das mit zweien zu lästig sei, und dass ich gelegentlich auch 3 m ohne Krücken laufe, meinte er, ich solle ihm das doch mal vorführen. Resultat: Ich solle versuchen, jetzt zu Hause komplett ohne Krücken zu laufen, aber immer nur soviel, wie es die Schmerzgrenze toleriert. Und ich solle raus, auf die Straße, und da nur mit einer Krücke laufen!
Juhu…
Mein Physiotherapeut hatte mir gestern empfohlen, an den Strand zu gehen und im Sand zu laufen (das kannte ich noch von meinen Bänderrissen). Aber Dr. Schenkelbruch brachte mich davon wieder ab. Dafür, meinte er, sei es noch zu früh, weil auf Sand die Belastung des Fußes um ein vielfaches höher sei. Ich solle noch abwarten. Und Autofahren? Schließlich ist es ja der linke Fuß, und für die Kupplung brauch ich ja nicht so viel Kraft… Ne, meinte er, lieber noch nicht, einfach aus Verkehrssicherheit. Damit ist eine weitere Krankschreibung besiegelt, denn zum Firmenunterricht komme ich nur mit dem Auto. Egal, ich bin froh, überhaupt wieder auf die Straße zu gehen. Aber ich werde jetzt sicher nicht mehrere Kilometer laufen. Am besten, JR fährt mich in die Nähe des Zentrums, und dann kann ich da ein bisschen Geschäfte gucken gehen und mich in ein Café setzen. Vielleicht geht ja Mama mit mir mit. Und am Ende wieder abgeholt.
Heute Abend ist Abschieds-Abendessen mit meinen beiden Unterrichtsgruppen aus der Uni, die meine Bekannte S. (die Frankfurterin) in den letzten Monaten übernommen hatte. Leider können von 12 Schülern nur 5 kommen, aber mit S. und mir sind wir schon 7 Leute. Wir gehen in JR’s und meine Stammpizzeria in der Altstadt, JR fährt mich mit dem Auto hin. Wenn das Wetter gut bleibt, können wir auf der Terrasse sitzen. Ich freu mich schon darauf!!







Pizzeria, schönes Wetter …. ich beneide dich ein bisschen *zwinker*